Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Für anfällige Teenager ist das Computerspiel "Fortnite" wie Heroin, und der Dealer steht permanent mit frischem Stoff im Kinderzimmer. Kampfansage eines Vaters
Author: ZEIT ONLINE: Games - Gustav Falke
Posted: 23.1.2020 18:37
Hacker können Banken und Kraftwerke lahmlegen. Warum sich Europa besser vor Cyberangriffen schützen sollte und wie das geht, erklärt der Sicherheitsexperte Gabi Siboni.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Paul Middelhoff
Posted: 23.1.2020 12:03
Medienberichten zufolge soll Mohammed bin Salman das Telefon von Amazon-Chef Jeff Bezos gehackt haben. Laut einer nun veröffentlichten Analyse des Handys sei das möglich.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Alena Kammer
Posted: 22.1.2020 22:11
Deutschlands LTE-Netz hat viele Lücken, das will die Bundesregierung endlich ändern. Doch was bringen ihre Maßnahmen? Die erste Folge unseres neuen Formats “represent”
Author: ZEIT ONLINE: Politik - Onur Ogul
Posted: 22.1.2020 16:03
DIE ZEIT und "c't" haben ein Datenleck beim Autoverleih Buchbinder entdeckt. Unser Autor ist betroffen. Das Netz kennt nun seine Daten – und er die seines Mietautos.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Jens Tönnesmann
Posted: 22.1.2020 12:22
Millionen sensibler Daten des Autoverleihers Buchbinder waren durch eine Panne im Internet zugänglich. Auch Prominente wie Robert Habeck und der BSI-Chef sind betroffen.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Jens Tönnesmann
Posted: 22.1.2020 12:20
Die Bundesländer haben sich auf eine Reform des Glücksspielmarkts geeinigt. Eine zentrale Behörde soll künftig Lizenzen für Angebote im Netz vergeben.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Sophia Hofer
Posted: 22.1.2020 07:48
Einem Bericht zufolge hat Apple auf Beschwerden der Ermittlungsbehörden in den USA reagiert. Zuletzt hatte Donald Trump den Zugang zu Daten von Kriminellen gefordert.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Jurik Caspar Iser
Posted: 21.1.2020 15:15
Heute schon ein Selfie gepostet? Clearview aus den USA hortet drei Milliarden Fotos, die Behörden zur Gesichtserkennung nutzen. Einblick in eine dystopische Welt
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Lisa Hegemann
Posted: 20.1.2020 17:09
Geld, Gesundheit, Produkte – über alles gibt's online haufenweise Informationen. Nur welche helfen dabei, eine gute Entscheidung zu treffen? Drei Beispiele als Infografik
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Anne Gerdes
Posted: 20.1.2020 08:37
Das US-Unternehmen Clearview soll mehr als drei Milliarden Fotos aus dem Netz gesaugt haben. Die New York Times schreibt vom "Ende der Privatsphäre, wie wir sie kennen".
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Simon Hurtz
Posted: 19.1.2020 17:44
Näher dran, Spaß haben, kreativ sein: Wir haben TikToker gefragt, warum sie die App so lieben, wie sie mit Hatern umgehen und warum TikTok nicht nur was für Kinder ist.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 19.1.2020 11:59
Seit Monaten wird diskutiert, ob der chinesische Anbieter am 5G-Ausbau beteiligt werden soll. Ohne Huawei sei das kurzfristig nicht machbar, sagt nun Horst Seehofer.
Author: ZEIT ONLINE: Politik - Milan Ziebula
Posted: 18.1.2020 09:18
Wer exzessiv Games spielt, kann krank sein. Doch anstatt Computerspielsucht zu versachlichen und Therapien zu fördern, dominiert die Angst vor Videospielen die Debatte.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Christian Huberts
Posted: 18.1.2020 06:31
Das Justizministerium fängt an, die EU-Urheberrechtsreform umzusetzen – und legt einen Entwurf vor, der niemanden glücklich macht. Jetzt geht es auch um Bild und Video.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Lisa Hegemann
Posted: 17.1.2020 17:25

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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DER SPIEGEL - Netzwelt

Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr.

Brasilien: Glenn Greenwald wegen Cyberkriminalität angeklagt

Dem Enthüllungsreporter wird vorgeworfen, er habe geholfen, die Handys hochrangiger brasilianischer Beamter zu hacken. Der Führung des Landes ist Greenwald schon lange unbequem.
Veröffentlicht: 22.1.2020 12:58

Hasskriminalität: Christine Lambrecht stößt auf Widerstand in der eigenen Fraktion

Der Ärger über den Gesetzesvorstoß zu Hasskriminalität von Justizministerin Lambrecht wächst. Nach der Kritik des obersten Datenschützers wird nun auch Unmut innerhalb der Großen Koalition laut.
Veröffentlicht: 22.1.2020 07:42

Gesichtserkennung: Microsoft-Manager bezeichnet Verbote als regulatorische "Hackebeile"

Wie Regierungen mit Gesichtserkennungstechnologie umgehen sollten, fragt sich derzeit nicht nur die EU-Kommission. Google kann sich ein vorübergehendes Verbot vorstellen, Microsoft hält davon gar nichts.
Veröffentlicht: 21.1.2020 07:55

Gesetz gegen Hasskriminalität: Ulrich Kelber befürchtet Eingriffe in Grundrechte

Das geplante Gesetz gegen Hasskriminalität im Internet stößt beim Bundesdatenschutzbeauftragten auf erhebliche Bedenken. Grund ist die - unter Umständen - vorgesehene Herausgabe von Nutzer-Passwörtern.
Veröffentlicht: 20.1.2020 14:12

Gesichtserkennung: Clearview AI verkauft fragwürdige Technik an US-Behörden

Die "New York Times" hat ein Start-up ans Licht gezerrt, das fragwürdige Gesichtserkennungstechnik an Behörden verkauft. Die Firma hat im Netz Milliarden Fotos gesammelt - und das ist nur ein Teil des Problems.
Veröffentlicht: 20.1.2020 11:21

Bundeswehr: Bei Aufbau von Cyber-Einheit wurde viel Steuergeld verschleudert

Sie mieteten ein Loft im Start-Up-Look für 36.000 Euro an und gaben sich als hippe Truppe. Interne Dokumente zeigen, wie viel Steuergeld beim Aufbau einer digitalen Eliteeinheit verschleudert wurde.
Veröffentlicht: 17.1.2020 13:21

DSGVO: EU-Kommission hat keinen Überblick über Bußgelder

Europas Datenschutz-Grundverordnung soll auf ihre Tauglichkeit untersucht werden – doch das könnte schwierig werden. Die EU-Kommission weiß nach SPIEGEL-Informationen nicht, wie viele Bußgelder bisher verhängt wurden.
Veröffentlicht: 16.1.2020 13:18

Wikipedia ist in der Türkei nach drei Jahren Sperre wieder zugänglich

Nach 991 Tagen ist in der Türkei eine Sperre der Online-Enzyklopädie Wikipedia beendet worden. Die Entscheidung kam passend zu einem Feiertag für Betreiber und Fans des Lexikons.
Veröffentlicht: 16.1.2020 07:59

Klarnamenpflicht: Die Impfgegner des Internets - Sascha Lobo

Wolfgang Schäuble will, dass Menschen soziale Netzwerke nur noch unter ihrem echten Namen nutzen. Dahinter steckt vor allem eins: Digitalesoterik. Praktisch wäre so eine Vorgabe für viele sogar gefährlich.
Veröffentlicht: 15.1.2020 15:08

EU-Gutachter stärkt Verbot der Vorratsdatenspeicherung

Laut EuGH verstößt eine allgemeine und unterschiedslose Speicherung von Verbindungsdaten gegen EU-Recht. Einige Länder hatten Ausnahmen gefordert. Ein Gutachten spricht sich gegen solche Sonderregelungen aus.
Veröffentlicht: 15.1.2020 13:29

Netzausbau: Telefónica hinkt bei 4G-Versorgung deutlich hinterher

Manche Menschen sind in ihrer Region noch immer nicht mit schnellem Mobil-Internet versorgt. Das zeigen aktuelle Zahlen der Netzbetreiber. Die Bundesnetzagentur erwägt Sanktionen.
Veröffentlicht: 10.1.2020 17:47

Indien: Oberster Gerichtshof hält dauerhafte Internet-Abschaltung für unzulässig

Es ist der längste Blackout in einer Demokratie: Seit gut fünf Monaten haben die meisten Menschen in der Region Kaschmir kein Internet mehr. Jetzt hat sich Indiens Supreme Court zu solchen Sperren geäußert.
Veröffentlicht: 10.1.2020 15:20

BND: Bundesregierung warnt vor Einschränkung der Überwachungspraxis

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt in wenigen Tagen über die Überwachungspraxis des Bundesnachrichtendienstes im Ausland. Die Regierung mahnt: Heute brauche der Dienst seine Befugnisse mehr denn je.
Veröffentlicht: 10.1.2020 13:52

Elektroschrott: Schluss mit Gadgets für die Tonne

Auf der Messe CES wird gerade gezeigt, welche smarten oder nicht-smarten Geräte man sich als nächstes kaufen könnte. Für die Umwelt ist der Technikwahn ein Problem, doch in der Branche gibt es Bewegung.
Veröffentlicht: 9.1.2020 14:52

Facebook will ernstgemeinte Deepfake-Videos künftig löschen

Wenn Melania Trump plötzlich wie Wladimir Putin aussieht: Facebook hat neue Regeln für den Umgang mit sogenannten Deepfakes angekündigt. Der Zeitpunkt dafür wurde wohl bewusst gewählt.
Veröffentlicht: 7.1.2020 10:42

Österreich: Außenministerium meldet Cyberattacke

Das österreichische Außenministerium ist laut Regierungsangaben Ziel eines Cyberangriffs geworden. Unklar ist, wer hinter dem Angriff steckt. Es gibt aber einen Verdacht.
Veröffentlicht: 5.1.2020 14:02

Indien und seine Internetsperren: Offline, wenn die Polizei es will

Mehr als hundert Mal wurde 2019 in Indien das Internet abgestellt. Widerstand dagegen gebe es kaum, sagt ein Netzaktivist aus Bangalore auf dem Hackertreffen 36C3 - und blickt skeptisch in die Zukunft.
Veröffentlicht: 28.12.2019 13:47

Türkei: Verfassungsgericht ordnet Ende der Wikipedia-Sperre an

Seit 2017 ist das Onlinelexikon Wikipedia in der Türkei nicht zugänglich. Nun hat das höchste Gericht des Landes entschieden, die Sperre sei rechtswidrig. Geklagt hatte die Wikimedia Foundation.
Veröffentlicht: 26.12.2019 13:57

LTE: Nur fünf deutsche Städte komplett mit 4G-Mobilfunk versorgt

Der schnelle Mobilfunkstandard 4G ist längst nicht überall in Deutschland verfügbar, zeigt eine aktuelle Analyse. Lesen Sie hier, wo es den besten Empfang gibt.
Veröffentlicht: 24.12.2019 13:24

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

Glotzenstengel BerlinFantasmagorischer Fernsehturm frisst Fliegerbomben.In Sachsen kritisiert der Datenschutzbeauftragte umstrittene Abhörmaßnahmen, Spotify wirbt um pelzige Neuhörer und den Tech-Giganten ist ihre Interessensvertretung in Washington viel wert. Die besten Reste des Tages.
Posted: 23.1.2020 17:00
Ingo Dachwitznetzpolitik.org-Redakteur Ingo Dachwitz bei der Anhörung zur Digitalstrategie der Bundesregierung. (Screenshot)Zur heutigen Anhörung über die Datenstrategie der Bundesregierung war mit netzpolitik.org-Redakteur Ingo Dachwitz ein Vertreter der Zivilgesellschaft geladen. In seinem Eingangsstatement im Bundeskanzleramt plädierte Dachwitz für eine Digitalisierung, die allen zugutekommt und nicht nur der Wirtschaft.
Posted: 23.1.2020 11:19
Wir zeigen unsere Einnahmen und Ausgaben Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Josh AppelAls von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein. Wir sind auch transparent. Deshalb geben wir euch Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im Dezember 2019. Wir haben fast einen neuen Spendenrekord aufgestellt und konnten mit Eurer Hilfe unser Spendenziel erreichen. Wir sagen Danke!
Posted: 23.1.2020 11:17
Bezos-GraffitiJeff Bezos, Eigentümer der Washington Post, Amazon-Chef und reichster Mensch der Welt, ist 2018 gehackt worden. CC-BY 2.0 thierry ehrmannEine forensische Untersuchung legt nahe, dass das Smartphone von Jeff Bezos mit Schadsoftware gehackt wurde. Den Trojaner soll der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman höchstpersönlich eingeschleust haben. UN-Experten fordern nun einen Vertriebsstopp für solche Werkzeuge.
Posted: 22.1.2020 18:11
Rundfunkwellenausschütter BerlinEs mehren sich die Hinweise, dass der von uns sehnlichst erwartete Frühlingsbeginn doch nicht unmittelbar vor der Tür steht.Vielleicht ist ein Datenleck bei einer Autovermietung das Richtige, um dem individualmobilitätsliebenden Deutschland die Relevanz von IT-Sicherheit bewusst zu machen. Oder zwei Geschichten, die was mit Äpfeln zu tun haben. Die besten Reste des Tages.
Posted: 22.1.2020 17:00
Man sieht Menschen in einer größeren Menge, die alle sehr verschwommene Konturen haben.Keine einheitlichen Angaben zur Verkehrsdatenüberwachung, viel Überwachung wegen Drogen - das steht in den Übersichten aus dem Bundesjustizamt für 2018. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com GoaShapeDie Überwachungsanordnungen für Internet gingen nach oben, Festnetz wird unwichtiger. Das verrät die Justizstatistik. Der häufigste Überwachungsgrund aber bleibt seit Jahren stabil.
Posted: 22.1.2020 16:45
Bislang finden zahlreiche interne Vorgänge in Behörden hinter verschlossenen Türen statt, das Transparenzportal soll Licht ins Dickicht bringen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Nathan QuelozInteressierte können sich seit Anfang des Jahres durch Dokumente aus Schleswig-Holstein klicken. Damit steht das Land im Transparenzvergleich gut da, andere Bundesländer könnten bald nachziehen.
Posted: 22.1.2020 15:52
Glenn GreenwaldDem in Brasilien lebenden Investigativjournalisten Glenn Greenwald wird "Cyberkriminalität" zur Last gelegt. CC-BY-NC 2.0 Lia de Paula/Agência SenadoDie brasilianische Staatsanwaltschaft wirft dem Investigativreporter Glenn Greenwald vor, illegal Handys gehackt und dabei Chatnachrichten kopiert zu haben. Die vorgeschoben scheinenden Vorwürfe gegen den im Zuge der Snowden-Enthüllungen bekannt gewordenen Journalisten lösten eine internationale Protestwelle aus.
Posted: 22.1.2020 13:17
Kritiker:innen werfen der Polizei vor, sie nehme digitale Gewalt häufig nicht ernst. (Symbolbild)Kritiker:innen werfen der Polizei vor, sie nehme digitale Gewalt häufig nicht ernst. (Symbolbild) CC-BY 2.0 Konrad Lembcke | Bearbeitung netzpolitik.orgEiner jungen Frau wird im Internet mit ihrer Ermordung gedroht. Als sie Strafanzeige stellt, gerät sie an einen Polizisten, gegen den wegen seines Verhaltens nun ein Disziplinarverfahren läuft. Die Schilderungen der Bremer Streamerin Powny stehen für ein grundsätzliches Problem der Polizei mit digitaler Gewalt.
Posted: 22.1.2020 11:19
Flachbildverbreiter BerlinDas UFO ist gelandet, der Normalbetrieb im Fernsehturm kann wieder aufgenommen werden.Verschwörungstheoretiker verbinden Esoterik mit Antisemitismus, Radiohead stellen ihr Gesamtwerk+ ins Internet, Logbuch:Netzpolitik hatte Constanze Kurz zu Gast und Nicole Diekmann beschreibt, wie man konstruktiv mit Shitstorms umgeht. Die besten Reste des Tages.
Posted: 21.1.2020 17:00
PNR-RichtlinieAus sensiblen Fluggastdaten lassen sich genaue Schlüsse auf das Privatleben ziehen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Element5 DigitalDer Europäische Gerichtshof wird sich die anlasslose Massenüberwachung von Fluggastdaten genauer ansehen müssen. Während das Kölner Amtsgericht überprüfen lassen möchte, ob die "Rasterfahndung am Himmel" mit Grundrechten vereinbar ist, mauert die EU-Kommission. Sie will Statistiken der Mitgliedstaaten nicht öffentlich machen – aufgrund des "heiklen Charakters" der Zahlen.
Posted: 21.1.2020 15:59
Gesichter der Künstlerin Hito SteyerlDie Künstlerin Hito Steyerl hat für die Arbeit "Machine Readable Hito" ihr Gesicht freiwillig hergegeben. Das Start-up ClearView bediente sich einfach aus dem Internet. Alle Rechte vorbehalten Screenshot Video Trevor PaglanDie New York Times zerrte ein Start-up an die Öffentlichkeit, das Gesichtserkennung an US-Behörden verkauft. Drei Milliarden Bilder soll es dafür aus dem Netz gesaugt haben. Das wäre auch in der EU möglich, trotz strengerer Datenschutzregeln.
Posted: 21.1.2020 05:00
Bewegtbildstiel BerlinWelchem Zweck die nach oben gerichtete Lampe dient, ist uns weiterhin ein Rätsel. Wahrscheinlich ist es etwas Harmloses, zum Beispiel UFOs anlocken, aber wir würden es gern genau wissen.Das Meme als Reaktion auf den vermeintlich drohenden Weltkrieg, Paris Hilton macht Lasagne, die National Archives verpixeln Trump-kritische Demobilder und Amazon muss sagen, woher sein Gemüse kommt. Die besten Reste des Tages.
Posted: 20.1.2020 17:00
Finanzminister Olaf ScholzOlaf Scholz, SPD-Politiker und Wirtschaftsfreund Alle Rechte vorbehalten European UnionIm Herbst 2018 stirbt in Brüssel ein Vorschlag für eine faire Besteuerung von Konzernen wie Google und Facebook. Zu seinen Totengräbern gehört die Bundesregierung und Finanzminister Olaf Scholz. Das zeigt ein Dokument, das wir veröffentlichen.
Posted: 20.1.2020 06:30
Eine Brille mit geklebtem Steg liegt auf einer orangenen Unterlage. Durch die Brillengläser sieht man das Wort FAKE, gelegt aus Scrabbel-Steinen.Svea Eckert, Dennis Tatang und Philip Kreißler haben so genau hingesehen, dass sie keinem Like mehr glauben können [Symbolbild] Alle Rechte vorbehalten Carlos Cuesta450 Euro im Monat verdienen manche sogenannte Clickworker:innen mit dem bezahlten Liken. Damit sind sie sicherlich nicht die, die am meisten vom Geschäft mit den bezahlten Likes profitieren. Wer das sein könnte, darüber haben Svea Eckert, Dennis Tatang und Philip Kreißler auf dem Hackerkongress 36c3 gesprochen.
Posted: 19.1.2020 06:44
Mann mit offenem HemdBreite Schultern, kantiges Kinn: ungefähr so stellen sich Incels den Typ Mann vor, mit dem Frauen ins Bett steigen wollen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Jens LindnerSie halten Sex für ein Grundrecht, tauschen sich in Foren über ihre eigene Hässlichkeit aus und feiern Attentäter als Heilige und Helden. Die Community der Incels ist eine der dunkelsten Besenkammern des Internets. Der hier kultivierte Hass junger Männer reicht allerdings weiter. Wie diese Gemeinschaft des Selbstmitleids tickt, erklärt die Soziologin Veronika Kracher.
Posted: 18.1.2020 07:30
Auch heute war es um 18 Uhr bereits dunkel. Nicht aber um 17:10 Uhr, als dieses Bild entstanden ist.Die Demokratie wurde mit Desinformation geflutet, Twitter muss sich entschuldigen und eine antisemitische Website ist vom Netz. Die besten Reste des Tages.
Posted: 17.1.2020 17:00
Alles im Blick? Der BND möchte sich gerne weiterhin im Ausland umschauen Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Sharon Co ImagesDer Auslandsnachrichtendienst muss sich vor dem Bundesverfassungsgericht rechtfertigen, die EU schafft es immer noch nicht, einheitliche Ladekabel einzuführen und eine neue Studie zeigt, wie beliebte Apps systematisch intime Nutzerdaten weitergeben. Die Themen der Woche im Überblick.
Posted: 17.1.2020 15:55
Biometrische GesichtserkennungBiometrische Erfassung von Gesichtern macht Videokameras zu machtvollen Überwachungssystemen CC-BY-SA 2.0 Cory DoctorowDie neue EU-Kommission von Ursula von der Leyen arbeitet an einem Masterplan zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Laut einem geleakten Arbeitspapier könnte sie damit Pläne von Horst Seehofer durchkreuzen, der automatisierte Videoüberwachung mit Gesichtserkennung ausrollen möchte.
Posted: 17.1.2020 09:52
Alte Dampflok im SchuppenSymbolbild Online-Ticketkauf bei der Deutschen Bahn. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Photo by cmophoto.net on UnsplashBahntickets für eine Reise ins benachbarte Ausland online zu kaufen, das scheint auch 2020 eine große Herausforderung zu sein, wie ein unfreiwilliger Test offenbart. Eine Glosse.
Posted: 17.1.2020 06:54
Televisionsverteilanlage BerlinWie bereits gestern in Aussicht gestellt (ähem) – die Tage werden länger und die Sonnenuntergänge schöner. Jedenfalls rund um 17:30.Das Bundeskartellamt sieht keinen Handlungsbedarf gegen marktbeherrschende Algorithmen, aus dem Justizministerium kommen Gesetzentwürfe zum Urheberrecht und NetzDG, abgesenkte 5G-Sicherheitsstandards könnten das Mitlauschen von Telefonaten erleichtern und Grindr wird wegen unsauberer Datenschutzpraxen aus Twitters Werbenetzwerk geworfen. Die besten Reste des Tages.
Posted: 16.1.2020 17:00
Stapel alter PapierzeitungenIst es sinnvoll, soviel Papier zu bedrucken und vor Haustüren zu werfen? Liis SaarSeit Jahren wird der Niedergang des Lokaljournalismus beklagt und gefragt, wie das Sterben von Regionalzeitungen aufgehalten werden kann. Aber ist das überhaupt die richtige Frage? Ein Kommentar mit vielen weiteren Fragen zum Thema.
Posted: 16.1.2020 15:49
Es sind volle Bücherregale zu sehen.Türkische Nutzer:innen haben wieder Zugriff auf freies Wissen bei Wikipedia (Symbolbild). Alle Rechte vorbehalten Mauricio SepulvedaZum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren können türkische Nutzer:innen wieder auf Wikipedia zugreifen, ohne sich verrenken zu müssen. Ausnahmsweise eine gute Nachricht aus einem Land, das die Meinungsfreiheit seiner Bürger:innen stark einschränkt.
Posted: 16.1.2020 14:46
Der Erste Senat des BundesverfassungsgerichtsDer Prozessauftakt - danach waren keine Bilder mehr erlaubt. Alle Rechte vorbehalten Gesellschaft für Freiheitsrechte/Paul Lovis WagnerBei der Verhandlung in Karlsruhe gab sich der Bundesnachrichtendienst längst nicht so selbstbewusst wie sonst. Im Vergleich zum NSA-Untersuchungsausschuss wirkte der Geheimdienst vor dem Bundesverfassungsgericht geradezu handzahm. Ein Kommentar.
Posted: 16.1.2020 14:42
Abschied von TwitterDer Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg will sich von Twitter verabschieden und neue Wege beschreiten. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Mantas HesthavenTwitter, Facebook und Co. verstoßen gegen den Datenschutz. Deshalb will sich der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Stefan Brink von ihnen verabschieden. Er möchte eine Alternative für die Kommunikation von öffentlichen Stellen schaffen, Polizei und Landesregierung sind irritiert.
Posted: 16.1.2020 08:00

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit


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Der deutsche Autoteile-Hersteller ringt mit den Folgen einer heftigen Hacker-Attacke. Offenbar hat ein Erpressungstrojaner viele Daten verschlüsselt.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 14:37
Es sind Sicherheitsupdates für verschiedene Cisco-Produkte erschienen. Eine Lücke gilt als kritisch.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 13:17
Auskunftsansprüche, Meldepflichten oder sogar Schadensersatz: Was können die drei Millionen Betroffenen unternehmen und welche Rechte stehen ihnen zu?
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 12:05
Ab sofort können Admins mit einem Tool prüfen, ob ihre Citrix-Systeme bereits kompromittiert sind.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 11:57
Die Forensiker, die das mutmaßlich gehackte Smartphone von Jeff Bezos untersucht haben, haben wohl nicht alle Mittel ausgeschöpft. Ihr Report ist öffentlich.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 11:13
Aufgrund von Fehlkonfigurationen hätte im Grunde jedermann auf vertrauliche Support-Daten von Microsoft-Kunden zugreifen können.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 09:01
Die "Intelligent Tracking Prevention" im Apple-Browser war Forschern des Suchriesen zufolge angreifbar und konnte zum Absaugen privater Daten genutzt werden.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 08:47
In den IT-Verwaltungssystemen der Stadt Potsdam sind "Ungereimtheiten" aufgetreten. Die Stadt geht von einem Cyberangriff aus, die Verwaltung ist lahmgelegt.
Author: heise online
Posted: 23.1.2020 07:04
Eine neu entwickelte, gar nicht so theoretische Angriffsstrategie hat einige AV-Hersteller dazu veranlasst, ihre Schutzmechanismen für Windows-PCs aufzurüsten.
Author: heise online
Posted: 22.1.2020 17:48
Das Samba-Programmpaket ist unter anderem für DoS-Attacken anfällig. Abgesicherte Versionen schaffen Abhilfe.
Author: heise online
Posted: 22.1.2020 15:21
Derzeit sind mal wieder vermehrt E-Mails mit gefährlichem Dateianhang in Umlauf. Der Schädling namens Ursnif hat es unter anderem auf Account-Daten abgesehen.
Author: heise online
Posted: 22.1.2020 13:20
10 Terabyte sensibler Kundendaten der Autovermietung Buchbinder waren wochenlang für alle im Netz zugänglich. Betroffen sind auch Kunden anderer Mietportale.
Author: heise online
Posted: 22.1.2020 12:10
Angreifer könnten mit einem präparierten Pixel Shader eine AMD-Treiber-Lücke ausnutzen, um aus einer VM auszubrechen.
Author: heise online
Posted: 22.1.2020 09:31
Neben spannenden Vorträgen haben die Redaktionen von c't, heise Security und iX für die Security-Konferenz secIT 2020 auch Workshops mit Mehrwert organisiert.
Author: heise online
Posted: 22.1.2020 09:13
Da Angreifer derzeit eine Lücke in Citrix ADC ausnutzen, sollten Admins die nun verfügbaren Patches umgehend installieren.
Author: heise online
Posted: 20.1.2020 08:42

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".