Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur und ganz viel zum Spielen.

Der Name des Mannes hinter dem mutmaßlichen zweiten Attentat auf Trump tauchte auf X schon Jahre vorher auf. Ein Wunder? Nein. Eher schon ein Kryptoscam.
Author: DIE ZEIT: Digital - Rose Tremlett
Posted: 10.5.2026 11:40
Der Illustrator Ingo Siegner hat den kleinen Drachen Kokosnuss erfunden und Zigtausende Male gezeichnet. Nun muss er ihn verteidigen – gegen ChatGPT.
Author: DIE ZEIT: Internet - Pauline Schinkels, Roman Pawlowski
Posted: 9.5.2026 11:31
Der Illustrator Ingo Siegner hat den kleinen Drachen Kokosnuss erfunden und Zigtausende Male gezeichnet. Nun muss er ihn verteidigen – gegen ChatGPT.
Author: DIE ZEIT: Internet - Pauline Schinkels, Roman Pawlowski
Posted: 9.5.2026 11:31
Das Silicon Valley hat Frauenhass nicht erfunden. Aber es hat die Infrastruktur gebaut, auf der er sich Bahn bricht. Das neueste superskalierende Quälwerkzeug: Deepfakes
Author: DIE ZEIT: Internet - Titus Blome
Posted: 8.5.2026 18:25
Das Silicon Valley hat Frauenhass nicht erfunden. Aber es hat die Infrastruktur gebaut, auf der er sich Bahn bricht. Das neueste superskalierende Quälwerkzeug: Deepfakes
Author: DIE ZEIT: Internet - Titus Blome
Posted: 8.5.2026 18:25
Hochrangige Politiker wurden Ziel einer Cyberattacke auf Signal. Der Messenger rüstet nach und will Nutzern künftig zusätzliche Warnhinweise anzeigen.
Author: DIE ZEIT: Digital - Mathis Gann
Posted: 8.5.2026 14:05
Die EU verbietet künstliche Intelligenz, die Nacktbilder ohne Einverständnis erzeugt. Anthropic verbündet sich mit Elon Musk. Spotify mixt Musik. Der KI-Newsletter
Author: DIE ZEIT: Digital - Jakob von Lindern, Henrik Oerding, Nicolas Killian
Posted: 7.5.2026 18:03
Die Regierung startet eine neue Digitalisierungsplattform. Nach ernüchternden Jahrzehnten soll der Deutschland-Stack ein Aufbruch sein. Aber er wiederholt alte Fehler.
Author: DIE ZEIT: Digital - Haya Schulmann, Michael Waidner
Posted: 7.5.2026 12:51
Software fürs Militär bauen – das war im Silicon Valley mal unpopulär. Heute ist es ein beliebtes Geschäft. Der Digitalpodcast erklärt, wie es zu diesem Umschwung kam.
Author: DIE ZEIT: Internet - Titus Blome, Meike Laaff
Posted: 7.5.2026 12:45
Viele Websites mit der Endung ».de« sind in der Nacht zeitweise nicht erreichbar gewesen. Grund war eine Störung im DNS-Service zur Auflösung von Domainnamen.
Author: DIE ZEIT: Internet - Mounia Meiborg
Posted: 6.5.2026 00:33
Viele Websites mit der Endung ».de« sind in der Nacht zeitweise nicht erreichbar gewesen. Grund war eine Störung im DNS-Service zur Auflösung von Domainnamen.
Author: DIE ZEIT: Internet - Mounia Meiborg
Posted: 6.5.2026 00:33
Viele Websites mit der Endung ».de« sind in der Nacht zeitweise nicht erreichbar gewesen. Grund war eine Störung im DNS-Service zur Auflösung von Domainnamen.
Author: DIE ZEIT: Internet - Mounia Meiborg
Posted: 6.5.2026 00:33
Mehrere große Verlagshäuser klagen gegen Meta und Unternehmenschef Zuckerberg. Grund ist die angebliche Benutzung von urheberrechtlich geschützten Werken zum KI-Training.
Author: DIE ZEIT: Digital - Tom-Luca Freund
Posted: 5.5.2026 19:54
Das deutsche Parlament gibt sich erstmals eine Digitalstrategie. Abgeordnete sollen in einem sicheren Messenger kommunizieren und weniger Microsoft-Produkte verwenden.
Author: DIE ZEIT: Internet - Pauline Schinkels
Posted: 5.5.2026 17:40
Eine KI-Software soll kontrollieren, ob Meta-Konten den Altersrichtlinien entsprechen. Instaposts mit Geburtstagstorten könnten jungen Menschen so zum Verhängnis werden.
Author: DIE ZEIT: Internet - Lennart Jerke
Posted: 5.5.2026 12:20

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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DER SPIEGEL - Netzwelt

Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr.

Fall Collien Fernandes: Christian Ulmen scheitert vor Gericht – SPIEGEL-Bericht bleibt praktisch unangetastet

Collien Fernandes beschuldigt Christian Ulmen, sie »virtuell vergewaltigt« zu haben. Der SPIEGEL enthüllte den Fall, Ulmen ging dagegen vor. Nun hat das Landgericht Hamburg entschieden: Über die Vorwürfe zu berichten, war rechtmäßig und angemessen.
Veröffentlicht: 8.5.2026 11:41

EU will KI für Missbrauch-Deepfakes verbieten

Die EU will nicht nur das Erstellen und Verbreiten von manipulierten sexuellen Darstellungen stoppen. Auch die Anwendungen dahinter könnten bald gesperrt werden.
Veröffentlicht: 7.5.2026 06:14

Domain Name System (DNS) in Deutschland: Das sind die vier unterschätzten Schwachstellen des Internets

Die Großstörung im deutschen Internet zeigt: Der Zugang zum Netz ist anfälliger als viele denken. Manchmal reicht ein sorgloser Administrator oder ein Betonbohrer, und wichtige Onlinedienste fallen plötzlich aus.
Veröffentlicht: 6.5.2026 14:28

Champions League - FC Bayern München gegen PSG live streamen für 0, 25 oder 45 Euro?! Die Angebote im Check

Das Rückspiel FC Bayern gegen PSG läuft exklusiv bei Dazn. Daneben boomen im Netz günstigere, aber oft dubiose Livestream-Optionen. Was davon zu halten ist – und welche Haken ein aktuelles Dazn-Sonderangebot hat.
Veröffentlicht: 6.5.2026 12:50

»764«: Aussteigerin berichtet über eskalierende Gewalt in Sadisten-Szene

Mit 15 begegnet ein Mädchen »White Tiger« in einer Chatgruppe. Schnell lernt sie die Regeln und steigt in der Szene auf. Was sie aus dem inneren Kreis erzählt.
Veröffentlicht: 23.4.2026 12:41

San Francisco: Verdächtige nach Schüssen auf Sam Altmans Haus festgenommen

Innerhalb weniger Tage wurde das Haus von Sam Altman zweimal Ziel von gewalttätigen Angriffen. Einer der Verdächtigen hat Verbindungen zu einer KI-kritischen Organisation.
Veröffentlicht: 13.4.2026 10:28

Sam Altman: Haus von OpenAI-Chef mit Molotowcocktail beworfen

In San Francisco wurde das Eingangstor des Techmilliardärs Sam Altman angegriffen und in Brand gesetzt. Die Polizei geht von einer gezielten Aktion gegen den OpenAI-Chef aus. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Veröffentlicht: 10.4.2026 23:56

Instagram und YouTube: Wie eine junge Frau Mark Zuckerberg besiegte

Es war ein ungleicher Kampf: Eine 20-jährige Frau gegen die größten IT-Konzerne der Welt. Doch mit ihrer authentischen Schilderung überzeugte »KGM« mehr als der Multimilliardär Mark Zuckerberg.
Veröffentlicht: 26.3.2026 15:11

Deepfakes: EU-Parlament stimmt für Verbot von bestimmter Software

Die EU will Dienste verbieten, die mithilfe von KI sexualisierte Bilder und Videos erzeugen. Die Regulierung könnte auch die künstliche Intelligenz von Elon Musk treffen.
Veröffentlicht: 26.3.2026 13:13

Collien Fernandes: Schauspielerin bleibt Demo in Hamburg wegen Morddrohungen fern

Wegen Sicherheitsbedenken wird Collien Fernandes offenbar nicht an einer Demo für die Opfer sexualisierter Gewalt teilnehmen, sagt sie. Zudem widerspricht sie Darstellungen über angebliche Versäumnisse während der Ermittlungen.
Veröffentlicht: 25.3.2026 20:26

Collien Fernandes will mit Politikerinnen über schärfere Gesetze zu digitaler Gewalt sprechen

Nach eigenen Erfahrungen mit digitaler Gewalt fordert Schauspielerin Collien Fernandes schärfere Gesetze und kündigt ein Treffen mit Politikerinnen in Berlin an. Deutschland dürfe »kein Täterparadies bleiben«.
Veröffentlicht: 24.3.2026 22:47

KI-Videos von Kindesmissbrauch nehmen laut Internet Watch Foundation zu

Im Internet finden sich laut einer Erhebung zunehmend KI-generierte Missbrauchsdarstellungen. Der Fortschritt der Technik erleichtert es Pädokriminellen, sogenannte Kinderpornografie zu erstellen.
Veröffentlicht: 24.3.2026 14:25

DDoS-Attacken: Botnetze »Aisuru« und »Kimwolf« ausgehoben

DDoS-Angriffe sorgten zuletzt für Störungen beim Buchungssystem der Deutschen Bahn. Internationale Ermittler legen nun zwei der größten Botnetze für solche Angriffe lahm. Das Problem ist damit aber noch nicht gelöst.
Veröffentlicht: 20.3.2026 12:14

Collien Fernandes und Christian Ulmen: Wie der SPIEGEL recherchiert und geprüft hat

Die Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt vor. Hier erklärt Redakteurin Juliane Löffler, wie der SPIEGEL vorgegangen ist und was den Fall besonders macht.
Veröffentlicht: 19.3.2026 11:59

Collien Fernandes erstattet Anzeige gegen Ex-Mann Christian Ulmen – die SPIEGEL-Recherche

Schauspielerin Collien Fernandes kämpft gegen Onlinemissbrauch: Sie sucht seit Jahren diejenigen, die Fake-Pornografie von ihr verschicken. Nun hat sie Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet, den Moderator Christian Ulmen.
Veröffentlicht: 19.3.2026 11:55

Louisa Specht-Riemenschneider: Bundesdatenschutzbeauftragte tritt zurück

Nach anderthalb Jahren im Amt hat die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider ihren Rücktritt angekündigt. Sie gebe ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen auf.
Veröffentlicht: 17.3.2026 13:51

Bundesregierung will KI-Kapazitäten vervierfachen - mit neuen Rechenzentren

Mit neuen Anreizen und mehr Nachhaltigkeit soll Deutschland als Datenstandort in Europa gestärkt werden. Was das für Gemeinden und Unternehmen bedeutet.
Veröffentlicht: 17.3.2026 13:22

Künstliche Intelligenz: EU-Staaten einigen sich auf spätere Einführung für strengere Regeln

Das europäische KI-Gesetz legt umfangreiche Pflichten für Anbieter generativer künstlicher Intelligenz fest. Die Regeln sollen aber erst deutlich später gelten als zunächst geplant.
Veröffentlicht: 13.3.2026 19:58

Signal-Hackerangriffe: Niederländische Geheimdienste beschuldigen Russland

Die Angreifer tarnen sich als Support und wollen so Konten prominenter Ziele kapern: Nach Auffassung niederländischer Dienste stehen hinter Attacken auf Signal und WhatsApp russische Akteure.
Veröffentlicht: 9.3.2026 10:15

Social Media: Mehrheit der Deutschen für Verbot bei Kindern

Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Plattformen wie Instagram und TikTok zu verbieten, findet ein Großteil der Menschen in Deutschland laut einer neuen Erhebung gut. Besonders die Jüngeren sind dafür.
Veröffentlicht: 27.2.2026 11:40

netzpolitik.org

Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.

Ein Paar Beine mit braunen Lederschuhen steht vor einem schwarzen Auto
Bitte nicht unbedacht in fremde Autos einsteigen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Cristofer Maximilian
Lehrvideos über Gefahren im Straßenverkehr sind genauso notwendig wie der Versuch, immer sicherere Autos zu bauen. Digitale Risiken sind im Vergleich dazu noch mal besonders, denn sie haben eine weitere Risikokomponente. Verknüpft damit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Author: Bianca Kastl
Posted: 10.5.2026 06:34
Selfie mit drei Personen in einem Studio.
Ja, schau: Ingo, anna und Chris im Podcast-Studio. CC-BY-NC 4.0: netzpolitik.org
netzpolitik.org im Fit-Check: Nach mehr als neun Jahren im immer gleichen Outfit hat unsere Seite einen neuen Look. Warum musste das sein und was hat’s an Nerven gekostet? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Ingo und Anna.
Author: Chris Köver
Posted: 9.5.2026 09:38
– Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Die 19. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 19 neue Texte mit insgesamt 147.247 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Daniel Leisegang
Posted: 9.5.2026 07:02
Smartphone mit geöffneter Signal-Messenger-App vor einem unscharfen Bildschirm mit dem Signal-Logo
Nach und nach kommen immer mehr Details heraus, wie die Phishing-Kampagne auf Signal funtioniert. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Sven Simon
Signal reagiert auf die umfangreiche Phishing-Kampagne mit Änderungen in der App. Derweil wird die Dimension der Attacke deutlicher: Schon im Januar waren fast 14.000 Accounts gezielt angeschrieben worden.
Author: Markus Reuter
Posted: 8.5.2026 12:53
Ein Polizist steht vor einer Kundgebung. Im Hintergrund eine improvisierte Bühne unter einem Pavillon.
Anti-Überwachungsdemo in Berlin.
Verhaltensscanner, Gesichtserkennung, Datenanalyse: Immer mehr Bundesländer rüsten mit KI-Überwachung auf. Bislang lief das weitgehend geräuschlos. Jetzt regt sich Widerstand.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 8.5.2026 09:30
Geldscheine und Kreditkarten liegen auf einem Tisch
Digitales Zahlen kann Ungleichheit verstärken. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Vardan Papikyan
Digitale Zahlungen sind auch eine soziale Frage. Die Soziologin Barbara Brandl hat untersucht, wie digitale Zahlungen Ungleichheit verstärken. Im Interview erklärt sie, wie dabei von unten nach oben umverteilt wird und was uns Beispiele aus anderen Ländern für den Digitalen Euro lehren.
Author: Leonhard Pitz
Posted: 8.5.2026 07:19
Zwei Personen stehen hinter einer Sicherheitsglasscheibe und blicken auf einen Industrieroboter.
Mehr "Künstliche Intelligenz" mit weniger Auflagen, das wünscht sich die Industrie. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: Bild: IMAGO / Westend61, Bearbeitung: netzpolitik.org
Die EU will die KI-Verordnung aufweichen. Eine erste Einigung sieht nun vor, bestimmte Regulierungen für die Industrie abzuschwächen und zeitlich deutlich nach hinten zu verschieben. Hinzugekommen ist ein Verbot von KI-Anwendungen, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können.
Author: Denis Glismann
Posted: 7.5.2026 16:25
Eine lachende Ursula von der Leyen, im Vordergrund ominöse Schatten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versucht sich an einem schwierigen Spagat, um die USA nicht zu vergraulen. Hinter den Kulissen rumort es jedoch zunehmend. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON
Wann setzt Europa seine Digitalgesetze gegen Tech-Konzerne durch? Die EU-Kommission knickt ein, fürchten Abgeordnete und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft. Nun wollen sie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Beine machen.
Author: Tomas Rudl
Posted: 7.5.2026 14:10
Ein freundlich wirkendes Skelett vor schwarzem Hintergrund, es scheint zu lächeln.
Meta schickt eine "KI" auf die Suche nach jung wirkenden Körpern (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Zoonar; Bearbeitung: netzpolitik.org
Auf der Suche nach Minderjährigen will Meta Nutzer*innen auf Facebook und Instagram umfassend durchleuchten. Der Konzern will sogar die Knochenstruktur von Menschen auf Fotos auswerten. Wie gefährlich ist das? Die Analyse.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 7.5.2026 12:41
Kameras an einer Hausfassade.
Die "intelligente" Videoüberwachung in Mannheim soll ausgeweitet werden.
Grün-Schwarz will in Baden-Württemberg als erstem Bundesland doppelte KI-Videoüberwachung ausrollen: Kameras, die Menschen auf verdächtiges Verhalten überprüfen und sie gleichzeitig mit Gesichtserkennung analysieren. In Mannheim und zwei weiteren Städten soll das Pilotprojekt starten.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 7.5.2026 10:25
Ein schwarzes Loch über dem Europol-Gebäude.
Europol betrieb offenbar ein „Schwarzes Loch“ für unregulierte Datenanalyse. – Alle Rechte vorbehalten: Gebäude: IMAGO/IP3press, Schwarzes Loch: BoliviaInteligente/unsplash.com, Bearbeitung: netzpolitik.org
Die europäische Polizeibehörde Europol hat offenbar jahrelang eine Schatten-IT betrieben. Mitarbeitende sollen damit widerrechtlich große Mengen an personenbezogenen Daten durchsucht und ausgewertet haben. Dennoch will die EU-Kommission Europol nun mit deutlich mehr Budget und Personal ausstatten.
Author: Denis Glismann
Posted: 7.5.2026 09:21
Eine Person im Kaputzenpulli sitzt mit dem Rücken zum Betrachter und schaut aufs Smartphone.
Wie können Nutzer:innen ihr Alter bestätigen, ohne allzu viele persönliche Daten preiszugeben? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Jon Tyson
Die Alterskontroll-App der EU- Kommission nutzt ein Verfahren von Google-Entwicklern. IT-Fachleute warnen vor Abhängigkeiten und Datenschutzrisiken – auch mit Blick auf die geplante EUDI-Wallet.
Author: Daniel Leisegang
Posted: 7.5.2026 06:07
Person mit blondem schulterlangem Haar, die mit der rechten Hand an die rechte Gesichtshälfte fasst, trägt dunkle Kleidung vor blauem Hintergrund.
Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, bei der Vorstellung des Jahresberichts. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BREUEL-BILD
Die Bundesdatenschutzbeauftragte warnt weiterhin vor der Chatkontrolle. Eine „anlasslose Massenüberwachung“ aller Bürger:innen „wäre in einem Rechtstaat beispiellos“. Auch die Datenschutzkonferenz fordert die EU-Gesetzgeber auf, die Chatkontrolle „endgültig abzusagen“.
Author: Markus Reuter
Posted: 6.5.2026 12:32
Kameras an einem Leuchtturm
Mit dem neuen Polizeigesetz dürften fast überall Kameras installiert – und mit KI-Überwachung ausgerüstet werden. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Leuchtturm: Frank Weichelt, Kameras: Scott Webb, Collage: netzpolitik.org
Heute haben die Abgeordneten im Landtag von Schleswig-Holstein erstmals eine Novelle des Polizeigesetzes diskutiert. Es geht um Verhaltensscanner und Gesichtserkennung. Expert*innen zweifeln, ob das Gesetz verfassungsgemäß ist; die Opposition warnt vor einer Dystopie.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 6.5.2026 11:17
Chris und Martin mit dem DAME-Preis in der Hand
Wir freuen uns über die Auszeichnung!
Eine Recherche von Chris Köver und Martin Schwarzbeck wurde mit einem Sonderpreis bei der Verleihung des Datenschutz Medienpreises prämiert. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und gratulieren den Kolleg:innen!
Author: netzpolitik.org
Posted: 6.5.2026 08:50
Friedrich Merz CDU, Bundeskanzler, aufgenommen waehrend seiner Regierungserklaerung zum Europaeischen Rat im Deutschen Bundestag in Berlin, 18.03.2026, durch Lichteinfall oder Bearbeitung sieht es so aus, als würde der Bundeskanzler im Dunkeln am Redepult stehen und selbst nur leicht beleuchtet sein
Transparenz ist für die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz kein Thema – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / photothek
Vom Lobby-Gipfel in den Alpen bis zum Buchhandlungspreis: Das erste Jahr Schwarz-Rot ist geprägt von skandalöser Intransparenz und zähem Ringen um Informationsfreiheit. Der vielleicht größte Umbruch: Unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist Transparenz erstmals seit langem kein politisches Ziel mehr.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 6.5.2026 07:12
Eine Faust fliegt auf die Linse zu.
Verhaltensscanner werden aktuell eingeführt, um Gewalttaten zu erkennen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Dan Burton
Gerade gibt es bundesweit Bestrebungen, Überwachungskameras mit Systemen zu koppeln, die vollautomatisiert erkennen, was die abgebildeten Menschen gerade tun. Davy Wang von der Gesellschaft für Freiheitsrechte erklärt, warum das eine schlechte Idee ist.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 5.5.2026 10:14
Werbung für RightsCon in den Farben weiß, gelb, rot und schwarz. Schrift: "RightsCon 26 Zambia May 5-8, 2026"
Die erste RightsCon in Zambia wurde kurzfristig abgesagt – : Access Now / RightsCon
Eine der wichtigsten Konferenzen zu digitalen Grund- und Menschenrechten sollte diese Woche in Sambia stattfinden. Doch die Veranstaltung in dem südafrikanischen Land wurde kurzfristig abgesagt. Die Veranstalter:innen erheben schwere Vorwürfe: Demnach ließ China wegen taiwanesischer Gäste die Muskeln spielen.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 4.5.2026 16:35
Wand mit verschiedenen aufgeklebten Postern und Graffiti. Im Vordergrund links ist ein Schwarz-Weiß-Porträt von Elon Musk in Militäruniform mit einem Grinsen zu sehen. Daneben rechts befindet sich ein weiteres Poster mit der Überschrift "THE TURD REICH", darunter sind mehrere Porträts von Männern in ähnlichen Uniformen abgebildet, unter anderem Trump und JD Vance.
Kritik an Elon Musks rechten Umtrieben an einer Hauswand in Großbritannien. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / SOPA Images
Nach langer Diskussion kehren SPD, Linke und Grüne der Plattform X gemeinsam den Rücken. Sie begründen diesen Schritt mit Chaos und Desinformation auf Elon Musks Netzwerk. Viele der Accounts machen bei Bluesky weiter.
Author: Markus Reuter
Posted: 4.5.2026 14:25
Zwei Menschen in schwarzen Anzügen schauen sich in die Augen
Bundesinnenminister Dobrindt (links) und Vizekanzler Klingbeil: Große Einigkeit in der Großen Koalition, dass Polizeibehörden weitere Ermittlungsbefugnisse brauchen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Die schwarz-rote Koalition will ein Gesetzespaket verabschieden, das ein neues Zeitalter der Überwachung einläutet. Was steckt da konkret alles drin? Wir haben es durchgesehen, damit ihr es nicht tun müsst.
Author: Chris Köver
Posted: 4.5.2026 13:52
Ein junger weißer Mann in Polizeiuniform mit ratlosem und verwirrtem Gesichtsausdruck, der Arme und Hände hochgestreckt hat.
Verwirrter Ermittler. (Symbolbild). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Depositphotos
Das Bundesjustizamt hat erneut falsche Zahlen zum Einsatz von Staatstrojanern veröffentlicht. Unsere Nachfrage ergab: Ermittlungsbehörden haben das Hacken von Geräten mit dem Abhören von Telefonaten verwechselt. Die selben Behörden führen die Überwachungsmaßnahme durch.
Author: Andre Meister
Posted: 4.5.2026 08:04
Ein schwarz-weiß Foto zeigt den Reichsparteitag der NSDAP im Jahr 1936 mit Menschenmasse und "Lichtdom" mit Flak-Scheinwerfern.
Reichsparteitag der NSDAP im Jahr 1936 mit "Lichtdom" mit Flak-Scheinwerfern und Menschenmassen. – Gemeinfrei: Bundesarchiv
In den sozialen Medien präsentieren Content Creator alte Nazi-Architektur. Die beliebten Videos dienen mehr der Propaganda als der Aufklärung.
Author: Vincent Först
Posted: 3.5.2026 08:23
Fraktal
Die 18. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 15 neue Texte mit insgesamt 107.920 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Markus Reuter
Posted: 2.5.2026 05:19
Beamte der US-Zollbehörde an einem Flughafen
US-Behörden sollen Zugriff auf jede Menge Daten von Einreisenden bekommen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / ZUMA Press Wire
Laut dem nun vorliegenden Entwurf eines Rahmenabkommens über eine „Grenzpartnerschaft“ mit der Trump-Administration dürfen US-Behörden in EU-Staaten nicht nur Gesichtsbilder, sondern auch Namen, Gesundheitsdaten oder sexuelle Orientierung in Polizeidatenbanken abfragen.
Author: Matthias Monroy
Posted: 2.5.2026 05:14
Transparent auf Demonstration mit Aufschrift "Free Mzia Amaghlobeli".
Demonstrierende fordern in Tiflis die Freilassung von Mzia Amaghlobeli. Ihre Inhaftierung gilt als Symbol für die zunehmende Unterdrückung der Pressefreiheit und regierungskritischer Medien in Georgien. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / NurPhoto
Journalismus wird weltweit immer häufiger kriminalisiert. Auch in demokratischen Ländern. Zum ersten Mal fallen in der Rangliste von Reporter ohne Grenzen über die Hälfte aller Länder in die schlechtesten Kategorien. Trump hat dabei einen weltweiten Negativ-Effekt auf die Pressefreiheit.
Author: Denis Glismann
Posted: 30.4.2026 15:12

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

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Fehlerhafte Signaturen haben am Mittwoch Ausfälle von .de-Domains verursacht. Die Verantwortlichen bei der DENIC haben jetzt Erklärungen geliefert.
Author: Heise
Posted: 8.5.2026 17:26
Das Landgericht Berlin verpflichtet die Apobank zur Erstattung von über 200.000 Euro und fordert eine bessere Auswertung von IP-Adressen zur Betrugsprävention.
Author: Heise
Posted: 8.5.2026 17:19
Metas Tochterunternehmen Instagram schaltet am 8. Mai die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Direktnachrichten ab.
Author: Heise
Posted: 8.5.2026 10:01
Ivanti hat Sicherheitsupdates für den Endpoint Manager Mobile (EPMM) veröffentlicht. Sie schließen auch bereits attackierte Lücken.
Author: Heise
Posted: 8.5.2026 09:12
Mit einem großen Update und kleineren Patches hat Mozilla im April 423 Firefox-Lücken geschlossen. Noch vor kurzem waren es pro Monat immer etwa zwei Dutzend.
Author: Heise
Posted: 8.5.2026 09:09
Weitere Lücken mit dem Namen „Dirty Frag“ ermöglichen die Rechteausweitung. Betroffen sind wohl alle Distributionen.
Author: Heise
Posted: 8.5.2026 06:40
Hinter Quasar Linux (QLNX) steckt kein Betriebssystem, sondern ein Supply-Chain-Angriffstool, das sich nur schwer erkennen und entfernen lässt.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 13:49
Die Apps der „CallPhantom“-Kampagne versprechen, gegen Zahlung Anrufverlauf beliebiger Nummern zu liefern. Die Daten sind erfunden.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 12:01
An einem Lehrstuhl einer Moskauer Universität lässt der Militärgeheimdienst GRU angeblich seinen Nachwuchs ausbilden. Mehrere Medien zitieren interne Dokumente.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 10:27
Die Sandbox-Komponente vm2 der Open-Source-JavaScript-Laufzeitumgebung Node.js ist mit bestimmten Einstellungen verwundbar.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 09:02
Cisco hat fast zwei Handvoll Sicherheitsupdates veröffentlicht. Sie schließen mehrere hochriskante Lücken etwa in Unity Connection.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 07:08
In der Nacht zum Mittwoch hat Google den Chrome-Webbrowser auf den Versionszweig 148 gehievt. Der schließt 127 Sicherheitslücken.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 05:52
Jeden ersten Donnerstag im Mai ist der Welt-Passwort-Tag. Zeit, sich um bessere Sicherheit zu kümmern.
Author: Heise
Posted: 7.5.2026 05:30
Im Apache HTTP Server 2.4.67 stopfen die Entwickler mehrere Sicherheitslücken, die teils das Einschleusen von Schadcode ermöglichen.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 11:28
In Microsoft-365-Dokumenten lassen sich Vertraulichkeit-Labels vergeben. Künftig sollen die stärker berücksichtigt werden.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 10:18
Derzeit haben Angreifer WordPress-Websites mit dem Plug-in Breeze Cache im Visier und platzieren Hintertüren auf Servern.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 08:47
Die Firewall-Distribution IPFire bringt mit Core Update 201 eine DNS Firewall mit, die unerwünschte Domains schon bei der Namensauflösung blockiert.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 08:37
Google verpasst Chrome für Android eine neue Funktion, mit der Nutzer Webseiten auf Wunsch nur noch ihren ungefähren Standort mitteilen können.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 08:03
Die Free Software Foundation Europe warnt vor dem Umstellen der NHS-Code-Repositories auf Privat aus Angst vor KI-Schwachstellensuche.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 07:31
Interne, per Infofreiheit erlangte Warnungen belegen, dass das EU-Polizeiamt lange operative Netzwerke ohne IT-Kontrolle und richtige Protokollierung betrieb.
Author: Heise
Posted: 6.5.2026 07:18

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".