Das Internet sicherer machen!

Brad Smith auf der RSA-Konferenz 2017

31. März 2017

Unsere Daten in den Netzen sind in Gefahr durch (kriminelle) Hacker(gruppen) und durch staatliche Überwachungsmaßnahmen von Geheimdiensten. Sie können abgeschöpft und in vielfältiger Weise missbraucht werden. Gefährdet sind dabei nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch Steuerungsdaten in den Infrastrukturnetzwerken, im Internet der Dinge. Es gab Einbrüche auch in Hochsicherheitsnetzwerke und personenbezogene Daten wurden millionenfach entwendet.
In der Europäischen Union gelten vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards, höher als in den USA. Alle Daten, die wir in die Netzwerke der großen US-Internetkonzerne (Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft, Yahoo…) eingeben, werden in den USA gespeichert oder unterliegen zumindest US-amerikanischer Gesetzgebung. Deshalb musste das Safe-Harbor-Abkommen mit den USA, das den Datentransfer in die USA regelte, nachgebessert werden. Auch das neue EU-US-Privacy-Shield wurde von Datenschützern gleich als unzureichend charakterisiert. Und seit der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA haben die Sicherheitsbedenken weiter zugenommen.
Während allgemein große Ratlosigkeit herrscht, geht der US-IT-Riese Microsoft in die Offensive. Anfang des Jahres wurde die Microsoft Cloud Deutschland gestartet. Das Besondere daran: Alle Daten werden in sicheren Rechenzentren in Deutschland und mit Datentreuhänderschaft durch die deutsche Telekom-Tochter T-Systems gespeichert. Dadurch soll verhindert werden, dass US-Behörden per Gerichtsbeschluss doch noch Zugriffsrechte auf die Daten erzwingen könnten.

Microsoft war – wie mehrere andere große US-Internetkonzerne – durch die Snowden-Enthüllungen des PRISM-Programms Mitte 2013 in Verruf gekommen, den US-Geheimdiensten Zugang zu personenbezogenen Daten der Nutzer zu geben. Jetzt legt sich der Konzern auch mit der US-Justiz an und Microsofts Präsident und Chefjurist Brad Smith startete weltweit eine Initiative, die unsere Daten und unser Leben sicherer machen soll:

Um die Bürger im digitalen Zeitalter zu schützen, müssen wir über die Aufgaben der Nationalstaaten hinausschauen.

Süddeutsche.de zitiert Brad Smith:

Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt sicherer wird, wenn Regierungen in unsere Netzwerke eindringen…
Seit September 2015 hat sich die Zahl der Angriffe, die wir aus China sehen, signifikant reduziert, sagt er. Im September 2015 beschlossen USA und China, auf Wirtschaftsspionage zu verzichten. Ein freiwilliger Verzicht, der sich tatsächlich messen lasse: Weniger Firmengeheimnisse werden gestohlen, Diplomatie wirke und schütze die Wirtschaft, weltweit.

ZEIT ONLINE stellt heraus:

Seit einigen Wochen ist Smith in diplomatischer Mission unterwegs: beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco und nun auch auf einer Veranstaltung der Princeton-Universität in Berlin. Sein Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen – nach dem Vorbild dreier herausragender zivilisatorischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
Smith wirbt erstens für eine Digitale Genfer Konvention, in der sich Staaten verpflichten sollen, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offenzulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.
Zweitens schlägt er vor, das Äquivalent zur Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zu bilden. Sicherheitsexperten aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen mutmaßlich staatlich gesteuerte Hackingangriffe gemeinsam untersuchen und – sofern sie Belege haben – die Täter öffentlich nennen und damit unter Druck setzen.
Drittens will Smith innerhalb der Technikbranche eine Art Rotes Kreuz für die Erste Hilfe nach Hackingangriffen gründen. Eine Organisation, deren Mitglieder ihr Wissen über Sicherheitslücken austauschen, die Attacken gemeinsam abwehren und sich verpflichten, keinem Staat bei Angriffen zu helfen.

Microsoft Deutschland – Pressemitteilung | Süddeutsche.de | ZEIT ONLINE | WinFuture.de | YouTube

Klage wegen Überwachung am Internetknoten DE-CIX

Zentrale des BND in Berlin

16. September 2016

Es bestehen große Zweifel, ob die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) nach dem G10-Gesetz rechtens ist. Der BND wird jetzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verklagt, um die Rechtmäßigkeit der praktisch durchgeführten Massenüberwachung prüfen zu lassen.
Eingereicht hat die Klageschrift die DE-CIX Management GmbH, die das Telekommunikationsgeheimnis ihrer Kunden verletzt sieht. Der weltweit größte Netzknoten für Telekommunikationsdaten des DE-CIX in Frankfurt/Main hat im letzten Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert, dort wird ein erheblicher Teil der europäischen Kommunikation abgewickelt. Alle großen Telekommunikationsanbieter sind dort Kunden, etwa zwei Drittel sind aus Deutschland und der EU. Das macht ihn zu einem attraktiven Ziel für Geheimdienste: DE-CIX erhält Überwachungsanordnungen des BND und muss sie technisch umsetzen.
Dass Kabel angezapft werden, um Daten aus dem In- und Ausland an die BND-Zentrale zu liefern, ist kein Geheimnis mehr. Fast zweihundert Länder, inklusive verbündeter Staaten, umfasst das Interessengebiet des BND. Wie weit das aber legal ist und in welcher Form, ist umstritten…
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, hat in einer gutachterlichen Stellungnahme die Rechtmäßigkeit der Anordnungen zur strategischen Fernmeldeaufklärung untersucht. In dem Gutachten sind neben den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfassungsrecht auch Fragen in Bezug auf die Charta der Grundrechte der EU angesprochen. DE-CIX sieht sich durch das Gutachten bestätigt und verweist für die heutige Einreichung der Klage auf „gewichtige Zweifel“, dass die derzeitige Überwachungspraxis rechtmäßig ist…
Hans-Jürgen Papier bezieht dazu in seinem Gutachten für das Telekommunikationsgeheimnis nach Artikel 10 eine klare Position:
Nach heute weit überwiegender Rechtsauffassung in der Literatur kommt gerade dem Grundrecht aus Art. 10 I GG keine auf das Territorium der Bundesrepublik Deutschland begrenzte Schutzwirkung zu.
Das bedeutet, dass das Telekommunikationsgeheimnis auch dann greift, wenn der BND ausländische Telekommunikation von im Ausland lebenden Menschen mitschneidet… (Auszug aus netzpolitik.org CC by-nc-sa)

netzpolitik.org | ZEIT ONLINE

UN: Internetzensur ist eine Menschenrechtsverletzung

Human Right Council - 32nd Session
Bild: UN Geneva

1. Juli 2016

Edward Snowden twittert:

Gute Nachrichten heute: @UN Menschenrechtsrat bekräftigt Online-Rechte, verurteilt das Stören oder Abschalten des Internets.

Die Entschließung zum Thema "Förderung, Schutz und Genuss der Menschenrechte im Internet" ist die gemeinsame Initiative von Brasilien, Nigeria, Schweden, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie bekräftigt, dass "die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen".

Der UN Menschenrechtsrat verurteilt "offensichtliche Maßnahmen die darauf abzielen, einen Zugang zum Internet zu verhindern oder die Verbreitung von Information online zu stören". Dies sei eindeutig eine Menschenrechtsverletzung.

Article 19 | derStandard.at

Newsfeeds aus der digitalen Welt

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Digital: Alles digital

Internet, Schönes wie Kritisches zur Netzkultur, und ganz viel zum Spielen.

Videospiele wie das neue "Little Nightmares" lassen die Spieler Albträume nachspielen. Aber können Games auch tatsächlich Träume beeinflussen? Ja, sagen Forscher.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Achim Fehrenbach
Posted: 28.4.2017 19:53
Die Regionalregierung in Kaschmir sperrt einen Monat lang alle sozialen Netzwerke. Sie will "antinationale" Protestaktionen in der Provinz erschweren.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Jan Roß
Posted: 28.4.2017 17:46
In einem bemerkenswerten Bericht gesteht Facebook ein, von staatlichen Akteuren zur Irreführung, Manipulation und Stimmungsmache missbraucht zu werden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Patrick Beuth
Posted: 28.4.2017 12:55
Vor zwei Jahren feierten Netzaktivisten und Bürgerrechtler in den USA die Entscheidung zugunsten des freien Internets. Nun soll alles rückgängig gemacht werden.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 27.4.2017 16:53
Echo Look heißt Amazons neuer elektronischer Modeberater fürs heimische Schlafzimmer. Er sagt Menschen, was ihnen steht, sofern sie Bilder von sich in die Cloud schicken.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Patrick Beuth
Posted: 27.4.2017 10:15
Der Deutsche Computerspielpreis geht an "Portal Knights". Als Zauberer gelangen Spieler darin durch ein magisches Tor in abenteuerliche Welten und bekämpfen das Böse.
Author: ZEIT ONLINE: Games -
Posted: 26.4.2017 20:43
Der Europäische Gerichtshof stärkt Rechte von Urhebern: Eine niederländische Firma hatte Filme kostenlos zur Verfügung gestellt und war damit vor Gericht gescheitert.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 26.4.2017 12:46
eID – was? Kaum jemand nutzt die Onlinefunktion des Personalausweises. Die Regierung will das ändern und sie verpflichtend aktivieren. Datenschützer kritisieren das.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz - Eike Kühl
Posted: 26.4.2017 07:06
Niederlage für Facebook im Streit um die Nutzung der Daten von WhatsApp-Kunden: Das Verwaltungsgericht Hamburg wies die Klage gegen einen Stopp des Datenaustausches ab.
Author: ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Posted: 26.4.2017 02:27
Horrorgames haben dank Titeln wie "Outlast" zuletzt eine Renaissance erlebt. Trotz verschiedener Szenarien und Motive haben sie eines gemeinsam: die wortlose Angst.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Matthias Kreienbrink
Posted: 25.4.2017 09:11
Die Gruppe Fancy Bear soll versucht haben, sich Zugang zu E-Mail-Konten in Deutschland und Frankreich zu verschaffen. Betroffen ist auch Präsidentschaftskandidat Macron.
Author: ZEIT ONLINE: Internet -
Posted: 25.4.2017 08:40
Blondes Haar, Zahnspange, von 12,5 Millionen Fans verehrt: Die Teenager Lisa und Lena zählen dank ihrer Playback-Videos zu den bekanntesten Zwillingen Deutschlands.
Author: ZEIT ONLINE: Digital - Jana Gioia Baurmann
Posted: 24.4.2017 11:26
Die Bundesregierung will künftig erlauben, bei laufenden Cyberangriffen selbst in die Offensive zu gehen. Das klingt zwar fair, kann aber mehr schaden als nützen.
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Sven Herpig
Posted: 21.4.2017 18:57
Ad-Blocker und Anti-Ad-Blocker liefern sich ein Wettrüsten im Netz. Während Google erwägt, eigene Werbeblocker zu entwickeln, arbeiten Forscher an der "Superwaffe".
Author: ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Posted: 21.4.2017 14:52
Sportverbände und Politik in Deutschland können den Einfluss von E-Sport nicht länger ignorieren. Es ist an der Zeit, ihm die nötige Akzeptanz zu verschaffen.
Author: ZEIT ONLINE: Games - Lars Klingbeil
Posted: 20.4.2017 14:48

Newsfeeds zur Netzpolitik und Netzwerkkultur

Hier werden originale Newsfeeds von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org zu verschiedenen Aspekten der Netzpolitik und Netzwerkkultur eingespielt (mit freundlicher Genehmigung von SPIEGEL ONLINE und netzpolitik.org).

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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service.

Onlinelexikon: Wikipedia in der Türkei offenbar gesperrt

Das Onlinelexikon Wikipedia ist in der Türkei augenscheinlich nicht mehr verfügbar. Berichten zufolge haben Behörden die Seite blockieren lassen - Auslöser und Rechtsgrundlage dafür sind noch unklar.
Veröffentlicht: 29.4.2017 09:39

EuGH-Urteil: Illegales Streamen von Filmen wird schwieriger

Wer illegal ins Internet gestellte Serien und Filme streamt, kann künftig keine entsprechenden Zusatzgeräte mehr nutzen. Die verstoßen laut EuGH nämlich ebenfalls gegen das Urheberrecht.
Veröffentlicht: 26.4.2017 11:12

Streit ums virtuelle Erbe: Gericht soll Facebook-Nachlass regeln

Was geschieht nach dem Tod eines Facebook-Nutzers mit dessen Account? Diese Frage soll das Berliner Kammergericht klären. Die Eltern eines verstorbenen Mädchens erhoffen sich Rückschlüsse auf dessen Todesumstände.
Veröffentlicht: 25.4.2017 07:51

WikiLeaks: USA wollen Klage gegen Assange erheben

In den USA wird offenbar eine Klage gegen Julian Assange vorbereitet. Das hat der WikiLeaks-Gründer stets befürchtet. Dabei hatte es zuletzt zwischen ihm und dem Trump-Lager fast nach Freundschaft ausgesehen.
Veröffentlicht: 21.4.2017 08:09

WikiLeaks-Skandal: Justiz prüft offenbar Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Kanzleramts

Wiederholt landeten geheime Daten aus dem NSA-Untersuchungsausschuss im Netz. Die Generalstaatsanwaltschaft soll nun Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes im Visier haben.
Veröffentlicht: 20.4.2017 19:24

Mordvideo aus Cleveland: Müssen wir uns das anschauen?

In der Debatte um Gewaltvideos im Zeitalter sozialer Medien läuft einiges falsch. Die Frage, welche Gräuel veröffentlicht werden dürfen und welche nicht, können wir nicht einer Software überlassen.
Veröffentlicht: 19.4.2017 12:41

Entwicklerkonferenz: Facebook taucht in die Augmented Reality ab

Facebook baut an einer Plattform rund um Augmented Reality: Virtuelle Objekte werden in die reale Umgebung integriert. Am Rande einer Entwicklerkonferenz äußerte sich Mark Zuckerberg auch zu dem Mordvideo von Cleveland.
Veröffentlicht: 18.4.2017 18:58

Verbrechen in Cleveland: Facebook räumt nach Mordvideo Versäumnisse ein

Das FBI jagt einen Mann, der einen Rentner getötet, die Bluttat gefilmt und das Video auf Facebook veröffentlicht haben soll. Das Verbrechen erschüttert das Land - und setzt den Konzern unter Druck.
Veröffentlicht: 18.4.2017 02:22

Hackerangriffe: CIA-Chef nennt WikiLeaks "feindlichen Geheimdienst"

Er liebe WikiLeaks, bekannte Donald Trump im Wahlkampf. Sein neuer CIA-Chef Mike Pompeo schlägt andere Töne an.
Veröffentlicht: 14.4.2017 07:44

Netzneutralität in den USA: Facebook, Twitter und Co. stemmen sich gegen Aufsichtsbehörde

Seit zwei Jahren gelten strenge Regeln für Netzbetreiber in den USA. Doch nun will der neue Chef der Aufsichtsbehörde die Netzneutralität lockern. Eine Gruppe von Tech-Konzernen möchte das verhindern.
Veröffentlicht: 13.4.2017 10:01

IT-Sicherheit im Bundestag: Experten kritisieren "unkontrollierten Einsatz von Endgeräten"

Spezialisten sollten klären, wie sicher das Netzwerk des Bundestags ist. Einem Medienbericht zufolge kritisieren sie offen zugängliche Netzwerke und einen zu laxen Umgang mit den Geräten von Abgeordneten und Angestellten.
Veröffentlicht: 13.4.2017 06:56

Protest gegen Pläne von Heiko Maas: Wir brauchen dieses Gesetz - nur in besser

Gegen das geplante Gesetz von Heiko Maas gegen Hass im Netz gibt es von vielen Seiten Protest, Kritiker sehen gar die Meinungsfreiheit in Gefahr. Tatsächlich braucht der Entwurf Nachbesserungen - doch wir können nicht noch ein Jahr warten.
Veröffentlicht: 12.4.2017 12:47

Kapitalismus und öffentliche Empörung: Darum sollte United Airlines vom Markt verschwinden

Manche Firmen meinen, sie könnten ihre Kunden behandeln wie eine Karre Mist. Doch wer in Zeiten von Social Media denkt, ein Markt funktioniere auch ohne Respekt und Rücksicht, wird hoffentlich eines Besseren belehrt.
Veröffentlicht: 12.4.2017 10:38

Claudia Roth beleidigt: Gericht verurteilt Facebook-Hetzer zu 4800 Euro Strafe

Für Beschimpfung der Grünen-Politikerin Claudia Roth hat ein Berliner Gericht einen Mann zu einer Geldstrafe von 4800 Euro verurteilt. Noch im Februar wäre er mit knapp 2000 Euro davongekommen.
Veröffentlicht: 11.4.2017 15:09

Hass im Netz: Wirtschaft und Aktivisten verbünden sich gegen Maas-Gesetz

Ein Bündnis aus Netzaktivisten, Journalisten, Juristen und Wirtschaftsverbänden kritisiert den Gesetzentwurf gegen Hass im Netz. Die Gruppe warnt vor "katastrophalen Folgen für die Meinungsfreiheit".
Veröffentlicht: 11.4.2017 12:37

Durch WikiLeaks-Dokumente: Sicherheitsexperten könnten CIA-Hackergruppe enttarnt haben

WikiLeaks stellt zurzeit viele interne CIA-Dokumente ins Netz. Dadurch könnte es Experten nun gelungen sein, dem US-Geheimdienst Spionageattacken in 16 Ländern zuzuschreiben.
Veröffentlicht: 10.4.2017 13:57

Fake-News-Debatte: Google will Faktenchecks in Suchergebnissen hervorherben

Nach Facebook präsentiert auch Google neue Maßnahmen gegen die Verbreitung von Falschinformationen. Wer nach strittigen Themen sucht, soll Faktenchecks von Medien präsentiert bekommen.
Veröffentlicht: 7.4.2017 10:01

Streit um Meinungsfreiheit: Twitter klagt gegen US-Regierung

Twitter wehrt sich dagegen, Nutzerdaten eines regierungskritischen Accounts herauszugeben. Das Unternehmen hält die Forderung des US-Heimatschutzministeriums für einen Angriff auf die Meinungsfreiheit.
Veröffentlicht: 7.4.2017 08:31

Handynutzung im Ausland: EU-Parlament besiegelt Ende der Roaminggebühren

Ab Juni sollen Reisende ihr Handy im EU-Ausland ohne Zusatzkosten nutzen können - dafür sollen die Betreiber zahlen. Das Europaparlament traf jetzt den entscheidenden Beschluss.
Veröffentlicht: 6.4.2017 13:55

Propaganda zum Giftgasangriff in Syrien: Realität ist nur noch eine Meinung

Der Giftgasangriff in Syrien zeigt, wie Propaganda in Zeiten sozialer Medien funktioniert: Wer die Gefühle erreicht und genügend Zweifel sät, hat sein Ziel schon erreicht.
Veröffentlicht: 5.4.2017 13:51

netzpolitik.org

Plattform für digitale Freiheitsrechte

CC-BY 4.0 Creative CommonsDie Organisation Creative Commons hat ihren jährlichen "State of the Commons"-Bericht veröffentlicht. Erstmalig werden auch besondere CC-Initiativen aus der ganzen Welt vorgestellt.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 30.4.2017 13:32
Wer überwacht hier wen? Obama, Merkel, Medwedew, Berlusconi, Sarkozy und Blackberry. Public Domain Pete Souza, Weißes HausDass der BND Verbündete ausspioniert, ist kein Betriebsunfall, sondern hat lange Tradition. Ein neues Buch analysiert das Verhältnis gegenüber westlichen Partnern über sechs Jahrzehnte. Das Spannungsfeld zwischen Kooperation und Konfrontation begleitet den Geheimdienst seit seiner Vorläufer-Organisation.
Author: Gastbeitrag
Posted: 29.4.2017 07:00
Wer viel Datenschutzabbau fordert, bekommt trotz aller Nachbesserungen am Ende immer noch genug: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Archivbild). CC-BY-SA 2.0 Christliches Medienmagazin ProDas Schlimmste wurde verhindert - so könnte ein Fazit zum gestern beschlossenen Datenschutzgesetz lauten. Ein Trugschluss, findet unser Autor Ingo Dachwitz. Denn für den datenschutzfeindlichen Kurs des Innenministers ist das Ergebnis trotzdem ein Erfolg - die Erosion von Grundrechten ist in vollem Gange.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 28.4.2017 17:39
Hoffnung bleibt: Der Sommer naht! Public Domain Jill HeyerDiese Woche war viel los im politischen Berlin: Der Bundestag nimmt einen Gesetzesentwurf zum elektronischen Personalausweis von der Tagesordnung, erlässt aber weitere Gesetze zur Telekommunikation, Datenschutz, Strafverfolgung, staatlicher Überwachung – und schränkt so Freiheitsrechte ein.
Author: Lennart Mühlenmeier
Posted: 28.4.2017 16:20
CC-BY-NC-SA 2.0 codaAls von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im März 2017.
Author: Markus Beckedahl
Posted: 28.4.2017 14:37
Isaac AsimovAnfang des Monats hat der Zündfunk-Generator auf Bayern2 in 35 Minuten über den Science-Fiction-Autor Isaac Asimov berichtet: Isaac Asimov und seine Roboter-Träume. Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Die Maschinen-Zukunft scheint so nah, dass manche schon über eine Ethik für Roboter diskutieren. Es wird also dringend Zeit, mal wieder Isaac Asimov zu lesen: Asimov hat […]
Author: Markus Beckedahl
Posted: 28.4.2017 13:02
Foto: CC-BY-NC 4.0 netzpolitik.org Ein breites Bündnis aus Verbänden und gesellschaftspolitischen Vereinen deklarierte vor zwei Wochen ihren Standpunkt zur Meinungsfreiheit, die sie mit dem derzeit geplanten Hate-Speech-Gesetz bedroht sehen. Diese Allianz traf sich heute mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Kelber (SPD) vom Bundesjustizministerium und ruft jetzt zu einem runden Tisch mit Politikern auf. Das Bündnis plädiert „für eine gesamtgesellschaftliche Lösung, die auf […]
Author: Lennart Mühlenmeier
Posted: 28.4.2017 11:40
Im Ziel der Rasterfahndung: Passagiere in einem Flugzeug (Symbolbild). Public Domain Suhyeon ChoiKünftig darf das Bundeskriminalamt die persönlichen Daten von jährlich 170 Millionen Flugpassagieren speichern, analysieren und mit anderen Staaten teilen. Oppositionspolitiker, Staatsrechtler und Aktivisten warnen vor einer verfassungswidrigen Rasterfahndung.
Author: Simon Rebiger
Posted: 28.4.2017 10:41
All rights reserved PromoAmazon verpasst mit dem angekündigten Produkt „Echo Look“ seiner Assistenzwanze „Alexa“ jetzt auch eine Kamera. Das Produkt soll dem Kunden dabei helfen, gut angezogen zu sein. Dafür soll das Gerät irgendwo dort platziert werden, wo man sich anzieht. Zum Beispiel im Schlafzimmer. Dort können die Kunden sich dann aufnehmen und das Bild an den eingebauten „Style […]
Author: Markus Reuter
Posted: 28.4.2017 09:50
Wer folgt wem zuerst nach Gründung eines Accounts? Bei dieser Analyse kann sich zeigen, wo schon persönliche Kontakte bestanden bzw. welche Accounts von ein und derselben Person gegründet wurden. All rights reserved Tagesspiegel DataAnhänger der AfD betreiben ein einflussreiches inoffizielles Unterstützernetzwerk. Wir haben in einer aufwendigen Datenrecherche untersucht, wen es fördert und welchen Einfluss es auf offizielle AfD-Accounts ausübt.
Author: Markus Reuter
Posted: 28.4.2017 08:59
Darf frei fotografiert und verbreitet werden: Bugbemalung des Kreuzfahrtschiffs AIDAcara. CC-BY-SA 3.0 DarkoneKunstwerke auf beweglichen Objekten wie Fahrzeugen dürfen in Deutschland frei fotografiert werden. In einem aktuellen Urteil stärkt der Bundesgerichtshof die Panoramafreiheit im deutschen Urheberrecht. Die Entscheidung macht deutlich, dass diese Regeln auf EU-Ebene vereinheitlicht werden müssen.
Author: Leonhard Dobusch
Posted: 27.4.2017 16:15
Gegen Störungen mit Steuerdaten vorgehen - was auch immer das ist. (Symbolbild) Public Domain Keith WickramasekaraInternet-Anbieter bekommen mehr Möglichkeiten, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen und zu filtern. Das steht in einer Änderung des IT-Sicherheitsgesetzes, die der Bundestag heute beschließt. Nur zwei Jahre nach Verabschiedung des Gesetzes müssen EU-Vorgaben eingepflegt werden.
Author: Anna Biselli
Posted: 27.4.2017 11:40
Eine zu breit gefasste EU-Richtlinie gefährdet die Gerätehoheit und freie Software. CC-BY-SA 2.0 ArkangelProjekten wie Freifunk oder OpenWRT könnte in Europa das Ende drohen, sollte die EU-Kommission nicht bald handeln. Eine zu breit formulierte EU-Richtlinie, die heute in deutsches Recht umgesetzt werden soll, gefährdet die Gerätehoheit und sorgt für Rechtsunsicherheit.
Author: Gastbeitrag
Posted: 27.4.2017 09:35
Das neue Datenschutzgesetz, das morgen im Bundestag verabschiedet wird, schwächt unter anderem die Aufsicht über den Bundesnachrichtendienst und stärkt Videoüberwachung.Das neue Datenschutzgesetz, das morgen im Bundestag verabschiedet wird, schwächt unter anderem die Aufsicht über den Bundesnachrichtendienst und stärkt Videoüberwachung. Public Domain arvin febryDer Bundestag wird morgen ein neues Datenschutzgesetz beschließen, das laut Kritikern "europarechtswidrige und datenschutzfeindliche Positionen" enthält. Unter anderem werden die Kontrolle des Bundesnachrichtendienstes geschwächt und Videoüberwachung ausgeweitet. Wir haben zentrale Kritikpunkte zusammengefasst.
Author: Ingo Dachwitz
Posted: 26.4.2017 16:21
Symbolbild: Zwischenbilanz der Bundesregierung zur Digitalen Agenda CC-BY-NC 2.0 acearchieDie drei Internetminister ziehen Bilanz ihrer Digitalen Agenda. Bei der kurzen Pressekonferenz bleiben die wirklich wichtigen Fragen auf der Strecke. Ein Kommentar von Markus Reuter und Ingo Dachwitz.
Author: Markus Reuter
Posted: 26.4.2017 15:04
Die berühmte Bibliothek des Trinity College in Dublin. CC-BY-NC-ND 2.0 Nicole SWer im Netz auf eine Bezahlschranke stößt, dem kann eine Browser-Erweiterung auf einfachem Wege Zugang zu wissenschaftlichen Beiträgen verschaffen. Und das Beste: Das Werkzeug ist quelloffen, datensparsam und vollkommen legal.
Author: Constanze
Posted: 26.4.2017 14:47
(Symbolbild) Public Domain Tina Rataj-BerardDer Vertrieb fertig zusammengestellter Streaming-Geräte kann einer "öffentlichen Wiedergabe" entsprechen und so das Urheberrecht verletzen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Ein Niederländer hatte Mini-Computer mit Open-Source-Software verkauft und wurde von einer Urheberrechts-Organisation verklagt.
Author: Lennart Mühlenmeier
Posted: 26.4.2017 11:14
reaper droneReaper-Drohne mit Bewaffnung CC-BY-NC 2.0 Defence ImagesDas Auswärtige Amt antwortet auf eine Informationsfreiheitsanfrage, mit der Unterlagen über Kampfdrohnen und den US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz angefordert wurden. Der Schriftverkehr des Ministeriums wird wegen seiner Einstufung als Verschlusssache verweigert, selbst in geschwärzter Fassung. Was die Bundesregierung dem Parlament zur US-Basis Ramstein sagte, bleibt geheim.
Author: Constanze
Posted: 25.4.2017 16:09
Polizei im Miniatur Wunderland Hamburg. CC-BY-NC 2.0 Kevin HackertDie Bundesregierung will am Donnerstag eine Strafrechtsverschärfung durch den Bundestag bringen. Dagegen gehen Bürgerrechtsgruppen jetzt auch auf die Straße. Sie kritisieren das Gesetz als unnötig und gefährlich für die Versammlungsfreiheit.
Author: Markus Reuter
Posted: 25.4.2017 14:55
VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer hält das Hate-Speech-Gesetz von Heiko Maas für eine Katastrophe. All rights reserved VDZDie Kritik am Netzwerkdurchsetzungsgesetz der Bundesregierung hält an. Der Verband der Zeitschriftenverleger kritisiert das Projekt der Bundesregierung auf seiner Jahrespressekonferenz mit scharfen Worten und fordert stattdessen eine konsequente Strafverfolgung.
Author: Markus Reuter
Posted: 25.4.2017 14:27
Susan Crawford war unter anderem Co-Leiterin des Übergangsteams der amerikanischen Telekommunikationsaufsicht während Barack Obamas Amtsübernahme CC-BY 2.0 Joi ItoSchnelles und vor allem günstiges Internet für alle US-Amerikaner sei etwas Grundlegendes – so wie Luft und Wasser. Diese These vertrat Susan Crawford, Harvard-Professorin und Beraterin für Telekommunikationsrecht, in einem Interview mit Technology Review. Ihr Vorschlag zum Thema Internetversorgung und Netzausbau: [Ajit Pai, Chef der amerikanischen Telekommunikationsaufsicht] sollte Leute einstellen, um diese Netze auszubauen, was […]
Author: David Richter
Posted: 25.4.2017 13:17
Sitz des Landesparlaments von Schleswig-Holstein. CC-BY-SA 4.0 Matthias SüßenWelche Partei steht wie zu grundrechtsrelevanten Themen? Das wollte die Gruppe freiheitsfoo wissen und verschickte Wahlprüfsteine. Von der AfD bekam sie keine Antworten, von der SPD keine klare Stellungnahme. Bei den restlichen Parteien stechen vor allem Linke und Piraten positiv heraus.
Author: Anna Biselli
Posted: 25.4.2017 13:11
Der Beauftragte des Wirtschaftsministeriums für kreative und digitale Ökonomie, Dieter Gorny.Welche Themen hat eigentlich Dieter Gorny beackert, der 2015 berufene Beauftragte für kreative und digitale Ökonomie des Wirtschaftsministeriums? Darüber gibt nun eine Antwort der Bundesregierung Auskunft. Der professionelle Musikindustrie-Lobbyist fiel demnach nicht durch besondere Aktivität auf.
Author: Constanze
Posted: 25.4.2017 10:20
Screenshot: DFG-VK, YoutubeDie Bundeswehr hat für ihre YouTube-Serie "Die Rekruten" mehr als sieben Millionen Euro ausgegeben. Etwa 200.000 Euro davon fielen für Werbung auf Pizzapackungen an, die das Verteidigungsministerium kostenlos an Pizzabäcker verteilte.
Author: Arne Semsrott
Posted: 25.4.2017 10:10
Eine einfache Lösung, wie man mit Fake News umgehen soll, gibt es nicht. Alle sind gemeinsam verantwortlich. CC-BY-NC-ND 2.0 Joe PennistonDie Verantwortung dafür, Fake News einzudämmen, kann nicht allein großen Plattformen wie Facebook und Google überlassen werden. Die Probleme liegen viel tiefer und lassen sich nicht mit schnellen Antworten lösen. Stattdessen muss das Problem an der Wurzel angepackt werden.
Author: Gastbeitrag
Posted: 24.4.2017 16:48

Newsfeed zum Schwerpunkt Datensicherheit (Security)

News zum Thema Computer-Sicherheit | heise Security

heise Security

News und Hintergrund-Informationen zur IT-Sicherheit

Die bekannte Online-Enzyklopädie ist seit Samstag früh nicht mehr aus dem türkischen Internet erreichbar, weil Zugangs-Provider eine ohne Gerichtsbeschluss erlassene Sperrverfügung umsetzen.
Author: heise online
Posted: 29.4.2017 10:27
Weniger Computer, mehr Sicherheit: Im Kampf gegen Cyberangriffe auf die Landtagswahl haben die Behörden in Nordrhein-Westfalen einen entscheidenden Vorteil [--] allerdings dank altmodischer Methoden.
Author: heise online
Posted: 29.4.2017 09:19
Die Terroranschläge in Europa haben Bürger und Politik aufgeschreckt. Rechtfertigt die Sicherheitslage neue Gesetze und Instrumente? Der baden-württembergische Datenschützer sieht die Entwicklung mit Sorge.
Author: heise online
Posted: 29.4.2017 08:46
Eine neue macOS-Malware namens DOK macht derzeit die Runde und gibt vor, ein System-Update zu sein.
Author: heise online
Posted: 28.4.2017 13:24
US-Senator Ron Wyden fragt sich, warum die Zugangskarten zum Parlament der Vereinigten Staaten ein Bild eines Smart-Chips aufgedruckt haben, aber keinen Chip enthalten.
Author: heise online
Posted: 28.4.2017 12:36
Analysen von 2000 Datenlecks zeigen, wen Online-Spionage am härtesten trifft: Über 20 Prozent aller erfolgreichen Attacken trafen Produktionsbetriebe, Behörden und Bildungseinrichtungen. Die Einfallswege sind altbekannt: Phishing und Social Engineering.
Author: heise online
Posted: 27.4.2017 12:28
Microsoft will Windows 10 nach dem Creators Update nun auch außerhalb des Patchdays mit Updates versorgen. Allerdings nicht, wenn es um das Schließen von Sicherheitslücken geht.
Author: heise online
Posted: 27.4.2017 12:21
Symantec geht auf Google zu, deren Webbrowser Chrome SSL-/TLS-Zertifikate der CA bald herunterstufen soll. Die Zertifizierungsstelle will nun regelmäßig Zertifikats-Prüfungen durchführen lassen.
Author: heise online
Posted: 27.4.2017 11:20
Nachdem F-Secure die App übernommen hatte, steht sie nun als Betaversion in neuem Gewand wieder zum Download bereit. Das Werkzeug soll unter anderem Ransomware verhindern.
Author: heise online
Posted: 27.4.2017 08:46
Das Content Managment System ist in einer aktualisierten Version erschienen. Neben neuen Funktionen haben die Entwickler auch mehrere Sicherheitslücken gestopft.
Author: heise online
Posted: 26.4.2017 12:37
Sicherheitsupdates schließen mehrere Schwachstellen in verschiedenen VMware-Anwendungen zum Umgang mit virtuellen Maschinen und für den Fernzugriff. Davon sind alle Betriebssysteme betroffen.
Author: heise online
Posted: 26.4.2017 12:09
Gegenwärtig infizieren Unbekannte mit einer geleakten Malware der NSA unzählige ungepatchte Windows-Computer in aller Welt. Das Tool, das diese Infektionswelle sichtbar machte, ermöglicht nun angeblich auch Gegenwehr. Legal ist das aber wohl nicht.
Author: heise online
Posted: 26.4.2017 09:00
Sicherheitsupdates schließen zwei Lücken in der Middleware. Adobe empfiehlt, diese zügig zu installieren.
Author: heise online
Posted: 26.4.2017 08:11
Noch bis zum 8. Mai können Experten für das Thema sichere Softwareentwicklung ihre Vorschläge einreichen. Die Fachkonferenz feiert im Oktober ihre Premiere in Heidelberg.
Author: heise online
Posted: 26.4.2017 07:55
Verschlüsselte Übertragungen machen inzwischen über fünfzig Prozent des IP-Verkehrs aus – Middleboxen knacken aber einen erheblichen Teil davon. Nun gab es einen Streit, ob die klammheimlichen Boxen ihr Werk wenigstens offenlegen sollen.
Author: heise online
Posted: 26.4.2017 06:30

Schlachtfeld Internet

12. Januar 2015

Das Internet ist das System, das in Zukunft die Macht von Staaten, Institutionen oder auch Unternehmen massiv bestimmen wird. Deutschland ist Angriffsmittelpunkt, ist aber auf solche Attacken nicht ausreichend vorbereitet. Digital sind wir schon lange im Krieg. Staatliche Organisationen greifen gezielt unsere Wirtschaft an, stehlen Informationen. Geheimdienste durchsuchen permanent das gesamte Internet, um Schwachstellen für potentielle Angriffe zu finden.
Edward Snowden enthüllt den streng geheimen Haushaltsplan der US-Geheimdienste, das sog. Black Budget:
Die NSA will jederzeit Zugriff auf Systeme anderer Länder haben… Ziel ist eine lückenlose Kontrolle über das gesamte Internet.
„Ausbau der Übernahme von Systemsteuerungen, um Informationen und technische Daten zu erhalten unter anderem über Öl- und Gasleitungen und Transportsysteme sowie Systemsteuerungen von Elektrizitätswerken.“

„Operation Eikonal“ (3)

8. Oktober 2014

Christian Flisek, der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss, erklärte in einem Pressegespräch, dass nicht der BND, sondern die NSA selbst die Datenweiterleitung von "Operation Eikonal" beendet habe. Dies gehe aus streng geheimen Akten hervor, die dem NSA-Untersuchungsausschuss vorliegen. Flisek bestätigte, dass die sogenannte G10-Kommission, die für die parlamentarische Kontrolle von Abhöraktionen nach dem G10-Gesetz zuständig ist, nicht über die Kooperation informiert worden sei.
Es gibt zum Teil "abwegige Rechtsauffassungen" beim BND. "Das bestärkt uns auch als SPD darin, dass wir hier an den Rechtsgrundlagen entsprechend arbeiten müssen", sagte Flisek.
Die Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss sind an strenge Geheimhaltungsvorschriften gebunden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Sensburg (CDU), will den Vorgang prüfen…

öffentliche Meinung manipulieren…

15. Juli 2014

Der britische Geheimdienst GCHQ ist noch skrupelloser als die US-amerikanische NSA. Er überwacht nicht nur das Internet, er will die öffentliche Meinung manipulieren. Eine Einheit des britischen Geheimdienstes, die Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG), listet in einem streng geheimen Katalog stolz ihre Fähigkeiten auf.
Der Geheimdienst kann mit eigenen Programmen Inhalte im Internet beeinflussen. So besitze die Organisation die Fähigkeiten, Online-Abstimmungen und Klickzahlen zu manipulieren, das Netz mit Propaganda zu fluten, Rufmordkampagnen, Realitätsverzerrung zu inszenieren sowie Inhalte auf Videoplattformen zu zensieren.

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski

Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG: Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Das Internet hat als Zusammenarbeit begonnen, als freier Raum für alle, als Vermächtnis an die Menschheit, weil es zu groß war, um jemand Speziellem zu gehören. Meiner Meinung stammt das größte Risiko aus dem aktuellen Trend, das zu ignorieren und Teile dieses Raums zu kolonisieren oder zu übernehmen, um sie ganz allein auszubeuten, zum Beispiel durch übermäßige Behauptung von Urheberrechten, durch Einschränkungen des Rechts zu schöpfen und zu erfinden, die zu Patentkriegen führen, durch die Ausbeutung von Big Data oder indem das Internet als Gelegenheit genutzt wird, einen totalen Überwachungsstaat zu errichten. All das bedroht das Wesen des Internets, seine Universalität, Integrität und Offenheit im Rahmen der Menschenrechte, ob es um die Redefreiheit oder die Privatsphäre online geht.

Quelle: Fragen an Experten auf der Netzkonferenz EuroDIG – Jan Malinowski leitet die Abteilung für die Informationsgesellschaft und Internet Governance beim Europarat in Straßburg.

Rechte jedes Bürgers wurden verletzt

Glenn Greenwald / Laura Poitras

27. Mai 2014

Der „Stern“ hat ein E-Mail-Interview mit Edward Snowden geführt.
Die digitalen Spuren, sagt Snowden, verrieten einem guten Analysten wie ihm alles über einen Menschen:

"Wo Sie leben, wen Sie bei der nächsten Wahl wählen und auch, wen Sie lieben."

Anhand von Registrierungsdaten an Mobilfunkmasten etwa könne man fast lückenlos nachvollziehen, wie sich ein Mensch bewege und mit wem er sich treffe.

"Indem ich die Daten verbinde und analysiere, weiß ich nicht nur, wann Sie ins Bett gegangen sind – ich weiß auch mit wem."
"Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Und Snowden betont, dass die deutschen Geheimdienste mit im Boot sind!

Submarine Cable Map

The Submarine Cable Map is a free resource from TeleGeography. Data contained in this map is drawn from the Global Bandwidth Research Service and is updated on a regular basis.
Screencopy Submarine Cable Map

Datenschutz…?

Bild: CC-by-nc-sa Patrick Schulze/Flickr

3. Mai 2014

Als hätte es den NSA-Skandal nicht gegeben: Die EU will den USA jetzt ganz freiwillig Bürgerdaten liefern.
Bis zum Sommer soll ein transatlantisches "Datenschutz-Rahmenabkommen" stehen, das eine "erleichterte Übertragung von Daten" zur "Verhinderung, Aufdeckung, Ermittlung und Verfolgung von Straftaten" möglich machen soll.
Neben der massenhaften Übermittlung von Daten über unverdächtige Personen ist die Erstellung von "Profilen" vorgesehen, etwa zur automatisierten Sortierung Einreisender in die USA in "Gefahrenklassen".
Der Europäische Datenschutzbeauftragte warnt bereits länger, das Abkommen könnte "massenhafte Datenlieferungen im Bereich der Strafverfolgung legitimieren, die besonders schwerwiegende Auswirkungen auf den Einzelnen haben".