Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Konsole oder lange Ladezeiten? Gibt es beim Cloud-Gaming nicht mehr. Wir haben Googles neuen Spieledienst Stadia getestet – und waren positiv überrascht.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Eike Kühl
Posted: 19.11.2019 04:48
Geschäfte zwischen US-Unternehmen und Huawei unterliegen strengen Auflagen. Zeitgleich zu den Handelsgesprächen mit China genehmigte die Regierung nun erneut Ausnahmen.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Diana Pieper
Posted: 18.11.2019 19:10
Um Funklöcher zu schließen, will die Bundesregierung mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. In ländlichen Gebieten sind 5.000 neue Mobilfunkmasten geplant.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Jurik Caspar Iser
Posted: 18.11.2019 16:03
Für Künstliche Intelligenzen schon! Deren neuronale Netze haben eine mysteriöse Schwäche: Sie lassen sich von psychedelischen Mustern in die Irre führen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Stefan Schmitt
Posted: 18.11.2019 15:30
Wird das nun startende "KI-Observatorium" Macht und Gefahren künstlicher Intelligenzen prüfen? Das sei jedenfalls nötig, sagt der zuständige Staatssekretär Björn Böhning.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Meike Laaff
Posted: 18.11.2019 12:25
Twitter will politische Werbung von seiner Plattform verbannen. Was es darunter versteht, hat das Netzwerk nun konkretisiert. Und bleibt doch immer noch zu vage.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 16.11.2019 12:42
Die CDU soll sich auf ihrem Parteitag laut Antrag gegen eine Beteiligung Huaweis am 5G-Netzausbau aussprechen. Chinas Einfluss dürfe nicht zu groß werden.
Author: ZEIT ONLINE: Deutschland - Sophia Hofer
Posted: 16.11.2019 11:19
Bis zuletzt war nicht klar gewesen, ob der Bund die deutsche Spielebranche weiter fördern würde. Nun hat der Haushaltsausschuss des Bundestags weiterhin Geld zugesichert.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Ferdinand Otto
Posted: 15.11.2019 14:18
Facebook verdient Geld damit, die Gesellschaft auseinanderzutreiben und Fake-News in die Welt zu bringen. Die Politik muss der Plattform endlich Grenzen setzen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Heinrich Wefing
Posted: 15.11.2019 09:09
Bisher können Apple-Nutzer nur über den Bezahldienst Apple Pay zahlen. Andere Anbieter lässt die Techfirma nur darüber zu. Die Regierung will mehr Chancengleichheit.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Tilman Steffen
Posted: 14.11.2019 18:47
Das Netzwerk registrierte zuletzt etwas mehr gefälschte Profile, teilte Facebook mit. Zudem seien die Anfragen von Regierungen zu Nutzerinformationen gestiegen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Andrea Buhtz
Posted: 14.11.2019 08:56
Social Media soll kein Wettbewerb sein: Instagram, Twitter und YouTube testen versteckte Like-Zahlen. Komplett aufgeben wollen sie die Herzchenökonomie aber nicht.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 12.11.2019 14:51
Welche Chancen und Risiken birgt künstliche Intelligenz in Unternehmen? Ein "KI-Observatorium" des Arbeitsministeriums soll das laut einem Bericht künftig bewerten.
Author: ZEIT ONLINE: Arbeit - Sophia Hofer
Posted: 12.11.2019 09:06
Deepfake-Videos können vorgaukeln, Stars und Politiker zu zeigen. Bedroht das die Demokratie? Lesen Sie hier noch einmal, was hinter dem Streit um die Technologie steht.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Meike Laaff
Posted: 10.11.2019 16:43
Künstliche Intelligenz kann Modelle verbessern. Doch sie ist nur so schlau, wie die Daten, mit denen sie lernt. Welche Fehler drohen, zeigen zwei aktuelle Klimastudien.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Tin Fischer
Posted: 9.11.2019 16:42

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Soldaten in sozialen Netzwerken: So sollen sich Bundeswehrmitarbeiter im Netz verhalten

Als Soldat Facebook und Twitter nutzen? Gern, meint die Bundeswehr - aber so, dass es die Truppe in ein gutes Licht rückt. Ein Leitfaden gibt die Richtung vor und warnt vor Sicherheitsrisiken.
Veröffentlicht: 19.11.2019 16:44

Initiative für mehr Funkmasten: Diese Karte soll den Mobilfunkausbau beschleunigen

Eine vom Branchenverband Bitkom zusammengestellte Karte zeigt, wo es beim Ausbau der Mobilfunknetze hakt. Der Verband hofft auf Hilfe von Bürgern und Behörden - und auf mobile Mobilfunkmasten.
Veröffentlicht: 19.11.2019 11:07

Handelsstreit mit China: US-Regierung verlängert Ausnahmeregelung für Geschäfte mit Huawei

Die US-Regierung wirft dem chinesischen Konzern Huawei Spionage vor, auf angedrohte Sanktionen will sie aber noch drei Monate lang verzichten. Für die Nutzer von Smartphones der Marke ist das eine gute Nachricht.
Veröffentlicht: 18.11.2019 18:25

Austerität: Die Ritter der schwarzen Null

Was ist der jungen Generation wohl wichtiger: eine Schuldenbremse oder flächendeckender Handyempfang und in Hamburg nicht ertrinken, fragte Sascha Lobo in seiner Kolumne. Im Podcast greift er Leserreaktionen auf.
Veröffentlicht: 17.11.2019 17:13

Überlastungsangriff: Uni Kiel wird von Cyberattacke gelähmt

Die Kieler Universität hat mit den Folgen einer massiven DDoS-Attacke zu kämpfen: Über Wochen waren Internet- und E-Mail-Nutzung nur schwer möglich. Nun ermittelt das Landeskriminalamt.
Veröffentlicht: 13.11.2019 17:35

Heimliches Fotografieren unter den Rock: Deutschland bringt Gesetz gegen Upskirting auf den Weg

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der heimliches Fotografieren unter den Rock härter bestraft. Bisher können sich Betroffene mit rechtlichen Mitteln kaum wehren.
Veröffentlicht: 13.11.2019 12:48

Digitale Grenzkontrolle: US-Gericht schränkt Durchsuchung elektronischer Geräte an Grenze ein

US-Grenzbeamte dürfen Geräte wie Smartphones und Laptops bei der Einreise in die USA einem Gerichtsurteil zufolge nicht ohne konkrete Verdachtsmomente durchsuchen.
Veröffentlicht: 13.11.2019 08:10

Künstliche Intelligenz: KI-Überwachung soll noch in diesem Jahr starten - mit acht Stellen

Die Bundesregierung plant ein "KI-Observatorium", das Anwendungen von künstlicher Intelligenz überprüfen soll. Bis es wie ein TÜV funktioniert, wird es aber dauern - auch weil der Aufbau langwierig sein wird.
Veröffentlicht: 12.11.2019 15:02

Mail-Provider aus Hannover: Gericht zwingt Tutanota zur Herausgabe unverschlüsselter Mails

Der deutsche Mail-Anbieter Tutanota setzt stark aufs Thema Datenschutz. Unter bestimmten Vorraussetzungen gibt er Ermittlern seit diesem Juni aber Zugriff auf unverschlüsselte Mail-Inhalte.
Veröffentlicht: 12.11.2019 11:48

Grenzen der Debatte: Meinungsfreiheit als Deckmantel für Hetze und Hass

Der Begriff der Meinungsfreiheit werde oft missbraucht, schrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne. Vielen Menschen sei nicht bewusst, welche Folgen ein Shitstorm haben kann. Im Podcast greift er Leserreaktionen auf.
Veröffentlicht: 10.11.2019 17:11

Hatespeech: Länder fordern entschlosseneres Vorgehen gegen Hasskriminalität im Netz

Vergangene Woche hatte das Bundeskabinett Maßnahmen gegen Hass im Netz vorgestellt. Die Justizminister-Konferenz befürwortet diese Pläne, sieht darin aber nur einen Anfang.
Veröffentlicht: 7.11.2019 16:35

Widerstand gegen Überwachung: Moskau rüstet auf

In Moskau sollen 200.000 Kameras mit Gesichtserkennungssoftware ausgestattet werden. Vorbild ist China. Geht es wirklich nur darum, Verbrechen zu bekämpfen? Eine Aktivistin wehrt sich gegen die Pläne.
Veröffentlicht: 7.11.2019 06:50

Angst vor Spionage im 5G-Netz: Huawei-Gründer bietet Sicherheitsvertrag an

In Deutschland tobt die Debatte über den Einsatz von Huawei-Technik im 5G-Mobilfunknetz, jetzt will der Gründer des chinesischen Konzerns schriftlich garantieren: Bei uns gibt es keine Hintertüren.
Veröffentlicht: 6.11.2019 12:26

Koordinierte Polizeiaktion: Mehrere Durchsuchungen wegen Hasspostings

Die Polizei ermittelt in neun Bundesländern zu Hass im Netz - und hat sogar Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt. Grund für den Eifer ist ein entsprechender Aktionstag.
Veröffentlicht: 6.11.2019 09:23

Imagewandel: Facebook bekommt ein neues Logo

Facebook will deutlich machen, dass der Konzern mehr zu bieten hat als nur sein soziales Netzwerk. Dafür wird jetzt das Firmenlogo angepasst. Nachgedacht wurde auch über eine radikalere Veränderung.
Veröffentlicht: 5.11.2019 08:26

Sicherheitsbedenken: US-Regierung überprüft offenbar chinesische Video-App TikTok

TikTok ist eine der beliebtesten Apps für Teenager - und nun wohl ins Visier der US-Behörden geraten. Die Volksrepublik könne die Anwendung zu Spionagezwecken missbrauchen, heißt es.
Veröffentlicht: 2.11.2019 11:21

Aufbau von Funkmasten: Streit über Scheuers Mobilfunkpläne

Mit staatlichen Sendemasten will der Verkehrsminister Funklöcher schließen lassen. Doch in den Ministerien regt sich nach SPIEGEL-Informationen Widerstand gegen den Plan.
Veröffentlicht: 28.10.2019 10:16

G20 in Hamburg: Polizei darf Datenbank für Gesichtsabgleich weiter nutzen

Eine biometrische Datenbank, die die Polizei im Zuge von G20-Ermittlungen nutzt, muss nicht gelöscht werden. Das hat ein Hamburger Gericht entschieden - zum Ärger des Landesdatenschutzbeauftragten.
Veröffentlicht: 24.10.2019 13:46

Reformpläne: Jetzt kommt der Alle-Medien-Staatsvertrag

Mit einer grundlegenden Reform soll der Rundfunkstaatsvertrag künftig nicht nur für TV und Radio, sondern auch für Internetplattformen wie Google und Instagram gelten. Worum geht es?
Veröffentlicht: 24.10.2019 06:11

Radikalisierung im Internet: Uns fehlen die Worte

Wenn über Radikalisierung gesprochen wird, die etwa zum Anschlag in Halle geführt hat, stößt die Debatte schnell an eine Sprachbarriere. Das Vokabular der Mechanismen von Extremismus im Netz ist vielen fremd. Das muss sich ändern.
Veröffentlicht: 22.10.2019 11:57

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Der Himmel ist heute so schwarz, dass man (fast) gar nicht das Rauschen der Kamera sieht.In Österreich geht eine Lehrkräfte-Bewertungs-App vom Netz, in Thürigen durchsucht das BKA eine Wohnung in Zusammenhang mit der "Atomwaffen Division" und in bester Absicht bietet Phineas Fisher Geld für gesellschaftlich wertvolle Hacks. Die besten Reste des Tages.
Posted: 19.11.2019 17:18
Fähre in goldenem SonnenuntergangEine Fähre am Weg zu mehr Überwachung? Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Patrick RobinsonDie meisten EU-Staaten speichern Reisedaten von Flugpassagieren, auch bei innereuropäischen Flügen. Pläne für eine Ausweitung auf alle Verkehrsmittel aber bleiben vorerst in der Schublade.
Posted: 19.11.2019 09:07
Google Suchergebnisse für Donald TrumpWer oder was ist Donald Trump laut Google Autocomplete? In jedem Fall kein Idiot. CC-BY 2.0 Screenshot netzpolitik.orgBisher hatte Google stets behauptet, die Algorithmen seiner Suchmaschine seien objektiv und unbefleckt von menschlichen Interventionen. Jetzt zeigen Recherchen des Wall Street Journal: Der Konzern greift sehr wohl in die Suchergebnisse ein. Er gesteht nur nicht ein, mit welchen Mitteln.
Posted: 19.11.2019 08:22
Ulrich KelberUlrich Kelber, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, auf der letzten "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz. CC-BY 4.0 Jason Krüger | für netzpolitik.orgWie in den vergangenen Jahren kann sich der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber über eine personelle Aufstockung seiner Behörde freuen. Nun müssen die Landesparlamente nachziehen, deren Datenschutzbehörden personell wie finanziell ausgehungert sind.
Posted: 18.11.2019 17:20
Bei der Überprüfung des Bildes wurde festgestellt, dass wir die nur selten im Bild erscheinenden großen Fenster unten rechts nicht aus Datenschutzgründen verpixeln müssen. CC-BY 4.0 netzpolitik.orgRosseau ist (k)ein 5-Sterne-Betriebssystem, die mutmaßlichen Betreiber eines großen Streaming-Portals wurden verhaftet und im Iran ist derzeit das Internet gesperrt. Die besten Reste des Tages.
Posted: 18.11.2019 17:00
Systemabsturz | Digitale FreiheitSystemabsturz | Digitale Freiheit CC-BY 4.0 Jason Krüger | für netzpolitik.orgUnseren 15. Geburtstag haben wir am 13. September 2019 auch mit einer Gala der digitalen Zivilgesellschaft in der Volksbühne Berlin gefeiert. Wir haben dazu einige spannende Menschen auf die Bühne geholt, die mit ihrer Arbeit andere inspirieren könnten, selbst für ihre und unsere Grundrechte aktiv zu werden. Dazu gab es Spaß und Kultur. Das Video ist jetzt online.
Posted: 18.11.2019 16:54
Irgendwann sollen in Deutschland endlich die vielen Funklöcher verschwinden, wünscht sich die Bundesregierung. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com https://unsplash.com/photos/tZlwKpphSGAMit einer Mobilfunkstrategie will die Bundesregierung endlich Schwung bringen in den schleppenden Mobilfunkausbau. Die meisten heute vorgestellten Punkte sind jedoch bloße Absichtserklärungen. Bis zur wirklich flächendeckenden Mobilfunkversorgung wird noch einige Zeit ins Land ziehen – von 5G ganz zu schweigen.
Posted: 18.11.2019 13:56
Screenshot von Suche nach ARD-Inhalt in der ZDF-MediathekWer "Weltspiegel" in der ZDF-Mediathek sucht, bekommt einen Hinweis auf die ARD-Mediathek. Alle Rechte vorbehalten Screenshot: zdf.deARD und ZDF ermöglichen jetzt die Suche über ihre Mediatheken hinweg. Vorerst nur im Browser und ohne integrierte Suchergebnisse, aber ein Anfang für die stärkere Vernetzung öffentlich-rechtlicher Angebote ist damit gemacht.
Posted: 18.11.2019 12:10
Festnahme durch bayrische PolizeiRechte Hetzer lassen sich bisher häufig nicht dingfest machen Alle Rechte vorbehalten Bayerische PolizeiDas soziale Netzwerk verspricht der Bundesregierung mehr Tempo bei Ermittlungen wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung. Facebook hofft, damit Gesetzespläne aus Berlin zu bremsen, heißt es in einer internen Mail des Innenministeriums, die wir veröffentlichen.
Posted: 18.11.2019 10:52
Cookies ermöglichen TrackingDürfen es zu Ihren Nachrichten noch ein paar Tracking-Cookies sein? Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Jade WulfraatJe länger der Rat der EU über die ePrivacy-Verordnung verhandelt, desto mehr wird der Entwurf verwässert - das zeigt der jüngste Kompromissvorschlag der finnischen Präsidentschaft. Verbraucherschützer warnen, er verkehre den Zweck des gesamten Gesetzes ins Gegenteil.
Posted: 18.11.2019 06:00
Delta Air Lines reveals their new biometric face-detection technology at Hartsfield-Jackson International Airport in Atlanta, Ga. on Wednesday, October 17, 2018.Einchecken per Gesichtserkennung wie hier bei Delta: So etwas soll demnächst per EU-Verordnung geregelt werden, empfiehlt die Datenethikkommission. CC-BY 2.0 Delta, Chris Rank, Rank Studios 2018Die Datenethikkommission sollte Antworten auf einige der kniffeligsten Fragen zum Umgang mit Daten und Algorithmen liefern. Einige davon dürften den Regierenden noch Kopfschmerzen bereiten. Eine Folge mit Christiane Woopen und Christiane Wendehorst, den beiden Chefinnen des Expert*innenteams.
Posted: 16.11.2019 07:00
Ein Komodowaran liegt auf einem SteinDer Komodowaran kommt nur in Indonesien vor. Dort lebt er seit etwa 900.000 Jahren – länger als jeder deutsche Immigrant. CC-BY-ND 2.0 Peter MillerMittlerweile sammelt fast jede Behörde, die etwas auf sich hält, biometrische Daten und der Bundestag hat den erweiteren DNA-Abgleich beschlossen. Außerdem: Die Debatte um den Routerzwang flammt wieder auf und Rezos "kleines Meisterwerk" wurde ausgezeichnet. Die Themen der Woche im Überblick.
Posted: 15.11.2019 17:15
Dunkel, diesig und kalt da draußen. Brr. Der Sachverständigenrat wird das Bett am Wochenende wohl nicht verlassen. Ein Gericht urteilt gegen Fake-Bewertungen auf Urlaubsplattformen, dunkles Design führt Nutzende in die Irre und in Indien boomt ein alternatives soziales Netzwerk, das auch hierzulande Freundinnen und Freunde hat. Die besten Reste des Tages.
Posted: 15.11.2019 17:00
Mit diesem Großflächenplakat protestierte SumOfUs gegen Paypal. Alle Rechte vorbehalten SumOFUsRechtsextreme aus Chemnitz nutzen den Bezahldienst zum Geldsammeln. Bei einer Protestaktion vor der Firmenzentrale von Paypal sind es allerdings nicht die Nazis, die eine Niederlage hinnehmen müssen.
Posted: 15.11.2019 16:22
Hand hält eine ProbeErweiterte DNA-Analysen sind kein allwissendes Universalwerkzeug. CC-BY 2.0 snreIn Bayern nutzen Ermittler heute schon DNA-Analysen, um die mutmaßliche Haut- oder Augenfarbe von Verdächtigen zu bestimmen. Das Justizministerium will diese erweiterten DNA-Analysen auch auf Bundesebene ermöglichen. Das bringt Probleme mit sich. Ein Interview mit Prof. Dr. Veronika Lipphardt.
Posted: 15.11.2019 05:29
Berliner Alexanderturm bei DunkelheitDie Kernredaktion befindet sich heute auf Klausurtagung, während die Praktis und Studis den Blog seriös befüllen.Nazis grenzen aus, Wissenschaftlerinnen untersuchen dies. YouTube benachteiligt, eine Kampagne macht Druck. Die Bundesregierung erlässt halbgare Gesetze, FragDenStaat klagt. Die besten Reste des Tages.
Posted: 14.11.2019 17:00
Mensch, der vor einem Computer sitzt und programmiert.Ein Mensch programmiert. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Arif RiyantoMitarbeiter:innen bei GitHub kündigen, weil ihr Arbeitgeber Verträge mit der US-Einwanderungsbehörde nicht beenden will. Diese soll Menschenrechte missachten. Solch ein Protest kann funktionieren, wie ein Konkurrenzunternehmen vor wenigen Wochen zeigte.
Posted: 14.11.2019 14:27
Rezo in seinem Video "Zerstörung der CDU"Rezos Video "Die Zerstörung der CDU" wurde mittlerweile über 16 Millionen Mal angesehen. Alle Rechte vorbehalten Screenshot: Youtube/Rezo ja lol eyRezo hat demonstriert, was in der Umweltpolitik der Regierungsparteien schiefläuft. Millionen Menschen sahen seinen gut recherchierten und unterhaltsamen Beitrag über die Klimakrise. Dafür gewinnt er den UmweltMedienpreis. Die Laudatio.
Posted: 13.11.2019 20:03
Dieser Turm in BerlinOb der Fernsehturm die Impeachment-Anhörungen überträgt?Ein SPD-Politiker aus der dritten Reihe schönt den Wikipedia-Eintrag von Olaf Scholz, Facebook steht mal wieder wegen Bespitzelung seiner Nutzerschaft in der Kritik und mit Fairbnb.coop startet eine Plattform für sozial verträgliche Kurzzeit-Mieten. Die besten Reste des Tages.
Posted: 13.11.2019 17:00
Köderfisch aus PlastikBait ist ein Köder. Clickbait sind Überschriften, die zum Klicken ködern sollen. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Thomas ChenFacebook drosselt jetzt.de wegen angeblichem Clickbait. Doch auf Nachfrage bekommt der Ableger der Süddeutschen Zeitung nur Standardantworten. Jetzt kommt raus, dass verschiedene Medien von solchen Maßnahmen betroffen sind.
Posted: 13.11.2019 16:36
Ein RouterDie Debatte über den Netzabschlusspunkt wird entscheiden, ob Internetnutzer künftig eigene Router oder Modems einsetzen dürfen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com sunlingyanEigentlich ist seit Jahren alles klar: Nutzer können selbst auswählen, mit welchem Modem oder Router sie ins Internet gehen. Netzbetreiber betonen, die Routerfreiheit seither umzusetzen – und wollen sie trotzdem wieder abschaffen. Die Gerätehersteller schütteln erstaunt den Kopf.
Posted: 13.11.2019 16:02
US-Grenzstation. CC-BY-ND 2.0 faungg's photosEin US-Bundesgericht in Boston beendet die verdachtslosen Durchsuchungen von elektronischen Geräten an den Grenzen der USA. Diese hatten sich in den vergangenen drei Jahren vervierfacht.
Posted: 13.11.2019 11:50
Thierry BretonThierry Breton CC-BY 4.0 EC - Audiovisual ServiceThierry Breton war bis vor wenigen Tagen Chef des IT-Konzerns Atos. Ab Dezember soll er als Binnenmarktkommissar der wichtigste Digitalpolitiker der EU werden. Das ist umstritten.
Posted: 13.11.2019 11:00
Fernsehturm BerlinSelten* lässt sich ein derart schwarz glänzender Himmel beobachten (*fast jeden Tag)Goldman Sachs hat das mit der Diskriminierung von Algorithmen offenbar noch nicht verstanden, dafür hat sich die Sesamstraße schon früh mit Computern beschäftigt. Außerdem: Das ewige Drama um Huawei und 5G sowie ein Mailanbieter, der zur Datenweitergabe gezwungen wurde. Die besten Reste des Tages.
Posted: 12.11.2019 17:00
Wohl kaum eine ethnische Gruppe weltweit steht unter so einem großen Überwachungsdruck wie die Uiguren in China. (Symbolbild) CC-BY-NC 2.0 · · · — — — · · · / Montage: netzpolitik.orgDas chinesische Überwachungsunternehmen Hikvision warb ganz offen damit, dass seine Kamera ethnische Minderheiten erkennen könne. Nach kritischen Nachfragen löschte der Konzern das Angebot von seiner Webseite.
Posted: 12.11.2019 15:19

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit


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Bei der Konferenz "EU Cybersecurity Act" in Brüssel beschäftigten sich Experten insbesondere mit der geplanten Zertifizierung von IoT-Geräten.
Author: heise online
Posted: 19.11.2019 16:29
Durch eine Sicherheitslücke verschafften sich Unbekannte Zugriff auf Conrad-Server mit 14 Millionen Kundendatensätzen.
Author: heise online
Posted: 19.11.2019 15:00
Microsoft hat früher als geplant begonnen, einen durch Sicherheitsupdates verursachten Access-Fehler zu beheben: Der Hotfix für Access 2016 ist fertig.
Author: heise online
Posted: 19.11.2019 14:04
Moodle-Admins aufgepasst: Neue Versionen schließen mehrere, teils als "Serious" bewertete Lücken.
Author: heise online
Posted: 19.11.2019 12:19
Beim chinesischen Tianfu Cup 2019 entdeckten Forscher unter anderem Sicherheitslücken in beliebten Browsern, in Adobes Acrobat Reader und VMware ESXi.
Author: heise online
Posted: 19.11.2019 11:47
Eine Linux-Malware attackiert Nextcloud-Server, um Dateien zu verschlüsseln und Lösegeld zu fordern. Einfallstor ist möglicherweise eine NGINX/PHP-FPM-Lücke.
Author: heise online
Posted: 18.11.2019 16:14
Das Digitalkabinett hat Eckpunkte für eine verantwortungsvolle "Datenkultur" befürwortet, die auf frühere umstrittene Konzepte wie "Datenreichtum" verzichtet.
Author: heise online
Posted: 18.11.2019 16:11
In einem Leak sind interne Dokumente aufgetaucht, die von der Cayman National Bank and Trust stammen sollen. "Phineas Fisher" hat sich zu dem Hack bekannt.
Author: heise online
Posted: 18.11.2019 12:14
Erneut beweist der Hersteller Tuya, dass er es mit der Sicherheit nicht so genau nimmt – die Geräte bleiben ein potenzielles Einfallstor ins Heimnetz.
Author: heise online
Posted: 18.11.2019 07:47
Ein frei zugängliches Datenbank-Backup hat über 450.000 Nutzerkonten eines Online-Kartensammelspiels exponiert. Auch gehashte Passwörter waren dabei.
Author: heise online
Posted: 17.11.2019 12:06
Möglicherweise hat Disney+ ein Problem: Kurz nach dem Start des Dienstes werden Zugangsdaten von tausenden Benutzerkonten in Untergrundforen zum Kauf angeboten.
Author: heise online
Posted: 17.11.2019 09:07
Nach Installation der aktuellen Security-Updates scheitern Abfragen aus Access oftmals mit einem Fehler. Es gibt Workarounds; Updates sind geplant.
Author: heise online
Posted: 16.11.2019 08:35
Mit Intels CSME Detection Tool lässt sich prüfen, ob ein BIOS-Update wegen der Schwachstelle TPM-Fail in Intels fTPM 2.0 nötig ist.
Author: heise online
Posted: 15.11.2019 15:46
Facebook weist auf eine Lücke in dem Messenger WhatsApp hin. Viele Geräte sollten dank automatischer Updates bereits seit einiger Zeit geschützt sein.
Author: heise online
Posted: 15.11.2019 14:26
Bei Elektromotoren spielt Tesla in der ersten Liga mit, doch wie steht es um die Sicherheit ihres Energiespeichersystems Powerwall 2?
Author: heise online
Posted: 15.11.2019 09:46

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".