07.06.2013 – Betroffen sind Verizon, Google, Apple, Facebook und Microsoft: Der Geheimdienst NSA sammelt heimlich die Daten von Millionen Telefonkunden und Internetnutzern. Mit dem Programm von Obama sind die USA endgültig zum Big-Brother-Staat mutiert.

Grenzenloser Informant

Bild: public domain NSA | guardian.co.uk

8. Juni 2013

Boundless Informant (engl. „grenzenloser Informant“) ist ein als Top Secret eingestuftes Computersystem des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA. Es dient dazu, aus einer Fülle nachrichtendienstlicher Daten mit Hilfe der Technik des Data Minings signifikante Zusammenhänge herauszufiltern – etwa die Kommunikation einer einzelnen, terrorverdächtigen Person aus einer Fülle von E-Mails und Telefonmetadaten.

PRISM (Überwachungsprogramm)

7. Juni 2013

PRISM (deutsch Prisma) ist ein seit 2005 existierendes und als Top Secret eingestuftes Programm zur Überwachung und Auswertung elektronischer Medien und elektronisch gespeicherter Daten. Es wird von der US-amerikanischen NSA geführt und gehört wie die anderen Teilprogramme „Mainway“, „Marina“ und „Nucleon“ zu dem groß angelegten Überwachungsprogramm „Stellar Wind“.

Apple-Design-Patent: Keine runde Sache

Fällt das Wort „Patent“, rei­ben sich Anwälte die Hände. Schreibe ich aber über das nun fol­gende Patent, rei­ben Sie sich höchs­tens die Augen: zunächst aus Ungläu­big­keit, dann vor Lachen. Da bekam Apple tat­säch­lich ein US-Patent auf ein – Ach­tung – „Recht­eck mit abge­run­de­ten Ecken“ Mehr unter: www.wildcard-blog.de

Himmlisches Gezwitscher – der twitternde Pontifex

Es gibt sicher viele Bene­dikts auf Twit­ter. Die Anzahl derer, die bür­ger­lich Joseph Aloi­sius hei­ßen, dürfte gerin­ger sein. Aber nur einer ver­schickt seine 140 Zei­chen aus dem Vati­kan her­aus. Zuge­ge­ben, auch ich musste die Nach­richt vom twit­tern­den Papst zwei Mal lesen. Ein drit­tes Mal sogar – nur um sicher­zu­ge­hen, dass es wirk­lich stimmt. Ich war über­rascht. Mehr unter: www.wildcard-blog.de

Google: Don’t be evil – oder doch?

Die US-Kartellbehörde Federal Trade Com­mis­sion (FTC) hat das Ver­fah­ren gegen den Netz­gi­gan­ten Google ein­ge­stellt. Es stimmt. Ich habe es gegoo­gelt. Warum die­ses Ver­fah­ren über­haupt lief, fra­gen Sie? Alleine, dass ich nicht schreibe, ich habe diese Nach­richt im Netz „gesucht“, son­dern „gegoo­gelt“, dürfte Ant­wort genug sein: Google besitzt unbe­strit­ten eine Suchmaschinen-Dominanz. Mehr unter: www.wildcard-blog.de

Von Maden und Einschaltquoten – Z-Prominenz im Dschungelcamp

Mal unter uns: Sie müs­sen sich nicht schä­men, nach der Über­schrift wei­ter­zu­le­sen. Das ist okay. Wirk­lich. Ganz unab­hän­gig davon, dass unser Kunde blau.de einer der dies­jäh­ri­gen Haupt­spon­so­ren ist. Das Dschun­gel­camp – eigent­lich könnte es auch eine Wie­der­ein­glie­de­rungs­maß­nahme der Agen­tur für Arbeit sein. Denn nichts ande­res ist das Dschun­gel­camp. Mehr unter: www.wildcard-blog.de

NSA greift auf Verizon-Daten zu

Bild: CC-by gt8073a

6. Juni 2013

Die demokratische Kontrolle der Überwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA soll „gewährleistet“ werden durch ein geheim tagendes Gericht, den sogenannten FISA-Court.
Der Guardian veröffentlicht einen geheimen Gerichtsbeschluss des FISA-Court, der den US-Telekomkonzern Verizon zwingt, der NSA Verbindungsdaten (Rufnummern, Uhrzeit, Gesprächsdauer) zur Verfügung zu stellen.