Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
Da Texte und Bilder laufend automatisch aktualisiert werden, kann ich für die folgenden Inhalte keine Gewähr übernehmen.

Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Die Behörde will die Provider vorerst nicht zur anlasslosen Speicherung verpflichten. Ein Oberverwaltungsgericht hatte die Speicherung zuvor für unzulässig erklärt.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Friedhelm Greis
Posted: 28.6.2017 10:03
Hacker haben erneut weltweit Computer angegriffen, offenbar mit der Erpressungssoftware Petya. Das Update einer ukrainischen Software soll den Virus verbreitet haben.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 28.6.2017 06:09
Zahlreiche Firmen weltweit sind betroffen von einer neuen Ransomware-Attacke. Im Atomkraftwerk Tschernobyl mussten Radioaktivitätsmessungen deshalb manuell erfolgen.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 27.6.2017 19:08
Erst waren ukrainische Unternehmen betroffen, dann erwischte es weltweit große Firmen: Einen Monat nach Wanna Cry gibt es einen neuen Angriff mit Ransomware.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Hauke Gierow
Posted: 27.6.2017 16:46
Ein Familiengericht verurteilt eine Mutter dazu, die WhatsApp-Nutzung ihres Sohnes aus Datenschutzgründen zu unterbinden. Tatsächlich ist die Rechtslage unklar.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Torsten Kleinz
Posted: 27.6.2017 16:21
SPD und CDU haben beschlossen, das Telemediengesetzes zu ändern. WLAN-Betreiber müssen künftig nicht mehr befürchten, für illegales Nutzerverhalten zu haften.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 26.6.2017 23:29
Der weltgrößte Hersteller von PCs und der ikonischen ThinkPads will sich ganz auf Supercomputer und Datencenter ausrichten. Die radikale Wende sei nötig, hieß es.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Axel Postinett
Posted: 26.6.2017 10:44
Ab heute verkauft Google auch in Deutschland seine eigenen Router. Sie heißen Google Wifi und lösen "first world problems" auf elegante Weise, wie unser Test zeigt.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Patrick Beuth
Posted: 26.6.2017 04:20
Sie wuchsen mit Kassetten auf, heute schreiben sie Skripte, sprechen, schneiden und mischen ab. Dank des Internets ist eine lebendige deutsche Hörspielszene entstanden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Richard Diesing
Posted: 24.6.2017 17:07
Die E-Mails der Gmail-Nutzer werden nicht mehr auf Stichworte für Werbung untersucht, kündigt das Unternehmen an. Personalisierte Werbung soll anders generiert werden.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 24.6.2017 16:03
Lange war über den Gesetzentwurf von Justizminister Maas gestritten worden, nun steht ein Kompromiss: Das Gesetz zwingt Netzwerkbetreiber, Hasskommentare zu löschen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 23.6.2017 15:48
Nach PietSmiet soll mit Gronkh der nächste erfolgreiche deutsche Streamer eine Rundfunklizenz beantragen. Doch der wehrt sich – und erhält Zustimmung aus der Politik.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 23.6.2017 15:03
Phishingmails ans private Postfach: Die Behörden haben eine weitere Cyberattacke auf "ausgewähltes Spitzenpersonal" registriert – ähnlich wie in den USA und Frankreich.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 23.6.2017 14:09
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Vorratsdatenspeicherung kurz vor ihrer Einführung für unzulässig erklärt. Der Beschluss gilt allerdings nur für den Kläger.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 22.6.2017 13:36
Spezielle Abteilungen, angeheuerte Exspione und "Fight Club"-Poster im Labor: Wie Apple, Google und Facebook intern gegen Leaks kämpfen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 21.6.2017 18:52

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

Da Texte und Bilder laufend automatisch aktualisiert werden, kann ich für die folgenden Inhalte keine Gewähr übernehmen.

SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Überwachung: Die Vorratsdatenspeicherung kommt erst einmal nicht

Ab Juli sollten Internet- und Telefonfirmen die Verbindungsdaten aller Kunden speichern. Doch kurz vor dem Stichtag setzt die Bundesnetzagentur die umstrittene Maßnahme aus. Hintergrund ist eine Gerichtsentscheidung.
Veröffentlicht: 28.6.2017 09:57

Neuer Rekord: Facebook meldet zwei Milliarden Nutzer

Trotz Fake News und Druck aus der Politik: Jeder vierte Erdenbürger hat mittlerweile ein Facebook-Konto. Das hat Gründer Mark Zuckerberg in einem Post mitgeteilt.
Veröffentlicht: 27.6.2017 19:53

Neues Gesetz: Endlich - das WLAN für alle kann kommen

In letzter Minute einigt sich die Koalition auf ein WLAN-Gesetz - es soll für viel mehr offene Internet-Hotspots in Deutschland sorgen. Tatsächlich dürfte die Regelung die größten Risiken für Anbieter ausräumen.
Veröffentlicht: 27.6.2017 17:51

Rekordstrafe für Google: 2,42 Milliarden Euro - und das könnte erst der Anfang sein

Die EU-Kartellwächter verdonnern Google zu einer Rekordstrafe. Doch die Geldbuße ist nicht das Schlimmste für den Konzern - ihm könnte nun eine Welle an Schadenersatzklagen drohen.
Veröffentlicht: 27.6.2017 16:05

Gerichtsurteil: WhatsApp-Nutzern könnten Abmahnungen drohen

Wer WhatsApp nutzt, stimmt der Weitergabe seines Adressbuches an das Unternehmen zu. Diese Praxis sei illegal, urteilt das Amtsgericht Bad Hersfeld im Fall eines Elfjährigen. Für Nutzer könnte das Folgen haben.
Veröffentlicht: 27.6.2017 14:00

Missbrauch von Marktmacht: EU verhängt Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google

Benachteiligt Google bei den Suchergebnissen seine Konkurrenz? Ja, sagt die EU-Kommission - und verdonnert den Konzern wegen der Bevorzugung seines eigenen Shopping-Dienstes zu einer hohen Strafe.
Veröffentlicht: 27.6.2017 09:50

Kompromiss: Union und SPD einigen sich auf Facebook-Gesetz

Nach heftigem Streit haben sich Union und SPD auf ein Gesetz gegen Hasskriminalität im Internet verständigt. Nach SPIEGEL-Informationen gibt es eine neue Frist für Plattformen wie Facebook.
Veröffentlicht: 23.6.2017 14:48

Kostenloses Internet: Zypries wirft Union Verschleppung des WLAN-Gesetzes vor

Die Koalition will endlich die Verbreitung von frei verfügbaren Internet-Hotspots fördern. Doch die Gespräche über das Gesetz stocken. SPD-Wirtschaftsministerin Zypries spricht von Blockade.
Veröffentlicht: 23.6.2017 13:29

Neues Überwachungsgesetz: Hackerangriff aus dem Bundestag

Wenn der Staat seine Bürger hackt: Mit einem Trick hat die Regierung neue Online-Überwachungsmöglichkeiten für Ermittler durch den Bundestag geschleust. Alles Wichtige zum Staatstrojaner im Überblick.
Veröffentlicht: 22.6.2017 17:11

Beschluss zur Vorratsdatenspeicherung: Münchner Provider muss vorerst keine Daten speichern

Schon bald sollen Internetanbieter die Kommunikationsdaten aller Nutzer speichern. Doch die Vorratsdatenspeicherung ist umstritten - und verstößt einem Gerichtsbeschluss aus NRW zufolge gegen europäisches Recht.
Veröffentlicht: 22.6.2017 13:36

Staatstrojaner: Bundestag soll umstrittenes Überwachungsgesetz heute beschließen

Der Bundestag beschließt heute ein neues Überwachungsgesetz. Die Polizei soll Handys und Laptops hacken dürfen, um auch WhatsApp-Chats und andere verschlüsselte Nachrichten lesen zu können - und zwar nicht nur, wenn Terror droht.
Veröffentlicht: 22.6.2017 09:55

Cyberattacke: Russische Hacker sollen US-Wahlsystem in 21 Bundesstaaten angegriffen haben

Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen sollen 21 US-Bundesstaaten Ziel von Hackerangriffen gewesen sein. Diese Zahl nannte eine Vertreterin des Heimatschutzministeriums nun dem Kongress.
Veröffentlicht: 21.6.2017 15:49

Lul.to: Polizei sperrt illegales Download-Portal

Es war eines der größten illegale Portale für Bücher, Zeitschriften, Musik: Jetzt ist die Website Lul.to von der Polizei vom Netz genommen. Drei Beschuldigte sitzen in Untersuchungshaft.
Veröffentlicht: 21.6.2017 13:44

Tracking im Supermarkt: Deutsche wollen beim Einkaufen nicht vermessen werden

Der Einzelhandel rüstet im Kampf mit dem Internet auf - und will die Kunden mittels Videotechnik und Handydaten durchleuchten. Die EU will das erlauben, eine Mehrheit der Deutschen ist jedoch dagegen.
Veröffentlicht: 21.6.2017 07:46

Massive Datenpanne: Informationen zu 198 Millionen Amerikanern standen ungesichert im Netz

Ein Sicherheitsforscher hat Daten zu vielen Millionen amerikanischen Wählern im Internet gefunden. Eine Firma, die für die Republikaner arbeitet, hatte sie für jeden zugänglich ins Netz gestellt.
Veröffentlicht: 20.6.2017 09:17

Kritik am Justizminister: Maas' Facebook-Gesetz muss schrumpfen

Eine denkwürdige Anhörung im Bundestag macht klar: So wird Justizminister Heiko Maas mit seinem Facebook-Gesetz nicht durchkommen. Wie kann ein Kompromiss aussehen?
Veröffentlicht: 19.6.2017 17:04

Online-Propaganda: Auch Google kämpft mit künstlicher Intelligenz gegen Terror-Inhalte

Nach Facebook geht auch Google in die Offensive: Der Konzern beschreibt in einem Zeitungsbeitrag, wie er künftig stärker gegen terroristische Inhalte auf seinen Plattformen vorgehen will.
Veröffentlicht: 19.6.2017 11:54

Regeln für soziale Netzwerke: Facebook bittet Nutzer um Lösungsvorschläge

Charmeoffensive gegen wachsenden politischen Druck: Mit einer neuen Initiative will Facebook umstrittene Entscheidungen bei Themen wie Fake News und Online-Hetze besser erklären - und gibt sich demütig.
Veröffentlicht: 16.6.2017 09:03

Berlin: Politiker dürfen erstmals Facebooks Löschzentrum betreten

Anderthalb Jahre lang haben Politiker vergeblich versucht, die Löscheinheit Facebooks in Berlin zu besuchen. Nach SPIEGEL-Informationen öffnet der Konzern jetzt plötzlich doch die Türen.
Veröffentlicht: 14.6.2017 04:07

Strategiepapier der CDU: Wirtschaft soll mehr Daten sammeln dürfen

Staat und Bürger sollen der Wirtschaft künftig mehr Daten zur Verfügung stellen. Das fordern nach SPIEGEL-Informationen CDU-Politiker - und schlagen eine neue Aufgabe für die oberste Datenschützerin vor.
Veröffentlicht: 13.6.2017 08:42

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Kunden von Providern, die trotzdem Vorratsdaten speichern, könnten klagen oder von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, sagen Juristen. CC0 Oliver Thomas KleinDie Vorratsdatenspeicherung kippelt. Nachdem die Bundesnetzagentur jetzt die Speicherung auf Eis gelegt hat, kündigen große Provider an, erst einmal keine Daten vorzuhalten. Verbände und Unternehmen fordern, dass der Gesetzgeber die Rechtsunsicherheit beendet. Bürgerrechtsorganisationen haben schon das Ende des ungeliebten Überwachungsgesetzes vor Augen.
Author: Markus Reuter
Posted: 28.6.2017 11:51
Public Domain Caleb WoodsSeit Herbst 2016 waren bei der Supermarktkette Real Gesichts-Scanner der Firma Echion im Einsatz. Einer Pressemitteilung zufolge stellt das Unternehmen den Einsatz der Technik mit sofortiger Wirkung ein. Die Bildschirme, die das Gesicht ihrer Betrachter analysierten, um die angezeigte Werbung darauf zuzuschneiden, sollen in den 41 Testmärkten nicht mehr genutzt werden. Als Grund nennt Real […]
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 28.6.2017 09:47
Grund zum Anstoßen: Keine Strafen, wenn Provider keine Vorratsdaten speichern (Symbolbild) CC-BY-NC 2.0 Danny SotznyGrund zur Freude: Die Bundesnetzagentur gibt bekannt, dass Provider nicht ab Samstag Vorratsdaten speichern müssen. Dem ging eine Gerichtsentscheidung voraus, die sich jedoch nur auf einen einzelnen Provider bezog. Ob die Speicherpflicht ganz abgeschafft wird, hängt von den endgültigen Urteilen ab.
Author: Anna Biselli
Posted: 28.6.2017 08:23
Unerhört: Bald kann man in Deutschland (vermutlich) im Cafe aufs Internet zugreifen. CC0 UnsplashEndlich mal wieder eine gute Nachricht aus dem Bundestag: Am letzten Tag der Legislaturperiode will die große Koalition ihr Wahlversprechen umsetzen und die leidige Störerhaftung abschaffen. Restlose Rechtssicherheit für offene WLANs gelingt ihr aber nicht.
Author: Tomas Rudl
Posted: 27.6.2017 20:27
CC0 Kurz vor Ende der Legislaturperiode kommt es doch noch zur überfälligen Modernisierung des Urheberrechts für Bildung und Wissenschaft. Zunächst auf fünf Jahre befristet ist die Reform ein Fortschritt, die Fraktionschefs der Koalition Kauder und Oppermann haben dem Druck der Verlagslobby nicht nachgegeben.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 27.6.2017 20:23
CC-BY-SA 2.0 Michael CoghlanDie Große Koalition hat sich auf eine finale Version des Hate-Speech-Gesetzes geeinigt, die wir hier veröffentlichen. Am Freitag ist die Debatte und Abstimmung im Bundestag.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 27.6.2017 16:01
Waffensysteme der israelischen Firma IAI. Eines der Produkte könnte bald auch bei den deutschen Kampfdrohnen zum Einsatz kommen. All rights reserved IAIDie Kampfdrohnen, die von der Bundeswehr womöglich aus Israel beschafft werden, sollen im urbanen Raum eingesetzt werden. Die israelische Luftwaffe soll hierfür unter Mitarbeit von Airbus 78 Besatzungen ausbilden. Im letzten Moment wollte der US-Konkurrent die Abgeordneten des Haushaltsschusses dafür gewinnen, den Deal zu stoppen.
Author: Matthias Monroy
Posted: 27.6.2017 14:26
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sammelt Fingerabdrücke - und viele andere Daten. All rights reserved BAMFAsylbewerber sind längst im Visier der Sicherheitsbehörden. Der Verfassungsschutz nimmt direkt an Asylanhörungen teil, die Betroffenen erfahren das erst im Nachhinein. Sicherheitsabgleiche finden bei fast allen Einreiseländern statt. Geflüchtete werden mehr und mehr zur reinen Datenmasse.
Author: Anna Biselli
Posted: 27.6.2017 14:23
CC-BY-NC 2.0 spanierBloomberg hat eine Foto-Love-Story über den Chaos Computer Club (CCC) veröffentlicht. Mit vielen Bildern wird die Erfolgsgeschichte des CCC, die schönsten Hacks und der Einfluss des Vereins auf die deutsche Politik skizziert. Fazit des Artikels: Der CCC hat die Demokratie im Land stärker gemacht – auch wenn er das selber gar nicht glaubt. Hilf mit! […]
Author: Markus Reuter
Posted: 27.6.2017 14:17
CC0 Evan Dennis99 Prozent aller Kleinen Anfragen im Bundestag werden von der Opposition gestellt. 3.621 waren es in der vergangenen Legislaturperiode, davon 2.026 von der Linken, 1.595 von den Grünen, 38 von CDU/CSU und SPD gemeinsam sowie eine von der Unionsfraktion alleine. Im Tagesspiegel beklagt sich die Fraktionsgeschäftsführerin der Linken, Petra Sitte, über eine zunehmende Geheimniskrämerei der […]
Author: Markus Reuter
Posted: 27.6.2017 13:38
Wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt, denkt es sich schlechter. CC0 Felix Rusell-SawEine Studie der Universität Chicago hat untersucht, wie sich die Präsenz von Smartphones auf das Denkvermögen auswirkt. Die Studie (PDF) geht von der Annahme aus, dass die Präsenz des Gerätes einen „Brain Drain“ verursacht, so dass dabei weniger Ressourcen für andere Aufgaben zur Verfügung stehen und das Denkvermögen abnimmt. In zwei unterschiedlichen Tests mit mehreren […]
Author: Markus Reuter
Posted: 27.6.2017 13:19
Die britische Regierung fordert mehr Überwachung und Regulierung des Internets. CC0 Gandosh GanbaatarFacebook, YouTube, Twitter und Microsoft haben die Gründung des „Global Internet Forum“ verkündet. Es soll sich gegen Terroristen und gewalttätige Extremisten und deren Propaganda auf den Plattformen richten. Das neue Forum baue auf Initiativen wie dem EU Internet Forum und der zuletzt geschaffenen gemeinsamen Inhalte-Datenbank auf, sowie auf Gesprächen mit der britischen Regierung und den Schlussfolgerungen des G7 […]
Author: Markus Reuter
Posted: 27.6.2017 13:12
Google hat seine Marktmacht im Suchmaschinengeschäft ausgenutzt, um Fuß bei Preisvergleichsdiensten zu fassen. CC-BY-SA 2.0 PleuntjeLaut EU-Kommission hat Google den eigenen Preisvergleichsdienst gegenüber Konkurrenten bevorzugt und damit gegen das Kartellrecht verstoßen. Während der Konzern erwägt, Berufung einzulegen, laufen noch weitere Verfahren gegen den unangefochtenen Marktführer bei der Internetsuche.
Author: Tomas Rudl
Posted: 27.6.2017 11:31
CC-BY-SA 2.0 ArkangelIm Bundestag haben heute Sachverständige den WLAN-Kompromiss der Großen Koalition diskutiert. Fazit: Die Chance auf mehr offene Netze ist greifbar, aber um echte Rechtssicherheit zu erreichen, braucht es Klarstellungen in Sachen Netzsperren. Laut Handelsblatt haben die Innenpolitiker der Union ihre Blockade des Gesetzes unterdessen aufgegeben.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 26.6.2017 18:04
Könnte umfallen wie Dominos: Die deutsche Vorratsdatenspeicherung. CC-BY 2.0 Bro. Jeffrey Pioquinto, SJDie Vorratsdatenspeicherung hat durch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW einen herben Rückschlag einstecken müssen. Das nutzt jetzt die Gesellschaft für Freiheitsrechte für eine Mitmach-Aktion, um die anlasslose Massenüberwachung zu kippen.
Author: Markus Reuter
Posted: 26.6.2017 17:28
CC-BY-NC-ND 2.0 SkyLuke8Die große Koalition hat sich offenbar geeinigt und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in einigen Punkten entschärft. Trotz dieser Nachbesserungen bleibt das Gesetz eine Gefahr für die Meinungsfreiheit.
Author: Markus Reuter
Posted: 26.6.2017 16:39
Unsere Spardose sieht ähnlich aus. CC-BY-SA 4.0 FructibusAls von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern wir sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im Mai 2017.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 26.6.2017 12:20
Our fourth "Das ist Netzpolitik!"-Conference will take place the 1st of September in Berlin. CC-BY 4.0 netzpolitik.orgOn the 1st of September, netzpolitik.org is going to celebrate its 13th birthday with its "Das ist Netzpolitik!"-conference and party in Berlin. There will be a comprehensive program tackling major upcoming issues and challenges for digital rights in Germany and Europe. We warmly invite you to participate and hand in your ideas.
Author: Julia Krüger
Posted: 26.6.2017 12:15
CC-BY-SA 3.0 Christian KoehnDer Telemedienauftrag regelt, was ARD, ZDF und Deutschlandfunk im Internet (alles nicht) tun dürfen. Ein Reformentwurf könnte jetzt die Fesseln von öffentlich-rechtlichen Anbietern zumindest ein bisschen lockern. Bis 7. Juli kann der Vorschlag in einer Online-Konsultation kommentiert werden.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 25.6.2017 11:14
NSAUA-Abschlussbericht im Original (links) und von uns bearbeitet (rechts).Nach drei Jahren Geheimdienst-Untersuchungsausschuss gibt es jetzt eine offizielle Version des Abschlussdokuments. Darin sind weite Textteile geschwärzt - aber nur oberflächlich. Wir konnten die meisten Schwärzungen rückgängig machen und veröffentlichen eine ungeschwärzte Version des Dokuments.
Author: Andre Meister
Posted: 24.6.2017 17:23
Speichern oder nicht speichern - das ist hier die Frage. CC-BY 2.0 Frédéric BISSONDas Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen sagt klipp und klar: Die deutsche Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht. Doch nur der Provider Spacenet ist durch die Entscheidung von der Speicherpflicht ausgenommen. Was bedeutet das für alle anderen?
Author: Anna Biselli
Posted: 23.6.2017 15:21
CC-BY-NC 2.0 zenediktAm Ende dieser Legislaturperiode gibt die Große Koalition nochmal alles, um mehr Überwachung zu schaffen. Der Staatstrojaner wird ausgeweitet und eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung steht auch bevor. Gut lief: Der erste Provider ist erfolgreich gegen diese vorgegangen.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 23.6.2017 14:24
CC-BY-NC-ND 2.0 Pat DaltonDie Mehrheit der Menschen in Deutschland spricht sich gegen die Aufzeichnung ihrer Bewegungen in Flughäfen, Einkaufszentren und Innenstädten mit Hilfe von Smartphone-Signalen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv). Lediglich neun Prozent der Befragten finden den Einsatz dieser Überwachungstechnologie durch Unternehmen grundsätzlich akzeptabel. 54 Prozent sprachen sich für ein […]
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 23.6.2017 12:52
Kommentatoren in Presse und Zivilgesellschaft fanden das Trojaner-Gesetz weniger erfreulich als dieser Mann im Zeitungskiosk. (Archivbild) CC0 Johann Walter BantzDie Ausweitung von Staatstrojanern und Online-Durchsuchung hat abseits der Regierungsparteien vor allem kritische und empörte Reaktionen hervorgerufen. Ein Überblick.
Author: Markus Reuter
Posted: 23.6.2017 11:41
Die Mehrheit der neuen Regierung scheint ebenso robust wie diese Panzerkleidung zu sein (Symbolbild). CC-BY-ND 2.0 Alternative libertaireDie französische Regierung hat zwei Gesetze vorgelegt, die den dort geltenden Ausnahmezustand weiter zementieren würden, wie tagesschau.de berichtet. Das erste Gesetz soll den Ausnahmezustand zunächst ein weiteres Mal verlängern. Gleichzeitig kündigt Premierminister Edouard Philippe an: Wir können nicht im Ausnahmezustand bleiben, das wäre nicht vernünftig. Doch wir müssen, wenn wir aussteigen wollen, dafür sorgen, dass […]
Author: David Richter
Posted: 23.6.2017 10:33

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit

Der US-Versicherungskonzern American International Group (AIG) will in Deutschland mehr Kunden gewinnen, die sich gegen "Cyberrisiken" absichern wollen. Hier gäbe es noch Wachstumspotential.
Author: heise online
Posted: 28.6.2017 09:15
Nachdem die aktuelle Cyberangriffswelle zuerst Opfer in der Ukraine und Russland fand, schält sich heraus, dass die Malware wohl von dort in den Rest der Welt schwappte. Ob es wirklich darum ging, viel Lösegeld zu scheffeln, scheint jetzt zweifelhaft.
Author: heise online
Posted: 28.6.2017 08:54
Der E-Mail-Anbieter Posteo hat eine beim aktuellen Petya-Angriff genutzte Mailadresse gesperrt. Für Opfer gibt es damit wohl vorerst keine Möglichkeit, die Erpresser zu kontaktieren. Ob die nach einer Lösegeldzahlung geholfen hätten, ist sowieso fraglich.
Author: heise online
Posted: 27.6.2017 16:42
Gegenwärtig findet offenbar erneut eine massive Angriffswelle mit einem Verschlüsselungstrojaner statt. Betroffen sind vor allem Russland und die Ukraine, Meldungen über gehackte Rechner gibt es aber auch schon aus anderen europäischen Ländern.
Author: heise online
Posted: 27.6.2017 14:29
Apple-Chef Tim Cook ist sich sicher, dass Firmen, die Geräte von Apple und Cisco einsetzen, weniger Angst vor Hackerangriffen haben müssen. Deshalb will er dafür sorgen, dass entsprechende Versicherungen für diese Firmen günstiger werden.
Author: heise online
Posted: 27.6.2017 14:02
IT-Sicherheit bedarf aufmerksamer Anwender. iX hat darum einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dessen Rahmen kreative, erfolgreiche Awareness-Ideen prämiert werden.
Author: heise online
Posted: 27.6.2017 13:00
Nachdem er von seinem Arbeitgeber entlassen wurde, nutzte ein Funkingenieur in den USA seine Freizeit dazu, im Suff die von ihm installierten Funkmasten zu sabotieren. Seine Spuren verwischte er dabei nicht sonderlich gut.
Author: heise online
Posted: 27.6.2017 12:11
IT-Talente gesucht! Im Rahmen des Hackerwettbewerbs präsentieren sich am 5. Juli in Düsseldorf attraktive Arbeitgeber.
Author: heise online
Posted: 27.6.2017 07:00
Alle AV-Produkte aus dem Hause Microsoft wiesen einen kritischen Fehler auf, der es erlaubte, Windows-Systeme zu kapern. Dazu genügte es, wenn die AV-Software etwa eine Datei in einer E-Mail oder auf der Festplatte auf Schadcode untersucht.
Author: heise online
Posted: 26.6.2017 14:50
Drei Wochen lang haben verschiedene Hacker einen USB-Dongle für Softwareschutz in die Mangel genommen – vergeblich.
Author: heise online
Posted: 26.6.2017 07:54
Hunderte Verkehrsstrafen hat eine australische Polizeibehörde zurückgezogen, tausende könnten folgen. Grund ist eine Infektion der Radarkameras durch WannaCry.
Author: heise online
Posted: 26.6.2017 05:41
Wieder eine Cyber-Attacke in Großbritannien. Dieses Mal traf es das Parlament. Wollten Hacker Passwörter von Abgeordneten verkaufen?
Author: heise online
Posted: 25.6.2017 10:02
Mit der Einführung der Quellen-Telekommunikationsüberwachung und der Online-Durchsuchung in viele deutsche Gesetzestexte setzt der Staat seine Allmachtsfantasien um. Ein Kommentar von Peter Schaar.
Author: heise online
Posted: 25.6.2017 09:06
Tagelang war auf betaarchive.com das Shared Source Kit für Windows verfügbar. Das Portal bestreitet, dass es sich hierbei um Quelltext für zentrale Funktionen von Windows 10 handelt, hat die Dateien inzwischen aber von seinen FTP-Servern entfernt.
Author: heise online
Posted: 24.6.2017 16:35
Anfang Juni hatte Microsoft vollmundig die Sicherheit von Windows 10 S gepriesen. Das fordert natürlich heraus: Tatsächlich ist es einem ersten Sicherheitsexperten gelungen, eine Lücke aufzudecken.
Author: heise online
Posted: 24.6.2017 12:10

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".