Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur und ganz viel zum Spielen.

Es wäre der mit Abstand größte Deal der Branche: Microsoft will den Entwickler von Call of Duty und Candy Crush übernehmen. Noch müssen die Kartellämter zustimmen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Claudia Thaler
Posted: 18.1.2022 19:49
Die Bundesregierung setzt auf künstliche Intelligenz, mehr als 80 staatliche Projekte laufen bereits. Die Risiken der Technik werden vorher offenbar kaum abgewogen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Eva Wolfangel
Posted: 18.1.2022 09:08
Die Bundesregierung setzt auf künstliche Intelligenz, mehr als 80 staatliche Projekte laufen bereits. Die Risiken der Technik werden vorher offenbar kaum abgewogen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Eva Wolfangel
Posted: 18.1.2022 09:08
Die Bundesregierung setzt auf künstliche Intelligenz, mehr als 80 staatliche Projekte laufen bereits. Die Risiken der Technik werden vorher offenbar kaum abgewogen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Eva Wolfangel
Posted: 18.1.2022 09:08
Die Bundesregierung setzt auf künstliche Intelligenz, mehr als 80 staatliche Projekte laufen bereits. Die Risiken der Technik werden vorher offenbar kaum abgewogen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Eva Wolfangel
Posted: 18.1.2022 09:08
Die Bundesregierung setzt auf künstliche Intelligenz, mehr als 80 staatliche Projekte laufen bereits. Die Risiken der Technik werden vorher offenbar kaum abgewogen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Eva Wolfangel
Posted: 18.1.2022 09:08
GPS ausschalten und schon ist der Standort für Apple und Android unsichtbar? Schön wär's. Smartphones verraten trotzdem, wo wir sind. Doch das lässt sich verhindern.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Inga Pöting
Posted: 18.1.2022 07:42
GPS ausschalten und schon ist der Standort für Apple und Android unsichtbar? Schön wär's. Smartphones verraten trotzdem, wo wir sind. Doch das lässt sich verhindern.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Inga Pöting
Posted: 18.1.2022 07:42
GPS ausschalten und schon ist der Standort für Apple und Android unsichtbar? Schön wär's. Smartphones verraten trotzdem, wo wir sind. Doch das lässt sich verhindern.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Inga Pöting
Posted: 18.1.2022 07:42
Der Angriff auf ukrainische Regierungswebsites könnte laut Microsoft schwerwiegender sein als gedacht. Die Ukraine hat angeblich Beweise für eine Beteiligung Russlands.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Jurik Caspar Iser
Posted: 16.1.2022 12:45
Der Angriff auf ukrainische Regierungswebsites könnte laut Microsoft schwerwiegender sein als gedacht. Die Ukraine hat angeblich Beweise für eine Beteiligung Russlands.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Jurik Caspar Iser
Posted: 16.1.2022 12:45
Der Angriff auf ukrainische Regierungswebsites könnte laut Microsoft schwerwiegender sein als gedacht. Die Ukraine hat angeblich Beweise für eine Beteiligung Russlands.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Jurik Caspar Iser
Posted: 16.1.2022 12:45
Europa will Digitalkonzerne wie Facebook und Google zwingen, ihre Software offenzulegen. Gelingt es auf diese Weise, die Demokratie zu schützen?
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Götz Hamann
Posted: 15.1.2022 17:37
Hacker haben auf ukrainischen Websites Drohungen hinterlassen. Die wirken, denn digitale Strukturen sind längst ein Schlachtfeld des Krieges – besonders in der Ukraine.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Kai Biermann
Posted: 15.1.2022 14:54
In Russland verstecken sich viele Cybererpresser, weil sie keine Verfolgung fürchten müssen. Das scheint sich zu ändern. Oder ist das nur ein Signal im Ukraine-Konflikt?
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Kai Biermann
Posted: 15.1.2022 11:22

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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DER SPIEGEL - Netzwelt

Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr.

Private Relay: Mobilfunkanbieter beschweren sich über Apple

Eine neue Funktion für Apples Safari-Browser verschleiert die IP-Adresse. Dagegen haben die Telekom, Vodafone, Telefónica und Orange etwas. Sie wollen, dass die EU-Kommission einschreitet.
Veröffentlicht: 12.1.2022 17:34

US-Mobilfunkunternehmen beharren auf Einführung umstrittener 5G-Netze

Weil sie Komplikationen für den Flugverkehr fürchten, hatten zwei Behördenchefs eine weitere Verzögerung des Starts einer neuen Mobilfunktechnik gefordert. Verizon und AT&T lehnen das ab.
Veröffentlicht: 3.1.2022 09:29

Breitbandausbau und Funklöcher: Macht Sie das Netz in Deutschland auch so wütend?

Funklöcher und Schmalspur-Internet gibt es in Deutschland schon so lange, dass sich kaum noch jemand darüber aufregt. In Teil drei unserer Serie von Netzwelt-Rants macht unsere Autorin ihrer Wut Luft.
Veröffentlicht: 31.12.2021 09:56

Vorratsdatenspeicherung: Internes Papier zeigt, was sich die EU-Staaten wünschen

Die meisten EU-Mitgliedstaaten wollen laut einem diplomatischen Bericht das anstehende EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ausreizen. Das von der FDP gewünschte alternative Verfahren lehnen sie ab.
Veröffentlicht: 29.12.2021 17:09

Internet: Schweden ist Europas Glasfasernation Nr. 1

Einer Verivox-Studie zufolge nutzen drei Prozent der Deutschen einen Glasfaseranschluss für den Internetzugang. In Schweden liegt die Zahl zehnmal höher.
Veröffentlicht: 28.12.2021 07:25

Google soll in Russland 87 Millionen Euro Strafe wegen nicht gelöschter Inhalte zahlen

Nach Ansicht eines Moskauer Gerichts hat es Google wiederholt versäumt, Inhalte zu löschen, die Russlands Regierung als illegal erachtet. Auch Facebook muss eine hohe Strafe zahlen.
Veröffentlicht: 24.12.2021 12:51

Bundesnetzagentur schlägt Mindest-Downloadrate von zehn Megabit vor

Neuerdings haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten. Doch wie schnell muss ein Internetzugang sein? Die Bundesnetzagentur stellt nun Zahlen in den Raum.
Veröffentlicht: 22.12.2021 13:02

Marco Buschmann will Vorratsdatenspeicherung kippen: »Verstößt gegen die Grundrechte«

Das anlasslose Speichern von Verbindungsdaten ist wiederholt vom EuGH untersagt worden. Marco Buschmann von der FDP will die Vorratsdatenspeicherung nun »endgültig aus dem Gesetz streichen«.
Veröffentlicht: 21.12.2021 12:57

Staatstrojaner: Bundesrat stoppt Mithilfe-Pflicht bei der WhatsApp-Überwachung

Telekommunikationsanbieter werden vorerst nicht verpflichtet, dem Verfassungsschutz beim unbemerkten Installieren von Überwachungssoftware zu helfen. Der neue Bundesjustizminister ist zufrieden.
Veröffentlicht: 17.12.2021 15:15

Telegram: Die Politik muss endlich hart durchgreifen

Die Politik will härter gegen die bei »Querdenkern« beliebte Onlineplattform Telegram vorgehen. Doch die Vorschläge sind wirkungslos bis abenteuerlich. Dabei gäbe es geeignete Maßnahmen.
Veröffentlicht: 17.12.2021 12:00

EU-Parlament legt Position für strengere Regulierung großer Techkonzerne fest

Google, Facebook, Amazon: Die EU will die Macht der Internetriesen beschränken. Ein erster Schritt ist mit einer Position des Parlaments gemacht. Nun muss das Gesetz mit den Mitgliedstaaten verhandelt werden.
Veröffentlicht: 15.12.2021 23:05

Grindr: Norwegische Behörde belegt Dating-App mit Millionenstrafe

Weil die Dating-App Grindr ohne Rechtsgrundlage Benutzerdaten an Dritte weitergegeben hat, soll das Unternehmen in Norwegen mehr als sechs Millionen Euro zahlen – die höchste Geldstrafe, die die Behörde bislang verhängt hat.
Veröffentlicht: 15.12.2021 14:57

Hass im Netz: Nancy Faeser droht Telegram mit schärferen Schritten

Auf Telegram kursieren zahlreiche Hetzbeiträge und Gewaltaufrufe. Die neue Bundesinnenministerin möchte nun stärker durchgreifen. Offen bleibt, wie die Betreiber zur Kooperation mit dem Staat gebracht werden sollen.
Veröffentlicht: 13.12.2021 08:45

1&1 schließt Funkturm-Mietvertrag ab: So geht es mit dem vierten großen Mobilfunknetz voran

1&1 will den Mobilfunkmarkt aufmischen. Doch als designierter Netzbetreiber steht die United-Internet-Tochter unter Zeitdruck. Jetzt hat sie einen wichtigen Vertrag geschlossen.
Veröffentlicht: 10.12.2021 08:44

Mobilfunk: Mehr als die Hälfte des Landes ist mit 5G versorgt

Auf 53 Prozent der Fläche der Bundesrepublik bietet mindestens ein Anbieter den neuen Mobilfunkstandard 5G an. Die höchsten Datenübertragungsraten werden in Ballungszentren erreicht. Und: Die Zahl der Funklöcher ist gesunken.
Veröffentlicht: 9.12.2021 12:05

EU: Roaming-Gebühren fallen für weitere zehn Jahre weg

Telefonieren oder Internetsurfen konnte früher auf Reisen eine echte Kostenfalle sein. Das hatte die EU vor knapp fünf Jahren verboten. Die Regelung wird nun verlängert – und verbessert.
Veröffentlicht: 9.12.2021 06:27

Wie die EU den Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz verschärfen will

Millionen Missbrauchsbilder zirkulieren im Netz – auch, weil Behörden zu wenig für die Löschung tun, wie Recherchen von SPIEGEL und NDR zeigten. Nun äußert sich EU-Innenkommissarin Ylva Johansson dazu.
Veröffentlicht: 7.12.2021 08:35

Verfassungsschutz warnt vor Hackerangriffen aus China

Laut einem vertraulichen Bericht beobachtet die Behörde ernst zu nehmende Angriffsversuche gegen Abgeordnete, Parteien, die Bun­desverwaltung und die Bundeswehr. Die Ziele sind E-Mail-Accounts und Internetpräsenzen.
Veröffentlicht: 3.12.2021 13:13

Luisa Neubauer erzielt Erfolg gegen rechten Autor Akif Pirinçci nach Hate Speech

Akif Pirinçci muss nach SPIEGEL-Informationen Geld an die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer zahlen. Der Autor hatte sie in einem Kommentar auf Facebook sexistisch beleidigt.
Veröffentlicht: 3.12.2021 12:17

BSI: Bundesbehörden warnen vor Hackerangriffen rund um Weihnachten

Über die Feiertage sind viele IT-Abteilungen dünn besetzt. BSI und BKA sehen das als Risiko – erst recht im Zuge des Comebacks einer besonders gefährlichen Schadsoftware sowie vieler ungeschützter Exchange-Server.
Veröffentlicht: 2.12.2021 11:08

netzpolitik.org

Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.

Ursula von der Leyen
Als Kommissionschefin macht Ursula von der Leyen große Deals am kleinen Bildschirm – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / photothek
Jeder Mensch in Europa hat das Recht auf Zugang zu EU-Dokumenten. Doch dies soll in Zukunft nicht für SMS und Messenger-Nachrichten gelten. Die EU-Kommission schafft damit ein riesiges Einfallstor für Intransparenz und Lobbyismus. Ein Kommentar.
Author: Alexander Fanta
Posted: 18.1.2022 14:05
Netanyahu Pegasus NSO Group
Die illegalen Spähangriffe der israelischen Polizei sollen unter Ex-Premier Benjamin Netanyahu stattgefunden haben. CC-BY 2.0 IsraelinUSA
In Israel soll die Polizei den Staatstrojaner Pegasus ohne rechtliche Grundlage gegen die eigenen Bürger:innen eingesetzt haben. Die Polizei bestreitet den Bericht einer israelischen Zeitung. Ausgespäht wurden angeblich Regierungskritiker:innen.
Author: Tomas Rudl
Posted: 18.1.2022 13:43
Berge schauen aus Nebel heraus
Hohe Gebühren führen zu staatlicher Intransparenz. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Martin Adams
In kaum einem Land in Europa sind Informationsfreiheitsanfragen so teuer wie in Deutschland. In zwei Dritteln aller Fälle auf der Plattform fragdenstaat.de verfolgen Bürger:innen ihre Anfragen nicht weiter, sobald Gebühren ins Spiel kommen. Das erschwert staatliche Transparenz.
Author: Markus Reuter
Posted: 18.1.2022 11:19
Meşale Tolu auf Pressekonferenz
Meşale Tolu bei einer Pressekonferenz bei ihrer Rückkehr 2018 auf dem Stuttgarter Flughafen. (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / epd
Sieben Monate saß die deutsche Journalistin im Jahr 2017 in einem türkischen Gefängnis. Mehr als vier Jahre später hat sie nun ein Gericht in Istanbul freigesprochen.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.1.2022 18:06
Aufgebrachte Protestaten im März 2021
Protestanten aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage Beiruts im März 2021. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / ZUMA Wire
In Beirut war das Internet am Sonntag für Teile der Bevölkerung nicht erreichbar - einem Dieselgenerator war der Sprit ausgegangen. Ein anhaltender Internet-Shutdown hätte schwerwiegende Konsequenzen für das ganze Land.
Author: Olaf Pallaske
Posted: 17.1.2022 17:55
Eine Person hält Metallkleiderbügel in die Luft
Der Kleiderbügel steht für gefährliche Methoden des Schwangerschaftsabbruchs, wenn ungewollt Schwangere keinen einfachen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Zuma Wire
Bis heute machen sich Ärzt:innen strafbar, wenn sie nähere Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen auf ihren Webseiten bereitstellen. Damit soll nun Schluss sein. Bundesjustizminister Marco Buschmann stellte einen Gesetzentwurf vor, um § 219a aus dem Strafgesetzbuch zu streichen.
Author: Anna Biselli
Posted: 17.1.2022 14:14
Luca will sein Geschäftsmodell erweitern und sich „als Digitalisierungs-Partner der Gastronomie und Kulturbranche positionieren.“ (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Roger Harris
Immer mehr Bundesländer wollen die Verträge mit der App kündigen. Luca reagiert nun mit einer offiziellen Änderung des Geschäftsmodells hin zur Gastro- und Event-App: Die Integration von Speisekarten sei nur der Anfang, sagen die Betreiber.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.1.2022 14:12
Kind vor riesiger Spinne
Großbritanniens Innenministerium setzt auf Angst. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Vadim Bogulov
Die britische Regierung plant eine Kampagne gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit Elementen, welche die Öffentlichkeit "verunsichern" sollen. Während Großbritannien gegen Verschlüsselung an sich abzielt, geht die EU-Kommission mit der Chatkontrolle andere Wege.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.1.2022 12:42
Luca-App auf einem Smartphone, im Hintergrund eine Welle
Eine Kündigungswelle droht den Luca-Betreibern – Alle Rechte vorbehalten Welle: Silas Baisch, Smartphone: IMAGO / Rüdiger Wölk
Bald müssen sich die Bundesländer entscheiden: Ein weiteres Jahr für die Kontaktverfolgungsapp Luca zahlen und sie nutzen - oder den Vertrag kündigen. Eine Übersicht.
Author: Anna Biselli
Posted: 16.1.2022 13:27
Ein Welpe auf einer Wiese mit blauen Blumen
Irgendwann kommt der Frühling. Bestimmt! Vereinfachte Pixabay Lizenz JACLOU-DL
Einen bunten Themenblumenstrauß gab es diese Woche. Was Phishing mit Aktionskunst zu tun haben soll, wissen wir auch nicht. Genauso wenig, wann die Pandemie endlich vorbei ist. Dass Apps uns nicht retten werden - dabei hingegen sind wir uns mittlerweile ziemlich sicher.
Author: Anna Biselli
Posted: 14.1.2022 17:00
Schild mit Aufschrift "Welcome, please come in"
Die Architektur der österreichischen Test-Plattform lud ein zum Datenmissbrauch. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Aaron Burden
In Österreich hätten alle an ein zentrales Test-System angeschlossene Apotheken auf die Ergebnisse und persönliche Daten von getesteten Menschen zugreifen können. Als ein Webentwickler das Problem meldet, wird er erst ignoriert und dann gefeuert.
Author: Markus Reuter
Posted: 14.1.2022 15:35
Nancy Faeser im Seitenprofil und ein Telegramlogo
Innenministerin Faeser (SPD) nimmt Telegram ins Visier (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / photothek, Bearbeitung: netzpolitik.org
Das letzte Mittel könnte es sein, Telegram "abzuschalten", sagt Innenministerin Faeser. Doch so einfach ist es nicht, weder technisch noch rechtlich.
Author: Anna Biselli
Posted: 14.1.2022 13:49
Eine Demonstration gegen Abeschiebung, Menschen tragen ein gekbes Banner "Migration is a right"
Protest gegen Abschiebungen in Hamburg im Jahr 2016 CC-BY-NC 2.0 Rasande Tyskar
Im Ausländerzentralregister sind die Daten von mehr als 18 Millionen Menschen erfasst. Ein Gutachten kommt zu dem Schluss, dass das Registergesetz das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und weitere EU-Datenschutzstandards verletzt.
Author: Chris Köver
Posted: 14.1.2022 12:18
Ein Foto eines Handy auf dem der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro in einem YouTube Video zu sehen ist.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro verbreitete immer wieder Falschinformationen. Trotzdem darf er weiterhin auf Youtube veröffentlichen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Cris Faga
Über 80 Organisationen auf der ganzen Welt haben einen offenen Brief an YouTube-Chefin Susan Wojcicki geschrieben: Die Videoplattform soll endlich entschlossener gegen Desinformationskampagnen vorgehen. Auch hoffen sie auf mehr Zusammenarbeit.
Author: Olaf Pallaske
Posted: 14.1.2022 11:18
Eine Person läuft über eine regenbogenfarbene Wikipedia-Historie und hält eine Trans-Flagge in der Hand.
Ein Outing kann auch in der Wikipedia Konsequenzen haben. CC-BY-SA 3.0 Screenshot: Wikipedia, Foto: Mercedes Mehling, Logo: penubag
Ändern bekannte Personen ihren Namen und ihre Geschlechtsidentität, betrifft das auch den Wikipedia-Artikel. In der Community der Online-Enzyklopädie führt das immer wieder zu Diskussionen. Für die Betroffenen kann das qualvoll sein, doch es bewegt sich etwas.
Author: Anna Biselli
Posted: 14.1.2022 07:53
Das Bild zeigt Tausende Menschen auf einer Demonstration, sie tragen weiß-rote Banner.
Wie in Belarus wird die Bevölkerung in „Blauland“ von EU-Staaten zum Protest gegen die Regierung „ermutigt“. Anschließend taucht die erste Malware auf. CC-BY-SA 3.0 Homoatrox
Fünf Wochen lang simulieren die EU-Mitgliedstaaten Angriffe auf ihre kritischen Infrastrukturen, erstmals soll dabei die Schwelle eines bewaffneten Angriffs überschritten werden. Geprobt wird der Beistand gemäß EU-Verträgen, außerdem könnte der NATO-Bündnisfall eintreten.
Author: Matthias Monroy
Posted: 14.1.2022 06:24
Fischförmiger Angelköder wird in der Hand gehalten.
Der Köder schmeckte dem Fisch: In diesem Fall der AfD, die bei einer vermeintlich kostengünstigen Verteilung ihrer Flyer anbiss. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Trophy Technology
Die Hausdurchsuchungen bei Berliner Aktionskünstlern werden mit einem Paragrafen begründet, der sonst bei Online-Betrug zur Anwendung kommt. Die Künstler vermuten, dass das nur ein Vorwand ist.
Author: Markus Reuter
Posted: 14.1.2022 05:30
Die Musikindustrie will verhindern, dass Nutzer:innen Youtube-Videos herunterladen und verklagt nun den Hosting-Anbieter eines Open-Source-Tools. CC-BY-SA 2.0 Esther Vargas
Drei große Musiklabels verklagen den deutschen Anbieter Uberspace, weil er die Website von youtube-dl hostet. Mit dem Werkzeug lassen sich Youtube-Videos herunterladen. Um das zu stoppen, nimmt die Industrie große Kollateralschäden in Kauf.
Author: Tomas Rudl
Posted: 13.1.2022 15:14
Google-News-App
Google spielt Verlagsinhalte aus dem Showcase-Lizenzprogramm über die Google-News-App aus – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / ZUMA Wire
Nachrichteninhalte aus Google News Showcase will der Konzern nun nicht in seiner allgemeinen Suche anzeigen. Mit diesem Zugeständnis will Google das Bundeskartellamt überzeugen, dass sein Lizenzprogramm nicht den Wettbewerb unter Verlagen verzerrt.
Author: Alexander Fanta
Posted: 13.1.2022 14:49
Steffi Lemke
Umweltministerin Steffi Lemke verspricht ein Recht auf Reparatur – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Future Image
Bundesumweltministerin Steffi Lemke will ein Recht auf Reparatur für Handys und Tablets. Für seine Einführung will sie aber auf EU-Vorschläge warten. Das sorgt für Unmut bei Verbraucherschützer:innen.
Author: Alexander Fanta
Posted: 13.1.2022 12:00
Der „Flyerservice Hahn“ entsorgt AfD-Flyer. – Alle Rechte vorbehalten Zentrum für politische Schönheit
Die Berliner Polizei geht schon wieder mit Hausdurchsuchungen gegen Aktionskunst vor. Wegen einer Kunstaktion gegen die rechtsradikale AfD hat sie Privatwohnungen von Mitgliedern des Zentrums für politische Schönheit durchsucht. Die Künstler halten die Ermittlungen für politisch motiviert und sprechen von einem Angriff auf die Kunstfreiheit.
Author: Markus Reuter
Posted: 13.1.2022 09:54
Laut einer Studie wird auf dem Kurznachrichtendienst Twitter seit dem NetzDG weniger toxisch gezwitschert. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Vincent van Zalinge
Einer Studie zufolge hat das Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu weniger Hasskommentaren auf Twitter geführt. Unerwünschte Nebenwirkungen wie Overblocking oder eine Verhaltungsänderung normaler Twitter-Nutzer:innen ließen sich in der Studie nicht nachweisen. Die Forscher:innen haben dafür zwei Millionen Tweets aus Deutschland und Österreich untersucht.
Author: Tomas Rudl
Posted: 13.1.2022 06:00
Mann mit Fernglas, auf dem die Facebook-Logos zu sehen sind
Facebooks Tracking-Praxis im Blick: Das Projekt „Pixel Hunt“ von Mozilla und The Markup Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Glen Carrie
Eine neue Studie will herausfinden, wie Facebook Menschen durch das Internet verfolgt. Um dem undurchsichtigen Tracking auf die Schliche zu kommen, rufen Mozilla und Medienpartner The Markup zur Datenspende auf.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 12.1.2022 17:29
Ein Smartphone liegt auf dem Tisch, darauf geöffnet die CovPass-App mit einem Impfzertifikat als QR-Code. Eine Hand hält ein anderes Smartphone darüber, darauf geöffnet die CovPassCheck-App, die das Zertifikat als gültig anzeigt. Name und Geburtsdatum sind geblurrt.
Zur wievielten Impfung ein Zertifikat gehört, kann die CovPassCheck-App nicht anzeigen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Jochen Tack
Wer geboostert ist, muss bei einer 2GPlus-Regelung keinen Corona-Test machen. Doch die CovPassCheck-App kann eine Boosterimpfung gar nicht von einer Zweitimpfung unterscheiden. Die Gastronomie ist ratlos, wie sie die neuen 2GPlus-Regelungen umsetzen soll.
Author: Jana Ballweber
Posted: 12.1.2022 16:15
Logo und Screenshots von Telegram. In einem Screenshot steht auf englisch: "Diese Meldung kann bei Telegram-Apps, die aus dem Google Play Store heruntergeladen wurden, nicht angezeigt werden"
Eingeschränkte Inhalte auf Telegram. – Logo und Screenshots: Telegram, Bearbeitung: netzpolitik.org
Äußerst selten greift Telegram in Inhalte von Nutzer:innen ein. Jetzt blockiert Telegram in Einzelfällen Gruppen und Kommentare, in denen gegen Corona-Maßnahmen gehetzt wird. Betroffen ist, wer die App direkt von Google und Apple bezieht.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 12.1.2022 15:05

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit

Zehn Länder und Europol haben in Kooperation den VPN-Anbieter VPNLab.net offline genommen, der Cyberkriminellen anonymisierte Netzzugriffe ermöglichte.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 15:50
Die BaFin warnt Verbraucher vor betrügerischen Anrufen und E-Mails. Darin wird behauptet, der Empfänger bekomme im Auftrag der BaFin Geld oder Bitcoin.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 13:42
Kooperative intelligente Transportsysteme setzen auf Kommunikation etwa von Fahrzeugen untereinander. Das BSI gibt Hinweise für den sicheren Betrieb.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 12:20
Am Patchday im Januar dichtet Oracle in diversen Produkten teils kritische Sicherheitslücken ab. Fast 500 Updates soll das "Critical Patch Update" umfassen.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 10:34
Der Katalog der bekannten ausgenutzten IT-Schwachstellen der Cybersecurity & Infrastructure Security Agency wächst und wächst.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 10:29
Die Updates vom Januar-Patchday haben einige Probleme hervorgerufen, die Microsoft mit weiteren Software-Aktualisierungen beheben will.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 09:18
Es gibt wichtige Sicherheitsupdates für Desktop Central und Desktop Central MSP von Soho.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 09:00
Online-Erpressung ist ein Boomgeschäft für Kriminelle. Die Zahl der Cyberangriffe steigt stetig, und dementsprechend wachsen die Ängste in den Unternehmen.
Author: heise online
Posted: 18.1.2022 05:49
Eine kleine Schwachstelle bei Zugriffsrechten des Microsoft Defender unter Windows 10 ermöglicht Angreifern, Malware vor Scans zu verstecken.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 13:14
Auch bei EA Sports arbeiten nur Bots – äähhhh Menschen.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 12:58
Sicherheitsforscher haben in der AWS-Cloud zwei Schwachstellen ausgemacht. Security-Experte Joshua Tiago erklärt, was sie für Nutzer bedeuten.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 11:48
Ein JavaScript-Fehler sorgt dafür, dass alle Server sehen, welche Datenbanken es gibt. Das hilft beim unerwünschten Tracking und kann die Sicherheit gefährden.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 10:30
Hackergruppen in Diensten des nordkoreanischen Regimes waren auch 2021 umtriebig. Insgesamt haben sie laut einer Analyse fast 400 Millionen US-Dollar erbeutet.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 10:27
Angreifer könnten Shop-Websites attackieren. Aktuelle Versionen von Login/Signup Popup, Side Cart Woocommerce und Waitlist Woocommerce sind abgesichert.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 09:59
Eine Schwachstelle im Kernel-Modul NetUSB, das viele Router-Hersteller nutzen, könnten Angreifer zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode missbrauchen.
Author: heise online
Posted: 17.1.2022 09:16

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".