Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Elon Musk reagiert heftig auf Zweifel an seinen Rettungsbemühungen in Thailand. Die Kritik meint aber nicht nur ihn, sondern eine fürs Sillicon Valley typische Denkweise.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Dirk Peitz
Posted: 16.7.2018 17:51
Twitter entfernt massenhaft verdächtige Profile von der eigenen Plattform. Deutsche Politiker verlieren eher wenige Follower, einige Promi-Accounts umso mehr.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Dirk Peitz
Posted: 13.7.2018 18:11
Das Computerspiel "EVE Online" ermöglicht virtuelle Kriege in fernen Galaxien – und Tausende spielen mit. Das Erfolgsgeheimnis: die Art der Kämpfe und strategische Züge.
Author: ZEIT ONLINE: Games -
Posted: 13.7.2018 05:27
Eine Gruppe mit nachrichtendienstlichem Hintergrund hat laut Verfassungsschutz Schadsoftware in mehrere deutsche Unternehmen eingeschleust. Die Angriffe dauern wohl an.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 12.7.2018 15:43
Netzbetreiber und Infrastrukturminister Andreas Scheuer sichern bis 2020 eine bessere Netzabdeckung zu. Vorgänger Alexander Dobrindt hatte das bis 2018 versprochen.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil -
Posted: 12.7.2018 15:14
Ein Facebook-Konto ist vererbbar, hat der Bundesgerichtshof entschieden. Gut so. Aber: Wir müssen so zu Lebzeiten noch stärker bedenken, wer nach unserem Tod mitliest.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Lisa Hegemann
Posted: 12.7.2018 13:55
Facebook muss den Eltern Zugang zum Account ihrer gestorbenen Tochter gewähren. Der Bundesgerichtshof hob ein Urteil der Vorinstanz zum digitalen Erbe auf.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 12.7.2018 09:28
Ein Kind stirbt, Eltern suchen auf Facebook Antworten. Doch der Zugriff bleibt ihnen verwehrt. Wer erbt unsere digitalen Daten? Das entscheidet nun der Bundesgerichtshof.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 12.7.2018 05:04
Chinesische Firmen entwickeln erfolgreich Anwendungen für künstliche Intelligenz, etwa bei der Gesichtserkennung. Staatliche Überwachungswut hilft dabei.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Mathias Bölinger
Posted: 12.7.2018 02:30
Im Skandal um Cambridge Analytica und Datenweitergabe habe Facebook seine Nutzer nicht geschützt, sagt die britische Datenschutzbehörde. Und gegen das Gesetz verstoßen.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 11.7.2018 07:19
Er ist berühmt für seine Visionen. Und für seinen Größenwahn. Auch in Thailand wollte SpaceX-Gründer Musk helfen. In 48 Stunden baute er eine Kapsel zur Höhlenrettung.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 9.7.2018 17:35
Jeder kann wie bisher Texte und Gifs teilen: Klingt unspektakulär, ist aber ein Erfolg. Die EU-Urheberrechtsreform verschiebt sich. Nun kann vernünftig diskutiert werden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 5.7.2018 15:53
Menschen lesen deutlich mehr Hassreden im Internet als noch in den Vorjahren. Das zeigt eine Studie. Die Anzahl der Hetzer bleibt dagegen unverändert.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 5.7.2018 14:20
Ob Google oder YouTube in Zukunft Uploadfilter einsetzen müssen, bleibt erst einmal offen. Das Parlament will sich voraussichtlich im September erneut damit befassen.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 5.7.2018 10:50
Das EU-Parlament stimmt über die umstrittene Urheberrechtsreform ab. Und die könnte nicht nur Plattformen wie Google oder YouTube treffen – sondern alle.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann, Dagny Lüdemann
Posted: 5.7.2018 05:26

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Globale Digitalisierung: Ist das autoritäre China bald uneinholbar?

Die digitale Zukunft entsteht in China, schreibt unser Kolumnist Sascha Lobo. Wie aber kann Europa ein demokratisches Gegenmodell finden? In seinem Podcast reagiert Lobo auf Leser-Feedback.
Veröffentlicht: 15.7.2018 14:14

Überwachung aus der Luft: China testet Tauben-Drohnen

Drohnen, die wie Vögel aussehen: China experimentiert einem Zeitungsbericht zufolge erfolgreich mit dieser neuen Technologie, die auch für militärische Zwecke genutzt werden könnte.
Veröffentlicht: 14.7.2018 13:03

Funklöcher im Mobilfunk: Aus 98 Prozent Abdeckung sollen 99 werden 

Funklöcher sind ein großes Ärgernis. In den nächsten Jahren sollen neue Sendemasten Hunderttausende Haushalte ans 4G-Netz anschließen. Dafür macht Minister Andreas Scheuer Zugeständnisse an die Telekom-Konzerne.
Veröffentlicht: 12.7.2018 14:59

Digitalisierung in China: Das autoritäre Erfolgsmodell

China ist digital höchst erfolgreich, nicht zuletzt wegen seiner autoritären Gesellschaftsform. In dem Land entsteht gerade unsere Zukunft - und wenn die nicht düster werden soll, muss sich in Deutschland etwas ändern.
Veröffentlicht: 11.7.2018 12:21

Cambridge-Analytica-Skandal: Britische Datenschutzbehörde kündigt Höchststrafe für Facebook an

Facebook habe die Daten seiner Nutzer nicht geschützt - und so gegen das Gesetz verstoßen. Zu diesem Schluss kommt die britische Datenschutzbehörde bei ihrer Untersuchung des Cambridge-Analytica-Skandals.
Veröffentlicht: 11.7.2018 01:07

Uploadfilter und Leistungsschutzrecht: Up-geschmettert

Das EU-Parlament hat die Urheberrechtsreform vorerst ausgebremst - darauf hatte unter anderem unser Kolumnist Sascha Lobo gehofft. Hören Sie hier seinen Podcast zum Thema.
Veröffentlicht: 8.7.2018 09:42

Kampf gegen "Fake News": Twitter sperrt 70 Millionen Nutzerkonten

Twitter hat einem Medienbericht zufolge in den vergangenen Monaten mehr als eine Million Benutzerkonten gesperrt - pro Tag! Damit wolle das Unternehmen die Verbreitung von Falschinformationen auf der Plattform reduzieren.
Veröffentlicht: 7.7.2018 07:16

Kölner Rizin-Fall: Ermittler müssen gewaltige Datenmengen auswerten

Der Fall eines Islamisten, der an einer Rizin-Bombe gearbeitet haben soll, stellt die Ermittler vor Probleme. Die Handys des Verdächtigen sind voller Bilder, Chats und Videos, die sie nun begutachten müssen.
Veröffentlicht: 7.7.2018 06:05

NSO Group: Ex-Mitarbeiter wollte israelische Hacker-Werkzeuge verkaufen

Die NSO Group ist eine berühmt-berüchtigte Cybersicherheitsfirma aus Israel. Einem ihrer Ex-Mitarbeiter wird vorgeworfen, Firmensoftware im Wert von Hunderten Millionen zum Verkauf angeboten zu haben.
Veröffentlicht: 5.7.2018 14:08

Überraschung in Straßburg: EU-Parlament bremst Urheberrechtsreform aus

Die Debatte um ein neues Urheberrecht geht in die Verlängerung: Das Plenum des EU-Parlaments weigert sich, die Pläne in der bisherigen Form voranzutreiben. Netzaktivisten jubeln, Verlage und Künstler ärgern sich. Der Überblick.
Veröffentlicht: 5.7.2018 10:27

Vorratsdatenspeicherung: Mehr Macht für Russlands Polizei und Geheimdienste

Die Opposition und Internetanbieter protestierten vergeblich, der Staat setzte sich durch: Russland erlaubt mit einem neuen Gesetz die Vorratsdatenspeicherung.
Veröffentlicht: 4.7.2018 13:00

Internetausbau: Bundesregierung krempelt Breitband-Förderung um

Deutschland tut sich schwer mit dem Breitbandausbau - auch, weil das milliardenschwere Förderprogramm der Bundesregierung bislang kaum Fortschritte brachte. Jetzt wird das System reformiert.
Veröffentlicht: 3.7.2018 10:07

Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform: In Straßburg geht es um die Zukunft des Internets

Upload-Filter und ein EU-Leistungsschutzrecht: Diese Schlagwörter bereiten Netzaktivisten seit Monaten Sorgen. Am Donnerstag wird es ernst. Das EU-Parlament steht vor einer richtungsweisenden Abstimmung.
Veröffentlicht: 2.7.2018 13:31

"Facebook-Steuer": Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien

Ugandas Regierung bittet zur Kasse: Bürger, die WhatsApp, Facebook Twitter oder Instagram am Smartphone nutzen wollen, müssen dafür künftig zahlen. Die neue Gebühr soll Hunderte Millionen einbringen.
Veröffentlicht: 2.7.2018 10:03

Deutschlands Netzpolitik: Digitale Bigotterie

Augen zu, loslaufen und hoffen, dass sich irgendwie eine Brücke materialisiert, wo eben noch Abgrund war - so beschrieb Sascha Lobo die deutsche Netzpolitik in seiner Kolumne. Im Podcast antwortet er auf Leserkommentare.
Veröffentlicht: 1.7.2018 09:48

Künstliche Intelligenz: Adobe entlarvt Photoshop-Trickser

Eine experimentelle Software von Adobe lernt, manipulierte Fotos zu erkennen. Was Forensik-Experten Stunden kostet, schafft sie in Sekunden. Doch selbst die Fälschung von Videos wird immer besser.
Veröffentlicht: 29.6.2018 15:11

Kongress von Netzwerk Recherche im Livestream: Wie man Hass abschüttelt und Lügen entlarvt

Daten analysieren, Falschmeldungen erkennen, News für den Badezimmerspiegel schreiben: Auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche geht es um die Zukunft des Journalismus. Wir zeigen Höhepunkte im Livestream.
Veröffentlicht: 29.6.2018 08:42

Neues Bundesgesetz verabschiedet: Kalifornien nimmt sich EU-Datenschutz zum Vorbild

Die Datenschutzgrundverordnung inspiriert auch Politiker in den USA: Kalifornien hat ein Gesetz beschlossen, das Internetnutzern mehr Rechte gegenüber datenverarbeitenden Unternehmen verschafft.
Veröffentlicht: 29.6.2018 07:16

Aussage von Facebook-Manager in Brüssel: Wohl keine Europäer von Datenskandal betroffen

Wie viele europäische Betroffene gibt es im Facebook-Datenskandal? Ein Konzern-Manager betont bei einer Anhörung in Brüssel erneut, dass die Zahl bei Null liegen könnte. Ganz sicher ist er aber nicht.
Veröffentlicht: 25.6.2018 15:47

Ein Monat Datenschutz-Grundverordnung: "Wir nennen uns nur noch Callcenter"

Seit einem Monat kommen die neuen Datenschutzregeln der EU zur Anwendung. Noch herrscht häufig Unklarheit und viele sind verunsichert. Das bekommen auch die Datenschutzbehörden zu spüren.
Veröffentlicht: 25.6.2018 07:17

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Sitz der Stadtvertretung Schwerin: Das Rathaus am Markt CC0 Hermann Luyken4.000 Euro Strafe soll ein Mann aus Schwerin bezahlen, wenn er noch einmal Mitschnitte des Livestreams aus dem Kommunalparlament veröffentlicht. Der Schweriner hatte eine vierminütige Rede auf Facebook geteilt. Seine Motivation: mehr Transparenz in der lokalen Politik.
Author: Simon Rebiger
Posted: 16.7.2018 16:31
Jeremy CorbynZu links für Labour: Parteichef Jeremy Corbyn wurde offenbar von den eigenen Funktionären getäuscht CC-BY-NC 2.0 Andy MiahIm britischen Parlaments-Wahlkampf 2017 wurde Oppositionsführer Jeremy Corbyn von der sozialdemokratischen Labour Party offenbar durch die eigene Parteizentrale manipuliert. Wie die Times berichtet, kauften führende Funktionäre in der Parteizentrale von Labour Werbeanzeigen auf Facebook im Wert von ein paar tausend Pfund, die ausschließlich Corbyn und seine engsten Vertrauten zu sehen bekamen. Dafür nutzten sie die […]
Author: Leo Thüer
Posted: 16.7.2018 15:52
Morgenröte über IstanbulIstanbul Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com nurhan2018 ist ein wichtiges Jahr für das Internet. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird mehr als die Hälfte der Welt Zugang zum Netz haben. Doch neue Bedrohungen stellen die Zukunftsfähigkeit der weltgrößten Informationsquelle in Frage.
Author: Gastbeitrag
Posted: 15.7.2018 06:00
Morgenröte über IstanbulIstanbul Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com nurhan2018 will be a pivotal year for the internet. For the first time in human history, over half of the world’s population will be online. But new threats threaten the sustainability of the world’s largest information source.
Author: Gastbeitrag
Posted: 15.7.2018 05:59
Ganz schön muffelig, wie die Bundesregierung in Sachen Staatstrojaner mit der Öffentlichkeit umgeht. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Diese Woche beschäftigten uns geheime Bundestagsprotokolle zum Staatstrojaner, das Erbrecht an Facebook-Konten und die Handy-Durchsuchungen des Bundesamtes für Asyl. Außerdem waren wir mit Andreas Scheuer auf Kaffeefahrt und haben unsere Leserumfrage ausgewertet.
Author: Leo Thüer
Posted: 13.7.2018 14:57
Andrea Voßhoff bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts zur Informationsfreiheit 2016 (Archivbild) CC0 Die Bundesbeauftragte Andrea Voßhoff hat in dieser Woche ihren neuen Tätigkeitsbericht zur Informationsfreiheit vorgestellt. Die zentralen Probleme bleiben bestehen. Ihr Nachfolger steht vor großen Herausforderungen.
Author: Arne Semsrott
Posted: 13.7.2018 13:50
Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Huy PhanViele der beliebtesten Dating-Seiten und Apps im Netz gehören ein und demselben Konzern, der Match Group. Die beliebten Dienste Tinder, OKCupid und Match.com gehören ihm ebenso wie zahlreiche andere Datingplattformen. Das mindert jedoch nicht den Appetit der Match Group auf weitere Ankäufe, zuletzt etwa die Plattform Hinge. Zwar versucht der Konzern, sich unter Verweis auf […]
Author: Alexander Fanta
Posted: 13.7.2018 10:45
Mehr als dreitausend Personen haben sich an unserer Leserbefragung beteiligt. Wir haben in unserem ersten Teil der Auswertung betrachtet, welche Inhalte künftig mehr gewünscht sind und welche journalistischen Angebote von unseren Lesern finanziell unterstützt werden. Wir freuen uns über Kommentare und Interpretationen der Auswertung.
Author: Constanze
Posted: 12.7.2018 10:45
"Menschen verbinden": Bürgermeister Tessenow mit Infrastrukturminister Scheuer, mit freundlich-gequälter Unterstützung der Deutschen Telekom.Ganz Deutschland ist durchsetzt von Orten ohne Handynetz. Seit gestern gibt es in Brandenburg einen davon weniger. Aber PR-Aktionen des Infrastrukturministers werden die verbliebenen weißen Flecken nicht von der Landkarte tilgen. Die Industrie sieht den Staat in der Pflicht.
Author: Tomas Rudl
Posted: 12.7.2018 10:36
Wald schwarzweiß Licht SchattenDie Klägerin hofft, dass ihre letzten Nachrichten auf Facebook Licht in die Gedankenwelt der Verstorbenen bringen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com miro polcaEine Hinterbliebene darf nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf die Nachrichten einer 15-Jährigen zugreifen, deren Tod bis heute nicht restlos geklärt werden konnte. Richter in Karlsruhe entschieden in dem aufsehenerregenden Fall gegen den Datenkonzern.
Author: Alexander Fanta
Posted: 12.7.2018 09:35
Staatstrojaner (Symbolbild) CC-BY-SA 4.0 Wenn die Hersteller von Staatstrojanern öffentlich bekannt werden, stellen sie ihre Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden ein. Mit dieser Begründung verweigert die Bundesregierung selbst dem Bundestag Auskunft über die zwielichtige Branche. Wir veröffentlichen eingestufte Protokolle aus dem Innenausschuss.
Author: Andre Meister
Posted: 12.7.2018 06:47
Handy Cambridge Analytica FacebookDer Datenskandal um die britische Firma schlug 2018 bereits große Wellen CC-BY-SA 2.0 Book CatalogIm Datenskandal um Cambridge Analytica kündigen die Ermittler ein Bußgeld von 500 000 Pfund an. Kein riesiger Betrag, denn die Verfehlungen fielen in die Zeit vor der Datenschutzgrundverordnung. Die Briten wollen künftig strenger gegen den Missbrauch von Nutzerdaten bei politischer Werbung vorgehen - und fordern mehr Regulierung durch die Politik.
Author: Alexander Fanta
Posted: 11.7.2018 09:57
Für Geflüchtete kann das Smartphone Werkzeug der Befreiung und digitale Falltür zugleich sein. Public Domain FOXSeit September 2017 darf das Bundesamt für Asyl die Mobiltelefone von Geflüchteten auswerten. Das erntete bereits Kritik, die Technik sei viel zu teuer und das Verfahren außerdem verfassungswidrig. Eine erste Stellungnahme des Innenministeriums zeigt nun: der Nutzen ist verschwindend gering.
Author: Leo Thüer
Posted: 11.7.2018 09:18
Fans der BSG Chemie Leipzig bei einem Spiel gegen den FC International (2014). CC-BY-NC 2.0 strassenstriche.netEs geht um mehr als 900 abgehörte Telefonanschlüsse und hunderte Betroffene, darunter mehrere Berufsgeheimnisträger. Fans des Fußballklubs BSG Chemie Leipzig fühlen sich kriminalisiert. So lautet die Bilanz eines Ermittlungsverfahrens gegen die Ultra-Szene des Vereins, das nun mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt wurde. Bereits seit 2013 sucht die sächsische Justiz intensiv nach „kriminellen Strukturen“ im Umfeld des […]
Author: Simon Rebiger
Posted: 10.7.2018 10:58
Smartphone-Nutzer in der japanischen Stadt Shibuya Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Hugh HanWir alle lieben unsere Smartphones. Sie enthalten unsere Fotos, unsere Musik, Nachrichten unserer Freunde – sie sind quasi ein kleines, elektronisches "Ich". Unsere Liebe zu den Geräten erzeugt jedoch Nachhaltigkeitsdesaster in anderen Teilen der Erde.
Author: Gastbeitrag
Posted: 8.7.2018 06:00
All rights reserved Tim DuttonWeltweit arbeiten Regierungen an nationalen Strategien für Künstliche Intelligenz. Ein kanadischer Forscher gibt einen ersten Überblick und will sie in den nächsten Monaten im Detail vergleichen.
Author: Leon Kaiser
Posted: 6.7.2018 14:45
Fohlen auf der Weide Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Soledad LorietoDie Woche beschäftigte uns die Urheberrechtsreform der EU, fremde Einflussnahme auf die Europawahl 2019 und eine unter fadenscheinigen Gründen durchgeführte Hausdurchsuchung bei den Zwiebelfreunden. Außerdem wünschen wir uns, dass unsere Leserinnen und Leser uns mal richtig die Meinung sagen.
Author: Alexander Fanta
Posted: 6.7.2018 12:23
Proteste gegen Trump und Putin in den USAHatte Putin seine Hände im Spiel? Nach der US-Wahl fürchtet Europa fremde Einmischung bei Wahlen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com rob walshIn Brüssel wächst die Sorge vor gezielter Desinformation bei der Abstimmung im nächsten Jahr. Doch Mitgliedsländer gehen bei der Regulierung von sozialen Medien bisher planlos vor, wie nun öffentliche Dokumente von einem Treffen in Brüssel zeigen. Europa droht bei Wahlkämpfen im Internet der Kontrollverlust.
Author: Alexander Fanta
Posted: 6.7.2018 06:00
Es wird langsam kritisch für das Privacy-Shield-Abkommen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com James PondEin guter Tag: Nach der Entscheidung gegen Uploadfilter stellt sich eine Mehrheit des EU-Parlaments auch gegen den viel kritisierten Mechanismus zum Datenaustausch zwischen der EU und den USA. Die Abgeordneten fordern die Kommission auf, das sogenannte Privacy-Shield-Abkommen nachzubessern oder es im Herbst auf Eis zu legen.
Author: Leon Kaiser
Posted: 5.7.2018 14:53
Die Zwiebelfreunde gerieten fadenscheinig begründet ins Visier der Behörden Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Tobias MachaReporter ohne Grenzen hat sich nach einer schwer rechtfertigbaren Hausdurchsuchung mit dem Verein Zwiebelfreunde solidarisiert. Die Begründung der Polizei für ihr Vorgehen sei „konstruiert“, kritisiert die Journalistenorganisation in einer Pressemitteilung. Zwiebelfreunde betreibe Tor-Knotenpunkte unter anderem für Reporter ohne Grenzen und sei damit ein wichtiger strategischer Partner der Organisation, betont Reporter ohne Grenzen (ROG): „Das Vorgehen […]
Author: Alexander Fanta
Posted: 5.7.2018 14:04
Durchsuchung des Kulturzentrums "Langer August" in Dortmund All rights reserved Alex VölkelSchwer bewaffnete Polizisten haben gestern ein linkes Zentrum in Dortmund durchsucht. Dabei beschlagnahmten sie Server und weitere Materialien. Der Vorwurf: Ausspähen von Daten.
Author: Simon Rebiger
Posted: 5.7.2018 14:03
Gegner der Verlagslobby feiern: Das EU-Parlament stimmte gegen die schlimmsten Vorschläge der Urheberrechtsreform Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Luca UpperDie Abgeordneten in Straßburg sorgen im Tauziehen um die Zukunft des Urheberrechts für eine Überraschung. Bei der Abstimmung über eine Verhandlungsposition gegenüber Kommission und Rat zeigte eine deutliche Mehrheit des Parlaments Haltung. Sie wollen nochmal über die umstrittenen Vorschläge einzeln abstimmen.
Author: Alexander Fanta
Posted: 5.7.2018 10:31
In der Arte-Mediathek gibt es bis Montag die 90 Minuten lange BR-Dokumentation Hysterie ums Netz zu sehen. Der Film von Katarina Schickling ist interessanter, als der Titel verspricht. Es kommen verschiedene (leider fast ausschließlich männliche) Stimmen zu Wort, die aktuelle netzpolitische Debatten und Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben. Das Internet hat seine Unschuld verloren: Filterblasen, […]
Author: Markus Beckedahl
Posted: 5.7.2018 09:18
Innenansicht des rheinland-pfälzischen Landtags All rights reserved Torsten SilzNach dem Verwaltungsgericht hat auch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz unanfechtbar beschlossen: Der Landtag muss auf Anfrage Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes herausgeben. Damit geht ein Rechtsstreit zuende, der sich über zwei Jahre hinzog.
Author: Arne Semsrott
Posted: 4.7.2018 16:14
„Kein Grund, beängstigt zu sein.“ CC-BY 2.0 (Imagine) 2.0Ein Spendenaufruf auf der Vereinswebseite reicht, um die bayerische Polizei bei Tagesanbruch durch die Wohnungstür marschieren zu lassen. Anlass für die Aktion war eine eher fadenscheinige Verbindung zu einem strittigen Demo-Aufruf. Wir sprachen nach dem Einsatz mit den Betroffenen vom Verein „Zwiebelfreunde“, die sich zu Unrecht kriminalisiert sehen.
Author: Alexander Fanta
Posted: 4.7.2018 08:28

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit

Die Remote-Admin-Software Ammyy Admin wurde offenbar erneut über die Herstellerseite mit einem Trojaner verteilt.
Author: heise online
Posted: 16.7.2018 13:54
Überwacher aller Couleur wollen wissen, wer wann mit wem spricht. Trotz Verschlüsselung gibt es dafür noch genug Metadaten. Denen rückt die IETF jetzt zu Leibe.
Author: heise online
Posted: 16.7.2018 11:50
Der im letzten Jahr vorgestellte und nun um Python erweiterte Security-Scanner ist Teil von GitHubs Dependency-Graph.
Author: heise online
Posted: 16.7.2018 11:14
Der US-Sonderermittler hat viele weitere Details zum Hackerangriff auf die US-Wahlen öffentlich gemacht. Damit legt er wohl die Grundlage für mehr.
Author: heise online
Posted: 14.7.2018 08:51
Online-Erpresser behaupten, die Empfänger ihrer Mails beim Surfen auf Pornoseiten gefilmt zu haben. Als Beweis dafür geben sie ein Passwort des Empfängers an.
Author: heise online
Posted: 13.7.2018 13:29
Nachdem ein Angreifer Pakete mit Schadcode auf der Plattform des Paketmanagers platzieren konnte, hat npm vorsorglich Zugangs-Tokens annulliert.
Author: heise online
Posted: 13.7.2018 13:01
Patches schließen Schwachstellen im Unix-Druckersystem CUPS. Unter Umständen könnten Angreifer Root-Rechte erhalten.
Author: heise online
Posted: 13.7.2018 12:36
Juniper hat wichtige Patches veröffentlicht, die Schwachstellen in Junos OS, Contrail Service Orchestration und Space schließen.
Author: heise online
Posted: 13.7.2018 11:47
Derzeit sollen gehäuft Betrüger-Mails mit Schadcode an deutsche Medienunternehmen und Organisationen im Bereich der Chemiewaffenforschung adressiert sein.
Author: heise online
Posted: 13.7.2018 08:49
Uns erreichen immer wieder Anfragen von Lesern zum Domainfactory-Hack. Wir beantworten hier die häufigsten Fragen zum Datenleck der Kundendaten.
Author: heise online
Posted: 12.7.2018 13:54
In mehreren Cisco-Produkten klaffen Sicherheitslücken, für die es nun Patches gibt. Keine Lücke gilt als kritisch.
Author: heise online
Posted: 12.7.2018 12:40
Von A wie Algorithmen bis Z wie Zertifikate reicht das thematische Spektrum, das Entwicklern im Rahmen eines 2-Tages-Workshops präsentiert wird.
Author: heise online
Posted: 12.7.2018 11:26
Das Auffinden und Melden von Sicherheitslücken kann äußerst lukrativ sein. Handelt es sich um eine kritische Schwachstelle, winken bis zu 250.000 US-Dollar.
Author: heise online
Posted: 12.7.2018 09:35
Der Windows Defender hat aufgeholt und steht kommerzieller Antiviren-Software nicht mehr nach. Ob die Windows-Bordmittel wirklich reichen, diskutieren wir.
Author: heise online
Posted: 12.7.2018 04:07
Wie sich jetzt herausstellt, können Spectre-NG-Exploits nicht nur geschützten Speicher auslesen, sondern auch schreiben, wo sie wollen – vorläufig zumindest.
Author: heise online
Posted: 11.7.2018 13:24

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".