Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Weg mit Instagram und WhatsApp: Viele fordern die Zerschlagung von Facebook, um dessen Macht zu brechen. Das knallt, klingt entschlossen. Es ist nur keine so gute Idee.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 21.5.2019 18:52
Kursieren vor der EU-Wahl vermehrt falsche Nachrichten? Die Sorge davor ist groß – sie ist aber einer Studie zufolge unbegründet.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 21.5.2019 12:01
Die USA schaffen im Streit mit Huawei Zeit für Firmen, um andere Vereinbarungen zu treffen. 90 Tage lang sind bestimmte Geschäfte mit dem chinesischen Konzern erlaubt.
Author: ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Posted: 21.5.2019 05:33
Google stoppt weite Teile der Zusammenarbeit mit Huawei. Was heißt das für Nutzerinnen und Nutzer?
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Meike Laaff
Posted: 20.5.2019 17:20
Weil die USA Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt haben, beendet Google die Zusammenarbeit teilweise. Für die Android-Geräte von Huawei sollen Updates gesperrt werden.
Author: ZEIT ONLINE: Digital -
Posted: 20.5.2019 07:48
Grumpy Cat, die wohl bekannteste Katze des Internets, ist tot. Der mürrische Vierbeiner hat gezeigt, dass jeder, aber auch wirklich jeder, ein Netzphänomen werden kann.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 17.5.2019 14:55
Irreführende Wahlinformationen? Seit Wochen klagen deutsche Twitter-Nutzerinnen über gesperrte Accounts. Nun sollte das Unternehmen im Bundestag erklären, was da los ist.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 16.5.2019 14:41
Internettrolle verbreiten Fehlinformationen mit dem Ziel, die Gesellschaft zu spalten. Wie erfolgreich ist das? Außerdem im Podcast: Wird das Kükenschreddern gestoppt?
Author: ZEIT ONLINE: Politik - Rita Lauter
Posted: 16.5.2019 04:03
Nach dem Christchurch-Attentat wollen Politik und Plattformen terroristische Livestreams möglichst verhindern. Das wird nicht funktionieren. Die Idee ist dennoch richtig.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 15.5.2019 19:04
Kann man verhindern, dass sich terroristische Inhalte im Netz verbreiten? Der Christchurch-Aufruf könnte ein Anfang sein: Staaten und Konzerne unterstützen das Projekt.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 15.5.2019 19:02
Russische Trolle befeuern den politischen Streit im Westen. Ein Blick in ihren Maschinenraum zeigt die Methoden, mit denen sie auch die Europawahl beeinflussen wollen.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Kai Biermann, Luisa Hommerich, Andreas Loos, Yassin Musharbash, Holger Stark, Sascha Venohr
Posted: 15.5.2019 17:01
Der Bundesgesundheitsminister fordert: Wenn ein Arzt zur Nutzung bestimmter Apps rät, muss nicht der Patient die Kosten tragen. Gibt es bald Apps auf Rezept?
Author: ZEIT ONLINE: Mobil -
Posted: 15.5.2019 16:52
Kurz vor dem "Christchurch-Gipfel" kündigt Facebook an, bestimmte Live-Videos künftig zu blockieren – und zieht damit erste Lehren aus den Anschlägen in Neuseeland.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 15.5.2019 08:35
Bei jedem Flug in der EU werden Passagierdaten gespeichert, damit Polizeibehörden darin stöbern können. Das verstoße gegen Grundrechte, sagen Bürgerrechtler – und klagen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Kai Biermann
Posted: 14.5.2019 17:53
Der Netzwerkausrüster will Europa mit 5G-Technik ausrüsten und schriftlich versichern, dabei nicht für China zu spionieren. Die Bundesregierung ist skeptisch.
Author: ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Posted: 14.5.2019 16:36

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Anonymität im Netz: Mein Klarname ist Hase

Schluss mit der Anonymität? Konservative Politiker fordern eine Klarnamenpflicht im Internet. Warum das keine gute Idee ist - der Netzwelt-Newsletter.
Veröffentlicht: 20.5.2019 14:33

Medienberichte: Google sperrt Android-Updates für Huawei

Die US-Regierung hat Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt. Berichten zufolge reagiert darauf nun die Google-Mutter Alphabet - und beendet die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konzern teilweise.
Veröffentlicht: 19.5.2019 21:25

Schuldenbremse versus Digitalisierung: Heilige schwarze Null

Die Große Koalition, schrieb Sascha Lobo, riskiere mit ihrer investitionsfeindlichen Politik, die Digitalisierung zum Desaster werden zu lassen. Im Podcast reagiert er auf Leserkommentare.
Veröffentlicht: 19.5.2019 18:43

Digitales Vermummungsverbot: Schäuble drängt auf Klarnamen im Netz

"Wer seine Meinung äußert, sollte auch dazu stehen können", sagte Bundestagspräsident Schäuble dem SPIEGEL. Er befürwortet eine Klarnamenpflicht im Internet. Frühere Versuche fielen jedoch durchwachsen aus.
Veröffentlicht: 19.5.2019 08:20

Nach einer Woche in Freiheit: Whistleblowerin Manning wieder in Haft

Erst vor einer Woche war Chelsea Manning aus der Beugehaft entlassen worden - nun ist die Whistleblowerin erneut im Gefängnis. Hintergrund ist ihre Weigerung, vor einer Grand Jury auszusagen.
Veröffentlicht: 17.5.2019 02:08

Supermarkt für Cybercrime: "Avalanche"-Drahtzieher nach weltweitem Onlinebetrug vor Gericht

Mit Schadsoftware und anderen Attacken hat eine Gruppe Cyberkrimineller Zehntausende Bankkonten geplündert. Nun stehen die Betrüger vor Gericht.
Veröffentlicht: 16.5.2019 15:27

Sperren wegen Wahlbeeinflussung: Twitter-Scherze zur Europawahl sind nicht mehr erlaubt

"Irreführung" zur Europawahl wird bestraft, aber trifft es die Richtigen? In einer Anhörung im Bundestag sollte Twitter erklären, wie es zu den fragwürdigen Sperren gegen Politiker, Medien und Juristen kam.
Veröffentlicht: 15.5.2019 15:37

Schwarze Null: Hefte raus, Spardiktat!

GroKo-Deutschland bildet sich ein, dass Sparen die Antwort auf alles ist. Der Rest der Welt investiert unterdessen in die Digitalisierung. Ruanda zum Beispiel ist weiter als Berlin.
Veröffentlicht: 15.5.2019 14:04

Überwachung: San Francisco verbietet Behörden Gesichtserkennung

Im Silicon Valley arbeiten Dutzende Firmen an Technologien zur Gesichtserkennung. Ein paar Kilometer nördlich, in San Francisco, will man auf den Einsatz dieser Überwachungstechnik verzichten.
Veröffentlicht: 15.5.2019 09:21

Nach Terrorangriff in Christchurch: Facebook verschärft Regeln für Livestreams

Kurz bevor sich internationale Politiker zu einem "Christchurch-Gipfel" in Paris treffen, hat Facebook angekündigt, künftig regelverletzende Nutzer zu sperren. Doch reichen diese Verbote aus?
Veröffentlicht: 15.5.2019 08:06

Überwachung von Passagieren: Bürgerrechtler klagen gegen Fluggastdaten-Speicherung

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte will die Sammlung und Auswertung von Passagierdaten durch das BKA stoppen. Mit gleich sechs Klagen versuchen die Aktivisten, die entsprechende EU-Richtlinie zu kippen.
Veröffentlicht: 14.5.2019 13:04

Entscheidung des höchsten US-Gerichts: Kunden können wegen App-Preisen gegen Apple klagen

Der Supreme Court hält eine Klage gegen den Apple-Konzern wegen dessen App-Verkaufsmodell für zulässig. Vier Kunden werfen dem Unternehmen zu hohe Preise vor. Welche Chancen haben Verbraucher?
Veröffentlicht: 13.5.2019 15:59

Digitale Gewalt gegen Frauen: Spammen, spannen, stalken

Über die digitale Seite von Gewalt wird wenig gesprochen - dabei verlagern sich Belästigung und Schikane zunehmend ins Netz. Das Internet bietet allerdings auch Wege, sich zu wehren.
Veröffentlicht: 12.5.2019 13:56

Regierungspläne: Überwachung von Einbrechern soll leichter werden

Die Polizei darf die Telekommunikation mutmaßlicher Einbrecher nur überwachen, wenn sie eine Bande dahinter vermutet. Nach SPIEGEL-Informationen soll das bald auch bei Einzeltätern erlaubt sein - unter einer Bedingung.
Veröffentlicht: 11.5.2019 06:00

Zuckerberg zu Gast in Paris: Frankreich will sein eigenes NetzDG

Wie sollen Plattformen wie Facebook mit illegalen Hass-Kommentaren umgehen? Diese Debatte tobt in vielen Ländern. In Paris sprach nun Präsident Emmanuel Macron mit Mark Zuckerberg über strengere Regeln.
Veröffentlicht: 10.5.2019 15:27

Whistleblowerin: Chelsea Manning nach 62 Tagen in Haft freigelassen

Weil sie eine Aussage vor einer Grand Jury verweigerte, musste Chelsea Manning in Beugehaft. Nun melden ihre Anwälte: Die Whistleblowerin ist wieder frei - womöglich aber nicht allzu lange.
Veröffentlicht: 10.5.2019 01:07

Ärger um Account-Sperren: Bei Wahlen versteht Twitter keinen Spaß

Eine neue Funktion zum Melden von Beiträgen soll bei Twitter verhindern, dass Bürger vor der Europawahl verwirrt werden. Bislang funktioniert das System eher schlecht - auch ironische Beiträge wurden eingefroren.
Veröffentlicht: 9.5.2019 15:23

Daten und Migration: Wie Flüchtlingsbewegungen mit Social Media vorhersagbar sind

Ziegen können für Prognosen ebenso nützlich sein wie Twitter: Organisationen wie das Flüchtlingshilfswerk UNHCR analysieren Daten, um Fluchtmuster frühzeitig zu erkennen.
Veröffentlicht: 8.5.2019 13:18

Axel Voss auf der Netzkonferenz re:publica: Der "meistgehasste Mann des Internets" will reden

Axel Voss stand als Chefverhandler für die umstrittene EU-Urheberrechtsreform wochenlang in der Kritik. Jetzt wagte sich der CDU-Politiker zu einem Schlagabtausch auf die Netzkonferenz re:publica.
Veröffentlicht: 7.5.2019 16:39

DSGVO-Hysterie: Ein Jahr nach dem Weltuntergang

Vergangenen Mai kamen die neuen Datenschutzregeln der EU zur Anwendung. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) führte zu Verwirrung und Verunsicherung - und viele Bürger verstehen sie bis heute nicht.
Veröffentlicht: 7.5.2019 13:13

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Alles neu macht der Mai – im Unterschied zu gestern ist von Gewitterwolken und Blitzen derzeit nichts zu sehen.Die gezielte Verbreitung von Falschmeldungen in sozialen Medien soll doch nicht so oft vorkommen wie befürchtet, Kontaktinformationen von über 49 Millionen Instagram-Influencer:innen sind im Netz aufgetaucht, die bayerischen Datenschützer haben ihren Jahresbericht vorgelegt und Smartphones sind richtig gute Überwachungsgeräte. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 21.5.2019 16:10
Ein leuchtender KofferDie Polizei nutzte in der Kommunikation immer wieder einen unbekannten gefährlichen Gegenstand, der 2012 auf dem Gelände gewesen sei. Bei der "Bombe" handelte sich nach Aussage des Fusion-Festivals um diesen beleuchteten Koffer. Alle Rechte vorbehalten Screenshot: Twitteraccount Fusion-FestivalIm Polizeiskandal rund um das Fusion-Festival zeichnet sich nach massivem öffentlichen Druck endlich ein Kompromiss ab. Wir haben uns die Kommunikation der Polizei der letzten Tage genau angeschaut - und Hinweise auf Desinformationen gefunden.
Author: Markus Reuter
Posted: 21.5.2019 11:12
Briefkastenfirmen helfen dabei, die Herkunft illegaler Gelder zu verschleiern. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Finanzminister Olaf Scholz will das Transparenzregister öffnen, meldeten gestern diverse Medien. Das stimmt - aber nur unter der sehr eigenen Definition des Ministers. Der Zugang zu den Daten von Unternehmenseigentümern wird nämlich Geld kosten. Und wird weiter von einer privaten Firma verwaltet.
Author: Arne Semsrott
Posted: 21.5.2019 08:06
CC-BY 4.0 Ole/netzpolitik.orgMessengerdienste wie WhatsApp und iMessage können miteinander keine Nachrichten austauschen. Warum eigentlich? Deutschland und die EU-Kommission denken laut nach, die Anbieter zur Öffnung zu verpflichten. Kleine Anbieter wie Threema sind skeptisch. Doch Entwickler tüfteln bereits an einem neuen Protokoll.
Author: Alexander Fanta
Posted: 21.5.2019 04:25
Pinnwand mit ZettelnDas BAMF hat ziemlich viele IT-Projekte, da ist es nicht leicht, sich nicht zu verzetteln. CC0 Digitawise AgencyAls Vorreiter in der Digitalisierung bezeichnet sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Es investiert viel Zeit und Geld, um mit Automatisierung, Blockchain und Künstlicher Intelligenz zu experimentieren. Dabei besteht die Gefahr, andere Probleme aus den Augen zu verlieren.
Author: Anna Biselli
Posted: 21.5.2019 04:01
Beinahe ist es uns gelungen, einen Blitz einzufangen. Aber leider nur beinahe.Die EU-Staaten können nun wegen Cyber-Attacken Sanktionen verhängen, in Brüssel werden Wünsche nach Backdoors für Strafverfolger im 5G-Standard laut und die Internetkonzerne orten bisher vor der EU-Wahl wenig Desinformationskampagnen von Außen. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 20.5.2019 16:00
Tanzende Leute, im Hintergrund ein blauer Wasserwerfer der deutschen PolizeiDie Polizei plant für ihren Einsatz zum Fusion-Festival auch mit Wasserwerfern. [Montage] CC-BY-SA 2.0 Montecruz Foto / Montage: netzpolitik.orgDas Polizeipräsidium Neubrandenburg hat sensible, personenbezogene Daten aus dem Genehmigungsverfahren des Fusion-Festivals ungeschwärzt an einen verurteilten rechten Gewalttäter weitergegeben. Dieser ist Polizeischuldozent an der FH Güstrow und betreut eine Bachelorarbeit, in der die Polizeiwache auf dem Gelände und die anlasslose Bestreifung des Festivals begründet werden.
Author: Markus Reuter
Posted: 20.5.2019 10:09
Cinderella mit PrinzAchtung, Cinderella. Dieser Mann könnte deine "Discover Weekly"-Playlist gefährden. CC-BY-NC 2.0 CarlosWelche Daten-Zutaten kommen in meinen Algorithmus? Kann man in Songtexten von Beyoncé und Büchern von Virginia Woolf feministische Muster erkennen? Mit Fragen wie diesen will die Forscherin Caroline Sinders die Debatte um maschinelles Lernen ankurbeln. Ihr Ziel: Auch ihr Vater soll Algorithmen verstehen können.
Author: Chris Köver
Posted: 18.5.2019 09:03
Mann mit Sturmhaube, im Hintergrund eine Platine mit ComputerchipsPolizei beim Installieren des Staatstrojaners? CC-BY 2.0 Incase, Montage: netzpollitik.orgDie Polizei darf Staatstrojaner einsetzen, doch das Aufspielen der Schadsoftware ist oft rechtswidrig. Beamte dürfen dafür keine Wohnung betreten und keine Nachrichten mit falschem Absender verschicken. Auch das Offenhalten und Ausnutzen von IT-Sicherheitslücken ist unzulässig.
Author: Gastbeitrag
Posted: 18.5.2019 06:00
Ein lautes gooock! zum Wochenende. Als möchte der Hahn uns sagen, dass bei ihm keine Twittersperren funktionieren, sondern nur der echte Käfig. CC-BY-SA 2.0 Mark CrossfieldWährend Twitter sich im Bundestag erklären muss, schafft das BKA Tatsachen in Sachen Uploadfilter. Datenschützer kritisieren den aggressiven Ausbau des Ausländerzentralregistern, einer weitgehend unbekannten aber großen staatlichen Datenbank. Und jetzt hat auch Niedersachsen ein neues Polizeigesetz. Die letzte Woche im Überblick.
Author: Lorenz Mrohs
Posted: 17.5.2019 16:35
Heute gibt es verschiedene Wolkenarten am Himmel zu bewundern. Aber um welche handelt es sich da genau?Die Whistleblowerin Chelsea Manning ist wieder in Beugehaft, Ex-Datenschutzbeauftragte rügen die Arbeitsverweigerung der Bundesregierung im Umgang mit der DSGVO und Facebook löscht Seiten, die über verantwortlichen Drogenkonsum aufklären. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 17.5.2019 16:00
Ein neues Verbotsschild an einem Pariser Park: Wird es auch bald in Deutschland solche Schilder geben? netzpolitik.orgDer Bundesrat machte heute einen weiteren Schritt in Richtung Zulassung der elektrischen Tretroller, die in anderen Ländern seit Monaten Aufsehen erregen. Es gibt eine Idee, wie Städte sich jetzt für den Umgang mit dem neuen Fortbewegungsmittel rüsten können.
Author: Leon Kaiser
Posted: 17.5.2019 15:15
Im Scheinwerferlicht. Polizeiliche Begriffe wie "islamistischer Gefährder" bestimmen wer in das Blickfeld der Behörden gerät CC-BY 2.0 Martin FischMit dem Gefährder-Begriff wird in Deutschland Innenpolitik gemacht. Regelmäßig wird auf die steigende Anzahl der terroristischen "Gefährder" verwiesen, um neue Überwachungsmaßnahmen und härtere Abschieberegelungen zu begründen. Doch wie und nach welchen Kriterien wird entschieden, wer auf die Liste der "Gefährder" gehört und wer nicht? Ein Interview mit dem Rechtswissenschaftler Felix Hanschmann.
Author: Marie Bröckling
Posted: 17.5.2019 13:27
Heute ein wenig schüchtern, der gute alte Fernsehturm.Demokratien müssten den Überwachungsexport in autoritäre Staaten einschränken, Wien fördert kritische Forschung über die Datensammlung von Konzernen und Regierungen, und die Trump-Administration sucht Opfer von "Zensur" in sozialen Netzwerken. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 16.5.2019 16:00
Open-Government-Workshop im Bundeskanzleramt CC0 In Sachen "Offenheit" sieht es bei der deutschen Bundesregierung bisher mau aus. Dennoch entscheidet Deutschland künftig maßgeblich beim Open Government Partnership mit. Mit einem neuen Aktionsplan könnte sie Vorhaben angehen, die tatsächlich einen Unterschied machen – zum Beispiel die Öffnung des Gemeinsamen Ministerialblatts.
Author: Arne Semsrott
Posted: 16.5.2019 14:58
US-Präsident Donald Trump macht es Europa nicht leicht Alle Rechte vorbehalten European UnionUS-Präsident Donald Trump bremst per Dekret den Marktzugang von Huawei. Der Schritt hat auch für den europäischen Umgang mit dem chinesischen Konzern Konsequenzen. Hier unser Überblick zur Staatsaffäre Huawei.
Author: Alexander Fanta
Posted: 16.5.2019 13:48
Mit Entfernungsanordnungen wollen Strafverfolgungsbehörden Videos, Bilder, Textdateien oder ganze Webseiten aus dem Internet löschen. Noch sperrt sich das Parlament gegen „automatisierte Werkzeuge“ AKA Uploadfilter. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Ludovic ToinelDie EU-Verordnung zur Entfernung „terroristischer Online-Inhalte“ soll eigentlich erst im Herbst beschlossen werden. Doch mit sechs Millionen Euro finanziert die EU-Kommission bereits deren technische Umsetzung.
Author: Matthias Monroy
Posted: 16.5.2019 08:46
Nicht im Bild zu sehen: Spuren von Sonne.Ein Forschungsprojekt in der Schweiz untersucht technische Bespitzelung von Arbeitnehmer*innen, die NGO Privacy International klagt erfolgreich auf mehr Kontrolle für ein Spionagegericht und der WDR-Podcast COSMO fasst die re:publica zusammen. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 15.5.2019 16:00
What's happening, Twitter? Fragen gerade viele Nutzer*innen und nun auch der Digitalausschuss der Bundestags. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Con KarampelasTwitter will die Manipulation von Wahlen unterbinden und sperrt stattdessen willkürlich Accounts. Betroffen waren etwa Sawsan Chebli, die Jüdische Allgemeine und viele weitere Nutzer*innen. Jetzt soll Twitter im Digitalausschuss des Bundestages Erklärungen liefern.
Author: Chris Köver
Posted: 15.5.2019 12:42
Menschen fahren mit der Straßenbahn in San Francisco. Ihre Gesichter sind mit bunten Kästen markiert, die Gesichtserkennung symbolisieren soll.Die Verordnung verbietet der städtischen Polizei und anderen Behörden in Zukunft die Nutzung von Gesichtserkennung. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Maria Jose Oyarzun / Montage: netzpolitik.orgDer Stadtrat von San Francisco hat in einer wegweisenden Verordnung die Anschaffung von Überwachungstechnologie für städtische Behörden erschwert. Diese müssen darlegen, wie die Privatsphäre beeinträchtigt wird und den Einsatz regelmäßig evaluieren. Die Verordnung verbietet zudem den Einsatz von Gesichtserkennung.
Author: Markus Reuter
Posted: 15.5.2019 12:10
Das Ausländerzentralregister passt heute schon in keine Schublade - und soll noch weiter wachsen. CC-BY 2.0 Tim ReckmannPersönliche Daten dürfen in Deutschland nicht an einer Stelle gespeichert werden - es sei denn, es geht um Ausländer*innen. Ein neues Gesetz will noch mehr Daten von Asylsuchenden in diesem Topf sammeln, von den Fingerabdrücken bis zum Impfstatus. Deutschlands Datenschutzbeauftragter Ulrich Kelber findet das unnötig und gefährlich.
Author: Chris Köver
Posted: 15.5.2019 06:43
Demo gegen das niedersächsische Polizeigesetz am 8.9.2018 in HannoverDemo von #noNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz am 8.9.2018 in Hannover CC-BY-SA 2.0 Christian HolzeNiedersachsen hat heute ein neues Polizeigesetz verabschiedet. Vor und im Landtag stritten zahlreiche Gruppen ein Jahr lang um den Einsatz von Präventivhaft, Staatstrojaner und elektronischen Fußfesseln. Unmittelbar profitieren werden Unternehmen, die der Polizei nun ihre Produkte verkaufen können.
Author: Marie Bröckling
Posted: 14.5.2019 18:58
Langsam wird es wohl Zeit, die HDR-Funktion des Handys auszuprobieren.Eine israelische Spionagesoftwarefirma beutete eine drastische Schwachstelle von WhatsApp aus, Forscher nehmen die Spaltung in den französischen Medien ins Visier und ein dänischer Politiker macht Werbung auf Pornhub. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 14.5.2019 16:00
Der neue Telemedienauftrag erlaubt Verlinkung zwischen ARD, ZDF und Co (Handshake by Sam Garner from the Noun Project) CC-BY-SA 4.0 re:publicaDank neuer gesetzlicher Regeln dürfen Öffentlich-Rechtliche im Netz künftig mehr verlinken. Mit dieser kleinen Änderungen sind große Chancen für den Aufbau eines öffentlich-rechtlichen Ökosystems verbunden. Dazu das Video, die Folien und eine Zusammenfassung meines Vortrags bei der re;publica 2019.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 14.5.2019 14:01
Wer einen internationalen Flug macht, landet in einer Datenbank und wird der Rasterfahndung unterzogen. Dagegen klagen die Bürgerrechtsorganisationen GFF und Epicenter Works. CC-BY-NC 2.0 Seit einigen Jahren werden anlasslos und massenhaft Flugdaten aller Passagiere in der EU gespeichert. Gegen diese Vorratsdatenspeicherung im Flugverkehr klagen nun die Bürgerrechtsorganisationen Gesellschaft für Freiheitsrechte und Epicenter Works.
Author: Lorenz Mrohs
Posted: 14.5.2019 13:01

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit


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Künstliche Intelligenz kann laut dem neuen deutsch-französischen IT-Sicherheitslagebild genutzt werden, um etwa Alexa oder Siri zu manipulieren.
Author: heise online
Posted: 21.5.2019 14:58
Frischer Mikrocontroller aus dem Hause Espressif: Der ESP32-S2 kommt mit einer deutlich verbesserten Kryptographieinfrastruktur.
Author: heise online
Posted: 21.5.2019 14:54
Wer ältere Windows-Versionen als 10 und 8.1 nutzt, sollte aufgrund von möglichen Angriffen spätestens jetzt die aktuellen Sicherheitsupdates installieren.
Author: heise online
Posted: 21.5.2019 08:39
Machtkampf: Ein Hacker-Forum leakt das andere.
Author: heise online
Posted: 20.5.2019 14:41
Ein Sicherheitsforscher berichtet von einem fehlerhaften Patch für Linksys-Router. Der Hersteller kann das nicht nachvollziehen.
Author: heise online
Posted: 20.5.2019 09:56
Mit dem Sicherheitsupdate KB4494441 für Mai 2019 aktiviert Microsoft auch den Retpoline-Schutz vor Spectre-V2-Angriffen in Windows 10 Version 1809.
Author: heise online
Posted: 19.5.2019 10:40
Eine Hackergruppe machte sich die laxen Sicherheitsvorkehrungen eines Asus-Installers zunutze, um gezielt Rechner mit Trojanern zu infizieren.
Author: heise online
Posted: 18.5.2019 13:54
Die deutsche TeamViewer GmbH wurde 2016 offenbar gehackt. Man machte den Vorfall jedoch damals nicht bekannt, weil man ihn nicht für bedeutsam genug hielt.
Author: heise online
Posted: 18.5.2019 10:56
In der Bluetooth-Variante ("BLE") des Titan Security Keys gibt es eine Schwachstelle. Angeblich sind "nur" US-Exemplare betroffen, damit aber auch Importe.
Author: heise online
Posted: 18.5.2019 07:28
Bei der Programmierer-Plattform Stack Overflow gab es vergangene Woche einen Servereinbruch. Kunden- oder Nutzerdaten wurden wohl nicht kopiert.
Author: heise online
Posted: 17.5.2019 12:43
Die BIND-Versionen 9.11.7, 9.14.2 und aktualisierte BIND-Packages für Linux sind gegen zwei potenzielle Denial-of-Service-Angriffspunkte abgesichert.
Author: heise online
Posted: 17.5.2019 12:22
Das Project-Zero-Team von Google hat eine Liste von Zero-Day-Schwachstellen in iOS, Windows & Co. veröffentlicht , die Angreifer attackiert haben.
Author: heise online
Posted: 17.5.2019 11:23
Mit dem AWDL-Verfahren können iPhones, Macs und Co. direkt Daten austauschen. Forscher aus Darmstadt zeigten nun neue Missbrauchsmöglichkeiten.
Author: heise online
Posted: 17.5.2019 11:20
In den vergangenen Tagen beschäftigten Intel neben ZombieLoad noch weitere Lücken. Eine davon gilt als kritisch.
Author: heise online
Posted: 16.5.2019 16:21
2016 wurde das Avalanche-Botnet zerschlagen. In vier Staaten stehen nun Beschuldigte vor Gericht, die darüber Angriffe gefahren haben sollen.
Author: heise online
Posted: 16.5.2019 15:07

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".