Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Plötzlich sprach Alexandria Ocasio-Cortez über ihre Lieblingskonsole: Eine ungewöhnliche Spendenaktion hat bekannte Gamer, Politikerinnen und Aktivisten zusammengebracht.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 22.1.2019 16:22
Ein Videospiel macht Netflix Konkurrenz? Ja, sagt dessen Chef Reed Hastings. Denn "Fortnite" kämpft mit dem Streamingdienst um die gleiche Ressource: Bildschirmzeit.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Eike Kühl
Posted: 22.1.2019 13:01
WhatsApp will die Verbreitung von Falschnachrichten eindämmen: Nutzer des Messengerdienstes können nur noch fünf und nicht mehr 20 Empfänger gleichzeitig anschreiben.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 22.1.2019 07:33
Wegen Verstößen gegen die DSGVO wird Google in Frankreich belangt: Die Datenschutzbehörde CNIL kritisiert einen "Mangel an Transparenz" und verlangt eine Strafzahlung.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 21.1.2019 20:10
Russlands Medienaufsicht leitet ein Verfahren gegen die beiden US-Medienunternehmen ein. Sie hielten sich nicht an russische Datengesetze, teilte die Behörde mit.
Author: ZEIT ONLINE: Digital -
Posted: 21.1.2019 15:33
Apple wird so bald nicht untergehen. Doch das Unternehmen hat ein Problem: Das iPhone war mal bahnbrechend, nun bringt eine neue Tech-Welle Smartphones in Bedrängnis.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Josef Joffe
Posted: 20.1.2019 12:07
Die Trilogverhandlungen zwischen Europarat, EU-Parlament und -Kommission kommen zu keinem Ergebnis: Elf Länder, darunter Deutschland, lehnen die geplanten Neuerungen ab.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 19.1.2019 11:53
Vielen deutschen Unternehmen fehlen Breitbandanschlüsse mit hoher Übertragungsrate. In anderen EU-Staaten ist die Abdeckung laut Statistischem Bundesamt deutlich besser.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 18.1.2019 09:32
Andere Frequenzen, viel mehr Sendemasten: Mit dem neuen Mobilfunknetz 5G ändert sich die Strahlenbelastung. Wie wirkt sich das auf den Körper aus?
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Florian Schumann
Posted: 18.1.2019 08:55
Der 30-Jährige solle an Portugal ausgeliefert werden. Noch sei es aber zu früh, den Mann eines konkreten Verbrechens zu bezichtigen, betonte ein Sprecher der Polizei.
Author: ZEIT ONLINE: Sport -
Posted: 17.1.2019 18:33
Ein IT-Sicherheitsexperte hat im Internet ein riesiges Datenleak entdeckt. Zahlreiche E-Mail-Adressen und Passwörter von privaten Nutzern sind demnach frei zugänglich.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 17.1.2019 14:22
"Man sollte nicht seine Gesundheit und Beziehungen aufs Spiel setzen", sagt eine Entwicklerin zu den Arbeitsbedingungen in der Games-Branche. Ist es wirklich so schlimm?
Author: ZEIT ONLINE: Games - Matthias Kreienbrink
Posted: 16.1.2019 19:42
Ein 20-jähriger Schüler aus Mittelhessen soll Daten von Hunderten Prominenten veröffentlicht und den politischen Diskurs gehackt haben. Was treibt Menschen wie ihn an?
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Stella Hombach
Posted: 15.1.2019 06:17
Blocken, dribbeln, werfen: Jannis Neumann ist Deutschlands einziger E-Sports-Profi im Basketball. Wie es ist, Dirk Nowitzkis virtueller Teamkollege zu sein.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Philipp Awounou
Posted: 14.1.2019 12:50
Die Digitalisierung ist toll: Suchmaschinen, Einkauf im Netz oder Banking zum Beispiel. Wir dürfen nur nicht sorglos sein, sagt der Physiker und Philosoph Armin Grunwald.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Dietmar H. Lamparter
Posted: 13.1.2019 09:37

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

DSGVO in Frankreich: Google soll 50 Millionen Euro Strafe zahlen

Im Zusammenhang mit der Datenschutz-Grundverordnung wurde Google eine vergleichsweise hohe Geldstrafe aufgebrummt. Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL wirft dem Unternehmen mangelnde Transparenz vor.
Veröffentlicht: 21.1.2019 16:49

Tech-Konferenz DLD: Die digitale Zukunft wird sicher ganz "fantastic"

Alles ist mindestens "awesome" und "super exciting": Die Tech-Konferenz DLD führt Künstler und Unternehmer zusammen. Die Vorträge aus München lassen sich online nachschauen, unser Newsletter-Autor empfiehlt drei Videos.
Veröffentlicht: 21.1.2019 14:03

Umgang mit Nutzerdaten: Russische Medienaufsicht geht gegen Twitter und Facebook vor

Russland nimmt Twitter und Facebook genauer unter die Lupe. Hintergrund ist ein Gesetz, das es Webdiensten vorschreibt, die Daten russischer Nutzer auf Servern in Russland zu speichern.
Veröffentlicht: 21.1.2019 12:44

Facebook: Sheryl Sandberg gelobt Besserung

Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg hat bei einem Auftritt in München versichert, dass sich das Onlinenetzwerk nach dem jüngsten Datenskandal und der Krise um Polit-Propaganda aus Russland geändert habe.
Veröffentlicht: 20.1.2019 20:17

Sascha Lobos Medienkritik: Warum der Journalismus wütend macht

Egal, ob es um den Brexit, die AfD oder Donald Trump geht: Kolumnist Sascha Lobo wirft Medien vor, sich ständig instrumentalisieren zu lassen. Sein Text löste heftige Diskussionen aus, im Podcast geht er darauf ein.
Veröffentlicht: 20.1.2019 12:33

Jair Bolsonaro: Was Brasiliens ultrarechter Präsident mit dem Internet vorhat

Jair Bolsonaro ist auch dank seiner Digitalstrategie an die Macht gekommen. Weil Brasiliens neuer Präsident auch Desinformationskampagnen, Hetze und Diffamierung unterstützt hat, sind Netzexperten besorgt.
Veröffentlicht: 19.1.2019 14:27

Glasfaser-Ausbau: Netzagentur bremst Telekom-Konkurrenten aus

Die Bundesnetzagentur gewährt der Deutschen Telekom den bevorzugten Zugriff auf die Verkabelung in Häusern. Die Glasfaser-Konkurrenten wittern Sabotage und befürchten Verzögerungen bei Gigabit-Anschlüssen.
Veröffentlicht: 18.1.2019 12:34

Russische Propaganda: Facebook entfernt fast 300 Accounts aus dem Netzwerk

Netzkampagnen aus Russland zielen nicht nur auf die USA: Facebook hat zahlreiche Seiten und Accounts offline genommen, die Nutzer unter anderem im Kaukasus und in Osteuropa mit Anti-Nato-Inhalten ansprechen sollten.
Veröffentlicht: 17.1.2019 13:17

Apple-Chef: Tim Cook fordert Gesetz gegen Datenhändler

Der Apple-Chef kritisiert, dass Datenhändler weitgehend unkontrolliert Nutzerprofile zusammenstellen und weiterverkaufen, ohne dass die Nutzer etwas davon mitbekämen. Der US-Regierung macht er einen konkreten Vorschlag.
Veröffentlicht: 17.1.2019 10:20

5G-Netze: Bundesregierung erwägt angeblich doch Ausschluss von Huawei

Ob die Netzbetreiber in Deutschland 5G-Technik von Huawei einsetzen dürfen, ist einem Medienbericht zufolge noch nicht ausgemacht. Es gibt offenbar Planspiele, das chinesische Unternehmen faktisch auszusperren.
Veröffentlicht: 17.1.2019 09:12

Facebook: Kartellamt will Datensammeln über Dritte verbieten

Manchmal soll schon die Existenz eines "Gefällt mir"-Buttons auf einer Website ausreichen, um Facebook Daten zuzuspielen. Solchen Datenaustausch will das Bundeskartellamt laut einem Medienbericht nun verbieten.
Veröffentlicht: 13.1.2019 15:44

Gratis-WLAN: Freifunker könnten als gemeinnützig anerkannt werden

Steuererleichterungen für Freifunker und ihre Spender in Sicht: Nachdem die Vereine jahrelang abgeblitzt sind, will die Bundesregierung den Aufbau kostenloser WLAN-Zugangspunkte nun als gemeinnützig anerkennen.
Veröffentlicht: 13.1.2019 13:11

Verbraucherschutz: Barley will gegen Telefonabzocke vorgehen

Wie kann man Verbraucher besser vor Telefonabzocke schützen? Bundesjustizministerin Katarina Barley macht jetzt Vorschläge.
Veröffentlicht: 13.1.2019 08:05

Ermittlung zum Daten-Leak: Tippgeber wehrt sich gegen Anfeindungen im Netz

Auch Zeugenaussagen haben die Ermittler auf die Spur des Tatverdächtigen im Datenskandal geführt. Einer der Tippgeber wird jetzt in sozialen Netzwerken als Verräter beschimpft.
Veröffentlicht: 8.1.2019 17:59

Daten-Leak: Ermittler nehmen Tatverdächtigen fest

Im Fall des Daten-Leaks hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen: einen 20-jährigen Schüler aus Mittelhessen, der noch bei seinen Eltern wohnt. Das Ausmaß seiner Aktion "war ihm offenbar nicht bewusst", sagt ein Ermittler.
Veröffentlicht: 8.1.2019 07:56

Datenklau: Spur des Politiker-Leaks führt zu 19-Jährigem in Heilbronn

Ein junger Mann aus Baden-Württemberg soll in Verbindung zu dem Hacker stehen, der private Daten von Hunderten Politikern veröffentlicht hat. Die Polizei befragte ihn, beschlagnahmte Geräte und durchsuchte seinen Müll.
Veröffentlicht: 7.1.2019 06:09

Hackerangriff: Der allerletzte Warnschuss

Wie Millionen andere Menschen zuvor sind Politiker, Prominente und Journalisten nun Opfer eines digitalen Angriffs geworden. Politisch braucht es jetzt keinen Feuerlöscher - sondern besseren Brandschutz für alle.
Veröffentlicht: 6.1.2019 19:55

Soziale Medien: Lob des Blockens

Blocken ist Freiheit: Nervige, pöbelnde, hasserfüllte Stimmen aus der eigenen Wahrnehmung zu entfernen, gehört zu den wichtigsten Kulturtechniken in sozialen Netzwerken. Nur Ahnungslose halten Blocken für Zensur.
Veröffentlicht: 2.1.2019 15:26

Angedachte Gesetzesänderung für 5G: Wie geht es mit dem lokalen Roaming weiter?

Die Regeln, nach denen das Mobilfunknetz für 5G aufgebaut werden soll, sind umstritten - und beschäftigen die Politik auch 2019. Ein großes Streitthema bleibt das sogenannte lokale Roaming.
Veröffentlicht: 2.1.2019 15:16

Highspeed-Internet: Telekom verklagt Netzagentur wegen 5G-Versteigerung

Die drei Netzbetreiber in Deutschland wollen die geplante Versteigerung der 5G-Mobilfunknetze ausbremsen. Nach Vodafone und Telefonica hat sich auch die Deutsche Telekom zu juristischen Schritten entschlossen.
Veröffentlicht: 1.1.2019 18:22

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Heute verdoppeln wir zur Abwechslung die Zahl der orange erleuchteten Fenster auf 4 (in Worten: vier).Russlang geht gegen Facebook und Twitter vor, weil sie Daten von Nutzer:innen außerhalb des Landes speichern, der Messenger-Dienst WhatsApp schränkt die Weiterleitungsfunktion ein und Facebook will künftig Online-Petitionen auf seiner Plattform anbieten. Die interessantesten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 22.1.2019 17:00
CC-BY 2.0 Tama LeaverDie EU-Polizeiagentur Europol sucht derzeit nach Hacker-Expertise. Sie will Polizeibehörden in allen EU-Staaten Staatstrojaner zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe diese fremde Geräte ausspionieren können. Das sorgt für Bedenken: Europol dürfe keine "europäische Hackerbehörde werden", warnt Linken-Abgeordneter Andrej Hunko.
Author: Alexander Fanta
Posted: 22.1.2019 15:15
Ausschnitt aus dem Logo des Vereins der Freunde des Adolf-Grimme-PreisesDer Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik wird seit 1991 vergeben. Dieses Jahr gibt es eine "Besondere Ehrung" für die Serie "Neues aus dem Fernsehrat" hier bei netzpolitik.org.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 22.1.2019 13:06
Ausschnitt aus dem Cover des Reports "Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft"Der 176 Seiten starke Report "Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft" kartographiert zivilgesellschaftliche Digitalinitiativen in Deutschland. Nach einer umfassenden Sammlung an Fallbeispielen schließt der Report mit einem Plädoyer für mehr zivilgesellschaftliche Kooperation.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 22.1.2019 10:48
Sprung in den Abgrund? Die Linkspartei hat noch nie für den Staatstrojaner gestimmt, Brandenburg wäre das erste Mal. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Joseph GruenthalDie Linke ist die letzte Partei in Deutschland, die konsequent gegen Überwachungssoftware in den Händen von Polizist:innen stimmt. Doch ausgerechnet im rot-rot regierten Brandenburg schlägt die dortige Linksfraktion nun eine Kehrtwende ein und schreibt Staatstrojaner in das geplante Polizeigesetz.
Author: Marie Bröckling
Posted: 22.1.2019 07:00
Foto von Sheryl Sandberg auf dem World Economic ForumFacebook will Vertrauen zurück gewinnen - und investiert in Ethikforschung. CC-BY-NC-SA 2.0 World Economic ForumAusgerechnet Facebook will mit 6,6 Millionen Euro die Erforschung von Ethik in der Künstlichen Intelligenz unterstützen. Für den Datenkonzern ist das eine gelungene Marketingmaßnahme. Der designierte Institutsleiter der Technischen Universität spricht von einer "Win-Win-Situation".
Author: Chris Köver
Posted: 21.1.2019 17:48
Zwar verstellt der Kran den Blick auf den Fernsehturm, sorgt aber für urbanes Flair. Gemeinfrei netzpolitik.orgDie Klage gegen die Bestandsdatenauskunft gewinnt an Fahrt, die EU-Staaten erproben ihre Cyber-Standfestigkeit für die Europawahl, die IT-Branche leidet unter Frauenmangel und eine Radiosendung widmet sich dem E-Musik-Standort Düsseldorf.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 21.1.2019 17:00
Google-Schriftzug an einem Gebäude in Wrocław, Polen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Paweł CzerwińskiIntransparent, unfair, ohne gültige Rechtsgrundlage: Frankreichs Datenschützer verurteilten Googles Datensammelei. Auf eine Beschwerde von Aktivist Max Schrems verhängten sie das größte Bußgeld in der Geschichte des europäischen Datenschutzes.
Author: Simon Rebiger
Posted: 21.1.2019 15:29
CC-BY 4.0 Oliver HinzmannThe social network company killed its own Aquila drone programme last year. But Facebook has not quit plans to spread internet across the globe. We publish a document that shows Facebook is working with European defence giant Airbus on drone-based connectivity.
Author: Alexander Fanta
Posted: 21.1.2019 07:28
CC-BY 4.0 Oliver HinzmannIn Australien testet Facebook mit dem Rüstungskonzern Airbus Drohnen, die einen drahtlosen Internetzugang in den entlegensten Gegenden der Erde ermöglichen sollen. Wir veröffentlichen ein Dokument, das erstmals Einblick in Facebooks neues Drohnenprogramm liefert.
Author: Alexander Fanta
Posted: 21.1.2019 07:18
Symbolbild EU-UrheberrechtsreformDie EU-Staaten streiten kurz vor Abschluss der Verhandlungen heftig über die Urheberrechtsreform: Die umstrittenen Uploadfilter und das Leistungsschutzrecht stoßen auf Widerstand, der letzte Verhandlungstermin am Montag abgesagt. Dass die Reform noch vor der Europawahl kommt, ist unwahrscheinlich.
Author: Alexander Fanta
Posted: 19.1.2019 12:29
Bald auch auf deutschen Straßen mit Diesel-Fahrverboten? Ein Kennzeichenscanner in Großbritannien. CC-BY-NC-ND 2.0 Rockman of ZmurgyVerkehrsminister Scheuer will die Diesel-Fahrverbote mit automatisierten Kennzeichenscannern kontrollieren. Trotz einiger Änderungen stoßen seine Pläne am Donnerstag im Bundestag auf deutliche Kritik. Die AfD sorgt sich vor allem über die fehlende Kontrolle ausländischer Fahrzeuge.
Author: Simon Rebiger
Posted: 19.1.2019 08:35
Das Innenministerium stellt die Bürgerinnen und Bürger schon einmal für die Volkszählung an. CC-BY-SA 2.0 Pascal VolkDas Statistische Bundesamt errichtet eine zentrale Datei mit umfangreichen Daten aller Bürger:innen. Bürgerrechtler wollen das mit einem Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht stoppen. Das Innenministerium zieht die Sache trotzdem durch - die Hälfte aller Daten ist schon zusammen.
Author: Markus Reuter
Posted: 18.1.2019 17:26
Wir warten darauf, dass der Kran zur Seite fährt und die gelben Lichter gegenüber mal aus sind.Die EU-Urheberrechtsreform steht kurz vor dem Abschluss, Palästinenser kritisieren Zensur, Netflix wird verklagt, die Terrorzensur der EU wird zur Gefahr für die Meinungsfreiheit und in Berlin wird eine Obdachlose von der Polizei unverhältnismäßig behandelt. Die interessantesten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 18.1.2019 17:00
Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Hugo BrightlingIn dieser Woche haben wir die Reaktionen auf den Doxing-Angriff bewertet. Ohne Konsequenz hingegen: Die Deutsche Telekom verstößt weiterhin gegen die Netzneutralität, während die Bundesregierung die Gemeinnützigkeit von Freifunk-Initiativen nach wie vor blockiert. Undurchsichtigkeit statt Transparenz heißt es auch im EU-Parlament und im Familienministerium. Die Themen der Woche im Überblick.
Author: Jonathan Schlue
Posted: 18.1.2019 16:14
Sogar das Mitführen von Korkenziehern, Taschenmessern oder Stiften kann als Verstoß gewertet werden und kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Die Verfügung ermöglicht zudem der Bundespolizei anlasslose und verdachtsunabhängige Personenkontrollen in der S-Bahn. (Symbolbild) CC-BY 2.0 bonus1upSeit November darf die Bundespolizei Personen auf bestimmten Abschnitten der Berliner S-Bahn anlasslos und ohne besonderen Grund durchsuchen. Möglich macht dies ein Verbot von "gefährlichen Gegenständen". Das Berliner Verwaltungsgericht hat jetzt in einem Fall gegen die Allgemeinverfügung der Polizei entschieden.
Author: Markus Reuter
Posted: 18.1.2019 15:50
BlümchenwieseFast so sicher wie eine Blümchenwiese: Deutschland 2017. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Kevin HorstmannZum ersten Mal hat die Polizei weniger Telefone und Internet-Anschlüsse abgehört als im Vorjahr, auch die Zahl der Straftaten ist auf einem Tiefstand. Das geht aus der offiziellen Justizstatistik hervor. Überwacht wird auch weiterhin vor allem wegen Drogen, Terrorismus taucht nicht auf.
Author: Andre Meister
Posted: 18.1.2019 12:17
Das Ministerium ließ demokratische Initiativen vom Inlandsgeheimdienst durchleuchten und will darüber keine Transparenz schaffen. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Owen BeardDas Familienministerium kooperiert mit dem Verfassungsschutz, um Demokratieprojekte zu durchleuchten. Die Zusammenarbeit stößt auf scharfe Kritik. Doch das Ministerium will geheimhalten, wen es überprüfen lässt. Seine Anwälte argumentieren: Wenn Details bekannt würden, werde das Vertrauen ins Ministerium zerstört.
Author: Arne Semsrott
Posted: 18.1.2019 08:10
Aus dem Fernsehturm kommt ein Lichtstrahl. Zufall?Private IT-Konzerne setzen immer mehr global geltende Regeln, wieder Streit um Kupfer und Medienschelte von Sascha Lobo. Dazu servieren wir hohe Hürden von sozialen Netzwerken, die personenbezogene Daten horten, sie aber ungern herausrücken. Dann gibt's noch Twitter-Nutzung durch Journalisten und der zum Scheitern verurteilte "Sicherheitsstandard" eTLS. Die interessantesten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 17.1.2019 17:00
Freies WLAN ist in Deutschland immer noch Mangelware. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Bernard HermantSo gut wie alle Parteien sind sich einig: Das ehrenamtliche Engagement von Freifunk-Initiativen soll endlich als gemeinnützig anerkannt werden. Das bringt steuerliche Vorteile und eine bessere Versorgung mit offenen WLANs. Doch wie schon vor zwei Jahren bremst die Bundesregierung.
Author: Tomas Rudl
Posted: 17.1.2019 16:39
Informationen aus Geheimdienstkreisen. (Symbolbild) CC-BY-NC-SA 2.0 markus-eUnüberprüfbare Informationen aus Geheimdienstkreisen werten schnell einen Artikel zur exklusiven Meldung auf. Doch dahinter können sich Narrative verbergen, mit denen die Dienste politische Zwecke und Forderungen verbinden. Ein Kommentar.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 17.1.2019 16:02
"Boys will be boys" - besonders Männer störten sich am ungewöhnlichen Werbespot für Rasierer. Alle Rechte vorbehalten GilletteDie Rasierermarke Gillette provoziert Ewiggestrige mit einem Werbespot, der eine neue Männlichkeit propagiert. Die Methode ist schlau, denn sie instrumentalisiert die Erregbarkeit von Rechten und Rechtsradikalen und macht sie und ihre Netzwerke zu willigen Multiplikatoren für virale Werbung. Beobachtungen zu einem neuen Phänomen, auf dessen Effekte auch Firmen in Deutschland setzen.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.1.2019 10:57
Berhan Taye beim Interview im Rahmen der re:publica in Accra. CC-BY-SA 4.0 Markus BeckedahlIn Simbabwe wurde auf Druck der Regierung wegen Protesten gegen die Verdoppelung der Benzinpreise das Internet ausgeschaltet. Die Aktivistin Berhan Taye von der Kampagne #keepiton erklärt uns, was Internet-Shutdowns sind und welche Auswirkungen sie haben.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 17.1.2019 10:06
Manfred Weber im EU-ParlamentManfred Weber im EU-Parlament Alle Rechte vorbehalten European UnionDer Spitzenkandidat von Europas Konservativen wirbt bei der Europawahl mit dem Versprechen von mehr Transparenz. Doch die eigenen Abgeordneten torpedieren eine Abstimmung, die Lobbyisten im EU-Parlament strengere Regeln auferlegen soll. Sie wollen ausgerechnet über Transparenz geheim abstimmen.
Author: Alexander Fanta
Posted: 17.1.2019 09:56
Auf Papier liest wissenschaftliche Zeitschriften eigentlich niemand mehr. CC-BY-SA 3.0 VmenkovEin Konsortium deutscher Wissenschaftseinrichtungen hat sich mit dem Großverlag Wiley auf ein wegweisendes Open-Access-Modell geeinigt. Damit steigt der Druck auf andere Großverlage wie Elsevier, ebenfalls mehr Open Access zu ermöglichen. Hinzu kommen immer mehr Wissenschaftler, die Elsevier den Rücken zukehren und eigene Open-Access-Wege gehen.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 17.1.2019 08:00

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit


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Debian-basierte Linux-Systeme weisen eine Sicherheitslücke auf, über die Angreifer das System während des Einspielens von Sicherheits-Updates kapern könnten.
Author: heise online
Posted: 22.1.2019 17:13
Adobe hat wichtige Patches für Experience Manager und Experience Manager Forms veröffentlicht. Keine Sicherheitslücke gilt als kritisch.
Author: heise online
Posted: 22.1.2019 14:41
Es gab einen Sicherheitsvorfall auf pear.php.net. Die angebotene Installationsdatei war wohl ein halbes Jahr lang mit Schadcode verseucht, warnen die Betreiber.
Author: heise online
Posted: 22.1.2019 13:49
Eine lange bekannte Funktion im Datenbank-Protokoll MySQL führt aktuell dazu, dass Kriminelle Schadcode in E-Commerce-Shops einbauen.
Author: heise online
Posted: 22.1.2019 12:18
Ein Sicherheitsforscher hat eine Lücke in Apples iPhone-Surfwerkzeug gefunden, die den Browser aus der Ferne die Arbeit verweigern lässt – und das persistent.
Author: heise online
Posted: 22.1.2019 08:18
Immer mehr Wissen – heise+ bietet digitalen Zugriff auf alle Inhalte der Redaktionen heise online, c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make und c't Fotografie.
Author: heise online
Posted: 22.1.2019 07:59
Manipulierte Shortcuts können aus Apples Sandbox ausbrechen und so auf Systemdateien mit persönlichen Nutzerdaten zugreifen, warnen Sicherheitsforscher.
Author: heise online
Posted: 21.1.2019 17:21
Die Build38 GmbH soll sich um die Aktivitäten rund um die Themen sichere Apps und sichere mobile Software kümmern.
Author: heise online
Posted: 21.1.2019 15:57
Ab sofort können sich Sicherheitsforscher in Azure DevOps austoben und für entdeckte Sicherheitslücken bis zu 20.000 US-Dollar kassieren.
Author: heise online
Posted: 21.1.2019 14:48
Let's Encrypt schaltet demnächst die Domain-Validierung TLS-SNI-01 für alle Anwender ohne Ausnahmen ab. Admins müssen auf andere Methoden ausweichen.
Author: heise online
Posted: 21.1.2019 11:14
Android-Trojaner lesen Bewegungsdaten aus, um virtuelle Testsysteme zu erkennen und sich tot zu stellen.
Author: heise online
Posted: 21.1.2019 09:01
c't lässt in der aktuellen Ausgabe acht Virenjäger gegen den Windows Defender antreten. Lohnt der Kauf einer Antivirensoftware noch oder reicht der Defender?
Author: heise online
Posted: 21.1.2019 06:30
Angreifer hätten die Konten von Millionen Fortnite-Spielern kapern, die Spieler abhören und mit deren Geld Items im Fortnite Store kaufen können.
Author: heise online
Posted: 19.1.2019 12:11
Die in Telegram-Gruppen beliebten Service-Bots können auch Außenstehenden interne Informationen verraten.
Author: heise online
Posted: 18.1.2019 14:15
Das Content Management System Drupal ist über zwei Schwachstellen angreifbar. Abgesicherte Versionen sind verfügbar.
Author: heise online
Posted: 17.1.2019 09:52

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".