- Revolution 2.0: Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert (28) – Prof. Dr. Peter Kruse
- Revolution 2.0: Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert (29) – Prof. Dr. Peter Kruse
30.03.2010 Je mehr Menschen Zeit im Netz verbringen, desto wichtiger wird, dass es Regeln für das Leben dort gibt. Jeff Jarvis stellt eine Grundrechtecharta zur Diskussion.
25.04.2011 Die digitale Welt ist Chance und Risiko zugleich. Je mehr Verantwortung wir übernehmen, desto weniger bedrohlich wird die digitale Welt für jeden Einzelnen. Eine Stellungnahme von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
18.04.2011 Das digitale Gedächtnis wächst. Und die Bürger haben sich in die Rolle des Datengebers eingelebt. Staat und Wirtschaft profitieren davon. Höchste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen. Ein Auszug aus dem neuen Buch von Constanze Kurz und Frank Rieger.
ein diffuses und gespenstisches Gefühl
Wenn Taschenrechner eine bestimmte Art logischen Denkens abnehmen, ist das relativ leicht zu verschmerzen. Wenn aber Algorithmen in Urteil- und Geschmacksbildung eingreifen, wenn sie besser wissen, welches Lied man jetzt gerade hören möchte oder welches Buch man sich als nächstes bestellen sollte, und wenn Fremde Wissen über die eigene Person erlangen, dessen Quellen man nicht kennt und das mit unvermuteten Effekten und in unerwarteten Situationen hervortritt, dann äußert sich das als eine neue Form von prometheischer Scham: die Erfahrung, dass uns nur noch eine fiktive Autonomie bleibt, die von technischen Verfahren unsichtbar kanalisiert wird.
Fast alle Bereiche unseres Alltagslebens sind mittlerweile von Computertechnik durchdrungen, und weil das Speichern immer billiger wird und die Speicherkapazität ins Unabsehbare wächst, hinterlassen fast alle unsere Tätigkeiten eine digitale Spur. Ein unablässiges Sammeln und Kategorisieren von Daten, das ein immer feineres digitales Raster über unsere Person legt, ist im Gange. Am Horizont steht eine Art digitaler Lebensberater, dessen auf Datenhochrechnungen gestützte Vorschläge sich auf wunderbare Weise mit unseren Selbsteinschätzungen treffen. In den Worten von Googles Geschäftsführer Eric Schmidt: "Ich glaube, die meisten Leute wollen nicht, dass Google ihre Fragen beantwortet. Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als Nächstes tun sollen."
Quelle: 22.04.2011 Digitales Profil: Leben mit dem Datenschatten – Sachbuch – Feuilleton – FAZ.NET
Wie aus den Spuren, die immer mehr unserer Tätigkeiten im Netz hinterlassen, Profit geschlagen wird: Frank Rieger und Constanze Kurz haben einen Führer durch das digitale Labyrinth geschrieben. Einen Besseren wird man so leicht nicht finden.
02.05.2011 Die Computer haben von uns durch jede einzelne Google-Anfrage, durch jeden „I like“-Button gelernt. Jetzt beginnen sie, uns zu verändern. Der amerikanische Autor Daniel Suarez im Gespräch mit Frank Rieger.
Bio-Kunststoffe: Mit Mais gegen die Plastikflut – SPIEGEL ONLINE
Plastikzeitalter. So werden in ferner Zukunft Historiker vielleicht unsere Gegenwart nennen. Denn Plastik ist in der Welt von heute allgegenwärtig. Mehr als 230 Millionen Tonnen Kunststoff werden nach Angaben von Branchenverbänden weltweit pro Jahr produziert – Tendenz steigend.
Mit gravierenden Folgen: Plastikabfall füllt die Mülldeponien. In kleinste Teilchen zerrieben und zerfasert verschmutzt Plastik auch die Meere – ein ökologischer Alptraum. Daraus freigesetzte Giftstoffe schädigen Meeresorganismen; Seevögel verenden, weil sie kleinste Teilchen verschlucken.
Quelle: Bio-Kunststoffe: Mit Mais gegen die Plastikflut – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft
Smartphone-Bewegungsprofile – Daten werden an Apple und Google übertragen
Nachdem zunächst auf iPhones eine Datenbank gefunden wurde, die Aufenthaltsort und WLAN-Daten des Nutzers speichert, haben Sicherheitsexperten auch bei Google ähnliches entdeckt.
Smartphone-Bewegungsprofile : Wie das Wall Street Journal meldet, dürfte sich die Aufregung um die gespeicherten Daten wohl nicht so schnell legen. Denn nicht nur Apple sammelt die Bewegungsdaten der Nutzer von iPhone und UMTS-iPad, auch Google Android enthält eine ähnliche Funktion.
Noch schlimmer dürfte für Datenschützer und vorsichtige Nutzer sein, dass der nun als Sicherheitsexperte arbeitende ehemalige Hacker Samy Kamkar herausfand, dass beispielsweise ein Android-Smartphone von HTC entsprechende Daten in Abständen von wenigen Sekunden speichert und jede Stunde mehrmals an Google überträgt. Das Wall Street Journal hat die Ergebnisse von Samy Kamkar unabhängig überprüfen und bestätigen lassen. Einen Kommentar dazu wollte Google gegenüber der Zeitung nicht abgeben.
Quelle: Smartphone-Bewegungsprofile – Daten werden an Apple und Google übertragen – News bei GameStar.de