3-D-Modell: Die US-Drohne "Reaper" – SPIEGEL ONLINE
Für eine Handvoll Dollar…

21. Dezember 2013
„RSA Security“ ist ein auf IT-Sicherheit spezialisierter US-amerikanischer IT-Dienstleister. Dort entwickwelte Softwareprodukte wie die Kryptografie-Programmbibliothek RSA BSafe und das Authentifizierungssystem SecurID sind weltweit im Einsatz. Bereits im September 2013 hatte RSA davor gewarnt, ihre Bibliothek zu nutzen.
Nun ist belegt, dass die RSA eine Zahlung von 10 Millionen Dollar von der NSA akzeptiert hatte, um eine Hintertür im Zufallszahlengenerator als Standard festzulegen.
18. Dezember 2013 – Erst appellierten sie schriftlich, nun trugen die Chefs von Apple, Google und anderen Unternehmen ihre Sorgen direkt bei US-Präsident Obama vor. Sie fürchten um Kunden.
UNO: Recht auf Privatheit

19. Dezember 2013
Anfang November hatten Deutschland und Brasilien einen gemeinsamen Entwurf einer Uno-Resolution für mehr Datenschutz, für das Recht auf Privatheit eingebracht. Dieser Entwurf wurde zwar aus Rücksicht auf die USA in einigen Punkten abgeschwächt, aber so nun endgültig und einstimmig von allen 193 Mitgliedern der Uno-Vollversammlung angenommen. In der Erklärung heißt es u.a.: "Die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, müssen auch online geschützt werden – vor allem das Recht auf Privatheit".
Obama trifft Internet-Giganten

NSA Report: Concludes bulk telephone metadata collection was responsible for preventing exactly ZERO terrorist plots

October 26, 2013 – Washington DC – Rally Against Mass Surveillance

Experten fordern radikale NSA-Reform

18. Dezember 2013
Mitte August hatte US-Präsident Obama eine Expertenkommission eingesetzt, die die umstrittene Überwachungstechnologie der Geheimdienste unter die Lupe nehmen sollte. Der Abschlussbericht des fünfköpfigen Gremiums fordert Obama zu weitreichenden NSA-Reformen auf:
- Keine Hintertüren in Software einbauen
- Sicherheitslücken nicht mehr für eigene Zwecke horten
- internationale Verschlüsselungsstandards nicht mehr schwächen
- Telefondatenbank bei den Providern speichern
- "bedeutende Schritte" für den Schutz der Privatsphäre von ausländischen Bürgern
IT-Konzerne: „aggressiv Reformen voranbringen!“

18. Dezember 2013
Am 9. Dezember hatten Amerikas größte Internetunternehmen in einer gemeinsamen Erklärung eine strengere Kontrolle der Geheimdienste eingefordert. Nun trugen die Chefs von Apple, Google, Yahoo, Facebook, Twitter und anderer Unternehmen ihre Sorgen direkt bei US-Präsident Obama vor. Sie fürchten um Kunden. Nach dem Treffen bestätigten die eingeladenen Manager. "Wir haben den Präsidenten dazu gedrängt, aggressiv Reformen voranzubringen."
NSA: "weltweit alles sammeln… und wissen…"

18. Dezember 2013
Glenn Greenwald – Journalist und Vertrauter des Whistleblowers Edward Snowden – hatte sich bereit erklärt, vor dem Innenausschusses des EU-Parlaments zur Untersuchung der Geheimdienst-Affäre auszusagen. Greenwald, der z.Zt. in Rio de Janeiro, Brasilien lebt und arbeitet, war per Video der Sitzung des Innenausschusses des EU-Parlaments zugeschaltet. Er schildert die Gefahren von grenzenloser Überwachung für die Demokratie und kündigt weitere Enthüllungen an. "Die NSA und ihr britischer Partner GCHQ wollen weltweit alle Kommunikation überwachen. Sie wollen die individuelle Privatsphäre zerstören."
Die Ziele der NSA und ihrer Partner aus den Five-Eyes-Staaten "Collect it all", "Exploit it all" und "Know it all".
Er appelliert an Europas Regierungen, Snowden zu schützen und Asyl zu gewähren.
In my view, the NSA is out of control and operating in an unconstitutional manner.
In my view, the NSA is out of control and operating in an unconstitutional manner. http://t.co/kMEPsuyiBL #NSA
— Bernie Sanders (@SenSanders) 16. Dezember 2013
Why worry about the NSA…
Überwachung von "fast Orwellschem" Ausmaß"

16. Dezember 2013
Die millionenfache Sammlung von Telefondaten durch den US-Geheimdienst NSA ist vermutlich verfassungswidrig. Die US-Regierung hatte diese Praxis stets mit der Begründung gerechtfertigt, sie führe zur Ergreifung von Terroristen. Anlässlich einer Klage gegen die US-Spähprogramme urteilte US-Bundesrichter Richard Leon, dass die Regierung keinen einzigen Fall vorzeigen könne, in dem durch auf diese Weise gesammelte Daten ein bevorstehender Terroranschlag gestoppt worden sei. Die Überwachung habe "fast Orwellsches" Ausmaß.
- Glenn Greenwald: Was wir für jedermann aufgedeckt haben…
- Judge Leon defends the Fourth Amendment by ruling against unconstitutional NSA spying!
- Would you like to be removed from drone targeting lists…
- "There are too many leaders who claim solidarity with Mandela’s struggle for freedom…"
NSA: Handy-Gespräche werden abgehört

14. Dezember 2013
Angriff auf die Mobilfunknetze: Bisher ging es nur um Verbindungs- und Standortdaten, nun kommt heraus, dass die NSA im großen Stil auch den Inhalt von Handy-Gesprächen mitschneiden kann. Das gilt sogar für die meisten verschlüsselten GSM-Mobilfunkgespräche. Das Gegenmittel setzen nur wenige Netzbetreiber ein – darunter die Deutsche Telekom.
Lustiges Taschenbuch: NSA schnüffelt in Entenhausen – SPIEGEL ONLINE

Überwachung in Entenhausen
13. Dezember 2013
Die NSA schnüffelt in Entenhausen, im aktuellen Lustigen Taschenbuch haben die Spione einen Gastauftritt. Die Geschichte "Verdächtig sicher" befasst sich kritisch mit der Totalüberwachung, die fast alle Bürger gutheißen – bis Donald zum Whistleblower wird.
Former whistleblowers: open letter to intelligence employees after Snowden | Thomas Drake, Daniel Ellsberg, Katharine Gun, Peter Kofod, Ray McGovern, Jesselyn Radack, Coleen Rowley
Coleen Rowley at OHM








