Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

US-Finanzminister Steven Mnuchin befürchtet, Libra könnte für Geldwäsche und Terrorfinanzierung missbraucht werden. Facebook habe noch eine Menge zu tun.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 16.7.2019 02:50
Netflix will jetzt auch Geld mit Games verdienen und versucht es mit einem Spiel zur Serie "Stranger Things". Allerdings läuft da einiges falsch.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Denis Gießler
Posted: 15.7.2019 11:04
Die Bundesregierung hat gefährliche Pläne für den digitalen Krieg: Angriff. Polizei und Nachrichtendienste sollen in fremde Rechner eindringen und Daten manipulieren.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Kai Biermann
Posted: 12.7.2019 12:46
Digitale Impfausweise, Videosprechstunden und Apps auf Kassenkosten: Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der das Gesundheitswesen digitaler machen soll.
Author: ZEIT ONLINE: Digital -
Posted: 10.7.2019 10:19
Onlinehändler wie Amazon müssen für Verbraucher keine Telefonnummer angeben. Wichtig ist laut EuGH nur, dass es einen Weg gibt, das Unternehmen schnell zu kontaktieren.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 10.7.2019 09:51
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags warnt, Kinder könnten mit Alexa ungeeignete Inhalte abrufen. Zudem sei unklar, wie Amazon gespeicherte Daten nutzen könnte.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 9.7.2019 08:19
Die personalisierten Produktempfehlungen des Internetkonzerns scheinen banal zu sein. Und doch hat der Algorithmus Amazon groß gemacht und den Onlinehandel geprägt.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Meike Laaff
Posted: 5.7.2019 17:45
Künstliche Intelligenz soll alles umkrempeln, sie fordert Wirtschaft und Gesellschaft heraus. Im Digitalpodcast stellt KI-Professorin Jana Koehler entscheidende Fragen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Lisa Hegemann, Meike Laaff
Posted: 4.7.2019 11:13
USA, China, Neuseeland: In vielen Ländern müssen Einreisende ihre Laptops und Handys entsperren. Das ist unangenehm – aber man kann Vorkehrungen treffen.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Eike Kühl
Posted: 4.7.2019 04:04
"Sammelnde Honigbienen": Grenzbeamte spielen Ausländern, die über den westlichen Landweg nach China einreisen, einem Bericht zufolge eine Spähsoftware aufs Smartphone.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 2.7.2019 17:36
Der Konzern soll nur über einen Bruchteil der eingegangenen Beschwerden zu Hasskommentaren informiert haben. Es ist der erste Bußgeldbescheid auf Grundlage des NetzDG.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 2.7.2019 14:42
Künstliche Intelligenz wird die Arbeit von Radiologen in den nächsten Jahren stark verändern, sagen Fachverbände in den USA. Darin steckt aber mehr Chance als Bedrohung.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Jan Schweitzer
Posted: 1.7.2019 15:10
In einem Thermomix-Klon haben Hacker ein Mikrofon und alte Software entdeckt. Ein grundsätzliches Problem im Smart Home, sagt IT-Sicherheitsexperte Michael Steigerwald.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Denis Gießler
Posted: 29.6.2019 16:09
Chefdesigner Jony Ive verlässt Apple. Seine Ideen haben die Welt geformt. Es ist der wohl größte Verlust für Apple seit dem Tod von Steve Jobs. Und ein Glücksfall
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Hannes Schrader
Posted: 28.6.2019 15:33
Wer mehr als 100.000 Follower hat und öffentliche Ämter ausübt, wird von Twitter besonders kontrolliert. So sollen künftig Hassnachrichten zum Teil zensiert werden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 28.6.2019 12:29

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Von der Leyens "Agenda für Europa": Die nächste Uploadfilter-Debatte beginnt

Ursula von der Leyen fordert ein Digitale-Dienste-Gesetz, es geht um strengere Haftungs- und Sicherheitsregeln für Plattformen. Zur Debatte steht damit ein Grundprinzip des Internets.
Veröffentlicht: 16.7.2019 14:00

Mobilfunk-Zukunft: Vodafone startet sein 5G-Netz

Als erster Anbieter öffnet Vodafone sein 5G-Netz für Privatkunden. Wer vom ultraschnellen Mobilinternet profitieren will, braucht aber auch die passende Hardware - und muss ein wenig mehr zahlen.
Veröffentlicht: 16.7.2019 12:46

Angriff auf staatliche Agentur: Hacker erbeuten persönliche Daten von Millionen Bulgaren

In Bulgarien sind offenbar die Daten mehrerer Millionen Steuerzahler in die Hände von Kriminellen gelangt. Die Regierung vermutet einen Zusammenhang mit dem Kauf neuer Militärjets.
Veröffentlicht: 16.7.2019 09:57

Änderungen beim Onlinebanking: Die Zeit der iTAN ist vorbei

Nutzen Sie für Ihre Onlineüberweisungen noch eine iTAN-Liste? Dann müssen Sie in wenigen Wochen zu einem zeitgemäßen Verfahren wechseln. Auch beim Bezahlen im Internet ändert sich etwas.
Veröffentlicht: 16.7.2019 08:36

Ransomware-Attacken auf US-Städte: Bürgermeister geloben, Hackern kein Lösegeld zu zahlen

Mehrere Städte in den USA wurden in den vergangenen Monaten Opfer von Ransomware-Attacken. Die Täter legten städtische Computersysteme lahm und forderten Lösegeld. 227 Bürgermeister kündigten nun an, niemals zu zahlen.
Veröffentlicht: 15.7.2019 18:03

Zusatzoption für Handy-Tarife: Gericht zwingt Telekom zu Änderungen bei StreamOn

Die Telekom muss ihre seit Jahren umstrittenen StreamOn-Tarifoptionen anpassen. Das Angebot verstoße in seiner jetzigen Form gegen die Netzneutralität, teilte das Oberverwaltungsgericht in Münster mit.
Veröffentlicht: 15.7.2019 10:58

Bräustüberl versus Google: Wirt wehrt sich gegen Weltkonzern

Google Maps zeigt eine halbe Stunde Wartezeit für ein Restaurant an, obwohl mehrere Tische frei sind? Ein Wirt am Tegernsee wehrt sich nun gegen den Dienst und zieht vor Gericht.
Veröffentlicht: 15.7.2019 09:08

Cambridge-Analytica-Affäre: Facebook vor Milliardenvergleich wegen Datenschutzskandalen

Es ist eine gigantische Summe, die Facebook wegen des Cambridge-Analytica-Skandals zahlen soll. Grundlage ist ein Vergleich zwischen der US-Handelsbehörde und dem Onlinekonzern.
Veröffentlicht: 12.7.2019 21:00

Nach Mord an Walter Lübcke: Datenschützerin will Auskunftssperren erleichtern

In Deutschland kann jeder bei Meldeämtern die Anschriften anderer Bürger erfragen. Die Hürden für eine Auskunftssperre sind hoch. Bremens Datenschutzbeauftragte Imke Sommer will das ändern.
Veröffentlicht: 12.7.2019 16:10

Schule der Zukunft: Weniger Bildung für die nächste Schülergeneration!

Das Internet ist, trotz allem, die mächtigste jemals erfundene Bildungsmaschine. Also könnten sich die Schulen doch verstärkt auf ihren anderen Auftrag konzentrieren: Erziehung. Nötig wäre das ganz offensichtlich.
Veröffentlicht: 10.7.2019 12:45

EuGH-Urteil zu Amazon: Onlinehändler müssen nicht zwingend per Telefon erreichbar sein

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass es keine Pflicht für Onlinehändler gibt, telefonisch erreichbar zu sein. Ein Freibrief, Kundenkontakten auszuweichen, ist das Urteil aber nicht.
Veröffentlicht: 10.7.2019 08:50

Datenschutzverstoß: Hotelkette Marriott drohen mehr als 100 Millionen Euro Bußgeld

Ein Datenleck von Marriott betraf 383 Millionen Hotelgäste. Der Vorfall ist nicht nur für Kunden ärgerlich, sondern auch ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung, sagen britische Datenschützer.
Veröffentlicht: 10.7.2019 07:42

Berufungsgericht bestätigt: Donald Trump hat kein Recht, Twitter-Nutzer zu blockieren

Ist es zulässig, wenn Donald Trump bestimmten Twitter-Nutzern den Zugang zu seinen Botschaften verwehrt? Diese Frage beschäftigte die US-Justiz. Ein Berufungsgericht urteilte jetzt: Nein, ein Präsident darf das nicht.
Veröffentlicht: 9.7.2019 15:55

Justizminister Eisenreich: Bayern fordert Vorratsdatenspeicherung gegen Hasskommentare

Bayerns Justizminister will gegen Volksverhetzung und Beleidigung vorgehen. Medien, auf deren Websites die Nutzer kommentieren können, sollen einfacher Strafanzeige erstatten können. Neue Gesetze brauche es aber auch.
Veröffentlicht: 8.7.2019 10:54

British Airways: 200-Millionen-Strafe wegen Datenpanne

Im Sommer 2018 musste die Fluggesellschaft British Airways eine Datenpanne bei Online-Buchungen von Flugtickets einräumen. Nun verhängt die britische Datenschutzbehörde eine Geldstrafe in Rekordhöhe.
Veröffentlicht: 8.7.2019 08:48

Personalie von der Leyen: Von wegen "nicht die schlechteste Wahl"

"Zensursula" als Chefin der EU-Kommission? Bei Sascha Lobo erzeugt dieser Plan ein schlechtes Bauchgefühl - zu gut erinnert er sich an die Netzsperren-Debatte. Im Podcast reagiert er auf Leser-Kommentare.
Veröffentlicht: 7.7.2019 09:09

Geld für Spieleentwickler: Dorothee Bär will die Games-Förderung retten

Staatsmillionen sollten die deutsche Spielebranche voranbringen. Im Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 fehlt das Geld jedoch. Nach SPIEGEL-Informationen können Entwickler aber auf die Staatsministerin für Digitalisierung hoffen.
Veröffentlicht: 5.7.2019 16:15

Eigener Account: Horst Seehofer reicht es mit Twitter - nach nur zwei Beiträgen

"Von so einer Community möchte ich nicht Teil sein", sagt Horst Seehofer in einem Interview über Twitter. Anders als bei Donald Trump oder auch Markus Söder wirkt sein Konto aber ohnehin verwaist.
Veröffentlicht: 4.7.2019 14:43

Soziale Medien: HateAid will Opfern von Hass und Hetze helfen

Im Netz findet sich viele, teils illegale Hassbotschaften, von Beleidigungen bis zu Gewaltandrohungen. Ein Projekt schickt sich nun an, Betroffenen emotional, aber auch rechtlich beizustehen.
Veröffentlicht: 4.7.2019 12:24

Deutscher Internet-Schwarzmarkt: "Fraudsters"-Admin festgenommen

Drogen- und Arzneimittelhandel, Tipps für den Kreditkartenbetrug: Um solche Themen ging es im Onlineforum "Fraudsters". Ermittler wollen nun zwei der Verantwortlichen identifiziert haben.
Veröffentlicht: 4.7.2019 10:24

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Margrethe VestagerMargrethe Vestager prüft Amazon Alle Rechte vorbehalten European Union, 2018Amazon nutzt Marktplatzdaten anderer Händler, um die eigenen Produkte zu optimieren, glaubt die EU-Kommission. Sie prüft nun ein illegales und wettbewerbswidriges Verhalten des Digitalkonzerns.
Posted: 17.7.2019 10:52
The biometrics programme has been expanded for ten years. (Image edited by netzpolitik.org)In India, a new law allows companies to access the government biometrics database. Despite a court ruling, linking to income tax returns becomes mandatory. Mistakes in social services have already led to starvation deaths. A planned data protection bill is on hold.
Posted: 17.7.2019 10:42
Von der Leyen versucht das Parlament von sich zu überzeugen, das hat sie knapp geschafft. CC-BY 2.0 European ParliamentDie neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine Agenda für die nächsten Jahre vorgestellt. In der geht es um Regeln für Plattformen, Künstliche Intelligenz und die Digitalsteuer. Auch wenn die Punkte nicht neu sind: Von der Leyens Zeitpläne sind ambitioniert.
Posted: 17.7.2019 08:21
Hausnummer 162Es gibt viele Gründe, die eigene Adresse nicht preisgeben zu wollen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Aditya JoshiWer verhindern will, dass Meldebehörden seine Adresse an jedermann herausgeben, muss in Deutschland eine konkrete Gefahr nachweisen - und diese Sperre alle zwei Jahre neu beantragen. Diese Beispiele zeigen, warum diese Hürde vielen Menschen das Leben unnötig schwer macht.
Posted: 17.7.2019 05:37
Ob wir das Bild auf WeChat posten dürften?In Indien per Gesicht einchecken. In Deutschland Demos anmelden. Auf Pornhub doxxen. In der Schweiz manipulieren. Und in China zensieren. Die besten Reste des Tages.
Posted: 16.7.2019 16:00
Etwa 200.000 Menschen demonstrierten in ganz Europa gegen die Urheberrechtsreform. (Archivbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Christian WiedigerHunderttausende sind im Frühjahr gegen die EU-Urheberrechtsreform auf die Straße gegangen. Die CDU hatte damals als Beruhigungspille angekündigt, Uploadfilter in der deutschen Umsetzung zu verhindern. Jetzt geht die Regierung die ersten Schritte zu einem nationalen Gesetz.
Posted: 16.7.2019 14:45
Frau hält Schild hoch, auf dem steht Not Okay GoogleMitarbeiterinnen während des Google-Walkout im November. CC-BY-NC-ND 2.0 PrachataiZwei Organisator:innen des Google Walkout verlassen den Konzern. Für Google ist das keine Lösung, sondern ein Problem.
Posted: 16.7.2019 14:16
Das Amt als Kommissionspräsidentin fest im Blick. (Symbolbild) CC-BY-SA 2.0 Global PanoramaAm Dienstag Abend wird entschieden, ob Ursula von der Leyen die nächste EU-Kommissionsvorsitzende wird. Ihr netzpolitische Agenda ist bisher vage. Ein Blick auf die vergangene Politik der Ministerin lässt wenig Hoffnung aufkommen. Was andere dazu sagen.
Posted: 16.7.2019 10:58
Saudischer Kronprinz Mohammed bin Salman mit Handys.Überwacht Handys und kauft deutsche Spähtechnik: Saudischer Kronprinz Mohammed bin Salman. Ahmed Al OmranDie EU-Staaten haben sich auf eine Position zum Export von Überwachungstechnologien geeinigt. Kommission und Parlament wollen den Handel mit autokratischen Regimen stärker kontrollieren. Die Mitgliedstaaten lehnen das komplett ab, auch Deutschland ist eingeknickt.
Posted: 16.7.2019 10:00
Mohammed bin Salman with phonesSpies on mobile phones and buys German surveillance equipment: Saudi Crown Prince. Ahmed Al OmranThe EU wants to more closely control the trade of the European surveillance industry with autocratic regimes. After two years of tough negotiations, the member states have found a "compromise": they are against anything that could limit the trade of spyware. Germany agreed as well.
Posted: 16.7.2019 10:00
New rules for Google, Facebook and TwitterNew laws for the net: The European Commission mulls proposals for a Digital Services Act Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Sara KurfeßThe Digital Services Act could replace the decades-old framework of the e-Commerce Directive, a note by the European Commission suggests. The document outlines a complete overhaul of the rules governing the net.
Posted: 16.7.2019 06:58
Bleibt Arbeit dann Arbeit oder kommt bald smartes Spielzeug fürs Büro?Familien organisieren Hausaufgaben und Einkaufen mit Bürosoftware. Disney überwacht die Besucher:innen seiner Parks. Und in Kenia werden die Guthaben von Glücksspielern gesperrt. Die besten Reste des Tages.
Posted: 15.7.2019 16:00
Hans-Georg Maaßen. (Archivbild) Bearbeitung: netzpolitik.org CC-BY-SA 3.0 Bundesministerium des Innern/Sandy ThiemeNein, es ist wirklich kein Fake-Account. Hans-Georg Maaßen entwickelt sich mit rechten Provokationen zum Twitter-Troll. Das Problem: Wenn so jemand über Jahre Chef eines Geheimdienstes sein konnte, dann ist der "Verfassungsschutz" noch gefährlicher für die Demokratie als wir immer dachten. Ein Kommentar.
Posted: 15.7.2019 15:42
Alexa englischIf the blue ring appears, Amazon is recording voices. Not only the ones of the registered users. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Piotr CichoszSmart speakers like Alexa not only store the voices of their registered users, but also those of children and unsuspecting guests. This constitutes a legal problem, says a report commissioned by the German parliament.
Posted: 15.7.2019 14:17
Hier geht es nicht mehr weiter: Gegen dieses Urteil kann die Telekom nicht mehr vorgehen. CC-BY-SA 2.0 Mark Hougaard JensenDas Telekom-Angebot StreamOn verletzt die Netzneutralität und EU-Regeln zum Roaming, entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen. Nun muss der Konzern sein Produkt an das geltende Recht anpassen. Nach dem Willen der Bundesnetzagentur soll das jetzt schnell gehen.
Posted: 15.7.2019 13:27
Neue Regeln fürs Netz: Die Kommission in Brüssel plant einen großen Wurf Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com HelloquenceIn einem Arbeitspapier, das wir veröffentlichen, legt die EU-Kommission eine Blaupause für die Regulierung von Anbietern im Netz vor. Ein Gesetz für digitale Dienstleister soll die zwei Jahrzehnte alte e-Commerce-Richtline ersetzen. Es könnte die Haftungsregeln auf den Kopf stellen, auf denen das moderne Internet beruht.
Posted: 15.7.2019 11:49
Knöllchen unterm ScheibenwischerKnöllchen unterm Scheibenwischer: Fünf Milliarden Dollar sind für Facebook nicht viel Geld. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Andras VasDie US-Behörden brummen Facebook nach dem Skandal um Cambridge Analytica ein Bußgeld für seine Datenschutzverstöße auf. Doch Datenkonzerne wie Facebook haben finanzielle Sanktionen längst eingepreist. Stattdessen muss ihr Verhalten geändert werden. Ein Kommentar.
Posted: 15.7.2019 11:23
So könnten glückliche Schüler:innen aussehen. Bald vielleicht auch in Berlin. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Brooke CagleDer Digitalpakt für Bildung ist da, aber wann fließt das Geld? Während in Hamburg, Thüringen und Sachsen schon gefördert werden darf, zieht sich die Sache in Berlin. Woran das liegt? Die Senatsverwaltung mauert.
Posted: 15.7.2019 07:35
SymbolbildViele viele Trackingpixel. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Vlad TchompalovViele Dienste zum Versand von Newslettern verwenden Tracking-Pixel, um Euer Verhalten zu analysieren: Abrufzeit der E-Mail, Absprungrate, angeklickte Links, Standort. Hier erfahrt Ihr, wie das funktioniert, warum Ihr euch dagegen wehren solltet und was Ihr tun könnt.
Posted: 14.7.2019 06:00
"EasyPASS"-GrenzkontrollschrankenIn "EasyPASS" werden derzeit nur Gesichtsbilder verarbeitet. Die Bundespolizei testet aber schon das automatische Einlesen von Fingerabdrücken. Alle Rechte vorbehalten BundespolizeiBeim Passieren einer EU-Außengrenze sollen bald alle Reisenden biometrische Daten abgeben. Das führt zu langen Wartezeiten, die Grenzkontrollen werden deshalb zunehmend automatisiert. Davon profitieren zuerst Personen, die Gesichtsbilder bereits auf dem Chip ihres "ePass" hinterlegt haben.
Posted: 13.7.2019 11:21
Katze im KofferVielleicht doch lieber zu Hause bleiben: Finnland will die EU-weite Fluggastdatenspeicherung auch auf Schiff- und Schnellzugreisende ausweiten. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Denise MattoxZuerst die schlechten oder die guten Nachrichten? Finnland will die Vorratsdatenspeicherung von Reisedaten in Europa ausweiten und die Polizei in Brandenburg speichert schon mal die Kennzeichen zehntausender Autos. Derweil lernen wir, wie Facebook zerschlagen werden kann und Datenschützer*innen gegen die Massenüberwachung vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.
Posted: 12.7.2019 16:55
Blick aus dem Berliner Büro von netzpolitik.org auf den Fernsehturm am Alexanderplatz.Der sonnige Schein trügt. Wetten, es regnet gleich wieder?The Intercept berichtet über die merkwürdige Kooperation von US-Techkonzernen wie IBM und Google mit der chinesischen Überwachungsfirma Semptian, ein Wettbewerbsexperte warnt vor Facebook als globalem Gläubiger und Wissenschaftler in Cambridge rechnen dem globalen Stromverbrauch von Kryptowährungen hinterher. Die besten Reste des Tages.
Posted: 12.7.2019 16:00
Eine Aadhaar-Registrierungsstelle, hier in Goa. CC-BY-SA 2.0 joegoauk69In Indien erlaubt ein neues Gesetz Unternehmen den Zugriff auf die staatliche Biometrie-Datenbank. Trotz Gerichtsurteil wird die Verbindung mit der Steuererklärung verpflichtend. Fehler bei sozialen Diensten führten bereits zu Hungertoten. Ein geplantes Datenschutzgesetz liegt auf Eis.
Posted: 12.7.2019 14:00
Frankfurter Bankenviertel: Wie will der Beirat des Finanzministeriums Banken regulieren? CC-BY-NC-ND 2.0 Andreas WeckerSich selbst für geheim zu erklären, reicht nicht aus: Das Verwaltungsgericht Berlin hat nach einer Klage entschieden, dass das Bundesfinanzministerium die Protokolle seines Beirats herausgeben muss. Die Beamten sehen die öffentliche Sicherheit gefährdet.
Posted: 12.7.2019 08:40
Zeichnung über Muschelgeld.Muschelgeld besteht meist aus kleinen, rundlichen Scheibchen, die auf Schnüre aufgezogen und nach ihrer Länge bewertet werden. Leider akzeptiert netzpolitik.org kein Muschelgeld als Spende.Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern wir sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im Mai 2019: Wir haben rund 4.200 Euro Minus gemacht.
Posted: 12.7.2019 07:00

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit


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Oracles vierteljährliches Update-Paket schließt 319 Sicherheitslücken im Produktportfolio. Das von ihnen ausgehende Risiko gilt teils als hoch bis kritisch.
Author: heise online
Posted: 17.7.2019 09:22
Microsoft hat einen als "wichtig" eingestuften Sicherheitspatch für PowerShell Core veröffentlicht. Ein Angriff gelingt aber nicht ohne Weiteres.
Author: heise online
Posted: 17.7.2019 09:17
Nach Zoom hat Apple nun auch bei den weiterhin angreifbaren Partner-Apps von RingCentral und Zhumu den Webserver deaktiviert – automatisch.
Author: heise online
Posted: 17.7.2019 05:35
Die bulgarische Steuerbehörde NAP ist von Hackern aufs Korn genommen worden. Wahrscheinlich konnten sie Zugriff auf Millionen Datensätze von Bürgern nehmen.
Author: heise online
Posted: 16.7.2019 13:51
Ableger der Zoom-Software wie RingCentral können ebenfalls das Einschleusen von Schadcode erlauben. Apples Malware-Entfernungs-Tool greift hier bislang nicht.
Author: heise online
Posted: 16.7.2019 13:38
Vor Version 2.4.22 erlaubte eine Schwachstelle im Ad-Management-Plugin "Ad Inserter" angemeldeten Angreifern die Remote Code Execution.
Author: heise online
Posted: 16.7.2019 10:26
Google hat zwei Sicherheitslücken im Webbrowser Chrome geschlossen. Die abgesicherte Version steht zum Download bereit.
Author: heise online
Posted: 16.7.2019 08:46
Wer eine Vorabversion von iOS oder iPadOS einsetzt, sollte vorsichtig mit den Geräten umgehen. Ein Fehler erlaubt Angreifern, Zugangsdaten einzusehen.
Author: heise online
Posted: 16.7.2019 08:12
Was haben 1.1, 3244527696 und 0301.0143.0220.0120 gemeinsam? Es sind alles gültige IP-Adressen.
Author: heise online
Posted: 15.7.2019 12:27
Mit der Technik sollen verschiedene Apps eigentlich sicher kommunizieren können. Schlimmstenfalls droht eine Übernahme von Accounts.
Author: heise online
Posted: 15.7.2019 07:37
Wie schon vergangenen Monat hat Citrix die Management-Interfaces von SD-WAN Center und NetScaler SD-WAN Center aktualisiert, um Schwachstellen zu eliminieren.
Author: heise online
Posted: 12.7.2019 13:12
Die Hacker-Distribution Kali Linux steht – wenn auch vorerst nur als 32-Bit-Fassung – für den Raspi 4 zum Download bereit.
Author: heise online
Posted: 12.7.2019 09:20
Mehrere Varianten der Webanwendung Jira weisen eine kritische Sicherheitslücke auf, die mitunter auch aus der Ferne ausnutzbar ist. Updates sind verfügbar.
Author: heise online
Posted: 11.7.2019 14:32
Google hat kürzlich elf Apps aus dem Play Store entfernt. In ihnen verbarg sich eine Malware, die Werbung in bereits installierte Android-Apps injizierte.
Author: heise online
Posted: 11.7.2019 09:42
Angreifer könnten Cisco Adaptive Security Appliance und Firepower Threat Defense zum Absturz bringen. Aktualisierte Software löst das Sicherheitsproblem.
Author: heise online
Posted: 11.7.2019 09:11

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".