Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

Hier wird der originale Newsfeed von ZEIT ONLINE "Alles digital" eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von ZEIT ONLINE).
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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Lesen, Schreiben, Rechnen und Coden: Müssen Kinder programmieren lernen? Vielleicht nicht. Aber sie sollen verstehen, wie Computer funktionieren. Wie das am besten geht.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Jakob von Lindern
Posted: 21.9.2019 07:28
Der Facebook-Chef hat Präsident Donald Trump und Kongressabgeordnete getroffen. Forderungen, Teile seines Unternehmens wie Instagram zu verkaufen, wies Zuckerberg zurück.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 20.9.2019 08:27
Sie haben uns Ihre gruseligsten digitalen Momente verraten. Wie wissen Dienste, worüber wir sprechen, wo wir sind und wen wir kennen? Manchmal ist die Antwort simpel.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Eike Kühl
Posted: 20.9.2019 08:21
Langeweile ohne Internet: Minderjährige spielen, kommunizieren und informieren sich online. Dabei werden sie jedoch auch mit verstörenden Inhalten konfrontiert.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 19.9.2019 11:16
Nun liegt das Galaxy Fold im Laden: Faltbare Displays sollen das nächste große Ding sein. Blöd, dass sie nicht so origamihaft elegant funktionieren, wie sie klingen.
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Stefan Schmitt
Posted: 18.9.2019 11:12
Geht es nach Facebook, werden Milliarden Menschen bald mit Libra statt ihrer lokalen Währung bezahlen. Wäre das nicht gefährlich? Und wozu noch eine Digitalwährung?
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl, Meike Laaff
Posted: 17.9.2019 15:12
Sie halten die Angst vor Überwachung für übertrieben? Whistleblower Edward Snowden hat gezeigt: Die Realität ist noch unfassbarer. Nun erscheint seine Autobiografie.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Lisa Hegemann
Posted: 17.9.2019 09:49
Auch Röntgenbilder sollen einsehbar gewesen sein: Allein in Deutschland sind laut einem Bericht Tausende Patienteninformationen von einem Datenleak betroffen.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 17.9.2019 07:44
Die neuen iPhones machen beste Fotos, laufen rascher und länger. Aber sie zeigen: Smartphones werden zu Toastern – hat man und der alte hält noch. Ein Problem für Apple?
Author: ZEIT ONLINE: Mobil - Hannes Schrader
Posted: 16.9.2019 07:50
Der frühere Geheimdienstarbeiter sagt, dass es nicht mehr als feindlicher Akt angesehen würde, ihn aufzunehmen. Er trete für Werte ein, die Amerika nicht mehr vertrete.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 13.9.2019 17:02
Der US-Konzern hat im Steuerstreit mit Frankreich eine Einigung erzielt. Google akzeptierte eine Strafe und eine Nachzahlung, um die Ermittlungen gegen sich zu beenden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 12.9.2019 16:43
Rückschlag für Verlage: Der EuGH hat das deutsche Leistungsschutzrecht für "nicht anwendbar" erklärt – wegen einer Formsache.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 12.9.2019 09:28
Teilen statt kaufen, verspricht die Sharing Economy. Aber sind Airbnb, Uber und Leih-Scooter wirklich die Zukunft? Der Konsumhistoriker Frank Trentmann im Digitalpodcast
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Meike Laaff, Dirk Peitz
Posted: 12.9.2019 09:18
Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unterstützte das MIT Media Lab und traf Unternehmer wie Bill Gates. Jetzt muss sich die Techbranche fragen, mit wem sie sich einließ.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 11.9.2019 17:39
Die Digitalwährung von Facebook erwägt, sich der Schweizer Finma zu unterstellen. Bei der Aufsichtsbehörde wurde eine Einschätzung des Projektes angefragt.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 11.9.2019 08:40

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Nach Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook sperrte Zehntausende Apps

Facebook hat im Zuge der Untersuchungen zum Datenskandal um Cambridge Analytica Zehntausende Apps blockiert. Sie stammten von rund 400 Entwicklern.
Veröffentlicht: 21.9.2019 07:02

Terror-Erkennung: Facebook wertet Aufnahmen von Polizei-Bodycams aus

Facebook hat Probleme, Gewalt in Liveaufnahmen zu erkennen. Der Konzern will seine KI-Software nun mit Daten aus Polizei-Körperkameras trainieren, um Schusswaffengewalt schneller aufzuspüren.
Veröffentlicht: 18.9.2019 10:24

Streit über gelöschte Beiträge: Facebooks neues Aufsichtsorgan startet 2020

Eine unabhängige Anlaufstelle soll künftig bei Nutzerbeschwerden prüfen, ob Facebook-Beiträge zu Recht gelöscht worden sind. Kommendes Jahr soll das "Oversight Board" einsatzfähig sein.
Veröffentlicht: 18.9.2019 10:03

Memoiren des Whistleblowers: US-Regierung reicht Klage gegen Snowden ein

In den USA liegt bereits ein Haftbefehl gegen Edward Snowden wegen des Vorwurfs der Spionage vor. Nun klagt die Regierung erneut - und könnte so vom neuen Buch des Whistleblowers finanziell profitieren.
Veröffentlicht: 17.9.2019 18:36

DSGVO: Zwei von drei Firmen haben neue Datenschutzregeln weitgehend umgesetzt

Laut einer Bitkom-Umfrage wünschen sich nahezu alle deutschen Unternehmen Nachbesserungen an der Datenschutz-Grundverordnung - unabhängig davon, wie weit sie selbst bei der Umsetzung der Regeln sind.
Veröffentlicht: 17.9.2019 10:22

Sicherheitspanne: Millionen Patientendaten standen jahrelang ungeschützt im Netz

Es geht unter anderem um Röntgenbilder und MRT-Aufnahmen: Ein IT-Experte ist auf mehr als 2000 ungeschützte Server mit sensiblen Medizindaten gestoßen. Ein Teil der Datensätze stammt laut einem Medienbericht aus Deutschland.
Veröffentlicht: 17.9.2019 09:54

Vorverurteilung durch Algorithmen: Warum Gefährderprognosen gefährlich sind

Scoring-Systeme sollen Ermittlern helfen, potenzielle Terroristen im Blick zu behalten. Doch Fehlurteile können gravierend sein - und die Entscheidungen sind kaum nachvollziehbar.
Veröffentlicht: 16.9.2019 14:31

Modernisierung der Behörden-IT: Das teuerste Digitalprojekt der Regierung droht zu scheitern

In Ministerien und Behörden soll bis 2025 die IT erneuert werden. Der Bundesrechnungshof hält das nach SPIEGEL-Informationen für "unrealistisch", das Projekt läuft aus dem Ruder. Doch es gibt auch Profiteure.
Veröffentlicht: 13.9.2019 15:58

Überwachung durch Datenkonzerne: Edward Snowden sagt Facebook und Google den Kampf an

Smartphone-Nutzer müssten erfahren, "wie sehr wir auf Schritt und Tritt verfolgt werden", sagte der Whistleblower Edward Snowden dem SPIEGEL. Im Zweifel wolle er sich selbst um Alternativen kümmern.
Veröffentlicht: 13.9.2019 15:49

Digitalwährung: Bundesregierung will Facebooks Libra nicht zulassen

Facebook und die Schweizer Libra-Stiftung wollen ihre eigene Kryptowährung auf den Markt bringen. Nun stemmt sich die Bundesregierung dagegen.
Veröffentlicht: 13.9.2019 14:12

Nach Attacke am Frankfurter Bahnhof: Politik und Bahn kündigen mehr Überwachung an

Bahn und Bundesregierung wollen Bahnhöfe mit Videoüberwachung und zusätzlichen Polizisten aufrüsten. Auch die umstrittene Gesichtserkennung könnte ausgeweitet werden - doch dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage.
Veröffentlicht: 12.9.2019 17:11

Kunstinstallation Blue Port: Hobbyfotografen sollten für Bilder vom Hamburger Hafen zahlen

Die Hamburger Kunstinstallation Blue Port hat für einigen Wirbel gesorgt: Hobbyfotografen hatten Aufnahmen der beleuchteten Objekte auf Instagram veröffentlicht - und wurden aufgefordert, Lizenzgebühren zu zahlen.
Veröffentlicht: 12.9.2019 15:04

Entstehung eines modernen Gefühls: Weltschmerz 2.1

Woche für Woche kommentiert unser Kolumnist Sascha Lobo das Weltgeschehen aus digitaler Perspektive. Je länger er schreibt, desto größer wird sein Gefühl, die Welt sei aus den Fugen geraten. Nun möchte er wissen: Kennen Sie das auch?
Veröffentlicht: 12.9.2019 11:38

Niederlage für Presseverleger: Europäischer Gerichtshof kassiert deutsches Leistungsschutzrecht

Google muss deutschen Verlagen vorerst keine Lizenzgebühren für Artikelausschnitte auf Google News zahlen. Das deutsche Leistungsschutzrecht ist aufgrund eines Formfehlers der Bundesregierung nicht anwendbar.
Veröffentlicht: 12.9.2019 09:10

15 Jahre Netzpolitik.org: "Man darf nicht gleich den Untergang der Demokratie verkünden"

Das Blog Netzpolitik.org feiert seinen 15. Geburtstag. Berühmt wurde es, als die Bundesanwaltschaft wegen Landesverrats gegen die Journalisten ermittelte. Gründer Markus Beckedahl erklärt, warum das für die Redaktion ein Glücksfall war.
Veröffentlicht: 11.9.2019 12:09

Nach Online-Angriff: Wikipedia erhält Millionenspende für IT-Sicherheit

Vor wenigen Tagen war Wikipedia nach einem Angriff in mehreren Ländern lahmgelegt. Nun bekommt das Onlinelexikon 2,5 Millionen Dollar, um die Sicherheit der Plattform zu schützen.
Veröffentlicht: 11.9.2019 00:07

Liberaldemokratische Hilflosigkeit: Früher oder später tötet der Faschismus

Medien scheitern im Umgang mit dem Faschismus, meint Sascha Lobo - genau wie die Politik und weitere Teile der Gesellschaft. Im Podcast spricht er mit Grünenpolitikerin Aminata Touré über das Phänomen.
Veröffentlicht: 8.9.2019 09:33

Deutschland: Wikipedia nach Onlineangriff zeitweise nicht erreichbar

In mehreren europäischen Ländern ist Wikipedia am Freitag lahmgelegt worden, auch deutsche Nutzer konnten zwischenzeitlich nicht auf das Onlinelexikon zugreifen. Hintergrund soll ein sogenannter DDOS-Angriff sein.
Veröffentlicht: 7.9.2019 05:17

Cyberangriffe: Deutschland will mit China übers Hacken reden

Zwischen Peking und Berlin soll ein neuer Kommunikationskanal aufgebaut werden. Nach SPIEGEL-Informationen soll er einen schnellen Austausch zu "Cybersicherheitsvorfällen" ermöglichen.
Veröffentlicht: 6.9.2019 16:10

Netzausbau bis Ende 2020: 99 Prozent der Haushalte bekommen LTE

Viele Handynutzer warten auf 5G - andere haben aber noch nicht einmal LTE. Jetzt gibt es feste Zusagen der Mobilfunkanbieter zum Netzausbau. Funklöcher wird es aber weiter geben.
Veröffentlicht: 6.9.2019 13:28

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Indische Menschen warten in Goa auf die Registrierung in der Aadhaar-DatenbankInzwischen ist ein Großteil der indischen Bevölkerung in der Aadhaar-Datenbank registriert. CC-BY-SA 2.0 joegoauk69Das gewaltige Biometrie-Programm Aadhaar, ein Datenschutzgesetz auf Eis und Internetshutdowns in Krisenregionen - Indiens Netzpolitik ist spannender als mancher Thriller. Über die Details sprechen wir mit Kim Arora, Journalistin und aktuell Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Berlin.
Author: Maximilian Henning
Posted: 21.9.2019 08:00
Screenshot von Videmo 360Die Software "Videmo 360" lokalisiert Gesichter und speichert sie in einer durchsuchbaren Referenzdatei. Alle Rechte vorbehalten VidemoTrotz einer Weisung von des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten will die Polizei der Hansestadt nicht auf ihr neues Gesichtserkennungssystem verzichten. In vier Wochen verhandelt das Verwaltungsgericht über die eigens angelegte Lichtbilddatei. Ohne das Urteil abzuwarten entzieht die Landesregierung dem Datenschützer sein schärfstes Schwert.
Author: Matthias Monroy
Posted: 21.9.2019 06:41
Wem dient die Digitalisierung?, fragt Maja Göpel auf der "Das ist Netzpolitik"-Konferenz.Eine führende Beraterin der Bundesregierung in Sachen Klimaschutz fordert mehr Innovation. Allerdings nicht bei der Ausbeutung von Nutzer:innendaten, sondern in der Frage, wie wir unsere digitale Zukunft nachhaltig gestalten können. Eine Rückschau auf unsere Konferenz mit Videobegleitung.
Author: Alexandra Ketterer
Posted: 20.9.2019 07:51
Luftbild mit Umweltdaten aus GroßbritannienUmweltdaten raus aus den PDFs! CC-BY 2.0 Environment Agency Survey Open DataWer die Daten über unsere Umwelt kennt, kann sich informieren, aktiv werden, sie aufbereiten. Doch auch wenn es gesetzlich schon Voraussetzungen für transparente Umweltinformationen gibt, ist viel Wissen in Aktenschränken, PDFs und hinter Bezahlschranken versteckt. Das muss sich ändern.
Author: Arne Semsrott
Posted: 20.9.2019 06:18
Schüler protestieren gegen die KlimakriseFridays for Future Demonstration in Berlin. CC-BY-NC-ND 2.0 Tim LüddemannHeute ist globaler Klimastreik und wir solidarisieren uns mit Fridays for future. Heute gibt es nur Artikel rund um die Themen Nachhaltigkeit und Protest bei uns - und wir selbst gehen auf die Straße.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 20.9.2019 06:06
vollehalle_15npIrgendwie ist alles scheiße. Muss es aber eigentlich nicht sein: vollehalle zeigen, wie es anders geht. CC-BY 4.0 Jason KrügerMit einer eindrucksvollen Mischung aus Theater, Dokumentarfilm und politischer Redekunst zeigen vollehalle die Widersprüche unserer Gesellschaft: Wir wollen immer mehr und das am besten billig. Klarer Verlierer ist das Klima - bleibt die Frage, was wir tun können. Ein Video-Rückblick auf unsere Konferenz plus Interview mit vollehalle.
Author: Maria von Behring
Posted: 20.9.2019 05:59
Demonstranten in weißen AnzügenDie Klimaproteste von "Ende Gelände" setzen auf zivilen Ungehorsam, in dem zum Beispiel Braunkohle-Tagebaue betreten und der Betrieb gestört wird. CC-BY 2.0 Break FreeDie Klimabewegung setzt zunehmend auf Blockaden und Aktionen des zivilen Ungehorsams. Doch was ist das überhaupt, welche Geschichte steckt dahinter - und warum hat ziviler Ungehorsam oftmals mehr Einfluss als eine klassische Demonstration?
Author: Markus Reuter
Posted: 19.9.2019 16:32
Berliner FernsehturmGlotzt uns ständig ins Büro, dieser Fernsehturm.Wer denkt, dass nur er ins Fernsehen schaut und das smarte Fernsehgerät keine eigenen Augen hat? Wer glaubt, das Privacy Shield könnte seine Datenschutzversprechen halten? Und wer hält Vorratsdatenspeicherung immer noch für eine gute Idee? Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 19.9.2019 16:00
Renate KünastRenate Künast wird im Netz öffentlich beschimpft, aber muss das hinnehmen. CC-BY-SA 2.0 Auf Facebook wurde die Grünen-Politikerin als "Drecks Fotze" und "Stück Scheiße" beschimpft. Ein Berliner Gericht sieht das als "zulässige Meinungsäußerung" und "Auseinandersetzung in der Sache". Das Urteil liest sich absurd und vermengt Sexualität mit Sexismus.
Author: Chris Köver
Posted: 19.9.2019 14:47
Symbolbild TarnkappeEine Tarnkappe. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Axel EresDie Polizei durchsuchte die Privaträume von tarnkappe.info-Betreiber Lars Sobiraj. Im zur Seite gehörigen Forum sollen laut anonymer Quelle Drogen gehandelt worden sein. Dazu fand die Polizei jedoch nichts, berichtet der Betroffene.
Author: Lennart Mühlenmeier
Posted: 19.9.2019 13:49
Wehende Flaggen verschiedener StaatenManche Schutzmaßnahmen könnten bald verboten sein. CC-BY-SA 2.0 Miguel DiscartVom Internet profitieren bei weitem nicht alle gleich: Der Globale Süden wird vor allem von amerikanischen und chinesischen Digitalplattformen ausgebeutet. Um diese Dynamik abzuwehren, sollten betroffene Weltregionen auch Zölle erheben oder die eigene Wirtschaft bevorzugen können, fordern Experten.
Author: Maximilian Henning
Posted: 19.9.2019 12:08
Mensch steht auf BerggratMit besseren Rahmenbedingungen kann gemeinwohlorientierter Journalismus eine gute Zukunft haben. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Pablo HeimplatzGemeinwohlorientierter Journalismus ist in Deutschland noch nicht gemeinnützig. Das will die Initiative Nonprofitjournalismus ändern. In einem gemeinsamen offenen Brief an den Bundesrat argumentieren wir mit einigen anderen Medien und Verbänden, warum gemeinwohlorientierter Journalismus gefördert werden sollte.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 19.9.2019 10:49
MeetingraumEs gibt kaum Fotos von der Ratsarbeitsgruppe Datenschutz, hier 2017. Alle Rechte vorbehalten Regierung von MaltaOberste Gerichte lehnen die Vorratsdatenspeicherung immer wieder ab. Trotzdem fordern die EU-Staaten einen neuen Anlauf. Wie die Mitgliedstaaten intern argumentieren, zeigen Dokumente der Arbeitsgruppe, die wir veröffentlichen. Für die Massenüberwachung gibt es auch einen Plan B: die E-Privacy-Verordnung.
Author: Andre Meister
Posted: 19.9.2019 10:04
Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com EvelynnnnnWerbemails trotz Widerspruch, mangelhafte Datenauskunft, nicht gelöschte Daten: Wegen Verstößen gegen die DSGVO straft die Berliner Datenschutzbehörde die Lieferfirma Delivery Hero ab. Das Unternehmen betrieb lange Zeit die Marken pizza.de, Lieferheld und Foodora.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 19.9.2019 09:58
Die EU-KommissionDie EU-Kommissare Andrus Ansip, Vĕra Jourová, Julian King und Mariya Gabriel (von links nach rechts) Alle Rechte vorbehalten European UnionVor der Europawahl verbot Facebook länderübergreifende politische Werbung, um Einflussnahme aus Russland und China zu erschweren. Damit schieße der Konzern gegen die europäische Demokratie, klagten EU-Politiker. Nun stellt sich heraus, dass die EU-Kommission von dem geplanten Verbot wusste.
Author: Alexander Fanta
Posted: 19.9.2019 05:00
Fernsehturm in BerlinEin Wolkenkranz schmückt heute den Fernsehturm.Am Flughafen Gatwick läuft Gesichtserkennung künftig im Normalbetrieb, Facebook veröffentlicht die Satzung seines neuen obersten Content-Gerichtshofs und in Indien entscheiden die Höchstrichter:innen über Internet-Sperren in Kashmir. Die besten Reste des Tages.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 18.9.2019 15:58
Rot-weißes AbsperrbandNicht ganz so einfach zu umgehen, wie dieses Absperrband: Die Sperrung von E-Mail-Providern in Russland. (Symbolbild) CC-BY 2.0 Ivan RadicAngeblich sollen die Betreiber:innen nicht auf eine Datenauskunftsanfrage der russischen Medienaufsicht geantwortet haben. Das Berliner Unternehmen bestreitet dagegen, je eine Anfrage erhalten zu haben. Es wäre nicht der erste solche Fall in Russland.
Author: Maria von Behring
Posted: 18.9.2019 14:28
Mauer des Schweigens: BND-Zentrale in Berlin. CC-BY-NC-ND 2.0 eks-i zîbâDer Bundesnachrichtendienst muss offenlegen, welche Pressevertreter an Journalistengesprächen des Geheimdienstes teilnehmen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Endlich kommt mehr Licht ins Dunkel dieser exklusiven Hintergrundgespräche.
Author: Arne Semsrott
Posted: 18.9.2019 11:25
Kaputte TürklingelVerdächtige Nachbarn? Laut einem Prüfbericht der Bundesdatenschutzbehörde überwacht das BKA auf Anfrage aus dem Ausland auch Personen, über die keine klaren Hinweise auf Straftaten vorliegen. CC-BY 2.0 Marcus SchwanWenn ausländische Behörden etwas vom BKA wissen wollten, reagierte die deutsche Polizeibehörde manchmal zu voreilig. Sie fragte Daten ab, ohne genau zu wissen, was vorliegt. Das größte Problem scheint aber die Dokumentationspraxis der Behörde zu sein. Laut dem Bericht ist die "unakzeptabel und dringend verbesserungswürdig".
Author: Alexandra Ketterer
Posted: 18.9.2019 09:06
Demonstration gegen Artikel 13Wenn die Polizei Demonstrierende fotografiert und in sozialen Netzwerken veröffentlicht, könnte dies abschreckend wirken. Das Oberverwaltungsgeruicht Münster Verbot der Polizei Essen die Praxis. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com TobiasIn der Vergangenheit hatten Polizeien immer wieder Fotos von Demonstrierenden auf Twitter und Facebook gepostet. Damit dürfte nun Schluss sein. Das Oberverwaltungsgericht Münster sieht in den Fotos der Polizei Essen einen Eingriff ins Versammlungsgrundrecht - und erklärte die Praxis für rechtswidrig. Das Urteil könnte bundesweite Bedeutung haben.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.9.2019 16:12
Deutschland im Herbst.Die Verhandlungen zu Apples unfreiwilliger Milliarden-Nachzahlung an den irischen Fiskus starten. Ohne Evaluation der Testphase wird in Österreich künftig ein Algorithmus zur Bewertung von Erwerbslosen eingesetzt. E-Scooter zeichnen lückenlos auf, wo sie gefahren werden. In Südafrika wird Massenüberwachung für rechtswidrig erklärt.
Author: Sachverständigenrat für externe Links
Posted: 17.9.2019 16:00
Die Polizei scheint unfähig zu sein, Kritik anzunehmen. Für die Demokratie ist das belastend. (Symbolbild) CC-BY 2.0 Robert AndersEine selbstbewusste, selbstkritische und demokratische Polizei würde die Kritik der Studie zu rechtswidriger Polizeigewalt annehmen und beweisen, dass sie es besser kann. Statt die Chance von Transparenz und Kontrolle für mehr Vertrauen zu nutzen, werden dringend notwendige bürgerrechtliche Reformen weggemault und ständig neue Befugnisse erquengelt. So kann es nicht weitergehen. Ein Kommentar.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.9.2019 15:08
Polizist mit SchlagstockPolizeigewalt bei einer Schüler:innen-Demo während der Stuttgart21-Proteste. Alle Rechte vorbehalten Screenshot aus Youtube-VideoDer Großteil aller Polizeigewalt-Fälle betrifft Personen, die gerade ihr Versammlungsrecht wahrnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die bislang größte Studie zu Polizeigewalt in Deutschland. Sie zeigt auch, dass Polizeigewalt ein erhebliches Dunkelfeld vorweist und die Betroffenen die Polizei gar nicht erst anzeigen, weil diese eh nichts zu befürchten hätte.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.9.2019 11:05
Polizistenfigur neben Smartphone und Spielzeug-GlobusIn Sozialen Medien sucht die Software nach Aufenthaltsort und aktuellen Fotos einer Zielperson. Vereinfachte Pixabay Lizenz Alexas_FotosFür polizeiliche Ermittlungen spielen öffentlich verfügbare Daten im Internet eine wichtige Rolle. Die Informationen werden auch bei täglichen Einsätzen stärker genutzt und mit Angaben aus mehreren Polizeidatenbanken kombiniert. Abgefragt werden unter anderem die umstrittenen "Personengebundenen Hinweise".
Author: Matthias Monroy
Posted: 17.9.2019 09:13
Richard Stallman (Archivbild 2012) CC-BY 2.0 xtofWegen Äußerungen in der Epstein-Affäre tritt Richard Stallman, Ikone der Freien-Software-Bewegung, zurück.
Author: Markus Reuter
Posted: 17.9.2019 08:36

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit


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Mehrere VMware-Produkte für Windows, Linux und macOS erlaubten Angriffe auf das jeweilige Hostsystem. Sicherheitsupdates stehen bereit.
Author: heise online
Posted: 20.9.2019 11:27
Der Webbrowser Chrome ist in einer abgesicherten Version erschienen.
Author: heise online
Posted: 20.9.2019 08:47
Mit Samba 4.11.0 haben die Entwickler SMB1 und unsichere Anmeldeverfahren abgeschaltet. Wer das unsichere Protokoll braucht, kann es aber weiterhin aktivieren.
Author: heise online
Posted: 19.9.2019 16:37
Ab sofort können die Entwickler des Tor Browsers auf Geldmittel zum Lösen von Privatsphäre- und Sicherheitsproblemen zurückgreifen.
Author: heise online
Posted: 19.9.2019 14:32
DDoS-Angreifer bringen die Server von Rainbow Six Siege ins Wanken. Ubisoft will mit Härte dagegen vorgehen – unter anderem über Unterlassungsaufforderungen.
Author: heise online
Posted: 19.9.2019 13:40
Ein Update schließt eine Schwachstelle mit Höchstwertung im Netzwerkspeicher DNS-320 von D-Link.
Author: heise online
Posted: 19.9.2019 09:10
Microsoft hat die Scan-Funktion der Anti-Viren-Software Defender kaputt gepatcht. Nun gibt es eine reparierte Ausgabe.
Author: heise online
Posted: 19.9.2019 08:03
GitHub erweitert seine Plattform um weitere Sicherheitsfeatures. Das Unternehmen will Entwicklern damit die Arbeit erleichtern und Software sicherer machen.
Author: heise online
Posted: 19.9.2019 04:05
Sicherheitsupdates für vier Lücken in ESXi und vCenter Server schützen unter anderem vor dem Diebstahl von VM-Anmeldedaten.
Author: heise online
Posted: 18.9.2019 11:14
Die Kombination von VMware Workstation Pro und AMD-GPUs könnte die Computersicherheit gefährden.
Author: heise online
Posted: 18.9.2019 10:34
Weil Tausende Nutzer ihre Google-Kalender zu leichtsinnig konfigurieren, sind diese öffentlich zugänglich. Ein Sicherheitsexperte fand viele private Termine.
Author: heise online
Posted: 18.9.2019 08:02
Offenbar bereiten Unbekannte Phishing-Kampagnen vor, die sich gezielt auf Informanten der Zeitung "The Guardian" richten.
Author: heise online
Posted: 18.9.2019 06:30
Weltweit hätte im Grunde jedermann auf medizinische Daten wie Röntgenaufnahmen zugreifen können. Betroffen sind auch Patienten aus Deutschland.
Author: heise online
Posted: 17.9.2019 09:52
Über eine Woche nach dem Befall des EDV-Systems der Neustädter Verwaltung mit Emotet laufen noch nicht wieder alle Dienste – und das könnte andauern.
Author: heise online
Posted: 17.9.2019 07:32
Mit einem Update haben die Entwickler von LastPass ein Datenleck geschlossen, über das Passwörter hätten abfließen könnten.
Author: heise online
Posted: 16.9.2019 14:23

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".