Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur und ganz viel zum Spielen.

Social Media sind schädlich, entschied ein US-Gericht. Das wegweisende Urteil kratzt an der Macht von Big Tech – und an einer zentralen Funktionsweise des Internets.
Author: DIE ZEIT: Internet - Julian Sadeghi
Posted: 6.4.2026 17:12
Kein Ende, viele Belohnungen und große Fomo: Viele mögliche Suchtgefahren von Social Media ähneln denen in Videospielen. Was sich daraus lernen lässt – und was nicht.
Author: DIE ZEIT: Games - Matthias Kreienbrink
Posted: 6.4.2026 16:02
Unser Autor ist ein begeisterter Hobbyornithologe. Und weiß, welche die beste App ist, um Vogelstimmen zu erkennen. Was sie kann und bei welchem Vogel auch sie scheitert.
Author: DIE ZEIT: Mobil - Janis Dietz
Posted: 5.4.2026 07:34
Unser Autor ist ein begeisterter Hobbyornithologe. Und weiß, welche die beste App ist, um Vogelstimmen zu erkennen. Was sie kann und bei welchem Vogel auch sie scheitert.
Author: DIE ZEIT: Mobil - Janis Dietz
Posted: 5.4.2026 07:34
Sie versprechen mehr Fitness, Gesundheit und optimierten Schlaf: das Whoop-Armband und der Oura-Ring. Unser Autor hat sie neun Monate getestet und eine klare Empfehlung.
Author: DIE ZEIT: Digital - Henrik Oerding
Posted: 4.4.2026 06:21
Sie versprechen mehr Fitness, Gesundheit und optimierten Schlaf: das Whoop-Armband und der Oura-Ring. Unser Autor hat sie neun Monate getestet und eine klare Empfehlung.
Author: DIE ZEIT: Digital - Henrik Oerding
Posted: 4.4.2026 06:21
Sie versprechen mehr Fitness, Gesundheit und optimierten Schlaf: das Whoop-Armband und der Oura-Ring. Unser Autor hat sie neun Monate getestet und eine klare Empfehlung.
Author: DIE ZEIT: Digital - Henrik Oerding
Posted: 4.4.2026 06:21
Sie versprechen mehr Fitness, Gesundheit und optimierten Schlaf: das Whoop-Armband und der Oura-Ring. Unser Autor hat sie neun Monate getestet und eine klare Empfehlung.
Author: DIE ZEIT: Digital - Henrik Oerding
Posted: 4.4.2026 06:21
Bevor es soziale Medien gab, war das Internet voller Animationsschätze. "Newgrounds Roulette" will diese Zeit wieder lebendig machen – und scheitert grandios.
Author: DIE ZEIT: Internet - Rose Tremlett
Posted: 3.4.2026 09:16
Wikipedia verbietet KI-Artikel. OpenAI schafft Sora und seinen Erotikchatbot ab. Und: So legen Sie eine entschleunigende KI-Auszeit ein. Der KI-Newsletter
Author: DIE ZEIT: Internet - Pauline Schinkels
Posted: 2.4.2026 14:49
Ein CDU-Mitarbeiter soll mithilfe von KI ein Bikinivideo einer Kollegin generiert und geteilt haben. Die Partei hat daraufhin die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Author: DIE ZEIT: Digital - Sophia Reddig
Posted: 1.4.2026 16:21
Ein CDU-Mitarbeiter soll mithilfe von KI ein Bikinivideo einer Kollegin generiert und geteilt haben. Die Partei hat daraufhin die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Author: DIE ZEIT: Digital - Sophia Reddig
Posted: 1.4.2026 16:21
Ein CDU-Mitarbeiter soll mithilfe von KI ein Bikinivideo einer Kollegin generiert und geteilt haben. Die Partei hat daraufhin die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Author: DIE ZEIT: Digital - Sophia Reddig
Posted: 1.4.2026 16:21
Verdammter zweiter Teil? Der "Super Mario Galaxy Film" bringt den berühmtesten Klempner der Welt zurück auf die Leinwand. Funktioniert das so gut wie beim ersten Mal?
Author: DIE ZEIT: Games - Henrik Oerding
Posted: 1.4.2026 14:55
Außenseiter und Rebell: Apple wollte immer anders sein. Und war es auch. Heute hingegen kuschelt der CEO mit Donald Trump. Wie viel Revolution noch im Apfel steckt
Author: DIE ZEIT: Internet - Christoph Drösser
Posted: 1.4.2026 10:04

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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DER SPIEGEL - Netzwelt

Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr.

Instagram und YouTube: Wie eine junge Frau Mark Zuckerberg besiegte

Es war ein ungleicher Kampf: Eine 20-jährige Frau gegen die größten IT-Konzerne der Welt. Doch mit ihrer authentischen Schilderung überzeugte »KGM« mehr als der Multimilliardär Mark Zuckerberg.
Veröffentlicht: 26.3.2026 15:11

Deepfakes: EU-Parlament stimmt für Verbot von bestimmter Software

Die EU will Dienste verbieten, die mithilfe von KI sexualisierte Bilder und Videos erzeugen. Die Regulierung könnte auch die künstliche Intelligenz von Elon Musk treffen.
Veröffentlicht: 26.3.2026 13:13

Collien Fernandes: Schauspielerin bleibt Demo in Hamburg wegen Morddrohungen fern

Wegen Sicherheitsbedenken wird Collien Fernandes offenbar nicht an einer Demo für die Opfer sexualisierter Gewalt teilnehmen, sagt sie. Zudem widerspricht sie Darstellungen über angebliche Versäumnisse während der Ermittlungen.
Veröffentlicht: 25.3.2026 20:26

Collien Fernandes will mit Politikerinnen über schärfere Gesetze zu digitaler Gewalt sprechen

Nach eigenen Erfahrungen mit digitaler Gewalt fordert Schauspielerin Collien Fernandes schärfere Gesetze und kündigt ein Treffen mit Politikerinnen in Berlin an. Deutschland dürfe »kein Täterparadies bleiben«.
Veröffentlicht: 24.3.2026 22:47

KI-Videos von Kindesmissbrauch nehmen laut Internet Watch Foundation zu

Im Internet finden sich laut einer Erhebung zunehmend KI-generierte Missbrauchsdarstellungen. Der Fortschritt der Technik erleichtert es Pädokriminellen, sogenannte Kinderpornografie zu erstellen.
Veröffentlicht: 24.3.2026 14:25

DDoS-Attacken: Botnetze »Aisuru« und »Kimwolf« ausgehoben

DDoS-Angriffe sorgten zuletzt für Störungen beim Buchungssystem der Deutschen Bahn. Internationale Ermittler legen nun zwei der größten Botnetze für solche Angriffe lahm. Das Problem ist damit aber noch nicht gelöst.
Veröffentlicht: 20.3.2026 12:14

Collien Fernandes und Christian Ulmen: Wie der SPIEGEL recherchiert und geprüft hat

Die Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt vor. Hier erklärt Redakteurin Juliane Löffler, wie der SPIEGEL vorgegangen ist und was den Fall besonders macht.
Veröffentlicht: 19.3.2026 11:59

Collien Fernandes erstattet Anzeige gegen Ex-Mann Christian Ulmen – die SPIEGEL-Recherche

Schauspielerin Collien Fernandes kämpft gegen Onlinemissbrauch: Sie sucht seit Jahren diejenigen, die Fake-Pornografie von ihr verschicken. Nun hat sie Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet, den Moderator Christian Ulmen.
Veröffentlicht: 19.3.2026 11:55

Louisa Specht-Riemenschneider: Bundesdatenschutzbeauftragte tritt zurück

Nach anderthalb Jahren im Amt hat die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider ihren Rücktritt angekündigt. Sie gebe ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen auf.
Veröffentlicht: 17.3.2026 13:51

Bundesregierung will KI-Kapazitäten vervierfachen - mit neuen Rechenzentren

Mit neuen Anreizen und mehr Nachhaltigkeit soll Deutschland als Datenstandort in Europa gestärkt werden. Was das für Gemeinden und Unternehmen bedeutet.
Veröffentlicht: 17.3.2026 13:22

Künstliche Intelligenz: EU-Staaten einigen sich auf spätere Einführung für strengere Regeln

Das europäische KI-Gesetz legt umfangreiche Pflichten für Anbieter generativer künstlicher Intelligenz fest. Die Regeln sollen aber erst deutlich später gelten als zunächst geplant.
Veröffentlicht: 13.3.2026 19:58

Signal-Hackerangriffe: Niederländische Geheimdienste beschuldigen Russland

Die Angreifer tarnen sich als Support und wollen so Konten prominenter Ziele kapern: Nach Auffassung niederländischer Dienste stehen hinter Attacken auf Signal und WhatsApp russische Akteure.
Veröffentlicht: 9.3.2026 10:15

Social Media: Mehrheit der Deutschen für Verbot bei Kindern

Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Plattformen wie Instagram und TikTok zu verbieten, findet ein Großteil der Menschen in Deutschland laut einer neuen Erhebung gut. Besonders die Jüngeren sind dafür.
Veröffentlicht: 27.2.2026 11:40

Google: Ingenieure aus Iran sollen geheime Daten gestohlen haben

Zwei Frauen und ein Mann stehen im Fokus der US-Behörden: Die iranischen Staatsangehörigen sollen bei Techfirmen im Silicon Valley geheime Daten entwendet haben. Laut Anklage landeten die Informationen auch in Iran.
Veröffentlicht: 20.2.2026 12:19

Mark Zuckerberg: Prozess in Kalifornien über Plattform-Sucht und Jugendschutz

Vor einem Gericht in Kalifornien soll Meta-Boss Mark Zuckerberg eine allzu menschliche Frage klären: Machen Plattformen wie Instagram süchtig? Der 41-Jährige räumt alle Kritik beiseite – denn Zugeständnisse hätten fatale Folgen.
Veröffentlicht: 19.2.2026 05:07

TikTok USA: Kalifornien untersucht Zensurvorwürfe - blockierte Nachrichten, die »Epstein« enthalten

TikTok hat offenbar Direktnachrichten blockiert, die den Namen des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein enthalten. Kaliforniens Gouverneur Newsom kündigte eine offizielle Untersuchung an.
Veröffentlicht: 27.1.2026 11:00

ChatGPT/OpenAI: Automatische Altersschätzung soll Kinder und Jugendliche schützen

Der KI-Entwickler will Minderjährige besser schützen und Erwachsenen zugleich neue Funktionen ermöglichen. ChatGPT soll künftig anhand von Nutzerdaten einschätzen, wer Zugang zu welchen Inhalten erhält.
Veröffentlicht: 20.1.2026 21:23

Zollstreit mit den USA: Wieso Europa vor einer Digitalsteuer zurückschreckt

Im neu aufgeflammten Handelsstreit will Europa Trump mit Zöllen auf Whiskey und Motorräder in die Schranken weisen, Meta und Google müssen solche Maßnahmen nicht fürchten. Ökonomin Samina Sultan erklärt die Hintergründe.
Veröffentlicht: 19.1.2026 19:11

Grok: JD Vance kritisiert offenbar manipulierte KI-Bilder

Sexualisierte KI-Bilder des Chatbots Grok sorgen weltweit für Empörung. Auch JD Vance finde die Bilder »inakzeptabel«, berichtet der britische Vizepremier. Damit stellt sich Vance offenbar gegen Elon Musk.
Veröffentlicht: 11.1.2026 07:31

Elon Musk: KI-Firma xAI sammelt 20 Milliarden Dollar bei Investoren ein

Das Start-up xAI von Elon Musk ‌hat 20 Milliarden Dollar eingenommen. Das Geld soll unter anderem in neue KI-Entwicklungen fließen.
Veröffentlicht: 7.1.2026 07:30

netzpolitik.org

Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit netzpolitik.org beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert.

Ministerin Nina Warken mit Merkel-Raute vor einer blauen Wand.
Nina Warken hat unser aller Gesundheitsdaten fest im Blick. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Das Bundesgesundheitsministerium will die Digitalisierung im Gesundheitswesen rasch voranbringen. Ein Gesetzentwurf definiert dafür die Rolle der elektronischen Patientenakte um, weitet die Nutzung von Gesundheitsdaten erheblich aus und gibt der Gematik neue weitreichende Befugnisse. Wir veröffentlichen den Gesetzentwurf.
Author: Daniel Leisegang
Posted: 7.4.2026 16:46
Wer wie Thomas Jarzombek (CDU) Empfang hat, hat leicht lachen. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Jens Schicke
Bevor das Recht auf einen zeitgemäßen Internetanschluss greift, springt wohl zunehmend der Satellitenanbieter Starlink ein. Doch wie oft das tatsächlich vorkommt, kann die Bundesregierung nicht beantworten.
Author: Tomas Rudl
Posted: 7.4.2026 15:54
Streetart mit einem stilisierten Facebook-Logo, umgeben von mehreren kleineren Facebook-Symbolen und dem Text 'YOU'VE BEEN ZUCKED'
Zuckerbergs Meta-Konzern will weiter die unverschlüsselte Kommunikation der Nutzer:innen durchsuchen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Annie Spratt
Am Wochenende ist die Ausnahmeregelung für die freiwillige Chatkontrolle ausgelaufen. Doch große Tech-Unternehmen wie Google, Meta oder Microsoft wollen weiter massenhaft die private Kommunikation ihrer Nutzer:innen scannen.
Author: Markus Reuter
Posted: 7.4.2026 15:45
Lars Klingbeil und Friedrich Merz im Bundestag; letzterer Schaut aufs Smartphone.
Regierungschef Merz und Vize Klingbeil: Was wissen sie über das Social-Media-Verbot? – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Political-Moments; Bearbeitung: netzpolitik.org
Die Bundesregierung weiß nicht, ob ein Social-Media-Verbot für Minderjährige wissenschaftlich ratsam wäre. Sie weiß auch nicht, ob der Eingriff in Grundrechte verhältnismäßig wäre – oder ob sie das Verbot überhaupt will. Das zeigt die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 7.4.2026 15:26
Ein Gebäude im Dunkeln, im Vordergrund ist ein großes beleuchtetes Schild mit der Aufschrift "WetterOnline" zu sehen, weiße Schrift auf blauem Grund
Die Unternehmenszentrale von WetterOnline am Bonner Rheinufer – Alle Rechte vorbehalten Screenshot: ARD
Genaue Standortdaten von Wetter-Online-Nutzer:innen – verkauft von Databrokern. Mehr als ein Jahr nach den ersten Berichten von netzpolitik.org und BR dauert das Verfahren gegen die populäre App noch an. Nun will die zuständige Datenschutzbehörde ein Bußgeld verhängen.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 7.4.2026 09:38
Ein Collage aus vier Bildern. Oben links eine Frau in der U-Bahn mit Brille und In-Ear-Kopfhörern. Oben rechts ein Mann mit lockigen Haaren und Bart. Unten links eine Frau mit langen, blonden Haaren. Unten rechts eine junge Frau mit Ohrringen.
– Alle Rechte vorbehalten ARD / Gefährliche Apps; Collage: netzpolitik.org
Erhoben zu Werbezwecken, verschleudert im Internet: Standortdaten aus der Werbe-Industrie können Menschen gefährden. Das zeigt die ARD-Doku "Gefährliche Apps", die nun online ist. Sie beruht auf den Recherchen von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk zu den Databroker Files.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 7.4.2026 05:39
Mensch mit Smartphone in der Hand
Nicht nur das Handy, auch Schultablets oder Smartwatches können den Standort im Frauenhaus verraten. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Paul Hanaoka
Versteckte Tracker, geteilte Clouds und überwachte Schul-iPads: Digitale Gewalt ist Alltag in Frauenhäusern. Isa Schaller erklärt, wie Tools missbraucht werden – und was es für einen besseren Schutz der Betroffenen braucht.


Author: Sophie Tiedemann
Posted: 6.4.2026 06:39
Eine Person vor einer Plakatwand mit dem Schriftzug: "Less social media", zu Deutsch: "Weniger soziale Medien"
Wo liegt das Problem? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Jon Tyson
Ein Verbot sozialer Medien löst nicht die fundamentalen Probleme von Jugendlichen. Die Debatte ist vielmehr Ausdruck einer sozio-ökonomischen Krise – und könnte den Befürwortern an der Wahlurne sogar schaden.
Author: Vincent Först
Posted: 5.4.2026 06:33
– Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Die 14. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 13 neue Texte mit insgesamt 110.195 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Anna Biselli
Posted: 4.4.2026 05:51
Drei Personen mit Kopfhörer machen Selfie am Tisch
Ingo, Sebastian und Chris im Podcast-Studio. CC-BY-NC 4.0 netzpolitik.org
Endlich diskutiert Deutschland über digitale Gewalt! Doch in der Debatte darüber, was zu tun ist, bleibt so manches auf der Strecke, während anderes über das Ziel hinausschießt. In der neuen Ausgabe unseres Podcasts analysieren Sebastian und Chris, worauf es jetzt ankommt.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 4.4.2026 05:00
Porträt von Karl-Josef Laumann
Karl-Josef Laumann ist Gesundheitsminister in NRW. – IMAGO / Chris Emil Janßen
Nordrhein-Westfalen arbeitet an einem neuen Gesetz, das auch den Datenaustausch zu psychisch erkrankten Menschen regeln soll. Dass Informationen über zwangseingewiesene Menschen in manchen Fällen an die Polizei fließen sollen, kritisieren Psychiatrie-Erfahrene ebenso wie sozialpsychiatrische Dienste.
Author: Anna Biselli
Posted: 3.4.2026 08:47
Das Konzept der Erfassung biometrischer Daten durch eine Kamera von Menschen auf der Straße.
Ermittlungsbehörden sollen Fahndungsfotos mit Gesichtern im Internet abgleichen dürfen. – Alle Rechte vorbehalten Depositfotos / IMAGO
Amnesty International, Chaos Computer Club und weitere Organisationen fordern den Stopp neuer Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Die geplanten Systeme zur biometrischen Suche und automatisierten Datenanalyse bedrohten Datenschutz, Versammlungsfreiheit und informationelle Selbstbestimmung.
Author: Denis Glismann
Posted: 2.4.2026 15:24
US-Staatssekretär Jacob Helberg ist einer der Verhandler:innen, die mit der EU ringen. (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / UPI Photo
Donald Trump poltert bei jeder Gelegenheit gegen die EU und ihre Digitalregeln. Künftig soll ein neues Gremium der US-Regierung offenbar Mitsprache einräumen, berichtet das Handelsblatt. Im Gegenzug soll es Zollerleichterungen geben.
Author: Tomas Rudl
Posted: 2.4.2026 12:11
Strichzeichnungen von Gesichtern auf einer Wand.
Polizeien nutzen immer öfter Gesichtserkennung. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Joanjo Pavon
Mehr als doppelt so häufig wie im Vorjahr haben Kriminalämter ein Gesichtserkennungssystem des BKA genutzt. Das System generiert immer mehr sogenannte Treffer und erzeugt gleichzeitig einen Bias gegenüber Asylsuchenden.
Author: Matthias Monroy
Posted: 2.4.2026 06:59
Palantir-Logo und US-Dollar-Scheine
Die Investitionen aus Europa in Palantir haben sich deutlich erhöht. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Palantir-Bildschirm: Salvador Rios, Geldscheine: Alexander Grey
Deutsche Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter halten jede Menge Palantir-Aktien. Trotz immer lauterer menschenrechtlicher Bedenken erhöhten sich die großen Investitionen zwischen 2024 und 2025 deutlich. Europaweit sind es mindestens 27 Milliarden US-Dollar, wie eine internationale Recherche zeigt.
Author: Anna Biselli
Posted: 1.4.2026 11:54
KeepItOn 2025
Netzsperren sind ein zunehmend beliebtes Mittel, um bei Konflikten Menschen von Informationen abzuklemmen. – Alle Rechte vorbehalten Grafik: Access Now, Bearbeitung: netzpolitik.org
Im Vorjahr erreichten Netzsperren ein neues Rekordhoch, zeigt der aktuelle Report der KeepItOn-Koalition. Über die Jahre kristallisiert sich zunehmend ein Trend heraus: Immer öfter wird bei Konflikten das Internet abgedreht.
Author: Tomas Rudl
Posted: 1.4.2026 09:09
Ein Handy mit Icons sozialer Medien, ein Tisch mit Bastel-Utensilien.
Einfach so verbieten geht wohl nicht. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / STEINSIEK.CH; Bearbeitung: netzpolitik.org
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags haben ein zweites Mal untersucht, ob Deutschland nicht doch soziale Medien für Minderjährige verbieten könnte. Die Jurist*innen sehen jedoch nur Hürden – und verweisen aufs Grundgesetz.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 1.4.2026 07:56
Klammert sich mit aller Kraft an die Macht: der ungarische Premier Viktor Orbán. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / ZUMA Press
Ungarn wird von vertrackten Spionageskandalen geplagt. Kurz vor der anstehenden Parlamentswahl wirft das Orbán-Regime mal investigativen Journalisten, mal IT-Spezialisten vor, für ausländische Mächte zu spionieren. Von Samthandschuhen ist schon lange nichts mehr zu sehen.
Author: Tomas Rudl
Posted: 31.3.2026 15:27
Eine Collage mit den Gesichtern der Fachfrauen für digitale Gewalt
Obere Reihe: Isa Schaller, Elizabeth Ávila González, Anne Roth; untere Reihe: Theresia Rasche, Cordelia Moore, Zara Rahmann. – Alle Rechte vorbehalten Obere Reihe: Susan Pawlak, bff, privat; untere Reihe: Katharina Hoppe, Simon Vogler, Briony Ridley; Collage: netzpolitik.org
Berichte über Erfahrungen von Collien Fernandes haben eine landesweite Debatte entfacht. Was muss passieren, um Betroffene digitaler Gewalt zu schützen? Hier stellen wir sieben Menschen vor, die sich damit seit Jahren befassen. Was sie fordern und wovor sie warnen.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 31.3.2026 12:07
Eine nackte Schaufensterpuppe steht auf einem Berg von alten Elektrogeräten.
Wohin führt uns unsere Konsumkultur? CC-BY-NC-SA 4.0 netzpolitik.org / Laura Jaruszewski
Weniger wegwerfen, mehr reparieren: Damit die große Idee der Kreislaufwirtschaft endlich Wirklichkeit werden kann, führt Deutschland bald ein neues Gesetz ein. Doch das „Recht auf Reparatur“ könnte verpuffen, wenn die Preise nicht sinken und wir unsere Konsumkultur nicht verändern.
Author: Laura Jaruszewski
Posted: 30.3.2026 14:03
Baukräne im Abendlicht von einer Autobahn aus gesehen.
Die Novelle für ein sächsisches Polizeigesetz hat noch einige offene Baustellen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Sylvio Dittrich
Bei einer Anhörung im Sächsischen Landtag warnen Expert:innen: Teile des neuen Polizei­rechts könnten an der KI-Verordnung scheitern – und an der Realität. Ein Polizeige­werkschaftler sorgt sich um diskriminierende Software.
Author: Leonhard Pitz
Posted: 30.3.2026 12:05
Zu sehen ist, wie eine Person ein Smartphone in zwei Händen hält, von vorn fotografiert
Scrollen, scrollen, immer weiter scrollen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Liana S
Große Techkonzerne investieren Milliarden, um uns so lange wie möglich auf ihren Plattformen zu halten. Mit Erfolg: Viele von uns verbringen nahezu ein Viertel ihrer Lebenszeit online. Damit bringen wir den Betreibern ordentlich Geld ein – ob wir das wollen oder nicht. Ändern soll das ein neues EU-Gesetz.
Author: Carla Siepmann
Posted: 29.3.2026 06:34
Die 13. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 16 neue Texte mit insgesamt 151.177 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
Author: Sebastian Meineck
Posted: 28.3.2026 07:25
Ein Gesicht im Profil, im Hintergrund eine graue Wand mit dem Logo des Digitalministeriums
Will für sein Haus Gestaltungsmacht: Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / IPON
Die EUDI-Wallet kommt nach Deutschland – und das Digitalministerium will dabei das Sagen haben. Ein Gesetzentwurf zeigt, wie Menschen mit der digitalen Brieftasche künftig bezahlen und sich ausweisen können. Sogar Kinder ab 12 Jahren könnten die Wallet für Alterskontrollen nutzen.
Author: Daniel Leisegang
Posted: 27.3.2026 16:16
Der Anwalt Martin Bechert ist auf der linke Seite des Bildes, auf der rechten Seite ist ein Lieferfahrer beim Ausliefern auf einem Fahrrad zu sehen.
Der Rechtsanwalt Martin Bechert vertritt Kurierfahrer*innen gegenüber Plattformen vor Gericht. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Seeliger, Portrait: Martin Bechert, Montage: netzpolitik.org
Subunternehmen in der Lieferdienstbranche unterlaufen Arbeitsstandards, entrechten Arbeitnehmer*innen und schaffen "beinahe sklavenartige Systeme". Das sagt der Arbeitsrechtler Martin Bechert im Interview. Die EU-Plattformrichtlinie soll nun für bessere Arbeitsbedingungen sorgen - doch ist das wirklich möglich?
Author: Laura Jaruszewski
Posted: 27.3.2026 13:17

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise security News

Anthropics neues KI-Modell Mythos soll so effektiv im Finden und Ausnutzen von Sicherheitslücken sein, dass es nur IT-Infrastruktur absichern soll.
Author: Heise
Posted: 8.4.2026 05:03
Das britische Cybersicherheitszentrum NCSC meldet Cyberangriffe auf Internetrouter. Die Bande aus Russland ist auch mehrerer Attacken in Deutschland verdächtig.
Author: Heise
Posted: 7.4.2026 19:17
In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt der gestohlenen Fahrräder. Bryan hilft mit seinem Dienst Bike Index, gestohlene Fahrräder wiederzufinden.
Author: Heise
Posted: 7.4.2026 14:02
Rowhammer-Angriffe auf GPUs können nicht nur Daten zerstören, sondern auch zur Ausweitung der Rechte missbraucht werden.
Author: Heise
Posted: 7.4.2026 12:56
Windows weist eine Zero-Day-Lücke auf, durch die Angreifer ihre Rechte ausweiten können. Ein Patch steht noch nicht bereit.
Author: Heise
Posted: 7.4.2026 11:37
Google, Samsung & Co. haben Sicherheitsupdates für Android-Geräte veröffentlicht, die sich noch im Support befinden.
Author: Heise
Posted: 7.4.2026 08:36
Mitte des Jahres laufen die alten Secure-Boot-Zertifikate von Microsoft ab. Die Windows-Sicherheit-App zeigt den Update-Status an.
Author: Heise
Posted: 7.4.2026 08:24
WatchGuard-Firewalls der Firebox-Serie und die Produkte Dimension und WebBlockerServer sind verwundbar. Sicherheitspatches sind verfügbar.
Author: Heise
Posted: 6.4.2026 14:21
Wichtige Sicherheitspatches schließen zwei Softwareschwachstellen in der Endpoint-Management-Plattform HCL BigFix.
Author: Heise
Posted: 6.4.2026 13:41
Einsatzkräfte fordern beim Digitalfunk Breitband und robuste Rückfallebenen. Der Bund setzt vorerst auf die Modernisierung und Evolution des Bestandsnetzes.
Author: Heise
Posted: 6.4.2026 13:39
Der axios-Maintainer beschreibt, wie Cyberkriminelle den HTTP-Client mit Schadcode verseuchen konnten. Derweil gibt es ähnliche Attacken auf weitere Maintainer.
Author: Heise
Posted: 6.4.2026 12:35
Es sind wichtige Updates für den Open-Source-Werblocker Pi-hole erschienen. Unter anderem kann Schadcode auf Systeme gelangen.
Author: Heise
Posted: 6.4.2026 11:09
Die Gesetzesbasis zur anlasslosen Suche nach Missbrauchsmaterial ist erloschen. Google, Meta Microsoft & Co. halten dennoch an der umstrittenen Praxis fest.
Author: Heise
Posted: 5.4.2026 11:45
Fortinet hat Hotfixes bereitgestellt und rät Admins dringend, sie zügig anzuwenden. Sie stopfen ein angegriffenes Codeschmuggel-Leck.
Author: Heise
Posted: 5.4.2026 08:33
Das Bundeskriminalamt und der Bundesnachrichtendienst feiern Jubiläen – und fordern zum Geburtstag weitreichende neue Kompetenzen für die digitale Welt.
Author: Heise
Posted: 5.4.2026 07:00
Die Bundesdruckerei-Tochter D-Trust beschert Administatoren kurzfristige Ostereinsätze: Ihre TLS-Zertifikate müssen bis Ostermontag 17 Uhr getauscht sein.
Author: Heise
Posted: 4.4.2026 17:20
Google Drive erhält zwei neue Sicherheitsfunktionen: eine Ransomware-Erkennung und eine massenhafte Dateiwiederherstellung.
Author: Heise
Posted: 3.4.2026 06:30
Ab sofort lassen die USA für Verbraucher nur noch im Inland hergestellte Router zu. Die Vorgaben des FCC sind jedoch unrealistisch und sicherheitsmäßig heikel.
Author: Heise
Posted: 3.4.2026 05:30
Im c't-Datenschutz-Podcast nehmen sich die Hosts mit einem Experten die aktuellen datenschutzrechtlichen Baustellen von Microsoft 365 vor – wieder einmal.
Author: Heise
Posted: 3.4.2026 04:10
Aus Sorge vor gezielter digitaler Spionage hat die EU-Kommission ihre ranghöchsten Beamten angewiesen, eine zentrale Signal-Gruppe umgehend aufzulösen.
Author: Heise
Posted: 2.4.2026 14:52

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".