Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur und ganz viel zum Spielen.

Firmen, die ihre KI mit Musik trainieren, müssen dafür bezahlen. Das hat potenziell große Auswirkungen für Künstler – weltweit.
Author: DIE ZEIT: Datenschutz - Tobi Müller
Posted: 31.7.2026 17:08
Seit Dezember gilt in Australien ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Nun zeigt sich: Die meisten Jugendlichen bewegen sich dort immer noch auf den Plattformen.
Author: DIE ZEIT: Internet - Caspar Leder
Posted: 31.7.2026 14:39
Besser schlafen und fitter sein, verspricht der Oura Ring. Der neue Ring 5 sieht schöner aus und ist deutlich schlanker – ein Wohlfühlcoach für 400 Euro. Lohnt sich das?
Author: DIE ZEIT: Mobil - Henrik Oerding
Posted: 31.7.2026 14:34
Ein weiterer KI-Agent ist bei Sicherheitstests entkommen und hat sich in drei Unternehmen gehackt. Das teilte US-Konzern Anthropic mit. Grund sei ein Programmierfehler.
Author: DIE ZEIT: Internet - Vera Sprothen
Posted: 31.7.2026 02:13
Ein weiterer KI-Agent ist bei Sicherheitstests entkommen und hat sich in drei Unternehmen gehackt. Das teilte US-Konzern Anthropic mit. Grund sei ein Programmierfehler.
Author: DIE ZEIT: Internet - Vera Sprothen
Posted: 31.7.2026 02:13
Eine KI hackt selbständig Unternehmen. Es könnte noch viel schlimmer kommen – aber zwangsläufig ist das nicht. Die Menschheit muss jetzt handeln, Europa kann vorangehen.
Author: DIE ZEIT: Digital - Eva Wolfangel
Posted: 30.7.2026 18:32
OpenAI berichtet, dass seine Modelle unaufgefordert einen Cyberangriff durchgeführt haben. Wie gefährlich ist das? Der Digitalpodcast
Author: DIE ZEIT: Digital - Eva Wolfangel, Henrik Oerding
Posted: 30.7.2026 06:04
Der Angriff einer KI von OpenAI hat größere Ausmaße als bislang vermutet. Der KI-Agent attackierte vier weitere Onlinedienste und griff gezielt fremde Zugangsdaten ab.
Author: DIE ZEIT: Digital - Alara Yılmaz
Posted: 29.7.2026 13:49
Der Angriff einer KI von OpenAI hat größere Ausmaße als bislang vermutet. Der KI-Agent attackierte vier weitere Onlinedienste und griff gezielt fremde Zugangsdaten ab.
Author: DIE ZEIT: Digital - Alara Yılmaz
Posted: 29.7.2026 13:49
Der Angriff einer KI von OpenAI hat größere Ausmaße als bislang vermutet. Der KI-Agent attackierte vier weitere Onlinedienste und griff gezielt fremde Zugangsdaten ab.
Author: DIE ZEIT: Digital - Alara Yılmaz
Posted: 29.7.2026 13:49
Künstliche Intelligenz kann bald zur Bearbeitung von Asylanträgen eingesetzt werden. Kritikerinnen warnen vor Diskriminierung durch das neue KI-Migrationsgesetz.
Author: DIE ZEIT: Deutschland - Alara Yılmaz
Posted: 29.7.2026 11:41
Der FSB wirft Pawel Durow Beihilfe zu Terrorismus vor, weil sein Messenger verbotene Kanäle nicht lösche. Gegen ihn wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen.
Author: DIE ZEIT: Ausland - Alexander Eydlin
Posted: 29.7.2026 07:38
Nach dem KI-gesteuerten Hackerangriff von OpenAI fordern Mitarbeiter von Techunternehmen ein langsameres Tempo. Es sei nicht möglich, mit dem Fortschritt mitzuhalten.
Author: DIE ZEIT: Digital - Jana Trietsch
Posted: 29.7.2026 02:58
Anfang der 2000er war unser Autor in dieses Spiel schockverliebt. 25 Jahre später spielt er das Remake von »Halo«. Und fragt sich: Ist es gut oder schlecht gealtert?
Author: DIE ZEIT: Games - Denis Gießler
Posted: 28.7.2026 18:22
Vor zwei Jahren hat die Stadt Tokio eine KI-gestützte Dating-App veröffentlicht, um die Geburtenrate zu erhöhen. Bisher führte sie zu 265 Eheschließungen.
Author: DIE ZEIT: Ausland - Caspar Leder
Posted: 28.7.2026 07:58

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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DER SPIEGEL - Netzwelt

Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr.

Suno: KI-Musikanbieter darf urheberrechtlich geschützte Melodien nicht nutzen

Die Gema hatte gegen das US-Unternehmen Suno geklagt, weil sie die Urheberrechte an Liedern verletzt sah. Ein Gericht in München hat nun die Rechte deutscher Musiker gestärkt.
Veröffentlicht: 31.7.2026 09:19

Humanoide Roboter: China droht USA im Streit über Importbeschränkung

Überwachungsrisiko oder Protektionismus? China hält die Begründung für die Roboter-Importbeschränkung für fadenscheinig und droht mit Gegenmaßnahmen. Der Technologiekonflikt weitet sich aus.
Veröffentlicht: 30.7.2026 09:15

EU: Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte gilt ab Sonntag - zwei Ausnahmen

Mit dieser neuen Regel will die EU für mehr Transparenz im Netz sorgen. Bilder, Videos und Texte, die mithilfe von KI erstellt wurden, müssen nun gekennzeichnet werden. Das ist ab Sonntag Pflicht, mit zwei wichtigen Ausnahmen.
Veröffentlicht: 29.7.2026 07:12

TikTok: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will ein »TikTok Europa« schaffen

Die Video-App TikTok zählt allein in Europa mehr als 200 Millionen User. Doch immer wieder regt sich Kritik an der chinesischen Firma hinter der Plattform. Kulturstaatsminister Weimer drängt nun auf eine Änderung.
Veröffentlicht: 25.7.2026 06:48

Künstliche Intelligenz: Google macht uns zu KI-Zombies – Meinung

Wer scrollt noch weiter, wenn der Chatbot eine tolle Antwort hat? Warum Menschen immer mehr Zeit bei Google verbringen – und wie man das Bullshitten der KI entlarven kann.
Veröffentlicht: 21.7.2026 16:47

KI-Quiz: Testen Sie Ihr Wissen zu künstlicher Intelligenz

Fachleute des Familienministeriums fordern ein KI-Zertifikat für Kinder. Finden Sie mit diesem SPIEGEL-Quiz heraus, ob Sie (oder Ihre Kinder) bestehen könnten.
Veröffentlicht: 20.7.2026 12:32

Elon Musk: EU-Kommission akzeptiert Änderungsvorschläge für X

Wegen der Verstöße gegen den Digital Services Act hat die EU-Kommission gegen Elon Musks Plattform X eine Millionenstrafe verhängt. Nun verspricht X, Korrekturen vorzunehmen. Brüssel gibt sich zufrieden. Vorerst.
Veröffentlicht: 15.7.2026 17:39

EU-Justizkommissar kündigt Bußgelder gegen süchtig machende Apps an

Irland gilt in der EU als Freund der großen Techkonzerne. Der EU-Kommissar des Inselstaates will das Suchtpotenzial von Apps nun jedoch mit härteren Regeln bekämpfen. Ein Social-Media-Verbot sieht er dagegen skeptisch.
Veröffentlicht: 12.7.2026 10:43

Meta: EU-Kommission fordert Ende des Endlosscrollens bei Instagram

Gerade Jugendliche scrollen gern stundenlang in ihren Social-Media-Feeds. Brüssel bezichtigt den US-Konzern Meta, ungesunde Nutzung gezielt zu fördern und damit gegen europäisches Recht zu verstoßen.
Veröffentlicht: 10.7.2026 11:21

Chatkontrolle: EU-Parlament erlaubt Durchsuchung privater Nachrichten erneut

Techkonzerne sollen private Nachrichten wieder nach Hinweisen auf sexuellen Kindesmissbrauch durchsuchen dürfen, hat das Europaparlament entschieden. Ausgenommen sind verschlüsselte Chats wie bei Signal oder WhatsApp.
Veröffentlicht: 9.7.2026 12:29

Anthropic: US-Regierung hebt Exportbeschränkungen für KI-Modelle auf

Zwei KI-Modelle von Anthropic sind besonders umstritten – Kritiker fürchten, sie könnten zur Cyberwaffe werden. Die US-Regierung hatte die Programme Fable 5 und Mythos 5 deshalb nur für Amerikaner erlaubt. Davon rückt sie nun ab.
Veröffentlicht: 1.7.2026 08:33

Deutsche Bahn: Eine ausbleibende Fehlermeldung stürzte die Bahn ins Chaos

Alle Züge standen still, weil die DB-IT nicht mehr wollte: Die Bahn hat die Ursache für den bundesweiten Zugstillstand mitgeteilt. Damit das nicht noch mal vorkommt, will sie die Technik künftig erst nach Mitternacht warten.
Veröffentlicht: 26.6.2026 13:05

Karin Prien: Familienministerin will Altersgrenze von 13 Jahren für Social-Media

Karin Prien möchte die Nutzung von TikTok, Instagram und Co. durch Jugendliche einschränken. Sie spricht sich aber gegen ein Pauschalverbot bis 16 Jahre aus, wie es andere Länder in Europa planen.
Veröffentlicht: 24.6.2026 11:13

Deepfakes: EU-Parlament stimmt für Verbot von KI für Missbrauch

Die EU geht gegen Anwendungen vor, mit denen sich manipulierte sexuelle Darstellungen produzieren lassen. Die Parlamentarier in Straßburg stimmten jetzt mit überwältigender Mehrheit für ein entsprechendes Verbot.
Veröffentlicht: 16.6.2026 19:48

Telegram: Indien schränkt Zugang zum Messaging-Dienst ein

Telegram ist in Indien ein wichtiger Kommunikationskanal – und ein Umschlagplatz für angebliche Prüfungsdokumente. Staatliche Sperrmaßnahmen sollen jetzt Studienbewerber vor Betrug schützen.
Veröffentlicht: 16.6.2026 10:23

Fable 5 und Mythos 5 von Anthropic: Was der Exportbann der USA bedeutet

Es geht angeblich um die nationale Sicherheit: Die US-Regierung hat dem KI-Konzern Anthropic eine Anweisung erteilt – Ausländer dürfen auf zwei neue Modelle nicht mehr zugreifen. Nutzer in Deutschland merken das sofort.
Veröffentlicht: 15.6.2026 16:08

WhatsApp muss andere KI-Anbieter zulassen

Wer auf WhatsApp einen KI-Assistenten nutzen will, dem bleibt derzeit kaum eine andere Wahl als die konzerneigene Meta AI. Jetzt greift die EU-Kommission ein: Meta hat fünf Tage Zeit, den Zugang für Drittanbieter zu öffnen.
Veröffentlicht: 9.6.2026 16:03

WhatsApp: NSO Group hat laut Meta erneut User ausgespäht

Die in Israel gegründete NSO Group darf WhatsApp-Nutzer laut einer Gerichtsentscheidung nicht mehr ausspionieren. Meta sagt nun: Es ist wohl trotzdem wieder passiert.
Veröffentlicht: 9.6.2026 10:26

Meta: Landgericht Frankfurt verhängt Ordnungsgeld

Meta muss wegen zu später Löschung falscher Behauptungen auf Facebook ein Ordnungsgeld von 100.000 Euro zahlen. Das Gericht wertete die Erklärungsversuche des Konzerns sogar straferhöhend.
Veröffentlicht: 8.6.2026 10:46

KI-Infrastruktur: Monterey Park in Kalifornien stimmt für Verbot von Rechenzentren

»Bitte keine Großrechenanlagen in unserer Nachbarschaft.« Die Bürger von Monterey Park bei Los Angeles haben sich für einen Bann von Rechenzentren ausgesprochen. In den USA bisher ein einmaliger Vorgang.
Veröffentlicht: 4.6.2026 11:48

netzpolitik.org

Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.

Ein Stempel auf KI-Inhalten: Wie viel wird das bringen? (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / CFOTO
Um mehr Vertrauen im Umgang mit digitalen Medien zu schaffen, gilt ab Sonntag die neue Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten. Unter anderem Label und Wasserzeichen sollen offenlegen, dass Texte oder Bilder nicht menschengemacht sind. Viele begrüßen das, doch der Ansatz hat auch Lücken.
Author: Tomas Rudl
Posted: 31.7.2026 08:47
Cem Özdemir schaut angespannt in die Ferne.
Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) rückt nicht vom Palantir-Vertrag ab. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
In einer Urabstimmung fordert die überwältigende Mehrheit der Grünen, den Palantir-Vertrag sofort zu kündigen. Doch die Landesregierung hält an ihrem Kurs fest. Dabei verlangen die Mitglieder alles andere als eine grundlegende Wende.
Author: Rika Baack
Posted: 30.7.2026 17:10
Emmanuel Macron
Präsident Macron hat das Social-Media-Verbot zur Chefsache erklärt. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Chris Emil Janßen, Bearbeitung: netzpolitik.org
Einzelne EU-Staaten dürfen Plattformen wie TikTok derzeit nicht zu Alterskontrollen verpflichten, betont die EU-Kommission. Das könnte nationale Social-Media-Verbote zur Luftnummer machen. Unter anderem Frankreich und Österreich preschen mit eigenen Gesetzen voran.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 29.7.2026 15:26
Person hält in rotem Licht ein Objektiv in der Hand.
Wie beobachtet der Geheimdienst, wenn der Ausnahmezustand eingetreten ist? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: maximalfocus
Mit der geplanten Geheimdienstreform sollen BND und Verfassungsschutz viele neue Befugnisse bekommen. In einem Krieg würden noch mehr Schranken fallen. Doch die Machtverschiebung zugunsten der Spion:innen kann schon deutlich vorher beginnen.
Author: Anna Biselli
Posted: 28.7.2026 12:02
Kanzler Merz, Innenminister Dobrindt und Berliner Senatorin für Inneres Spranger legen Blumen in der Nähe des Anschlagsorts nieder.
Die Bestürzung und Beileidsbekundungen einiger Politiker fühlen sich für viele queere Menschen wie Hohn an. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der Schock groß. Doch die Reaktionen der führenden CDU-Politiker lassen sich leicht als bloße Heuchelei entlarven. Ein Kommentar.
Author: Timur Vorkul
Posted: 27.7.2026 15:49
Ein Spielzeugroboter steht vor zwei Mikrofonen, im Hintergrund der Bundestag
Wer spricht? – Bundestag: Tim Hüfner, Spielzeugroboter: Emilipothèse, Mikrofon: Jon Tyson, Bearbeitung: netzpolitik.org
Wenn Politiker:innen nicht mehr selbst reden, sondern Maschinen für sich sprechen lassen, mangelt es ihrem Auftritt an Authentizität. Doch gerade die macht einen Teil ihrer Legitimität aus. Denn in einer Demokratie sollten wir von Menschen repräsentiert werden, nicht von Robotern.
Author: Carla Siepmann
Posted: 26.7.2026 07:18
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Die 30. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 12 neue Texte mit insgesamt 95.849 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 25.7.2026 06:04
Menschen in Schutzanzügen mit medizinischen Utensilien
Mediziner:innen in Schutzanzügen in einem Ebola-Behandlungszentrum in der Demokratischen Republik Kongo – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Xinhua
Nach der Einstellung von USAID arbeiten die USA an Nachfolgeprogrammen zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung in afrikanischen Ländern. Doch Hilfe beim Kampf gegen Ebola, HIV und Co. gibt es künftig nur noch gegen weitreichenden Zugang zu Gesundheitsdaten.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 25.7.2026 05:56
Die EU-Kommission will, dass Jugendliche im Internet weniger sichtbar sind. – Vereinfachte Pixabay Lizenz: Lidia Nikole
TikTok macht es Fremden zu leicht, die Accounts von Minderjährigen zu finden. Nach Auffassung der EU-Kommission verstößt die Plattform damit gegen den Digital Services Act. Zu Alterskontrollen bei TikTok äußert sich Brüssel noch nicht.
Author: Anna Ströbele Romero
Posted: 24.7.2026 14:26
Ein fahrendes Auto im Fadenkreuz.
Mit Videoüberwachung, die automatisch Gegenstände und Verhalten detektiert, will Schleswig-Holstein gegen Handysünder vorgehen. – Vereinfachte Pixabay Lizenz: Tyler Clemmensen, Bearbeitung: netzpolitik.org
Die Regierungskoalition von Schleswig-Holstein hat die sowieso schon überbordende Polizeigesetznovelle noch einmal deutlich verschärft. Künftig sollen KI-Kameras Handysünder jagen, bewaffnete Drohnen erlaubt und heimliches Filmen und Abhören einfacher werden.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 24.7.2026 10:44
Der Eingang des BND in Berlin
Black Box BND. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON
Das Urteil verschiedener zivilgesellschaftlicher Verbände und der Bundesdatenschutzbeauftragten fällt eindeutig aus: Die geplante Geheimdienstreform von Bundesinnenminister Dobrindt ist unverhältnismäßig und verletzt vielfach die Grundrechte. Verfassungsschutz und BND werden hingegen mächtiger denn je.
Author: Daniel Leisegang
Posted: 24.7.2026 09:49
In der Google Suche ist ein Vergleichsdienst für Flüge integriert. CC-BY-NC-ND 4.0: netzpolitik.org
Die Suchergebnisse von Google sollen in Europa bald anders aussehen. Im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) hat die EU-Kommission erstmals zwei Strafen gegen Google verhängt. Obwohl es um verhältnismäßig wenig Geld geht, dürfte die Entscheidung in den USA trotzdem für Unmut sorgen.
Author: Anna Ströbele Romero
Posted: 23.7.2026 15:36
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will offenbar möglichst ungestört von der Zivilgesellschaft wirken. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Metodi Popow
Jüngst hatte der Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz drastisch einzuschränken. Nun zeigt ein Bericht des MDR, dass Innenminister Dobrindt noch viel weiter gehen will, um staatliches Handeln im Geheimen zu belassen.
Author: Tomas Rudl
Posted: 23.7.2026 12:31
Ulrich Kelber
Ulrich Kelber CC-BY-NC-ND 2.0: Fortune Global Forum
Die Bundesregierung will den Geheimdiensten neue Befugnisse im bisher beispiellosen Ausmaß geben. Zugleich schwächt sie Betroffenenrechte, unabhängige Aufsicht und Möglichkeiten für Transparenz. Eine freiheitliche Demokratie kann sich diese unausgewogene und gefährliche Mischung nicht leisten.
Author: Gastbeitrag
Posted: 22.7.2026 15:09
Porträt von Emmanuel Macron
Schafft mit dem Verbot ein politisches Erbe: Präsident Emmanuel Macron. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO/Political-Moments; Bearbeitung: netzpolitik.org
Das französische Parlament hat sich auf ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige geeinigt. Das wird die digitale Welt für junge Menschen nicht sicherer machen und gefährdet alle. Denn es bereitet den Weg für ein Internet, das nur noch mit Ausweiskontrolle zugänglich ist. Ein Kommentar.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 22.7.2026 12:02
Positiver Schwangerschaftstest liegt auf einem Handtuch
Nach einem positiven Schwangerschaftstest gibt es oftmals viele Fragen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BSIP
Chatbots wirken auch bei persönlichen Fragen oft wie eine neutrale Instanz. Unsere Recherche zeigt, wie sehr das bei einem Schwangerschaftsabbruch täuschen kann – besonders dann, wenn man ChatGPT um Rat fragt.
Author: Mayya Chernobylskaya
Posted: 22.7.2026 06:56
Polizei in Hanffeld.
Polizei ermittelt wegen Drogen. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Bild13
Die Polizei nutzt immer öfter Staatstrojaner. Im Jahr 2024 durfte sie 129 Mal Geräte hacken und ausspionieren, 79 Mal war sie damit erfolgreich. Das ist neuer Rekord. Anlass sind wie immer vor allem Drogendelikte.
Author: Andre Meister
Posted: 21.7.2026 12:32
Eine Person mit roter Jacke sitzt am E-Piano
Danger Dan durfte in der Sendung "Die Anstalt" nicht auftreten. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Carsten Thesing
Die Entscheidung des ZDF, einen Auftritt des Rappers Danger Dan und des Pianisten Igor Levit aus dem Programm zu nehmen, schlägt hohe Wellen. In einem offenen Brief kritisieren mehrere Fernsehräte, dass der Sender damit die Chance vergeben habe, eine Debatte über den Umgang mit Rechtsextremismus anzustoßen.
Author: Erik Tuchtfeld
Posted: 20.7.2026 15:34
Hephaistos, Gott des Feuers, der Schmiedekunst und der Vulkane, und Athene, Göttin der Weisheit und der Künste, bei der Geburt von Erichthonios. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: The New York Public Library
Der Einsatz sogenannter künstlicher Intelligenz im Kreativbereich ist schambehaftet und wird in der Regel argwöhnisch beäugt. Dabei zählt am Ende die Qualität eines Werkes – und die müssen wir erst einmal erkennen.
Author: Vincent Först
Posted: 19.7.2026 07:15
grün-lila Fraktal
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Die 29. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 14 neue Texte mit insgesamt 117.150 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Anna Biselli
Posted: 18.7.2026 06:36
Man mit Brille und Anzug spricht in Mikrofone
Professor Johannes Masing hält seine Grundsatzrede. – Alle Rechte vorbehalten: Simone Neumann / Wegweiser
Das Grundgesetz gewährt Meinungsfreiheit, auch für beunruhigende Meinungen. Die Geistesfreiheit ist inhaltlich unbeschränkt und gerichtlich durchsetzbar. Doch Meinungsstreit schützt nicht vor Widerspruch, Protest und Empörung. Wir brauchen klare Regeln gegen Hass und Hetze – gerade im Netz.
Author: Gastbeitrag
Posted: 18.7.2026 06:35
Jörg Fegert, Urusla, von der Leyen, Maria Melchior
Ursula von der Leyen (Mitte) mit den Co-Vorsitzenden des Expert*innen-Gremiums, Jörg Fegert (links) und Maria Melchior (rechts). – Alle Rechte vorbehalten: Screenshot: European Broadcasting Service; Bearbeitung: netzpolitik.org
Im Namen des Jugendschutzes sollen alle im Netz ihr Alter nachweisen, das will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Die Forderung stützt sie auf einen Expert*innen-Bericht, der bei Alterskontrollen erhebliche Mängel aufweist. Die Analyse.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 17.7.2026 13:41
Offener Kabelschacht auf einer Wiese
Braucht es Einschränkungen der Informationsfreiheit, um offenliegende Bahnkabel in Birkenwerder zu schützen? (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Jürgen Ritter
Berlin und Bund legen vor, Brandenburg zieht nach. Auch hier plant die Regierung, Informationsfreiheitsrechte zu schwächen. Wieder sollen Sicherheitsbedenken die Intransparenz rechtfertigen.
Author: Rika Baack
Posted: 17.7.2026 12:57
Ein Gemälde, das einen stürmischen Tag auf dem Land im 18. Jahrhundert zeigt.
Claude-Joseph Vernet, Die vier Zeiten des Tages, Mittag (1757) – Gemeinfrei: Wikimedia
Unwetter kommen mal aus heiterem Himmel, mal kündigen sie sich lange vorher an. In beiden Fällen hilft es, gut gewappnet zu sein. Dank eures Rückenwindes sind wir das.
Author: netzpolitik.org
Posted: 17.7.2026 09:45
Ein Mensch mit Brille und blauer Krawatte in blauem Anzug vor einem blauen Hintergrund
Innenminister Alexander Dobrindt will Datenkäufe durch Geheimdienste offenbar nicht strenger kontrollieren. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Die Bundesregierung verrät nicht, ob deutsche Geheimdienste bei Databrokern Daten aus der Werbeindustrie kaufen. Vieles spricht dafür, doch auch die neue Geheimdienst-Reform soll keine klare Rechtsgrundlage schaffen. Kritiker:innen wie die Bundesdatenschutzbeauftragte haben verfassungsrechtliche Bedenken.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 17.7.2026 08:41

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise security News

Eine Verkettung von Sicherheitslücken ermöglichte vollen Zugang zu allen Azure-Cosmos-DB-Datenbanken.
Author: Heise
Posted: 31.7.2026 09:02
IBMs Middleware-Plattform App Connect Enterprise ist über mehrere Sicherheitslücken attackierbar. Updates sind verfügbar.
Author: Heise
Posted: 31.7.2026 09:02
SolarWinds schließt Sicherheitslücken in Web Help Desk. Eine gilt als kritisch und ermöglicht Angreifern, die Authentifizierung zu umgehen.
Author: Heise
Posted: 31.7.2026 07:11
Eine Sicherheitslücke in OWA ermöglicht durch Anzeigen von Mails das Ausführen von JavaScript-Code. Russische Akteure nutzen das aus.
Author: Heise
Posted: 31.7.2026 06:24
Nach einem Vorfall bei OpenAI räumt nun auch Anthropic ein, dass eigene KI-Modelle bei Sicherheitstests ungeplant echte Firmensysteme angegriffen haben.
Author: Heise
Posted: 31.7.2026 05:16
Cybergrooming zielt oft auf junge Menschen ab. Durch Bildung und Prävention können sich Jugendliche jedoch effektiv vor gefährlichen Kontakten schützen.
Author: Heise
Posted: 31.7.2026 04:55
Der EU-Rat verhängt restriktive Maßnahmen gegen Kriminelle und Firmen in Südostasien, die groß angelegte Betrugszentren betreiben und Menschen versklaven.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 15:10
Mehrere Sicherheitslücken bedrohen IBM WebSphere Application Server und WebSphere Application Server Liberty.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 12:58
VMware-Updates für ESX, vCenter, Workstation und Fusion schließen Sicherheitslücken, die etwa die Umgehung der Authentifizierung erlauben.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 12:34
Zwei mutmaßliche Täter sollen Konten von Fahrzeughändlern auf Verkaufsplattformen gekapert haben. Der Schaden beträgt über 660.000 Euro.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 12:22
Die Softwareentwicklungsumgebung GitLab ist verwundbar. Reparierte Ausgaben lösen mehrere Sicherheitsprobleme.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 11:56
Kurz nach dem Angriff von OpenAI-KI auf Hugging Face präsentiert Nvidia eine Initiative für offene KI. Dennis-Kenji Kipker wittert Flucht vor Verantwortung.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 11:11
Mit der KI Claude hat Anthropic Schwachstellen in Kryptoalgorithmen gesucht. Bei einem Post-Quanten-Krypto-Kandidaten wurde sie fündig.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 09:16
Angreifer missbrauchen fest einprogrammierte Zugangsdaten in Ciscos Firewall-Verwaltungssoftware. Updates sollen dagegen helfen.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 07:28
Alle Mitglieder eines Gruppenchats sollten dieselben Inhalte sehen. Die üblichen Chat-Dienste stellen das nicht sicher. Das ist riskant.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 05:57
Google hat wieder ein massives Sicherheitsupdate für Chrome veröffentlicht. Sieben der geschlossenen Lücken gelten als kritisch.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 05:45
OpenAI-Modelle attackierten vergangene Woche anscheinend weitere Software. Die Firma erklärt nun ausführlicher, was genau passiert ist.
Author: Heise
Posted: 30.7.2026 04:24
Stackable stellt die Data Platform 26.7 auf Qualität und Supply-Chain-Sicherheit um. Neben SLSA-Provenance drohen bei der Registry-Logik Breaking Changes.
Author: Heise
Posted: 29.7.2026 15:37
Unter bestimmten Bedingungen können Angreifer TeamViewer-Remotesessions unter macOS erstellen.
Author: Heise
Posted: 29.7.2026 13:36
In aktuellen Versionen haben die Entwickler von Apache Traffic Server mehrere Sicherheitslücken geschlossen.
Author: Heise
Posted: 29.7.2026 12:42

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".