Offener Brief von US-Sicherheitsexperten

Bild: CC-by Fort Meade

24. Januar 2014

Die Frage ist nicht, ob die NSA spionieren darf. Es geht hier um die Frage, ob wir eine Kommunikations­infrastruktur wollen, die in ihrem Kern verletzlich und damit angreifbar ist, oder eine, die für ihre Benutzer standardmäßig wirklich sicher ist. Jedes Land, auch unser eigenes, muss ihren Geheimdiensten und Strafverfolgungsbehörden Mittel an die Hand geben, um Terroristen und Kriminelle zu verfolgen, aber wir können dies erreichen, ohne die Sicherheit grundlegend zu untergraben, die den Geschäftsverkehr, Unterhaltungsangebote, persönliche Kommunikation und andere Aspekte des Lebens im 21. Jahrhundert erst ermöglicht…"

NSA – ernsthafte Bedrohung der Bürgerrechte

23. Januar 2014

Das Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB) wurde vom amerikanischen Kongress eingesetzt. In einem 238-seitigen Bericht wird den NSA-Überwachungsprogrammen ein vernichtendes Urteil ausgestellt: Nutzlos im Kampf gegen den Terrorismus und eine Bedrohung für die Bürgerrechte. Der Bericht fordert, die Abhöraktionen vollständig zu stoppen.

Scharfmacher im US-Kongress

Bild: Screencopy YqDrrHi3TuI

21. Januar 2014

In den Medien profilieren sich insbesondere zwei Politiker als Scharfmacher gegen Edward Snowden: Der Republikaner Mike Rogers, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus und die „Demokratin“ Dianne Feinstein, Senatorin und Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat. Rogers ist beredter Befürworter der NSA-Überwachungspraxis. Er ist überzeugt, dass Snowden ein Verräter ist, der den Vereinigten Staaten einen enormen Schaden zugefügt und die nationale Sicherheit gefährdet hat. Er hält Snowden für einen russischen Spion, der seine Tat mit Hilfe des russischen Geheimdienstes sorgfältig geplant hat. Die Senatorin Dianne Feinstein pflichtet Rogers im Wesentlichen bei und hält dies für durchaus möglich.


Jan 17th 2014 – We’ve mentioned things in the past like former NSA and CIA director Michael Hayden "jokingly" talking about how he’d like to put Ed Snowden on a "kill list" while simultaneously suggesting that the NSA should be a part of determining who to target. While some would dismiss this as a tasteless "joke" it seems like he’s not the only one in the intelligence community with such thoughts. We just recently noted that reporter Steven Levy, who spent over two hours interviewing NSA officials, had said that they appear to have a real and passionate hatred towards Snowden.


16.01.2014 – Die NSA hat heimlich Software auf Computern installiert, um sie auszuspionieren, auch, wenn sie offline sind. Computer-Experte Martin Holland erklärt der DW, wie das möglich ist – und was die NSA dadurch erreichen will.

QR Codes

QR codes are square barcodes that contain information that can be retrieved by smartphones. For instance, this QR code contains a URL. Scanning this code will provide the link to the smartphone owner, who will then not need to type the full address on his device to access the information. QR codes can also contain contain email addresses, phone numbers, SMS messages, or plain text. These codes can be used in real spaces (printed out on posters, for instance) or on-screen. QR Codes can be generated at different website, including Kaywa and Google Chart Tools An analogy: QR codes could as well be the short URLs of the physical space.

200 Millionen SMS… täglich

Bild: public domain US National Security Agency

16. Januar 2014

Die NSA späht weltweit Mobiltelefone aus. Ein Programm mit dem Namen "Dishfire" sammele wahllos "so ziemlich alles, was es kann". Schon 2011 wurden an nur einem Tag fast 200 Millionen Textnachrichten abgegriffen. Jeden Tag werte die NSA mehr als fünf Millionen solcher Informationen aus und gewinne daraus Kontaktdaten, Adressen, Finanztransaktionen, Reisepläne.


9. Januar 2014 – In der ZEIT-Befragung meinen Fachleute, die rasante Ausdehnung des digitalen Universums verlange danach, dass individuelle Grundrechte von der Politik neu formuliert werden

Blackphone Could Be the First NSA-Proof Phone

Jan. 15 2014 - An upcoming smartphone called Blackphone aims to put privacy in your hands, protecting you from anyone wanting to snoop into your private data — even the NSA.
Bild Blackphone

Privacy and control
Blackphone is the world’s first smartphone to put privacy and control ahead of everything else. Ahead of carriers. Ahead of advertising. Blackphone is re-shaping the landscape of personal communications.
Pre-ordering begins at Mobile World Congress, Barcelona, Spain. February 24, 2014