Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur und ganz viel zum Spielen.

Ein Systemabsturz hat Millionen Computer in aller Welt lahmgelegt. Experten sprechen vom größten IT-Ausfall der Geschichte. Wie kann man so etwas künftig verhindern?
Author: ZEIT ONLINE: Wirtschaft - David Baldysiak, Johanna Jürgens
Posted: 24.7.2024 07:39
GPS-Signale steuern Strom-, Finanz- und Kommunikationsnetze. Ein Ausfall kann fatale Folgen haben. Die Signale zu stören, ist inzwischen Teil hybrider Kriegsführung.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Sibylle Anderl, Leonie Daumer
Posted: 23.7.2024 14:21
Lange führte in Sachen Falt- und Klappsmartphones kein Weg an Samsung vorbei. Ist das immer noch so? Wir haben das Z Fold 6 – und Samsungs neue KI-Funktionen – getestet.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Eike Kühl
Posted: 23.7.2024 13:19
Roboter spielen jedes Jahr eine Fußball-WM aus. Dabei fallen sie immer noch oft um. Und doch: Man bekommt eine Ahnung, was Maschinen auf zwei Beinen heute schon können.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Pauline Schinkels
Posted: 22.7.2024 14:04
Cyberattacken, sexueller Missbrauch, Finanzbetrug: Die Zahl organisierter Verbrechen im Internet steigt weiter an. Zunehmend wird dabei künstliche Intelligenz genutzt.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Anja Keinath
Posted: 22.7.2024 11:46
Cyberattacken, sexueller Missbrauch, Finanzbetrug: Die Zahl organisierter Verbrechen im Internet steigt weiter an. Zunehmend wird dabei künstliche Intelligenz genutzt.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Anja Keinath
Posted: 22.7.2024 11:46
Schüler, die mit dem Helikopter gerettet werden. Wanderer, die verzweifelt die Bergwacht rufen. Wir sprechen mit dem Komoot-Gründer über fahrlässiges Verhalten.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Pauline Schinkels
Posted: 20.7.2024 07:57
Schüler, die mit dem Helikopter gerettet werden. Wanderer, die verzweifelt die Bergwacht rufen. Wir sprechen mit dem Komoot-Gründer über fahrlässiges Verhalten.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Pauline Schinkels
Posted: 20.7.2024 07:57
Schüler, die mit dem Helikopter gerettet werden. Wanderer, die verzweifelt die Bergwacht rufen. Wir sprechen mit dem Komoot-Gründer über fahrlässiges Verhalten.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Pauline Schinkels
Posted: 20.7.2024 07:57
Weltweit fallen Flüge aus, Banken sowie Supermärkte liegen lahm, Fernseher bleiben schwarz – wegen eines Software-Updates. Das ist aber nicht das eigentliche Problem.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Stefan Schmitt
Posted: 19.7.2024 13:14
Weltweit fallen Flüge aus, Banken sowie Supermärkte liegen lahm, Fernseher bleiben schwarz – wegen eines Software-Updates. Das ist aber nicht das eigentliche Problem.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Stefan Schmitt
Posted: 19.7.2024 13:14
Weltweit fallen Flüge aus, Banken sowie Supermärkte liegen lahm, Fernseher bleiben schwarz – wegen eines Software-Updates. Das ist aber nicht das eigentliche Problem.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Stefan Schmitt
Posted: 19.7.2024 13:14
Eine IT-Panne hat stundenlang Airlines, Krankenhäuser und TV-Sender lahmgelegt. Ursache war ein fehlerhaftes Update der US-Firma CrowdStrike. Das Liveblog zum Nachlesen
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Anna-Lena Schlitt, Angelika Finkenwirth, Sybille Klormann
Posted: 19.7.2024 13:02
Eine IT-Panne hat stundenlang Airlines, Krankenhäuser und TV-Sender lahmgelegt. Ursache war ein fehlerhaftes Update der US-Firma CrowdStrike. Das Liveblog zum Nachlesen
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Anna-Lena Schlitt, Angelika Finkenwirth, Sybille Klormann
Posted: 19.7.2024 13:02
Eine IT-Panne hat stundenlang Airlines, Krankenhäuser und TV-Sender lahmgelegt. Ursache war ein fehlerhaftes Update der US-Firma CrowdStrike. Das Liveblog zum Nachlesen
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Anna-Lena Schlitt, Angelika Finkenwirth, Sybille Klormann
Posted: 19.7.2024 13:02

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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DER SPIEGEL - Netzwelt

Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr.

Funklöcher: Bundesregierung beschließt Gesetz zur Beschleunigung des Netzausbaus

Wenn Provider Funklöcher schließen wollen, benötigen sie haufenweise Genehmigungen. Ein neues Gesetz soll Abhilfe schaffen. Die Anbieter zeigen sich enttäuscht, dass Glasfaserverbindungen nicht ebenfalls bevorzugt werden.
Veröffentlicht: 24.7.2024 11:57

Deutsche Marine sucht Ersatz für Floppydisks

Vier alte Fregatten der Bundeswehr werden modernisiert, dabei sollen auch ihre Diskettenlaufwerke ersetzt werden. Gesucht wird nun eine Technik, mit der das bisherige Floppydisk-System emuliert werden kann.
Veröffentlicht: 18.7.2024 10:23

El Hotzo und seine Witze über Donald Trump: Und auf einmal meckert Elon Musk

Zwei X-Posts von El Hotzo schlagen Wellen: Der RBB kündigte die Zusammenarbeit mit dem Satiriker auf, Techmilliardär Elon Musk beschwerte sich beim Bundeskanzler. Was es mit der Kontroverse auf sich hat – der Überblick.
Veröffentlicht: 17.7.2024 12:48

Donald Trump: Elon Musk mischt sich in die Debatte über »El Hotzo« ein

Wegen seiner Äußerungen zum Trump-Attentat hat der RBB die Zusammenarbeit mit Sebastian Hotz beendet. Nun behauptet eine rechte Aktivistin, dass der Satiriker auch dem X-Chef den Tod wünscht. Musk wendet sich direkt an Olaf Scholz.
Veröffentlicht: 16.7.2024 18:26

Bitcoin-Verkäufe von Behörden: »Wir spekulieren nicht«

Der Leiter der Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Cybercrime in NRW, Markus Hartmann, zu den massiven Verkäufen beschlagnahmter Bitcoin durch die Justiz – wie die Behörden dabei vorgehen und was sie beachten müssen.
Veröffentlicht: 16.7.2024 16:41

Datenhändler bieten im Internet Standortdaten von Millionen Handys an

Auf Onlinemarktplätzen werden Positionsdaten von Millionen Smartphones in Deutschland gehandelt. Auch Besuche in Suchtkliniken oder Bordellen sind dabei erkennbar. Doch man kann sich mit einfachen Mitteln schützen.
Veröffentlicht: 16.7.2024 09:26

Donald Trump: Meta hebt Beschränkungen für Instagram und Facebook-Kanäle auf

Donald Trump und die sozialen Netzwerke – das ist eine Geschichte für sich. Nun hat Instagram-Mutterkonzern Meta angekündigt, »Leitplanken« für den Herausforderer von US-Präsident Biden abzubauen.
Veröffentlicht: 13.7.2024 03:26

Twitter-Nachfolger X: EU-Kommission droht Elon Musks Plattform mit hoher Geldstrafe

Erneut knöpft sich die EU-Kommission ein großes US-Unternehmen vor. Die Plattform X verstoße in mehreren Bereichen gegen EU-Recht, sagt das Gremium. Für das soziale Netzwerk könnte das teuer werden.
Veröffentlicht: 12.7.2024 11:42

Polarisierung der Gesellschaft: Wie soziale Medien Debatten im Netz beeinflussen

Debatten im Netz sind oft geprägt von Zuspitzungen und Feindseligkeit. Die Autorin Ingrid Brodnig untersucht, welche Rolle dabei soziale Medien spielen, und gibt Tipps, was Menschen dagegen tun können.
Veröffentlicht: 11.7.2024 04:30

Brasilien: Meta darf keine Nutzerdaten für KI-Training verwenden

In Europa hat der Facebook-Konzern Meta die Einführung seines KI-Assistenten auf Eis gelegt. Grund ist die Kritik von Datenschützern. Auch in Brasilien gibt es Bedenken, die zuständige Behörde sorgt sich um die Grundrechte.
Veröffentlicht: 3.7.2024 09:17

Meta: EU-Kommission wirft Konzern Bruch von Wettbewerbsregeln vor

Das Werbefrei-Abo für Facebook und Instagram verschaffe dem Konzern einen Wettbewerbsvorteil und zwinge Kunden zur Freigabe persönlicher Daten, sagt die EU-Kommission. Für Meta könnte das teuer werden.
Veröffentlicht: 1.7.2024 11:16

Bundeskartellamt warnt vor Machtzuwachs der Techkonzerne durch KI

Der Boom künstlicher Intelligenz könnte zu Machtverschiebungen in der Digitalbranche führen, befürchtet das Kartellamt. Dagegen wolle man sich wappnen.
Veröffentlicht: 26.6.2024 09:56

Teams-Integration: EU-Kommission hält Microsofts Verhalten weiter für wettbewerbswidrig

Die Integration von Teams in Microsofts Office-Pakete geht der EU-Kommission immer noch zu weit. Seit dem vergangenen Jahr ermittelt sie gegen den Konzern, erste Änderungen gehen ihr nicht weit genug.
Veröffentlicht: 25.6.2024 10:41

Kaspersky: USA verbieten russische Antiviren-Software

Auf US-Behördenrechnern darf Kaspersky schon lange nicht mehr laufen. Nun wird der Verkauf des russischen Antivirus-Programms in den USA komplett untersagt. Der Hersteller will sich wehren.
Veröffentlicht: 21.6.2024 02:30

»Chatkontrolle«: Umstrittenes EU-Gesetz vorerst gescheitert

Die EU-Kommission will verschlüsselte Chats im Kampf gegen Kindesmissbrauch durchleuchten lassen. Doch nach breiter Kritik wurden die Verhandlungen vertagt – auch wegen der Ablehnung von Innenministerin Faeser.
Veröffentlicht: 20.6.2024 12:40

Apple: EU-Kommissarin hält Umsetzung des Digital Markets Act für problematisch

Die EU-Kommission untersucht, ob Apple gegen die neuen Digitalgesetze verstößt. Im US-Fernsehen kündigte Margrethe Vestager eine baldige Entscheidung an. Für Apple könnte das teuer werden.
Veröffentlicht: 19.6.2024 10:39

»Chatkontrolle«: Politiker und App-Anbieter warnen vor Plänen der EU

Kein EU-Digitalvorhaben ist derzeit so umstritten wie die sogenannte Chatkontrolle. Politiker und Technikexperten kritisieren die Pläne, die etwa WhatsApp betreffen – kurz vor einer wichtigen Abstimmung.
Veröffentlicht: 18.6.2024 08:13

USA: Gesundheitsbeamter fordert Sucht-Warnhinweise für Social-Media-Plattformen

Bei Zigarettenschachteln sind Warnhinweise in vielen Ländern vorgeschrieben. Der oberste US-Mediziner Vivek Murthy hat eine ähnliche Maßnahme nun auch für TikTok, Instagram und Co. angeregt.
Veröffentlicht: 17.6.2024 19:12

Kinderpornografie: Zahl der falschen Verdächtigungen bei Online-Bildern massiv gestiegen

Zehntausende Hinweise auf online verbreitete Bilder von Kindesmissbrauch gehen jährlich bei deutschen Behörden ein. Doch die Zahl der falschen Verdächtigungen ist nach SPIEGEL-Informationen massiv gestiegen.
Veröffentlicht: 16.6.2024 04:59

Meta: KI-Assistenten-Training in Europa mit Nutzerdaten von Facebook und Instagram verschoben

Mit öffentlich zugänglichen Nutzerdaten von Facebook, Instagram und Threads wollte Meta seinen KI-Assistenten trainieren. Die »Opt-out«-Lösung stieß auf viel Kritik. Nun verschiebt der Konzern das Vorhaben.
Veröffentlicht: 15.6.2024 11:47

netzpolitik.org

Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.

Ein Baum, daneben ein Funkmast
Das Aufstellen von Funkmästen soll künftig einfacher werden, auch in Naturschutzgebieten. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Zoonar
Künftig soll der Ausbau digitaler Infrastrukturen schneller und einfacher werden, geht es nach der Bundesregierung. Bis 2030 steht er deshalb im "überragenden öffentlichen Interesse" – allerdings mit Einschränkungen.
Author: Tomas Rudl
Posted: 24.7.2024 14:27
Bezahlkarte, im Hintergrund ein Einkaufswagen und ein EC-Karten-Terminal
Nicht überall lässt sich mit Karte zahlen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Christian Ohde
50 Euro Bargeld für Geflüchtete und dann ist Schluss? Nein, sagt nun ein Gericht in einer Eilentscheidung. Wie viel Bargeld Betroffene für ihr Existenzminimum brauchen, hänge vom Einzelfall ab. Damit steht das Modell einer restriktiven Bezahlkarte auf der Kippe.
Author: Anna Biselli
Posted: 24.7.2024 13:14
Kamerasäule auf der Altstadtbrücke in Görlitz
Kamerasäule auf der Altstadtbrücke in Görlitz – Alle Rechte vorbehalten IMAGO
Die Polizei in Sachsen hält große Stücke auf die stationäre Videoüberwachung in Görlitz. Mit der Technik sollen fast 800 Straftaten aufgeklärt worden sein. Doch an den Zahlen und ihrer Erhebung gibt es Kritik.
Author: Markus Reuter
Posted: 24.7.2024 12:09
Ein vierbeiniger roboter
Q-UGV von Ghost Robotics: Diese Drohne ist die Basis von NEO. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / ZUMA Press Wire
Das US-Department of Homeland Security hat ein neues Spielzeug. Der Roboter NEO kann angeblich mit Denial-of-Service-Attacken Smarthomes lahmlegen.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 23.7.2024 12:23
Ein Funkmasten inmitten der Natur
Ein Wörtchen könnte darüber entscheiden, wie schnell manche Mobilfunkmasten aufgestellt werden könnten. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Craig Garnham
Mehrfach wurde es bereits verschoben, am Mittwoch soll es nun endlich soweit sein: Das Bundeskabinett will einen Gesetzentwurf beschließen, der den Netzausbau beschleunigt. Seit einem Jahr stockt die Einigung, weil sich Digital- und Umweltministerium um ein entscheidendes Wörtchen streiten.
Author: Tomas Rudl
Posted: 22.7.2024 16:09
Ein gesprengter Geldautomat
Und es hat Boom gemacht: Dieser Automat in Chemnitz wurde im Juni gesprengt. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / HärtelPRESS
Ein Referentenentwurf des Innenministeriums fordert höhere Haftstrafen für die Sprengung von Geldautomaten. Die Täter*innen sollen auch mit Staatstrojanern verfolgt werden können.
Author: Martin Schwarzbeck
Posted: 22.7.2024 14:03
Hacker Stock
Die Vereinten Nationen stehen kurz vor der Verabschiedung des Vertrags über Cyberkriminalität (Diffusion Bee)
Internationale Menschenrechts- und Journalistenorganisationen fordern von europäischen Delegierten, den aktuellen Entwurf der geplanten UN-Konvention zu Computerkriminalität abzulehnen. Die Unterzeichner weisen auf zahlreiche kritische Mängel hin und brandmarken den Entwurf als menschenrechtsfeindlichen Überwachungsvertrag.
Author: Constanze
Posted: 22.7.2024 13:16
rechte Seite: "Bildet Netze! - die Konferenz, 13. Sept." linke Seite: Eine Hand hält ein LAN-Kabel zum Einstecken bereit
Wir freuen uns, wenn ihr bei unserer Konferenz dabei seid!
Ab heute könnt ihr euch für unsere Konferenz "Bildet Netze!" anmelden, die am 13. September stattfindet. Euch erwartet ein Tag voller Vorträge, Workshops und Vernetzung. Nach der Konferenz wollen wir gemeinsam 20 Jahre netzpolitik.org feiern. Wir hoffen, ihr seid dabei!
Author: netzpolitik.org
Posted: 22.7.2024 12:27
Eine Hand hält eine bayerische Bezahlkarte in die Kamera. Sie ist hellblau.
In Bayern ist die Bezahlkarte inzwischen in fast allen Kommunen und Landkreisen eingeführt. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Bihlmayerfotografie
Dass Geflüchtete mit einer Bezahlkarte nur wenig Bargeld abheben dürfen, stellt sie vor große Probleme. In einigen Städten entstehen deshalb Tauschorte, die diese Diskriminierung aushebeln wollen. Ein Interview über die Freude am Kampf gegen die Ohnmacht und Solidarität im Franchise-Prinzip.
Author: Anna Biselli
Posted: 22.7.2024 07:19
Mensch steht vor einer riesigen Wand von Monitoren, Ansicht von hinten.
Mehr Misstrauen und Medienkompetenz sind dringend gefragt. – Public Domain Generiert von Vincent Först mit Midjourney
In sozialen Medien kursieren unzählige Deepfakes. Viele manipulierte Inhalte bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen flacher Unterhaltung, Satire und politischem Aktivismus. Plattformen und Gesetzgeber arbeiten an Richtlinien und Verboten – mit zweifelhafter Wirkung.
Author: Vincent Först
Posted: 20.7.2024 07:00
Die 29. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 26 neue Texte mit insgesamt 271.912 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Markus Reuter
Posted: 19.7.2024 16:22
Das Parlament wählt Ursula von der Leyen erneut zur Kommissionspräsidentin.
Das Parlament wählt Ursula von der Leyen erneut zur Kommissionspräsidentin. CC-BY 2.0 European Parliament
Die alte und neue Kommissionpräsidentin hat Leitlinien für ihre zweite Amtszeit vorgestellt. Europa soll mehr KI entwickeln, das Personal von Sicherheitsbehörden soll verdoppelt und verdreifacht werden, das Buchen von grenzübergreifenden Zugfahrten einfacher werden. Die Chatkontrolle wird nicht erwähnt.
Author: Maximilian Henning
Posted: 19.7.2024 15:34
Ylva Johansson
Ylva Johansson (rechts) bei einer Veranstaltung im April. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Belga
Die #Chatkontrolle wird in Zukunft von jemand anderem forciert werden. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson, die das Projekt mit allen Mitteln durchsetzen wollte, ist nicht wieder nominiert worden. Ein Kommentar zum Abschied.
Author: Markus Reuter
Posted: 19.7.2024 13:38
Eine junge Mutter hält ein aby auf dem Arm, während sie einen Laptop benutzt.
Auch die nächste Generation Internet braucht Unterstützung. – Public Domain Pexels / Sarah Chai
Wichtige Organisationen aus der Open-Source-Szene fordern, dass die Förderung für das "Next Generation Internet"-Programm fortgesetzt wird. Ein von der EU-Kommission selbst beauftragter Bericht bewertete das Programm erst vergangenen Monat positiv. Noch besser wäre eine langfristige Lösung.
Author: Maximilian Henning
Posted: 19.7.2024 13:02
a silver shopping cart filled with blue and red booklets looking like passports
Shopping spree on the data market: Databroker was a place where you could fill your cart with, for example, passport data of people who had no idea it was happening. – Public Domain Midjourney
For weeks, the personal data of thousands of people was openly available on a data marketplace. It was only after we had alerted the Belgian company that they took the data offline. People from several countries were at high risk of data misuse and fraud.
Author: Chris Köver
Posted: 19.7.2024 09:20
Stefanie Lemke, Katarina Barley, Ron Wyden
Bundesministerin Stefanie Lemke (Grüne), EU-Abgeordnete Katarina Barley (SPD), US-Senator Ron Wyden (Demokraten) – Lemke: BMUV/Klaus Mellenthin; Barley: www.katarina-barley.de; Wyden: U.S. Senate Photographic Studio, Public domain, via Wikimedia Commons; Nebel: Vecteezy; Montage: netzpolitik.org
Politik und Behörden reagieren auf unsere Recherchen mit dem BR zum Handel mit Standortdaten. Ein US-Senator schaltet das Pentagon ein, das Verbraucherschutzministerium fordert EU-Gesetze. Und eine Rechtsanwältin sagt: Schon jetzt könnten sich Händler und Käufer*innen strafbar machen.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 19.7.2024 09:03
Ein Smartphone mit Werbeanzeigen, dahinter ein Auge. Nebel. Im Hintergrund Zahlenkolonnen, die Standortdaten darstellen.
Überwacht. – Auge: maxpixel.net/CCO; Ads: Pixabay/200degrees; Nebel: Vecteezy; Montage: netzpolitik.org
Die Technologie hinter Online-Werbung lässt sich für Überwachung und Spionage missbrauchen. Um diese Risiken sichtbar zu machen, prägten Forschende vor sieben Jahren den Begriff ADINT. Unsere jüngsten Recherchen mit dem BR zeigen: Ihre Warnungen waren berechtigt, die Gefahr wird noch immer unterschätzt.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 19.7.2024 05:23
J. D. Vance bei einer Konferenz
J. D. Vance bei einer Konferenz von Turning Point USA, einer rechtskonservativen Studentenorganisation. CC-BY-SA 2.0 Gage Skidmore
Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA biegt langsam in die Zielgerade ein. Diese Woche entscheiden die Republikaner über ihre beiden Kandidaten. Mit J.D. Vance hat sich nun Donald Trump für einen Stellvertreter entschieden, der enge Kontakte zu reaktionären Tech-Mogulen pflegt.
Author: Tomas Rudl
Posted: 18.7.2024 15:01
Einkaufswagen vor gelbem Hintergrund, darin blaue und rote Hefte
Shoppingtour auf dem Datenmarkt: Auf Databroker konnte man seinen Karren vollmachen, zum Beispiel mit Passdaten von Personen, die davon gar nichts wussten. – Public Domain Midjourney
Auf einem Datenmarktplatz standen wochenlang Passdaten von Tausenden Personen offen im Netz. Erst lange nach unseren Hinweisen nahm das belgische Unternehmen die Daten offline. Menschen aus mehreren Ländern waren einem hohen Risiko für Datenmissbrauch und Betrug ausgesetzt.
Author: Chris Köver
Posted: 18.7.2024 11:36
A young woman shows something to an old man on a phone. They have a laptop in front of them.
Next Generation Internet – no more. – Public Domain Pexels / Andrea Piacquadio
The EU’s Next Generation Internet programme has supported free, open source software for years. But now a silent death seems to be looming: An internal document suggests that financing may soon end. Developers are surprised and call for the programme’s survival.
Author: Maximilian Henning
Posted: 18.7.2024 09:38
Finger drückt auf einer Tastatur auf eine rote Taste mit Aufschrift "Delete" (Löschen)
Kinderpornografie wird noch schneller gelöscht. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Depositphotos
So genannte kinderpornografische Inhalte werden nach einem Hinweis ans Bundeskriminalamt immer schneller gelöscht. Die Löschquoten bleiben im Inland und Ausland gegenüber dem Vorjahr etwa gleich.
Author: Markus Reuter
Posted: 18.7.2024 09:04
Eine junge Frau zeigt einem alten Mann etwas auf einem Handy. Vor ihnen steht ein Laptop.
Nächste Generation Internet – damit ist nun wohl Schluss. – Public Domain Pexels / Andrea Piacquadio
Das Next Generation Internet-Programm der EU-Kommission fördert seit Jahren freie, quelloffene Software. Nun scheint aber ein stilles Aus zu drohen. Laut einem internen Dokument könnte die Finanzierung bald enden. Entwickler:innen sind entgeistert und fordern das Weiterleben des Programms.
Author: Maximilian Henning
Posted: 17.7.2024 14:12
Ylva Johansson und Ashton Kutcher vor Europafahne
Ashton Kutcher (rechts) war nur das öffentliche Gesicht eines breiten Netzwerkes, das für die Chatkontrolle bei der EU-Kommission lobbyiert. Hier bei einem Treffen mit Johansson am 20. März 2023. Twitter / Ylva Johansson
Bei der Chatkontrolle und den Beziehungen zur US-Organisation Thorn möchte sich die EU-Kommission weiterhin nicht in die Karten schauen lassen. Die EU-Bürgerbeauftragte hatte die Kommission zur Herausgabe von Dokumenten aufgefordert und bedauert nun, dass diese dem nicht nachkommt.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.7.2024 11:58
Stefan Berger und Markus Ferber sitzen in einem Ausschusssaal des EU-Parlaments. Berger argumentiert, Ferber hört zu.
Stefan Berger und Markus Ferber im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. – Alle Rechte vorbehalten EU-Parlament
Das Europäische Parlament verhandelt das Gesetz zum Digitalen Euro – bisher ohne Ergebnis. Federführend ist die konservative Europäische Volkspartei. Dort gibt es einige Verbindungen zu Banken, die sehen das Vorhaben kritisch. Wir veröffentlichen eine Beschwerde anderer Fraktionen.
Author: Maximilian Henning
Posted: 17.7.2024 10:37
Stefan Berger und Markus Ferber sitting in a committee room of the EU Parliament. Berger is arguing, Ferber listening.
Stefan Berger und Markus Ferber in the Committee on Economic and Monetary Affairs. – Alle Rechte vorbehalten EU-Parlament
The European Parliament is negotiating a law on the Digital Euro – until now, with no result. Leading the negotiations is the European People’s Party. The party has established connections to banks, which are critical of the project. We’re publishing a complaint from other Parliament groups.
Author: Maximilian Henning
Posted: 17.7.2024 10:37

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit

Die deutsche Umsetzung der NIS2-Richtlinie ist ein Jahr nach dem Entwurf endlich durchs Bundeskabinett. Die Betroffenen sind weiter nur teilweise zufrieden.​
Author: Falk Steiner
Posted: 24.7.2024 17:44
Ein Blogartikel zum fehlerhaften Update beim Falcon Sensor erläutert haarklein den Testprozess der Software – nicht aber den der fatalen Regel-Aktualisierung.
Author: Dr. Christopher Kunz
Posted: 24.7.2024 15:25
Eine Schwachstelle in den Autorisierung-Plug-ins hatte Docker 2019 geschlossen. Sie ist aber kurz danach als Regression wieder in die Engine eingeflossen.
Author: Rainald Menge-Sonnentag
Posted: 24.7.2024 12:52
Nach den massiven Problemen durch ein fehlerhaftes Crowdstrike-Update will das BSI nun Taten sehen – auch von Microsoft.​
Author: Falk Steiner
Posted: 24.7.2024 10:33
Erhalten Sie einen Überblick über Methoden und Best Practices für eine effiziente Cybersicherheitsstrategie. (10 Prozent Rabatt bis 20.08.)
Author: Ilona Krause
Posted: 24.7.2024 10:00
SCADA-Systeme der SICAM-Reihe von Siemens kommen in kritischen Infrastrukturen zum Einsatz. Sicherheitsupdates schließen eine kritische Lücke.
Author: Dennis Schirrmacher
Posted: 24.7.2024 09:26
Im Podcast von heise security geht es diesmal um Prompt Injections, also Angriffe auf Systeme mit KI-Unterbau – gegen die es keinen vollständigen Schutz gibt.
Author: Sylvester Tremmel
Posted: 24.7.2024 07:00
Der Workshop zeigt, wie man Informationssicherheit im Unternehmen mit dem Sicherheitsstandard ISO 27001 umsetzt und welche Herausforderungen sich dabei stellen.
Author: Ilona Krause
Posted: 24.7.2024 06:00
Angreifer können an sechs mittlerweile geschlossenen Sicherheitslücken in JetBrain TeamCity ansetzen.
Author: Dennis Schirrmacher
Posted: 23.7.2024 12:06
Erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die effektive Umsetzung von NIS2 und dem deutschen NIS2UmsuCG. (10% Rabatt bis 11.08.)
Author: Ilona Krause
Posted: 23.7.2024 10:00
Dell hat mehrere Sicherheitslücken in Data Protection Advisor geschlossen. Es kann Schadcode auf Systeme gelangen.
Author: Dennis Schirrmacher
Posted: 23.7.2024 09:59
Google will das Cybersecurity-Startup Wiz übernehmen und bot 23 Milliarden US-Dollar. Doch Wiz lehnt das Angebot ab.
Author: Eva-Maria Weiß
Posted: 23.7.2024 09:38
Google will Drittanbieter-Cookies in Chrome nun doch nicht standardmäßig blockieren. Der Werbebranche gefällt das.
Author: Eva-Maria Weiß
Posted: 23.7.2024 06:08
Die weltweiten IT-Ausfälle durch einen Fehler im Update von Crowdstrike sorgen die US-Behörden. Sie fordern komplette Aufklärung.
Author: Eva-Maria Weiß
Posted: 23.7.2024 04:48
Angreifer können viele Desktopcomputer von HP mit Schadcode attackieren.
Author: Dennis Schirrmacher
Posted: 22.7.2024 09:39

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".