15.09.2013 – Der US-Geheimdienst NSA interessiert sich für den weltweiten Zahlungsverkehr, unter anderem von Visa. Nach SPIEGEL-Informationen wurde eine eigene Finanzdatenbank aufgebaut, um den Datenfluss kümmert sich auch eine Abteilung für „maßgeschneiderte Operationen".
#NSA has killed my #internet, …

NSA: "Follow the Money"

15. September 2013
Der US-Geheimdienst NSA überwacht weite Teile des internationalen Zahlungsverkehrs sowie Banken und Kreditkartentransaktionen. Für das Ausspähen von Finanzdaten ist ein spezieller NSA-Zweig "Follow the Money" zuständig. Es wurde eine Finanzdatenbank „Tracfin“ eingerichtet, die schon 2011 über 180 Millionen Kreditkarten- u.a. Finanzdatensätzen enthielt. Eine weitere NSA-Abteilung für "maßgeschneiderte Operationen" befasst sich insbesondere mit der Abschöpfung von EU-Bankdaten.
Twitter / JoeTurner212: CLASSIC @RonPaul on SNOWDEN …

Sep. 11, 2013 – Recent news reports exposed how the National Security Agency has been collecting millions of Americans' phone data and online communications. Here’s how we got from the terrorist attacks of 9/11 to the massive domestic spying operations of today
Yahoo: Vertrauensverlust bei den Nutzern durch Internetspionage

12. September 2013
Yahoo-Chefin Marissa Mayer griff die US-Regierung scharf an: "Wenn du dich nicht fügst, ist es Landesverrat".
Facebook: Vertrauensverlust bei den Nutzern durch Internetspionage

12. September 2013
Facebook-Chef Mark Zuckerberg: "Ich denke, die Regierung hat es vergeigt." und "Das war echt übel."
27.07.2013 – Seit Jahren setzen die USA Drohnen im Rahmen ihrer so genannten Terrorismusbekämpfung ein. Völkerrechtler sehen in der extra-legalen Tötung von Einzelpersonen im Ausland einen staatlich sanktionierten Mord. In Deutschland wird z. Zt. darüber diskutiert, ob die Amerikaner ihre Basen in Deutschland zur Drohnenkriegführung einsetzen. Im Zusammenhang mit dem Prism-Skandal stellt sich die Frage, ob deutsche Nachrichtendienste die Handynummern von deutschen Islamisten an die amerikanische NSA weitergaben, die diese Informationen für ihre Drohnen-Zielplanung nutzten. Außerdem planen Terroristen hierzulande offenbar Anschläge mit Drohnen. Nicht zuletzt will auch die Bundeswehr nun Kampfdrohnen kaufen. Gegen diese aggressive Politik verwehrt sich die Friedensbewegung, die eine "Drohnen-Kampagne" gestartet hat.
13.08.2013 – Mehr als 3000 Menschen sollen im vergangenen Jahrzehnt durch den Beschuss von Drohnen gestorben sein – es traf Terrorverdächtige und gänzlich Unbeteiligte. Und immer spielten dabei Telefondaten eine Rolle. Auch deutsche Behörden waren und sind am Austausch beteiligt.
Bei den Drohnenangriffen in Pakistan handelt es sich um eine seit 2004 von der CIA verdeckt durchgeführte Kampagne im Rahmen des Kriegs gegen den Terror. Dabei greifen ferngesteuerte, unbemannte Drohnen Ziele in Pakistan an, meist um von den US-Behörden identifizierte Terrorverdächtige gezielt zu töten.
19.08.2013 – Die USA setzen Drohnen seit fast 10 Jahren ein, um gezielt Menschen, vorgeblich Terroristen, zu töten. Durch derartige Drohnenangriffe sind nach unterschiedlichen Untersuchungen und Berichten bislang ca. 3.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Daten durch die die Zielpersonen dieser Drohnenangriffe ermittelt und lokalisiert werden, stammen regelmäßig von Geheimdiensten, z.T. auch aus der Telekommunikationsüberwachung. Auch der BND liefert offenbar entsprechende Daten an US-Dienste.
Manipulierter Sicherheitsstandard: US-Behörde sucht Spuren der NSA-Saboteure

11. September 2013
Die US-Behörde Nist beschließt Standards, unter anderem Grundlagen für Verschlüsselung. Nun warnt sie vor dem Einsatz eines seit Jahren etablierten Verfahrens: Es gibt Hinweise auf eine schwere Sicherheitslücke, eingebaut von der NSA.
Überwachungs-Partnerschaft
11. September 2013
Der US-Geheimdienst NSA übergibt "regelmäßig" Daten aus seinen diversen Internet- und Telefonüberwachungsprogrammen an den Geheimdienst Israels. Dazu gehörten beispielsweise "nicht ausgewertete und minimierte Transkripte, Zusammenfassungen, Kopien, Telefaxe, Metadaten und Inhalte aus Telefonie und digitaler Netzwerkaufklärung".
An Israel wird aber auch "unminimiertes" Material weitergereicht, also unbearbeitete Rohdaten aus den Überwachungsprogrammen der NSA. Man habe sich "im Prinzip darauf geeinigt", keine US-Bürger gezielt zu überwachen, heißt es in dem Memorandum.
NSA späht Banktransfers und brasilianischen Ölkonzern aus

9. September 2013
Neue Enthüllungen aus dem Fundus von Edward Snowden: Einem brasilianischen TV-Sender zufolge überwacht die NSA Geldtransfers über das internationale Bankennetzwerk Swift. Auch Firmen, etwa Google und der Ölkonzern Petrobras, stehen demnach im Visier des US-Geheimdienstes.
US-Regierung lockerte NSA-Beschränkungen per Geheimbeschluss

9. September 2013
Die Regierung von Präsident Obama hat der NSA erlaubt, auch US-Bürger ohne Richterbeschluss auszuspähen. Sie hebelte Einschränkungen aus, die noch unter der Bush-Regierung eingeführt worden waren.
07.09.2013 – Das Mail-System von BlackBerry soll unknackbar sein. Doch nach SPIEGEL-Informationen kann der US-Geheimdienst NSA neben iPhones und Android-Telefonen auch diese Daten auslesen. Als Blackberry 2009 seinen Standard änderte, brauchte das britische GCHQ nur Monate, um ihn zu knacken.
NSA liest auf Smartphones mit

7. September 2013
Laut einem Medienbericht kann die NSA Daten wie Emails, SMS und Kontaktlisten auf Telefonen auslesen. Betroffen ist auch Blackberry, dessen Mailsystem als sicher galt.
"Freiheit statt Angst"

7. September 2013
Rund 20.000 Menschen haben am 07.09.2013 in Berlin für mehr Datenschutz und Rechte im Internet protestiert. Der Protest richtete sich vor allem gegen die Überwachung im Internet, behördlichen Sammelwut und Datenausspähung. Überschattet wurden die Proteste von der aktuellen Debatte um Edward Snowden und den Geheimdienst NSA. Zu der Demonstration hatte ein sehr breites Bündnis aus Gewerkschaften, Initiativen und Parteien wie die Grünen, die Linkspartei, die FDP und die Piratenpartei aufgerufen.
5 September 2013 – Government and industry have betrayed the internet, and us.
By subverting the internet at every level to make it a vast, multi-layered and robust surveillance platform, the NSA has undermined a fundamental social contract. The companies that build and manage our internet infrastructure, the companies that create and sell us our hardware and software, or the companies that host our data: we can no longer trust them to be ethical internet stewards.
This is not the internet the world needs, or the internet its creators envisioned. We need to take it back.
Sep 6th 2013 – from the uh,-that’s-not-how-it’s-supposed-to-work dept
