Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Die Fotos, die man mit den neuen iPhones machen kann, sind perfekt. Sie zeigen bloß nicht mehr die Realität. Aber wer will schon noch vom Display hochschauen?
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Dirk Peitz
Posted: 22.9.2018 09:19
Eine sprechende Mikrowelle, eine Alarmanlage, die vor dem Zubettgehen auf offene Fenster hinweist: Mit neuen Smarthome-Gadgets wirbt Amazon für seine Assistenzsoftware.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 21.9.2018 08:18
Lara Croft kehrt zurück im neuen Videospiel "Shadow of the Tomb Raider". Doch neu ist daran eigentlich nichts. Warum bloß lieben wir Fortsetzungsreihen so sehr?
Author: ZEIT ONLINE: Games - Matthias Kreienbrink
Posted: 20.9.2018 16:27
Der Mobilfunkstandard 5G ist für Schlüsseltechnologien notwendig. Kanzleramtschef Helge Braun zufolge ist der flächendeckende Ausbau des Netzes jedoch nicht realistisch.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 20.9.2018 07:43
"Spider-Man" kennt man aus Comic und Kino. Nun erscheint ein Videospiel mit dem Superhelden für die Playstation. Leider scheitert es trotz traumhaftem Design.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Thomas Lindemann
Posted: 17.9.2018 08:39
Der Japaner Akihiko Kondo führt seit zehn Jahren eine Beziehung mit der Mangafigur Hatsune Miku. Jetzt will er sie heiraten. Bilder einer ungewöhnlichen Partnerschaft
Author: ZEIT ONLINE: Mobil -
Posted: 15.9.2018 18:44
Herzfrequenzkontrolle und Sturzerkennung: Die neue Apple Watch 4 ist auch ein medizinisches Messgerät. Und sie wird zur Vertrauten, die im Notfall Hilfe holt.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Dirk Peitz
Posted: 14.9.2018 13:55
Facebook hat angekündigt, weiter gegen Fake-News vorzugehen und künftig auch visuelle Inhalte zu untersuchen. Mehr als 20 Partner sollen dem Unternehmen dabei helfen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Daniel Tautz
Posted: 14.9.2018 09:55
Die neue Apple Watch soll im Notfall eigenständig einen Notruf absetzen. Die Gesundheit der Kunden wird so zur bezahlbaren Produkteigenschaft. Ein Videokommentar
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Dirk Peitz, Sven Wolters
Posted: 13.9.2018 13:38
Auf YouTube laden Nutzer immer wieder urheberrechtlich geschütztes Material illegal hoch. Haftet dafür auch die Plattform? Das muss nun der EuGH entscheiden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 13.9.2018 09:05
Apple präsentiert teure und knallbunte iPhones. Die sind alle sehr gut. Aber eigentlich erwartet man mehr. Zum Beispiel etwas, das nach dem Smartphone alles verändert.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Dirk Peitz
Posted: 13.9.2018 05:31
Längere Laufzeiten, größere Displays, bessere Kameras: Apple hat drei neue iPhones vorgestellt, das teuerste für 1.649 Euro. Zudem kommt eine Apple Watch mit EKG-Sensor.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil -
Posted: 12.9.2018 18:56
Die Lobbyarbeit ist aufgegangen: Die EU-Urheberrechtsreform belohnt die Verlage. Für uns alle ist sie desaströs. Die freie Verbreitung von Informationen ist in Gefahr.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 12.9.2018 16:49
Google oder YouTube sollen Künstler vergüten, wenn deren Inhalte auf ihren Plattformen angeboten werden. Kritiker fürchten Zensur durch die Urheberrechtsreform.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 12.9.2018 12:01
Wer seine Siegchancen in Computerspielen verbessern will, kann digitale Waffen für reales Geld erwerben. Experten warnen: Das sei nichts anderes als Glücksspiel.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Vinzenz Neumaier, Marcus Rohwetter
Posted: 11.9.2018 13:57

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Nach Trumps Einreisebann: Google-Mitarbeiter wollten Suchergebnisse manipulieren

Nach dem US-Einreisebann diskutierten Google-Mitarbeiter laut einem Bericht, die Macht der Suchmaschine zu nutzen. Das Ziel: Aktivisten unterstützen und Spenden steigern. Donald Trump dürfte die Enthüllung freuen.
Veröffentlicht: 22.9.2018 10:53

Biometrische Passbilder: Aktivisten schmuggeln Fotomontage in Reisepass

Politkünstler haben zwei biometrische Fotos verschmelzen und das Bild in einen Reisepass einbauen lassen. Das wird die Diskussion um Gesichtserkennung anheizen.
Veröffentlicht: 22.9.2018 10:31

EU-Verbraucherkommissarin: Vera Jourová verliert Geduld mit Facebook

"Zeit, etwas zu tun": Vera Jourová erwartet von Facebook nach einer andauernden Diskussion noch dieses Jahr eine Anpassung seiner Nutzungsbedingungen. Andernfalls drohen dem Konzern Strafen.
Veröffentlicht: 20.9.2018 10:38

Umstrittene Persönlichkeit: Linux-Erfinder nimmt Auszeit

Linus Torvalds ist der Vater des freien Betriebssystems Linux - und bekannt für seine Wutausbrüche. Jetzt will er außer Linux auch sich selbst als Mensch weiterentwickeln.
Veröffentlicht: 17.9.2018 14:49

Gerichtsentscheidung: Facebook darf Konto wegen Hasskommentar sperren

Ein Facebook-Nutzer kommentiert einen Artikel, daraufhin wird sein Konto 30 Tage lang gesperrt. Ist das in Ordnung? Das Landgericht Frankfurt gibt Facebook recht.
Veröffentlicht: 17.9.2018 14:01

Android und iOS: Wie neue Emojis in die Welt kommen

Konzerne bestimmen, welche Emojis wir nutzen? Nicht ganz: Aktivistin Jennifer 8. Lee zeigt, wie sich alle einmischen können und Emojis vielfältiger werden.
Veröffentlicht: 16.9.2018 17:53

Sascha Lobos Podcast: Maaßen, der Problemspäher

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen betreibe aktive AfD-Hilfe und müsse deshalb gehen, schrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne. Im Podcast antwortet er nun auf Leserkommentare.
Veröffentlicht: 16.9.2018 09:54

WhatsApp, Instagram und Co.: Jugendschützer halten viele Apps für nicht kindgerecht

Cybermobbing, sexuelle Belästigung, Abzocke: Wenn Kinder surfen, sind sie oft ungeschützt. Ein neuer Bericht von jugenschutz.net will über die größten Gefahren aufklären.
Veröffentlicht: 14.9.2018 16:05

Projekt Dragonfly: Abgeordnete fordern Einblick in Googles China-Pläne

Medienberichten zufolge will Google mit einer zensierten Such-App zurück auf den chinesischen Markt. Der Plan verstimmt Menschenrechtler und US-Politiker, aber auch viele Mitarbeiter.
Veröffentlicht: 14.9.2018 08:21

Straßburger Urteil: Britische Internetüberwachung verletzt Menschenrechte

Späte Genugtuung für Whistleblower Edward Snowden und Journalisten, die mit seiner Hilfe offenlegten, wie die Geheimdienste GCHQ und NSA das Netz überwachen: Das Vorgehen der Briten war einem Urteil zufolge rechtswidrig.
Veröffentlicht: 13.9.2018 11:04

Produktshow in Cupertino: Das sind Apples neue iPhones

Mit einer minutiös getakteten Show hat Apple eine überarbeitete Apple Watch samt EKG-Funktion und drei iPhones vorgestellt - zwei Premium-Geräte und ein Einsteigermodell. Das Fazit: größer, schneller und echt teuer.
Veröffentlicht: 12.9.2018 18:15

Upload-Filter und Leistungsschutzrecht: EU-Parlament stimmt für Feenstaub

Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hat mit ihrer Zustimmung zur Urheberrechtsreform bewiesen, dass sie das Internet nicht versteht - und an magische Lösungen für technische Probleme glaubt.
Veröffentlicht: 12.9.2018 16:20

Verfassungsschutz: Der heimliche Rechtswunsch des Herrn Maaßen

Ein Teil der deutschen Bevölkerung sympathisiert mit rechts, vielleicht sogar der Verfassungsschutzchef. Das würde sein Gebaren erklären - auch dann, wenn er die AfD selbst nicht wählt.
Veröffentlicht: 12.9.2018 13:37

Reform des Urheberrechts: Europaparlament stimmt für Upload-Filter und ein EU-Leistungsschutzrecht

Das Europaparlament hat sich am Mittwoch für neue Regeln im Umgang mit Online-Inhalten ausgesprochen. Auch die beiden umstrittensten Artikel bekamen eine Mehrheit.
Veröffentlicht: 12.9.2018 11:30

Terroristische Inhalte: EU-Kommission verlangt Löschung innerhalb einer Stunde

Google, Facebook und Twitter sollen künftig jeden gemeldeten terroristischen Inhalt binnen einer Stunde löschen. Das dürfte ohne umstrittene Filtersoftware nicht machbar sein.
Veröffentlicht: 12.9.2018 10:18

Wichtige Abstimmung im EU-Parlament: Ab heute geht es um die Zukunft des Netzes

Das EU-Parlament entscheidet am Mittwoch über einen Entwurf zur Urheberrechtsreform für das Internetzeitalter, heute wird darüber debattiert. Worum es geht: die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Veröffentlicht: 11.9.2018 09:05

Sascha Lobos Podcast zum Zukunftsgipfel: "Wie bekloppt investieren"

Der deutschen Wirtschaft gehe es zu gut, um innovativ zu sein. Das könne sie langfristig in Schwierigkeiten bringen, hat Sascha Lobo in seiner Kolumne geschrieben. Im Podcast antwortet er nun auf Leserkommentare.
Veröffentlicht: 9.9.2018 12:42

Anhörung im US-Senat: Facebook und Twitter geben Fehler zu

Amerikanische Geheimdienste sind überzeugt, dass Russland über soziale Medien Einfluss auf die US-Wahlen 2016 genommen hat. Twitter und Facebook haben vor dem Senat nun Versäumnisse eingeräumt.
Veröffentlicht: 5.9.2018 20:10

Zukunftsgipfel der Bundesregierung: Vereint in Furcht

Zwei Worte reichen, um das Ergebnis des 9. Zukunftsgipfels der Bundesregierung zusammenzufassen: "Mal sehen". Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften eint die Angst vor Veränderung durch die Digitalisierung.
Veröffentlicht: 5.9.2018 12:10

Facebook und Twitter vor dem US-Kongress: Schuld und Social

Im US-Kongress geht es heute darum, ob Webdienste genug gegen Wahlmanipulation tun - und ob sie politisch neutral sind. Facebook und Twitter schicken Topmanager zu den Anhörungen, anders als ein dritter Konzern.
Veröffentlicht: 5.9.2018 10:06

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

EUROSUR-Pilotprojekt von 2009. Damals kam die Gefahr für Frontex noch aus dem Osten. Alle Rechte vorbehalten FrontexMit EUROSUR verfügt die EU-Kommission über ein mächtiges Grenzüberwachungssystem. Es führt Aufklärungsdaten von Flugzeugen, Drohnen und bald auch Fesselballons zusammen. Aufgrund der Bilder entscheidet ein Frontex-Referat dann über weitere Maßnahmen im „Grenzvorbereich“.
Author: Matthias Monroy
Posted: 23.9.2018 10:59
Warum sind sowenig öffentlich finanzierte, öffentlich-rechtliche Inhalte auch unter offenen Creative-Commons-Lizenzen zugänglich? Die Top-5-Gründe dafür und wie sich daran etwas ändern ließe, war Thema eines Vortrags bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in der Berliner Volksbühne.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 22.9.2018 09:17
Verbraucherschützer Florian Glatzner bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz.Seit Österreich die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, stocken die Verhandlungen zur ePrivacy-Richtlinie. Das Parlament setzt sich für verbraucherfreundliche Regeln ein, aber die Regierung in Wien verschleppt eine Einigung. Florian Glatzner berichtete auf unserer „Das ist Netzpolitik“-Konferenz vom Stand der Verhandlungen.
Author: Tomas Rudl
Posted: 21.9.2018 19:55
Datenschützer Max Schrems bei "Das ist Netzpolitik" 2018Datenschützer Max Schrems bei "Das ist Netzpolitik!" in Berlin. CC0 Alexander FantaDer österreichische Jurist Max Schrems ist ein Vorkämpfer für die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer von Facebook, Google und Co. Die neuen EU-Datenschutzregeln gaben ihm und seinen Mitstreitern ein scharfes Schwert für Klagen in die Hand. Nun liege es in der Hand der Behörden und Gerichte, unsere Rechte auch durchzusetzen, sagte Schrems bei der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz in Berlin.
Author: Alexander Fanta
Posted: 21.9.2018 15:21
Julia Reda bei der "Das ist Netzpolitik"-Konferenz 2018 in Berlin CC0 Alexander FantaDie Piratin setzt sich seit Jahren auf EU-Ebene gegen Upload-Filter und Leistungsschutzrecht ein. Vor ein paar Tagen beschloss das EU-Parlament mit knapper Mehrheit die beiden Vorschläge, mit denen die Freiheit im Netz eingeschränkt werden soll. Bei der "Das ist Netzpolitik"-Konferenz kündigt Julia Reda Widerstand an.
Author: Alexander Fanta
Posted: 21.9.2018 10:15
Ort der Konferenz: Die Volksbühne in Berlin CC-BY-SA 3.0 netzpolitik.orgHeute findet in Berlin die "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz statt. Einen Tag lang dreht sich alles um die relevantesten digitalen Themen unserer Zeit. Alle Infos zum Programm, Livestream und der Party am Abend hier.
Author: Simon Rebiger
Posted: 21.9.2018 07:57
Keine Digitalisierung ohne Datenschatten. Die Firmen, die mit unseren Informationen handeln, bleiben oft im Verborgenen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Josh HildGerade im Angesicht der globalen Ungleichheit sollten wir in Europa unsere Datenrechte nicht kaputtreden, findet Frederike Kaltheuner. Im Interview erklärt die Privacy-Aktivistin, was der Fall Cambridge Analytica verändert hat, wie Großbritannien es mit der DSGVO hält und was sie sich unter Datengerechtigkeit vorstellt.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 20.9.2018 17:30
Hinter Stacheldraht: Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zum G20-Gipfel in Hamburg. CC-BY-NC 2.0 Kevin HackertDer Entzug von Presse-Akkreditierungen beim G20-Gipfel ist nicht objektiv kontrollierbar. Das ist das Ergebnis einer Überprüfung des Datenschutzbeauftragten in Baden-Württemberg. Der Verfassungsschutz hatte seine Entscheidung nicht schriftlich dokumentiert. Zudem fehlt eine Gesetzesgrundlage für den Grundrechtseingriff.
Author: Constanze
Posted: 20.9.2018 07:21
Horst Seehofer. CC-BY-ND 2.0 Andreas KholInnenminister Horst Seehofer gab heute bekannt, dass dem Noch-Geheimdienstchef Hans-Georg Maaßen künftig eine noch deutlich größere Verantwortung zuwachsen wird. Im Ministerium soll der umstrittene Beamte den gesamten Bereich Sicherheit verantworten – mit einer Ausnahme. Wer Maaßens Nachfolger beim Verfassungsschutz wird, ließ Seehofer noch offen.
Author: Constanze
Posted: 19.9.2018 12:25
Abraham Taherivand ist geschäftsführender Vorstand bei Wikimedia. CC-BY-SA 4.0 René ZiegerDer Drang von Konzernen, Informationen und Wissen zu kommerzialisieren wächst und wächst. Wie können wir uns dagegenstemmen und dafür sorgen, dass Wissen im Netz weiterhin frei bleibt? Welchen Einfluss hat die EU-Urheberrechtsreform auf Projekte wie Wikipedia? Darüber sprechen wir mit Abraham Taherivand von Wikimedia Deutschland.
Author: Wiebke Denkena
Posted: 19.9.2018 11:03
Netzpolitik in Berlin kommt nicht zu kurz auf der #14np. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Markus Spiske (Schriftzug: netzpolitik.org)Digitalisierung kennt keine Grenzen – und dennoch leben wir in mehr oder weniger smarten Städten, fördern eine im urbanen Raum verwurzelte Kulturszene oder werden mitunter in Hackspaces sexuell belästigt. Um diese Fragen drehen sich Podiumsdiskussionen und Vorträge auf unserer Konferenz "Das ist Netzpolitik".
Author: Tomas Rudl
Posted: 18.9.2018 16:26
Banner Yes We ScanYes we scan CC-BY-SA 2.0 Digitale GesellschaftDer Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Recht auf Privatheit deutlich gestärkt. In einem Gastbeitrag bewertet Patrick Breyer das Urteil zur Massenüberwachung des britischen Geheimdienstes GCHQ. Anlassloser Massenüberwachung hat der Gerichtshof leider keine klare Absage erteilt.
Author: Gastbeitrag
Posted: 18.9.2018 13:57
Demonstranten soweit das Auge reicht: Mehr als 40.000 Menschen protestierten in München gegen das Polizeigesetz. Alle Rechte vorbehalten Bündnis NoPagIn München ist eine weitere Großdemonstration gegen das Polizeiaufgabengesetz geplant. Das #NoPAG-Bündnis und #ausgehetzt wollen aber nicht nur in Bayern protestieren, sondern zusammen mit weiteren Initiativen eine Protestwelle und einen „Herbst der Solidarität“ einleiten.
Author: Constanze
Posted: 18.9.2018 08:51
Mund KnebelDie Meinungsfreiheit muss auch auf Plattformen wie Facebook sichergestellt werden CC-BY-NC-ND 2.0 dreamwhileDie großen Social-Media-Plattformen sind praktisch unverzichtbar geworden für den öffentlichen Diskurs. Facebook entscheidet nach eigener Maßgabe, was es veröffentlicht und was nicht. Dennoch sollten wir nicht den Irrtum begehen, sie auf die Ebene der Staatsgewalt zu befördern.
Author: Gastbeitrag
Posted: 18.9.2018 08:06
Hans-Georg Maaßen mit gekreuten Armen vor der DeutschlandflaggeHans-Georg Maaßen traf sich mit der AfD-Spitze. Jetzt twittert die AfD-Basis und deren Umfeld ihre Solidarität mit dem Verfassungsschutzchef. CC-BY-SA 3.0 Bundesministerium des Innern/Sandy ThiemeDie AfD und ihr Umfeld stellen sich hinter Hans-Georg Maaßen und sprechen von einer Treibjagd auf den Verfassungsschutzchef. Wir haben ausgewertet, welche Twitter-Accounts hinter #wirsindmaaßen stehen.
Author: Chris Köver
Posted: 17.9.2018 15:25
Hans-Georg Maaßen. Bild: Bundesamt für Verfassungsschutz.eGovernment hat in Deutschland keinen guten Ruf. Das liegt auch daran, dass seit Jahrzehnten versprochen wird, dass „Daten laufen lernen“ sollen. Aber bei den Bürgern kommen kaum funktionstüchtige Anwendungen an, die tatsächlich Wege zu den Ämtern einsparen. Aber zumindest eine Anwendung funktioniert prima, wie die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg (Fraktion Die Linke) herausgefunden hat: Eine Entlassungsurkunde […]
Author: Markus Beckedahl
Posted: 17.9.2018 13:41
Foto eines USB-Sticks, der in eine Wand betoniert wurde. Weißer Schriftzug: "Das ist Netzpolitik! #14np"We don't need no education, we don't need no thought control: Für sein öffentliches offline-Filesharing-Netzwerk "Dead Drops" installierte Digitalkünstler Aram Bartholl USB-Sticks in Wänden. CC-BY-SA 2.0 Harco Rutgers, Schriftzug: netzpolitik.orgWas, wenn die Fiktion von der politischen Realität überholt wird? Was können wir aus Black Mirror über unsere Zukunft ablesen? Und was wurde eigentlich aus der Figur der öffentlichen Intellektuellen? Um diese Fragen und mehr geht es am 21. September auf unserer Konferenz „Das ist Netzpolitik“. Heute in der Vorschau: das Kulturprogramm.
Author: Chris Köver
Posted: 17.9.2018 12:47
Polizei und Schild - Gib mir WeedJetzt auch mit Staatstrojaner? Polizei gegen Drogen. CC-BY 2.0 Ian SaneÜber die Hälfte aller Fälle, in denen Polizeibehörden Staatstrojaner einsetzen wollen, sind Drogendelikte. Das geht aus einer internen Erhebung des Bundeskriminalamts hervor, die wir veröffentlichen. Politisch wurde die Ausweitung der Schadsoftware mit schwersten Straftaten begründet.
Author: Andre Meister
Posted: 17.9.2018 08:03
Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Josh Hild, Schriftzug: netzpolitik.orgWohin entwickelt sich der Datenkapitalismus ein halbes Jahr nach dem Skandal um Facebook und Cambridge Analytica? Wie können algorithmische Systeme gerecht gestaltet werden? Wirkt die Datenschutzgrundverordnung? Um diese Fragen und um viel mehr geht es am 21. September auf unserer Konferenz „Das ist Netzpolitik“. Heute in der Programmvorschau: Algorithmen und Datenschutz.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 16.9.2018 17:19
Auf zur Party am 21. September! CC public domain it's me neosiamNach der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz ist vor der Tanztrojaner-Party. Also kommt am 21. September im Mensch Meier vorbei und feiert mit uns!
Author: Anna Biselli
Posted: 15.9.2018 09:51
Nach Bus- und Bahnreisen könnten bald auch Fährverbindungen nach Belgien oder Kreuzfahrtschiffe von der PNR-Pflicht erfasst werden. CC-BY 2.0 Thomas SchlosserDie EU-Richtlinie über die Verwendung von Fluggastdaten verlangt, dass Fluglinien und andere Reiseanbieter vor jeder Reise umfangreiche Personendaten an die zuständigen Behörden übermitteln. Belgien ist der erste EU-Mitgliedstaat, der dies auf landbasierte Verkehrsmittel anwendet.
Author: Matthias Monroy
Posted: 14.9.2018 17:28
Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Photo LilyDiese Woche beschäftigten wir uns mit der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform, einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs und einem Verfassungsschutzpräsidenten, der es mit den Fakten nicht so genau nimmt. Nicht vergessen: Am Freitag, dem 21.9., freuen wir uns darauf, euch auf unserer "Das ist Netzpolitik"-Konferenz in der Volksbühne Berlin zu treffen.
Author: Jannik Mertens
Posted: 14.9.2018 15:08
CC-BY-SA 4.0 DigitalcourageEine Landtagsdebatte über das neue niedersächsische Polizeigesetz verlief gestern weitestgehend erwartbar. Vertreter der Großen Koalition gab sich gönnerhaft und würdigten den zivilgesellschaftlichen Protest. Im Kern aber wollen sie an ihren Plänen festhalten. Das Demobündnis noNPOG kündigt weiteren Protest an.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 14.9.2018 14:01
Offenes Wissen, offene Informationen, offenes Internet – einer der Schwerpunkte auf der #14np. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Gariay Thomas (Schriftzug: netzpolitik.org)Wissen verschanzt sich allzu oft hinter Lizenzmodellen, geschlossenen Ökosystemen oder verstaubt in Behördenschränken. Projekte wie Wikipedia oder FragDenStaat.de schicken sich auf unterschiedliche Arten an, es der Öffentlichkeit näherzubringen. Wie das geht, zeigen am 21. September auf unserer Konferenz „Das ist Netzpolitik“ Vorträge, Paneldiskussionen und Workshops.
Author: Tomas Rudl
Posted: 14.9.2018 12:34
Die Bundesregierung setzt den eingeschlagenen Weg fort. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Caleb CarlVertreter der Bundesregierung erklärten auf einer Konferenz in Berlin, dass sie weiterhin an der Schaffung eines rechtlichen Rahmens für sogenannte „Hack-Backs“ arbeiten. Unter Hack-Backs versteht man beispielsweise das Lahmlegen von angreifenden Servern oder das Löschen von gestohlenen Daten. Neben hochrangigen Beamten aus Bundesinnenministerium und Auswärtigem Amt äußerte sich auch Kanzleramtschef Helge Braun (CDU): Andreas Könen, […]
Author: Jannik Mertens
Posted: 13.9.2018 16:59

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit

Ein kürzlich gefixter Bug in der Bitcoin-Software Core hätte nicht nur DoS-Angriffe ermöglicht, sondern unter bestimmten Bedingungen auch einen Double Spend.
Author: heise online
Posted: 23.9.2018 12:41
Im Tausch gegen Bewährungsstrafen müssen die Drahtzieher hinter Mirai ihre Skills künftig zur Verbrechensbekämpfung nutzen.
Author: heise online
Posted: 21.9.2018 13:34
Sicherheitsforscher warnen vor einer bislang ungepatchten Sicherheitslücke in Microsoft Jet Engine. Die Windows-Lücke gilt nicht als kritisch.
Author: heise online
Posted: 21.9.2018 09:57
Die Schweizer Steuererklärungs-App Steuern59.ch hatte die Finanzdaten ihrer Kunden versehentlich öffentlich in die Cloud geladen.
Author: heise online
Posted: 21.9.2018 09:20
Webauthn soll zukünftig Passwörter überflüssig machen. Doch die aktuelle Version weist einige ernste Design-Probleme auf, warnen Sicherheitsforscher.
Author: heise online
Posted: 20.9.2018 15:41
Ein speziell präparierter Block hätte den Bitcoin-Client Core abstürzen lassen können. Ein neue Version der Software behebt den Bug.
Author: heise online
Posted: 20.9.2018 14:56
Anwender der Adobe-Programme Acrobat und Reader sollten diese Programme schnellstmöglich aktualisieren.
Author: heise online
Posted: 20.9.2018 13:51
Kern der Empfehlung ist eine Liste von 6 Anbietern, deren DDoS-Abwehrdienste das BSI geprüft und für empfehlenswert befunden hat.
Author: heise online
Posted: 20.9.2018 11:51
Ein kurioses Botnetz entfernt einen bösartigen Krypto-Miner von Rechnern, die es befällt. Und löscht sich dann selbst.
Author: heise online
Posted: 20.9.2018 05:00
Über eine Remote-Code-Execution-Lücke können Hacker sich auf dem NAS-Speicher der Geräte Root-Rechte verschaffen.
Author: heise online
Posted: 19.9.2018 13:59
Viele Windows-Rechner kranken auch über ein Jahr nach dem WannaCry-Ausbruch immer noch an der ursprünglichen Schwachstelle – Schuld haben die Raubkopierer.
Author: heise online
Posted: 19.9.2018 10:48
Die App Steuern59.ch hat Steuererklärungen, Steuerbescheide, Belege und andere personenbezogene Daten in einem öffentlich lesbaren AWS Bucket abgelegt.
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Posted: 19.9.2018 05:00
Die etwas andere Kampagne von Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Author: heise online
Posted: 18.9.2018 14:17
In Chromebooks ersetzt und erweitert Googles Titan H1 alias Cr50 die Funktionen eines Trusted Platform Module (TPM) - etwa auch für alternative Firmware.
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Posted: 17.9.2018 15:44
Der anonymisierende Tor Browser steht ab sofort in Google Play zum Download bereit.
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Posted: 17.9.2018 12:57

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".